Zum Poller Radstreifen auf der Siegburger Straße

Zum in Poll heftig diskutierten Thema Fahrradschutzstreifen auf der Siegburger Straße lädt die Stadtverwaltung am kommenden Montag, den
25. Juni (18:00 Uhr) zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Gaststätte „Poller Haus“, Siegburger Str. 371. Die städtischen Fachleute wollen dort eine Bilanz des Modellversuchs auf der Siegburger Str. vorstellen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entscheiden, ob die neben dem Gehweg verlaufenden Radwege dauerhaft durch den Radstreifen ersetzt werden sollen. Die Poller SPD hatte diese Bürgerbeteiligung immer wieder eingefordert und erwartet jetzt von der Verwaltung konkrete Ergebnisse und eine Handlungsempfehlung.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Simon Bujanowski: „Die bisher bekannten Zwischenstände sind noch nicht aussagekräftig genug, um eine abschließende politische Entscheidung zu treffen. Der Nutzen des neuen Radstreifens ist nach wie vor umstritten. Auf der einen Seite gibt es Kritik von Seiten derjenigen Pollerinnen und Poller, die sich auf dem befestigten Radweg sicherer fühlen. Auf der anderen Seite werden Schutzstreifen in anderen Stadtteilen gut angenommen – und erhöhen im Allgemeinen die Sicherheit für Fahrradfahrende, die dort von den Autofahrern besser wahrgenommen werden. Wie bereits öffentlich kundgetan werden wir Sozialdemokraten unsere politische Entscheidung Pro oder Contra Radstreifen an folgenden Leitfragen orientieren:“

5 Jahre „Helfende Hände Porz“

Helfende Hände Porz

Ehrenamtliche Helfer… Foto: Diakonie Michaelshoven

Seit nunmehr fünf Jahren engagiert sich in Porz die Nachbarschaftshilfe „Helfende Hände“. Seit den ersten Einsätzen im Februar 2013 haben inzwischen 42 Ehrenamtliche rund 2.500 mal Nachbarschaftshilfe geleistet, zumeist bei Senioren. Vom Auswechseln von Glühbirnen über das Einstellen des Fernsehers, die Begleitung zum Arzt oder Unterstützung beim Einkauf bis zur Hilfe beim Umgang mit Computer und Smartphone reicht das Spektrum. Bei vielen Einsätzen steht nicht so sehr die praktische Hilfestellung im Vordergrund, sondern der soziale Kontakt. So wollte jüngst eine 88-jährige Senioren zum „Silver-Surfer“ werden und hatte sich selbst zum ersten Mal ein Smartphone gekauft, um endlich mitreden können, wenn ihre Freundinnen sich über WhatsApp etc. unterhalten und darüber kommunizieren. Doch mit der Bedienung kam sie nicht klar, bis die Helfenden Hände sich ihrer annahmen.

Träger der Initiative ist die Diakonie Michaelshoven e.V., Kooperationspartner sind das Seniorennetzwerk Porz in Trägerschaft der AWO und die evangelische Kirchengemeinde Porz. Aktuell werden dringend Ehrenamtliche mit handwerklichen Fähigkeiten gesucht. Kontakt: Carlos Stemmerich, c.stemmerich@diakonie-michaelshoven.de, Tel.: 0221 9956-1134

Positive, konstruktive Beiratssitzung für Porz-Mitte

Das Bündnis informiert über die aus (nicht nur) eigener Sicht sehr positive und konstruktiv verlaufene Beiratssitzung: Neben aller Kritik (siehe beigefügten Kommentar zum ISEK nebst der in der Beiratssitzung beantworteten Fragen) haben wir zur Behehebung der größten Defizite im ISEK auf der Beiratssitzung am 5.6.2018 folgende Anträge gestellt:

