Frankfurter Straße 660

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AK 1917, Verlag Alex Frank

Geschichte des Gebäudes[Bearbeiten]

Eine lange Tradition als Gasthaus hat dieser Standort in der Ortschaft Eil. Bereits 1860 vermeldet die Kölnische Zeitung ein "Wirthschafts-Lokal des an der Kapelle zu Eil wohnenden Franz Rösgen".[1] 1893 wird in einer Zeitungsmeldung Gerhard Bröcher als Gastwirt genannt.[2]

Im Jahr 1897 erbaute die Familie Bröcher nördlich der damaligen Eiler Kapelle das Gasthaus neu. An das zweigeschossige Gebäude schließt sich südlich ein großer Saal an. Spätestens ab 1903 nennt Gerhard Bröcher sein Gasthaus Zum Goldenen Hirsch. Zu dieser Zeit lautet die Adresse noch Hauptstraße 48 bis in die 1950er Jahre, später dann bis 1965 Frankfurter Straße 102. 1913 zeigt das Adressbuch Albert Lehn als Gastwirt, um 1915 ist dann Albert Linden der Eigentümer und Wirt. 1934 baut Albert Linden die Gaststätte um und überbaut den Saal mit einem neuen Stockwerk. Bereits jetzt heißt das Lokal Restaurant Zur Lindenwirtin. Heute trägt das Gasthaus die Nummer Frankfurter Straße 660.
(Vertiefung erwünscht)

Inhaber, Pächter[Bearbeiten]

Zum goldenen Hirschen

  • um 1903 - vor 1913: Gerhard Bröcher
  • um 1913: Albert Lehn
  • um 1915 - nach 1929: Albert Linden

Zur Lindenwirtin

  • vor 1938 - nach 1939: Albert Linden
  • vor 1951 - nach 1960: Jakob Linden
  • heute: Claudia Tirendi, Inhaberin

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

  1. Kölnische Zeitung v. 10.6.1860
  2. Rheinischer Merkur v. 2.6.1893