Krankenhaus erweitert Abteilung für Herzpatienten

Eine neue Abteilung für strukturelle Herzerkrankungen erweitert die Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie und Rhythmologie im Krankenhaus Porz. Unter der Führung von Chefarzt Prof. Dr. Horlitz behandelt der neue Ärztliche Leiter Dr. Dennis Rottländer mit seinem Team Menschen, die beispielsweise an einer Herzklappeninsuffizienz leiden. Hierzu können nun in Porz sogenannte Mitra-Clips eingesetzt werden.

v.l.: Prof. Dr. Marc Horlitz, Chefarzt der Klinik, Geschäftsführer Arist Hartjes und Dr. Dennis Rottländer(Quelle: Krankenhaus Porz)

„Mitra-Clips werden zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz eingesetzt“, erklärt Dr. Rottländer. „Dabei handelt es sich um eine Undichtigkeit der Mitralklappe. Diese sitzt zwischen linkem Vorhof und linker Herzklappe und sorgt dafür, dass das Blut beim Zusammenziehen des Herzens nicht in Vorhof und Lunge zurückfließt.“ Mitra-Clips sind spezielle Klammern, die für die nicht mehr schließende Herzklappe entwickelt wurden. Der Mitra-Clip wird minimalinvasiv mit einem Katheter über die Leistenvene bis ins Herz geschoben. Richtig platziert, heftet sich der Clip an den zwei Segeln zwischen linker Herzkammer und linkem Vorhof an und klammert sie zusammen. „Für den Patienten hat diese Art des Eingriffs den Vorteil, dass er innerhalb kurzer Zeit wieder mobil ist. Studien aus Amerika zeigen, dass die Überlebenschancen mit dem Clip deutlich höher sind. Wir können damit Patienten helfen, die wir den Belastungen einer großen chirurgischen Operation nicht aussetzen können“, erklärt Dr. Rottländer.

Partnerschaftsverein Porz trauert um Richard Richter

Der Ehrenvorsitzende des Partnerschaftsvereins Porz, Prof. Richard Richter, ist am 17.11.2020 verstorben. Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem verdienten Mitglied und Gründer.

Richard Richter hat durch sein langjähriges Engagement große Verdienste für die Städtepartnerschaften, die Stadt und den Stadtbezirk Porz und den Partnerschaftsverein erworben. Seine Arbeit war ein wichtiger Beitrag zum Zusammenwachsen in Europa und hat zahlreiche Freundschaften und Verbindungen zwischen Menschen aus den Partnerstädten ermöglicht.

Bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts hat Richard Richter die Städtepartnerschaften der früheren Stadt Porz mit Dunstable (England), Hazebrouck (Frankreich) und Brive-la-Gaillarde (Frankreich) mit ins Leben gerufen. In der Nachkriegszeit hat er damit einen unschätzbaren Beitrag zur Völkerverständigung und Entwicklung von Freundschaften zwischen den ehemaligen Feinden geleistet. Dabei stand besonders die Begegnung und Freundschaft zwischen jungen Menschen im Vordergrund, die durch zahlreiche Besuche von Schulklassen und Vereinen gefördert wurde.

Schuhsammelaktion durch Kolpingsfamilie Porz

„Mein Schuh tut gut”

Zum Kolping-Gedenktag findet in diesem Jahr die fünfte bundesweite Schuhsammelaktion zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung statt. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre beteiligt sich die Kolpingsfamilie Porz an der Sammelaktion „Mein Schuh tut gut!“. Bundesweit wurden in den letzten vier Jahren schon über 834.000 Paar Schuhe gesammelt.

Fast jeder hat zuhause Schuhe, die nicht mehr getragen werden – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Schuhe zu spenden und damit etwas Gutes zu tun. Die Kolpingsfamilie Porz sammelt gebrauchte, gut erhaltene Schuhe am:

29. November 2020/ 6. Dezember 2020,  jeweils eine halbe Stunde vor der Sonntagsmesse unter Einhaltung der Coronaregeln.

Sonntag, 29. November:

11.15 bis 11.45 Uhr, St. Laurentius (Porz-Ensen), Eingang Kirche

17.30 bis 18.00 Uhr, St. Josef (Porz), Eingang Kirche

Sonntag, 6. Dezember:

10.00 bis 10.30 Uhr, Pfarrheim St. Mariae Geburt (Porz-Zündorf), Burgweg

Da die Schuhe noch weitergetragen werden sollen, ist es wichtig, dass sie paarweise verbunden und nicht beschädigt oder stark verschmutzt sind.

Nach Abschluss der Aktion werden die gesammelten Schuhe in Sortierwerken der Kolping Recycling GmbH sortiert und vermarktet. Der gesamte Erlös der bundesweiten Aktion kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Ziel der Stiftung ist z. B. die Förderung von Berufsbildungszentren, von Jugendaustausch und internationalen Begegnungen, Sozialprojekten und religiöser Bildung.

