Porzer Dreigestirn in Berlin

Martin Dörmann reicht Staffelstab an Karsten Möring weiter

Bezirksbürgermeister Henk van Benthem, Prinz Peter II. (Voosen), Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jungfrau Michelle (Allmich) Bauer Karl-Heinz (Kranz), Martin Dörmann, Mitglied des Bundestages Karsten Möring

Mit einem furiosen Auftritt des Porzer Dreigestirns und der Rezag-Girls in der Parlamentarischen Gesellschaft des Deutschen Bundestags zeigten die rheinischen Karnevalisten, dass es neben Sondierungen und politischem Alltag auch ein Leben außerhalb der Politik gibt. Das ließen sich die Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann (SPD) und Hans Peter Friedrich (CSU) nicht zweimal sagen und freuten sich über Besuch und Orden des Dreigestirns. Zahlreiche Abgeordnete und Mitarbeiter mit und ohne karnevalistische Ader verfolgten begeistert den Auftritt und schossen zahlreiche Fotos mit Prinz Peter II Jungfrau Michelle, Bauer Karl-Heinz und den attraktiven Rezag-Girls.

Dreigestirn und Begleitequipe, zusammen fünfunddreißig Personen, waren in drei Flügen am frühen Morgen in Köln gestartet. Neben Festausschusspräsident Stephan Demmer und Geschäftsführer Holger Harms hat es sich auch Bezirksbürgermeister Henk van Benthem nicht nehmen lassen, die Gruppe zu begleiten. Schon am Flughafen erregten sie in Ornat und Kostüm großes Aufsehen. Nach dem Auftritt besuchte die Gruppe auf der Tribüne die Sitzung des Bundestages. Ein Besuch auf der Kuppel des Reichstags durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn Schneegestöber die Sicht auf die Berliner Skyline etwas beeinträchtigte.

Gleichzeitig verabschiedete sich der bisherige Wahlkreisabgeordnete Martin Dörmann nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag als langjähriger Gastgeber der Berlinbesuche des Porzer Dreigestirns. Karsten Möring führt als Wahlkreisabgeordneter die Tradition fort und versprach, auch die nächsten Porzer Dreigestirne nach Berlin einzuladen. Dörmann und Möring bedankten sich herzlich für den Besuch und wünschten den Karnevalisten noch eine wunderschöne Session und trotz des Sturms einen guten Rückflug.

Fliegerbombe in Westhoven: Evakuierung

In Köln-Westhoven wurde bei Sondierungen im Zusammenhang mit Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Dieser Blindgänger wurde am heuti-gen Freitagmorgen, 19. Januar 2018, auf dem Grundstück Drieschstraße 6 freigelegt und vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) identifiziert. Es handelt sich um eine 10-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart mit Kopfzünder. Sie liegt in einem Meter Tiefe und soll am heutigen Nachmittag vom KBD entschärft werden.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln wird für die Entschärfung einen Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Meter evakuieren und am heutigen Freitag ab 12 Uhr räumen müssen. Die Vorbereitungen dafür laufen. Rund 370 betroffene Anwohner und Anwohnerinnen werden im Laufe des heutigen Mittwochnachmittags mit Handzetteln informiert. Eine Kindertagesstätte wurde bereits informiert, so dass betroffene Eltern rechtzeitig planen können. Die Nutzerinnen und Nutzer von zwei Kleingartenanlagen wurden über die Vereinsvorstände ebenfalls informiert.

Orkantief verursacht erhebliche Schäden

Das Orkantief „Friederike“, das am heutigen Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h über Köln hinweg zog, hat erhebliche Schäden im gesamten Stadtgebiet verursacht. Städtische Gebäude wurden beschädigt, darunter sechs Kitas und 22 Schulen.

Der Stadtbezirk Porz kam dabei insgesamt eher glimpflich, aber nicht schadensfrei davon. Am Gebäude des Bürgeramtes Porz entstanden Schäden an mehreren Fenstern und am Flachdach über dem Verwaltungseingang. Zudem stürzten Bäume auf das Gebäude der Kita Hunoldstraße (Wahnheide). In der Kita können zwei Gruppenräume morgen nicht genutzt werden, die Kinder werden aber alle innerhalb des Hauses betreut.

Die Stadt Köln warnt weiter davor, abgesperrte Bereiche zu betreten und ruft dazu auf, Wälder und öffentliche Grünanlagen, Parks und Friedhöfe in den nächsten Tagen zu meiden. Es können auch nach dem Sturm noch Bäume umstürzten und an- oder abgebrochene Äste aus den Kronen der Bäume herausbrechen und herunterfallen.

K.G. Rut-Wiess Löstige Langeler mit eigenem Bier

 

Freitag, der 19. Januar 2018, sollte ein besonderer Tag für die K.G. Rut-Wiess Löstige Langeler sein.

Auf der Kostümsitzung gab es als Überraschung fürs „Jecke Volk“, die Premiere unseres eigenen K.G.-Bieres der Brauerei Scharrenbräu. Damit ist die K.G. Rut-Wiess Löstige Langeler die einzige Karnevalsgesellschaft in Porz, wenn nicht sogar in Köln, mit eigenem Bier.

Timo Scharrenbroich, Langeler Jung und Klassenkamerad unseres Präsidenten Tom Pfeiffer hat für die K.G. Rut-Wiess Löstige Langeler exklusiv ein eigenes Bier hergestellt das Scharrenbräu K.G.-Bier.

Internationales Erzählcafé

Ausgehend von der Lesung ein Buch für die Stadt im November 2017 entstand die Idee, ein „Internationales Erzählcafé“ im SeniorenNetzwerk Porz zu starten.

Hier haben Senioren die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich über die eigene Geschichte und Kultur auszutauschen. In einer internationalen und angenehmen Atmosphäre können sie das Erzählte festhalten in Form von Texten, Collagen o.a.

Die WDR-Kulturjournalistin Renate Naber konnte dafür gewonnen werden, dass Internationale Erzählcafé zu leiten. Kooperationspartner ist das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte.

24. Januar um 14.00 Uhr, Bistro des Jugend- und Gemeinschaftszentrums Glashütte.

Anmeldung erbeten…