Kostümwechsel

Karneval naht und wer sich neu einkleiden oder Kostüme aus vergangenen Jahren weitergeben möchte, sollte sich in Porz zwei Termine vormerken:

Am 20. Januar 2019 findet ab 11:00 Uhr in der Gaststätte „Zur Alten Schmiede“ der traditionelle Fastelovendsmaat der KG Rut-Wiess Löstige Langeler statt. Kostüme, Hüte, Schals und andere Accessoires, aber auch Orden u.v.m. warten darauf als Neu- und Second-Hand-Ware an die Frau oder den Mann gebracht zu werden. Wer im Keller oder auf dem Dachboden noch Kostüme findet, die nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen, kann diese gerne in der „Alten Schmiede“ abgeben. Der Erlös des Verkaufes ist für die Jugendarbeit der „KG Rut-Wiess Löstige Langeler“ gedacht.
Und bitte denkt daran „Das Beste ist immer zuerst weg“, es lohnt sich also, schon frühzeitig dort zu sein!
Abgabetermine für Kostüme in der „Alten Schmiede“ sind freitags von 18:00-22:00 Uhr.
Martina Doufrain und ihr Schmiede Team sorgen dafür, dass es genug zu Essen und zu Trinken gibt.

Am 3.Februar 2019 veranstaltet der Engelshof einen Karnevalströdelmarkt (11 Uhr – 17 Uhr).
Zahlreiche Aussteller/innen bieten viele Artikel rund um die 5. Jahreszeit an.
Hier finden Sie neben Second-Hand Artikeln, auch zahlreiche handgefertigte und sehr individuelle Accessoires, Hüte, Schmuck, Kleinigkeiten und Kostüme. Natürlich gibt es auch kulinarische Köstlichkeiten: leckere Grillwürstchen, hausgemachte Crepes, Kuchen, Kaffee und natürlich Glühwein.

Schatz erfolgreich gehoben

Die TSG beim Schmücken des Baums
Wie jedes Jahr kurz vor’m Jahresende leitete Toni Schuch-Clemens das traditionelle Schatzkistentauchen der Tauchsportgemeinschaft Porz. Mehr als 60 Aktive versammelten sich unter der kritischen Aufsicht von ca. 20 zuschauenden Eltern im Becken das Wahnbads, um zunächst den Baum zu schmücken. Tauchend, unter Wasser, natürlich. Anschließend wurde die Schatzkiste mit ihren acht Schlössern gefunden. Natürlich tauchend, unter Wasser. 14 Schlüssel mussten die Taucher ausprobieren, um die Schlösser zu öffnen. Unter Wasser, tauchend, natürlich. Dann endlich gab die Kiste den Schatz frei. Nach der Schatzsuche ging die Veranstaltung im Vereinsheim der TSG mit der Ehrung der trainingsbesten und -fleißigsten Kinder und Jugendlichen weiter. Über Wasser, mit guter Stimmung, natürlich. Mehr Informationen zur TSG gibt es unter porzer-taucher.de, facebook und youtube.
Öffnen der Schatzkiste

Kunst und Gemüse

Film und Fotoband über Zündorfer Gemüsebauer

Hans Broicher

Den meisten Porzern wird der Name „Broicher“ als traditionsreicher Zündorfer Anbaubetrieb für Gemüse ein Begriff sein. Hans Broicher, der ältere der beiden Brüder, die den Betrieb gemeinsam führen, ist im Alter von 87 Jahren nicht nur der älteste tätige Bauer in Köln, sondern ihm wurde nun auch ein filmisches Portrait gewidmet. Bruno Neurath-Wilson hat Hans Broicher das ganze zurückliegende Jahr mit der Videokamera begleitet und zeigt in gleichermaßen bedächtigen und klaren Bildern ein von der Arbeit und ihren Rhythmen der Tages- und Jahreszeiten geprägtes Leben.

An vier Tagen in der Woche verkauft er selbst angebautes Gemüse und Obst auf Kölner Wochenmärkten. Er steht um 5.00 Uhr auf und geht gegen 22.00 Uhr schlafen.

„Was soll ich denn irgendwo auf der Welt, wenn es hier am schönsten ist“ … war seine Antwort auf meine Frage, ob er jemals in seinem Leben Urlaub gemacht hat. Dieser Satz kennzeichnet treffend sein „Arbeitsethos“: Er lebt ganz für seinen Beruf und seinen Hof, den er von seinen Eltern übernommen hat. Der Hof wird in diesem Jahr 90 Jahre alt – seit 60 Jahren steht Hans Broicher jeden Freitag auf dem Wochenmarkt in Köln-Ehrenfeld. (Bruno Neurath-Wilson)

Der Kurzfilm „Hans Broicher, Bauer, 87“ wurde letzte Woche (21.12.2018) im „Turistarama“ im Rahmen der „Domstadt-Doks“ des neuen kölner filmhaus e.V. uraufgeführt. Ab sofort findet man ihn auf youtube.