A) Anträge zur inhaltlichen Diskussion

1. Das Bündnis beantragt, dass der Beirat eine entsprechende Bitte an die BV und den Rat richten möge, dass der Beirat bei der Frage der Fassadengestaltung ausreichend und kontinuierlich informiert wird und zudem auch an den Entscheidungen beteiligt wird. Dies gilt für das Haus 1, welches von einem städtischen Investor geplant wird und für Haus 2 und 3, für welche es ja bereits eine begleitende Jury gibt, der als Beiratsvertreter aber einzig der Beiratsvorsitzende angehört. Da aber die Anmutung und das künftige Antlitz der Porzer Innenstadt maßgeblich daran Anteil haben werden, ob sich die Porzerinnen und Porzer darin wohl fühlen werden, scheint es aus unserer Sicht nur recht und billig, wenn die Betroffenen – bei allem Respekt vor der nötigen hinzugezogenen Fachexpertise – auch in den Entscheidungsprozess involviert werden. Es erscheint merkwürdig, wenn Büros aus Berlin oder München oder städtische Politikerinnen und Politiker aus Mülheim oder Ehrenfeld mehr Einfluss auf das Aussehen der künftigen Porzer Innenstadt haben sollen als die Porzerinen und Porzer selbst. (zurückgezogen, s.u.)

2. Das Bündnis beantragt, dass der Beirat insgesamt an der Diskussion zur Fassadengestaltung von Haus 1 beteiligt wird, weil ihm eine Leitfunktion zur Gestaltung der neuen Mitte zukommt und der Bauträger städtisch ist. (zurückgezogen; s.u.)

3. Mit Blick auf die besondere Relevanz von sozialen Projekten gerade für ein problembehaftetes Planungsgebiet wie Porz-Mitte und unter Hinweis auf entsprechende Programme wie »Starke Veedel« beantragt das Bündnis, dass alle sozialen Projekte wieder in das ISEK aufgenommen und über andere Fördertöpfe finanziert werden sollen oder gegebenenfalls durch die Stadt finanziert werden. Bei Mülheim 2020 wurde über die Hälfte der eingesetzten Mittel von 41 Mio Euro (Porz: ca. 21 Mio) für soziale und Bildungszwecke vorgesehen (Porz: 0 Euro) – das erscheint wenig nachvollziehbar und zielführend. (Modifiziert angenommen; es wurde eine Summe analog zu dem Anteil in Mülheim 2020 beantragt; im Raum standen 16 Mio zusätzliche Förderung für Porz;  einstimmig ohne Gegenstimmen angenommen).

Fundsachen-Versteigerung in Kalk

Taschen, Kleidung, Digitalkameras, Schirme, Brillen, Schmuck, Uhren und Handys – am Mittwoch, 20. Juni 2018, werden von 9 Uhr bis 12 Uhr im Kalk Karree, 51103 Köln, Ottmar-Pohl-Platz 1, Raum 4D98/99, Fundsachen versteigert. Dazu gehören auch Fundgegenständer Kölner Verkehrsbetriebe. Bitte beachten: Die Abgabe der Gegenstände erfolgt nur gegen Barzahlung. Schecks und Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Linie 7: Perspektivisch Taktverdichtungen geplant

Der Rat der Stadt Köln hat der Beschaffung von neuen KVB- Niederflur-Stadtbahnwagen zugestimmt. Vorgesehen ist, in den Jahrzehnten 2020 bis 2040, nach und nach
fast die gesamte Stadtbahnflotte (derzeit 382 Fahrzeuge) zu erneuern. In einem ersten Schritt sollen 62 moderne Niederflurbahnen mit einer Länge von 60 Metern („Langzüge“) sowie zwei 30 Meter lange Niederflurfahrzeuge beschafft werden. Die zügige Verbesserung des ÖPNV in Köln ist für Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein vorrangiges Anliegen.

Für die Linie 7, in deren Einzugsbereich umfangreiche Stadtentwicklungsprojekte wie der Deutzer Hafen und Zündorf-Süd liegen, sind in der Hauptverkehrszeit Taktverdichtungen vorgesehen, die zu einer Verdoppelung des Angebots führen sollen.

Bündnis Porz-Mitte fordert 16 Mio. Euro zusätzlich für Porz

Nach Durchsicht des von der Stadt nun vorgelegten Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) kritisiert das Bündnis Porz-Mitte das Fehlen von Fördergeldern für soziale, kulturelle, integrative , bildungs- und wirtschaftförderliche Projekte. Während die Analyse im ersten Teil des ISEK ganz eindeutig die sozialen Probleme in Porz-Mitte benenne, enthielte der zweite Teil nicht ein einziges gefördertes Projekt, das auf diese Probleme antworte. Das ISEK enthalte keinerlei integrierten Ansätze, sondern konzentriere sich allein auf städtebauliche Maßnahmen. Allein mit Steinen wird man den Problemen von Porz Mitte aber nicht beikommen können.