Eil

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Frühgeschichte[Bearbeiten]

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Erste Erwähnungen[Bearbeiten]

In einer Kaufurkunde aus dem Januar 1268 erwirbt der Ritter Sibodo von Blegge Güter zu Eil von der Probstei der Benedektiner zu Oberpleis. Dies ist für die Eiler Bevölkerung der Beginn ihrer Chronik.

Der Namen: Ursprung und Varianten[Bearbeiten]

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Stadtteil- und Flurgrenzen[Bearbeiten]

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Charakteristika des Ortsteils[Bearbeiten]

Vorherrschende Berufe im Adressbuch 1904 waren Ackerer, Bahnwärter, Besenbinder, Kranzbinder und Spezereihändler.

Historischer Abriss[Bearbeiten]

Das Dorf Eil zählte im Jahr 1770 in 88 Häusern 420 Einwohner, im Jahr 1846 dann 760 Einwohner in 133 Häusern[1].

Alte Straßen[Bearbeiten]

1891 finden sich Greven's Adresbuch für Eil die Straßen Chaussee, Holzgasse, Kirchgasse und Maar. 1933 nennt Greven's Adressbuch für Eil neun Straßen, die auch das Adressbuch 1913 bereits verzeichnet:

Bergerstraße (10-73, 2-56) Ensener Straße (7-13) Hauptstraße (3-93, 2-100) Heumarer Straße (1-31, 2-90) Jägerstraße (5-13,2-14) Leidenhausener Straße (9-85, 2-18) Ludwigstraße (9-41) Schulstraße (3-19, 10-28) Steinstraße (Hochkreuz: 23-27).

Die zentrale Straße des Dorfes Eil war die Hauptstraße, von der nahezu alle anderen Straßen abgingen, und die als Frankfurter Straße - so heißt sie ja auch heute - über Urbach und Wahn nach Süden führte sowie über Buchheim und Mülheim nach Norden. Die Bergerstraße war bereits früh die Verbindung nach Porz, die Heumarer Straße nach Heumar, bis sie 1970 durch die Autobahn unterbrochen wurde. Den westlichen Teil des Hirschgrabens gab es früher nicht. Stattdessen führten Leidenhausener Straße und Jägerstraße zunächst ein Stück nach Osten, wo sie sich trafen - die Leidenhausener Straße verschwenkt sich bis heute nach Norden - der Knick am Schützenhaus ist historisch und nicht erst der Autobahn geschuldet. Weiter gelangte man ab hier über den vorhandenen Hirschgraben zum Mauspfad. Der Weg nach Gut Leidenhausen führte hingegen über eine geradlinige Fortsetzung der Leidenhausener Straße vor dem Schwenk. Die Ludwigstraße war früher eine fast geradlinige Verbindung nach Ensen, sie querte die Steinstraße in Höhe der Eisenbahntrasse und traf an ihrem Ende auf den Urbacher Weg. Ein Reststück ist ein Abschnitt des heutigen Ensener Wegs am Verschiebebahnhof Gremberg. Heute endet dieser Straßenzug mitten in Finkenberg - der Stadtteil hat ihn überbaut. Die Ensener Straße gibt es heute nicht mehr. Sie begann als Abzweig der Bergerstraße in Höhe Kleine Bergergasse und zog sich von hier in einem weiten Bogen nach Nordwesten, bis sie in Ensen auf den heuten Klosterweg traf. Die Schulstraße zweigte früher direkt von der Hauptstraße ab (bei der Gaststätte Lindenwirtin) und führte südlich des Mellerhofs auch auf die Hauptstraße zurück.

  1. vgl. Geschichte und Beschreibung Mülheims. Mülheim 1846, S. 373.