Inspiriert wurde Bruno Neurath-Wilson zu seinem Film durch einen Bildband, den Gerwin E. Stachura im Sommer 2016 veröffentlicht hat. „Die Kunst, Gemüse zu machen“ begreift sich als „Fotolesebuch“, das die vielfältigen Arbeiten der Gemüsebauern im Jahreswechsel dokumentiert.

„Das Buch ist für alle gedacht, die in der Stadt wohnen und nur ungefähr wissen, wie es auf dem Acker zugeht.“ (Gerwin W. Stachura)

Gerwin E. Stachura

Auch Stachura hat auf dem Hof der Gebrüder Broicher fotografiert. Der dabei entstandene Foto-Bildband ist im Buchhandel oder direkt beim Eidola-Verlag, Friedrich-Ebert-Ufer 24, Porz, für 32 Euro erhältlich (ISBN 978-3-00-053657-1). Eine Ausstellung der Fotographien 2019 im Porzer Rathaus ist geplant.Eine Besprechung des Buches folgt in Kürze.

Letzte Chance für Porzer Wünsche zur Gestaltung der Freiflächen in der Innenstadt

Das Bündnis Porz-Mitte, eine Bürgerinitiative mit mehr als 300 Mitgliedern, die sich der Revitalisierung der Porzer Innenstadt widmet, lädt alle Mitglieder und Interessierten zu einem offenen Arbeitstreffen am 28. Januar 2019 um 19:30 Uhr in der AWO Porz, Glashüttenstr. 18, ein.

Bei diesem Treffen sollen konkrete Ideen für die Gestaltung der Platzflächen und öffentlichen Räume in der Porzer Innenstadt vorgestellt, gesammelt und gewichtet werden, damit diese als Wünsche der Porzer Bürgerschaft den Architekturbüros an die Hand gegeben werden können, die in einem Wettbewerb das künftige Aussehen der Innenstadt entwerfen. Wie bei den nun neu entstehenden Gebäuden der Neuen Mitte Porz, für die die Gestaltungen ja bereits feststehen, ist nach Beginn des Wettbewerbs aus wettbewerbsrechtlichen Gründen eine weitere Beteiligung der breiten Öffentlichkeit nicht mehr vorgesehen. Insofern ist dies die letzte Chance, auf die künftigen Entwürfe und Planungen noch Einfluss zu nehmen. Das Bündnis möchte so sicherstellen, dass die Interessen der Porzer Bürgerschaft berücksichtigt werden.

Reise nach Estland & Lettland

Die Ev. Kirchengemeinde Porz führt unter der Leitung von Annette Goebel eine Fahrt nach Estland und Lettland durch vom 12. – 19. Juni 2019. Estland und Lettland haben eine wechselvolle Geschichte. Sie wurden über Jahrhunderte abwechselnd von Schweden, Polen, Deutschen und Russen regiert. 1991 erhielten sie ihre Unabhängigkeit.

Die Rundreise beginnt in Tallinn, der Hauptstadt Estlands. An der Ostsee gelegen ist sie der politische, kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des Landes. Die Stadtmauer aus dem 13. Jh. mit ihren 26 noch erhaltenen Türmen aus dem Mittelalter, das lückenlose Kopfsteinpflaster und die schiefen Kaufmannshäuser wurden 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das gotische Rathaus mit seinem repräsentativen Turm zeugt von der Bedeutung Tallinns (früher Reval) als Hansestadt.

Es geht weiter nach Tartu (Dorpat), dem „intellektuellen Zentrum“ Estlands. Der Schwedenkönig Gustav Adolf II. gründete hier 1632 die erste Universität. Im Osten des Landes erleben wir Estland mit seinen ausgedehnten Wäldern und Mooren als echtes Naturparadies. In Lettland geht es über Valmiera, Sigulda nach Riga, der Perle des Baltikums. Die alte Hansestadt ist berühmt für ihre mittelalterliche Altstadt, die alten Kirchen, den Dom, ihre Jugendstilarchitektur und den vielen Gebäuden aus Holz.


Herzliche Einladung zu dieser Fahrt.
Auskunft bei Annette Goebel, Tel. 02241-201444

Aktiv auf Gut Leidenhausen

Wer das Neue Jahr nicht vor dem Kamin oder auf dem Sofa, sondern aktiv und draußen beginnen möchte, kann im Januar auf Gut Leidenhausen entweder in einem Malkurs kreativ tätig werden, durch die Wahner Heide wandern, einen Vortrag über Honigbienen hören oder am Winterlauf des LSV Porz teilnehmen.