Nähere Informationen im Internet unter www.kolping.de/meinschuhtutgut

Lagerhallenbrand in Lind

(Feuerwehr Köln) In der heutigen Nacht lief um 01.28 Uhr die Brandmeldeanlage einer Lagerhalle in Porz-Lind bei der Feuerwehr Köln ein. Die erstalarmierten Einsatzkräfte konnten auf der Anfahrt eine starke Rauch- und Flammentwicklung in Richtung des Objektes erkennen und erhöhten die Einsatzstufe auf Feuer 2 mit zwei Löschzügen. Bei der Ankunft wurde eine Lagerhalle mit den Abmaßen 40 m x 80 m in Vollbrand erkundet. Eine weitere Erhöhung der Alarmstufe, nämlich Feuer 3, sowie weitere Sonderfahrzeuge wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Dazu gehörten ein weiterer Löschzug und Einsatzeinheiten zur Herstellung von größeren Mengen Löschschaum und Förderung von Löschwasser. Die benachbarte Leitstelle Rhein- Sieg wurde parallel über eine größere Rauchentwicklung informiert. Auf Grund von anfänglichen Versorgungsengpässen in der Bereitstellung von Löschwasser wurde von der Feuerwehr in Absprache mit der Werkfeuerwehr Deutz AG ein in der Nähe befindlicher Wassertank der Deutz AG genutzt.

Während der Löscharbeiten musste ein Kamerad mit internistischen Symptomen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle eine weitere Kameradin mit einer chirurgischen Verletzung. Hier war ein Transport nicht erforderlich.

Die Lagerhalle ist vom Feuer vollständig niedergebrannt. Aktuell laufen noch aufwendige Nachlöscharbeiten.

Im Einsatz sind insgesamt 105 Einsatzkräfte der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr Köln unterstützt durch die Rhein Energie und Untere Wasserschutzbehörde.

„Ne Büggel zum Fiere – Mer sin eins“

Sessionsstart in Corona-Zeiten

Alle waren sehr überrascht, wie es an den Haustüren am 11.11. der Mitglieder der Blau Wiesse Funke Wahn v. 1948 klingelte und der Vorstand auf Abstand „ne Büggel zum Fiere“ an der Tür übergeben wurde. Man freute sich über das kleine Stück Karneval und waren sehr dankbar. Die prominenteste Reaktion kam von unserem Offizier und Ehrensenator der Gesellschaft Guido Cantz in Facebook, Zitat: „DANKE den Blau-Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V. für diesen tollen Überraschungsbüggel am 11.11. zuhause. WOW – ich habe mich gerade sehr gefreut“! Alles richtig gemacht

Land NRW fördert Porzer Reitverein mit 175.000 Euro

Tolle Nachrichten für den Porzer Reit- und Fahrverein von 1965 e.V.: Durch das Sportstättenförderungsprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten die Porzer Reiter 175.000 Euro aus Landesmitteln. Durch die Förderung bekommt der Reitverein die Möglichkeit, die Stallanlagen umfänglich zu modernisieren.

Der CDU Landtagsabgeordnete für das rechtsrheinische Köln, Florian Braun, hatte sich selbst für die Förderung eingesetzt und begrüßt den positiven Bescheid: „Der Reit- und Fahrverein muss in Höhe von rund 206.000 Euro weitreichende Modernisierungen des Stallgebäudes durchführen, da die Stallungen für den anstehenden Winter dringend wetterfest gemacht werden müssen. Die Förderung des Landes in Höhe von 85 Prozent der Gesamtkosten kommt deshalb zu einem wichtigen Zeitpunkt. Ich freue mich, dass sich das gemeinsame Bemühen um die Förderung wortwörtlich auszahlt. Denn an diesem Projekt ist besonders, dass nicht nur den Reitern, sondern auch den Pferden geholfen wird. Ich bin gespannt auf das neue Stallgebäude nach der Modernisierung.“

 

Forensik-Klinik: SPD fordert Informationen zum Ausbau

Der Landschaftsverband Rheinland plant die Erweiterung der forensischen Klinik in Porz-Westhoven. Doch, so Dr. Simon Bujanowski, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten in der Bezirksvertretung Porz in einer Pressemitteilung: „Offenkundig wurden über die aktuellen Planungen des Maßregelvollzugs des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) bisher weder die Stadt Köln noch der Kölner Forensik-Beirat in Kenntnis gesetzt.“

Dies sei ein sensibles Thema: „Nach der ‚stillschweigenden‘ Erhöhung der Platzzahlen von 126 auf 150 im Jahre 2006 ist das ein weiterer Vertrauensbruch gegenüber Politik, dem Beirat der Forensik und vor allem der Öffentlichkeit. Dies werden wir in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung fraktionsübergreifend thematisieren. Wir erwarten eine umfassende Auskunft zu den Plänen.“

Der weitere Text der Pressemitteilung: