Sonntag wählen gehen!

Am Sonntag ist Europawahl. Wer schon jetzt wählen will, kann dies am Direktwahlschalter des Kundenzentrums seiner Wohnadresse tun. Die Direktwahlschalter werden ab heute bis Freitag täglich zwei Stunden länger geöffnet. Für die Direktwahl im sind die Wahlbenachrichtigung und der Personalausweis oder Reisepass erforderlich.Die Öffnungszeiten: Mittwoch, 22. Mai 2019, von 7.30 bis 14 Uhr, Donnerstag, 23. Mai 2019, von 7.30 bis 18 Uhr, Freitag, 24. Mai 2019, von 7.30 bis 14 Uhr.
Wer schon beziehungsweise noch Briefwahlunterlagen zuhause hat, sollte diese schnellstmöglich in den Briefkasten werfen.

Schwarz-Grün lehnt Treppen-Instandsetzung zum Rhein in Zündorf ab

In der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 16. Mai haben CDU, Grüne und FDP überraschend einen SPD-Antrag abgelehnt, der die Verbesserung der Zugänge am Leinpfad in Zündorf zum Ziel hatte.

Lutz Tempel, zuständiger Bezirksvertreter der SPD für Zündorf, erläutert: „Die Erneuerung der Abgänge in Porz-Mitte ist bereits beschlossen und zum Teil umgesetzt. Für Zündorf existiert allerdings noch kein Beschluss. Dazu gehört zum Beispiel der Abgang an der Adelenhütte, der seit Jahren gesperrt ist. Hier wollten wir eine Verbesserung erreichen inklusive einer flacheren Ausbildung der Abgänge am Lindenhof, zum Beispiel für Radfahrer, sowie eine zusätzliche Treppe am Beginn der
Bebauung neben Haus Hauptstraße 285. Dort existiert bereits ein Trampelpfad, der beweist, dass ein sicherer Abgang dringend nötig ist.“

Die Ablehnung in der Bezirksvertretung erfolgte durch die schwarz-grüne Mehrheit aus rein taktischen Erwägungen. Daher ist sie auch schwer nachvollziehbar. Dr. Simon Bujanowski, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Offenbar gab es Sorge, dass die bereitstehenden Gelder maximal für Porz-Mitte reichen. Das kann aber doch kein Argument dafür sein, die Bürgerinnen und Bürger in Zündorf so vor den Kopf zu stoßen. Berechtigte Forderungen abzulehnen ist auf jeden Fall der falsche Weg. So bekommen wir das nötige Geld auf jeden Fall nicht nach Porz.“

Partnerschaftsverein Porz mit neuer Website

Der PVP Partnerschaftsverein Porz pflegt die von der Stadt Porz begründeten Partnerschaften mit den beiden Städten Dunstable (Großbritannien) und Hazebrouck (Frankreich). Nachdem die bisherige Website etwas in die Jahre gekommen war, hat der Verein seit dieser Woche eine neu gestaltete Website.

Die Website enthält kurze Porträts der Partnerstädte, Beiträge zur Geschichte und zu den Aktivitäten des Vereins und natürlich auch das Antragsformular auf eine Mitgliedschaft. Zukünftig sollen hier auch Informationen über interessante Vorgänge in den beiden Partnerstädten veröffentlicht werden. Der Webauftritt ist nun zeitgemäß responsiv – auch mit Tablet oder Smartphone sind die Inhalte gut lesbar. Schauen Sie selbst: Hier geht es zum https://partnerschaftsverein-porz.de.

Energiesparfenster und Eisspeicher gegen den Klimawandel

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Klimaschutzsiedlung Porz (Quelle: EnergieAgentur NRW / © Klaus Voit)

Zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahre gehört die Bekämpfung des Klimawandels durch Energiesparen. Die moderne Klimaschutzsiedlung am Urbacher Weg neben dem Porzer Krankenhaus macht vor, wie das Wohnen der Zukunft aussehen kann und soll als Blaupause für weitere Projekte dienen.

Das Wohngebiet bietet in vier Gebäuden insgesamt 112 barrierearme Wohnungen. Hier können verschiedene Generationen problemlos in einem Haus zusammenleben, die Wohnungsgrößen variieren von einem bis drei Zimmer.

Was das Bauprojekt so außergewöhnlich macht, ist sein ganzheitliches energetisches Konzept. Um den Wärmeverlust der Häuser so gering wie möglich zu halten, setzt der Bauträger auf ein Wärmedämmverbundsystem und eine moderne 3-fach-Verglasung der Fenster. Diese Fenstervariante reduziert das Auskühlen der Wohnung auf ein Minimum und schützt gleichzeitig vor störenden Umgebungsgeräuschen, zum Beispiel Straßenlärm.

„Antigone“ als Schulaufführung

Am zwei Tagen Mitte Mai zeigt der Literaturkurs des Jahrgangs 12 der Lise-Meitner-Gesamtschule unter der Leitung von Werner Imbach seine diesjährige Produktion: die Antigone von Jean Anouilh. Die Aufführungen im Pädagogischen Zentrum beginnen am Mittwoch, den 15. und Donnerstag, den 16.5.  jeweils um 19.30 Uhr.

Der französische Autor Jean Anouilh (1910 – 1987) greift den antiken Stoff von Sophokles Antigone aus dem Jahre 442 vor Christus auf und überträgt das Werk in die Moderne: Antigone ist eine junge Frau, die sich bewusst für den eigenen Tod entscheidet, indem sie ihren Bruder heimlich des Nachts beerdigt, obwohl König Kreon diese Beerdigung nicht nur verboten, sondern auf eine solche Handlung die Todesstrafe ausgesetzt hat. Antigone verkörpert eine Rolle, die den Sinn der ganzen Welt in Frage stellt. Es geht letztlich um eine Entscheidung zwischen Gehorsam und eine kompromisslose Auflehnung gegen Ungerechtigkeiten.

Seniorenfrühlingsfest an der Markuskirche

In diesem Jahr laden wir am Mittwoch, den 15. Mai von 15-17.30 Uhr zu einem Frühlingsfest ins Gemeindehaus an der Markuskirche ein. Eingeladen sind vor allem die Gemeindeglieder, die im Bezirk Ost (Hoffnungskirche und Markuskirche) leben und das 65. Lebensjahr vollendet haben. Aber wir freuen uns auch über jeden anderen, der sich angesprochen fühlt. An diesem Nachmittag wollen wir bei Kaffee oder Tee und Kuchen, bei Musik und Texten feiern und uns an dem Frühling freuen. Bitte melden Sie sich bis zum 10. Mai im Gemeindebüro (buero@kirche-porz.de), bei Pfarrer Daniels oder Pfarrer Grafe an.