Verkehrschaos in Porz?

Bürgerverein Zündorf fordert Lösung zur Verhinderung eines Verkehrschaos

Die Stadtverwaltung hat in der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 16.05.2017 darüber informiert, dass Ende 2017/Anfang 2018

– der Umbau der Steinstraße inkl. der Kreuzung mit der Hauptstraße,
– der Abbruch der Hertie-Immobilie inkl. der Tiefgarage und
– der Neubau des Porzer Zentrums

zeitgleich beginnen sollen.

Dies wurde von der Politik, nicht zuletzt aber auch von den Bürgern mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Abenteuerlich waren dann aber die vom zuständigen Amtsleiter in der Sitzung vorgestellten Pläne für die Verkehrsführung während der Zeit der (unnötig?) parallel geplanten Großbaustellen! Danach sollte der Nord-Süd-Verkehr auf der Hauptstraße in Porz über eine Fahrspur – mit Baustellenampel – und der von Osten kommende Verkehr über die Steinstraße und dann über Deutzer Weg / Friedrichstraße / Klingerstraße / Bahnhofsstraße / Ernst-Mühlendyckstraße zur Hauptstraße geführt werden.

Dies lässt einen enormen Rückstau erwarten, der zu einem Verkehrskollaps in Porz führen wird. Um Zündorf überhaupt noch erreichen zu können, bedarf es daher einer zusätzlichen Alternativstrecke! Hierzu hat der Bürgerverein nun den folgenden Bürgerantrag an den Verkehrsausschuss des Rates und die Bezirksvertretung Porz eingebracht, dessen Streckenführung eine beiliegender Plan verdeutlicht:

„Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln und die Bezirksvertretung Porz beauftragen die Verwaltung, das nachstehend beschriebene ergänzende Umleitungskonzept für die Zeitdauer der Großbaustellen in Porz (Steinstr./Hauptstr. sowie Abriss Hertie) umzusetzen:
Zusätzlich zu der von der Verwaltung angekündigten Umleitung des Verkehrs über Bahnhofsstraße/Ernst-Mühlendyck-Straße/Hauptstraße ist als weitere Ausweichstrecke nach Zündorf eine Verkehrsführung über Mühlenstraße (Umdrehung der Einbahnstraße), weiter über Poststraße, dann über den heutigen Feldweg „Wahner Straße“ bis auf die Wahner Straße einzurichten. Der Feldweg zwischen Poststraße und Wahner Straße (Höhe Wermeshof) ist hierzu provisorisch – zumindest in eine Fahrtrichtung – als „Bypass“ auszubauen. Sollte sich Letzteres bis Ende 2017 nicht realisieren lassen, ist die Umleitungsführung über Mühlenstraße, Poststraße und dann Gartenweg nach Zündorf einzurichten.“

Kontakt für Rückfragen: Reiner Lindlahr, 2. Vorsitzender, Tel. 02203/84915

Gegenstand verloren/gestohlen?

Es ist in jedem Fall ärgerlich: Gestohlene Gegenstände sind zumeist Banden in die Hände gefallen (Einbruch, Fahrraddiebstahl, Taschendiebstahl) und verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Nur selten werden Gegenstände gestohlen und dann weggeworfen. Doch auch diese weggeworfenen Gegenstände können für den Besitzer/die Besitzerin Werte haben (leere Geldbörsen, alte Smartphones, ggfs. Schlüssel) und so manches Fahrrad wird von Gelegenheitsdieben nur für kurze Fahrten genutzt.

Anderes gilt beim Thema „verloren“. Hier besteht immer die Chance auf einen ehrlichen Finder, der den Fundgegenstand so abliefert, dass er im Fundbüro landet. Dies gilt auch für Fundstücke in KVB-Linien.

Wussten Sie, dass das Kölner Fundbüro einen Online-Suchservice bietet? Hier sollten Sie nach einem Verlust zumindest mal vorbeischauen. Nach Eingabe der Kategorie und ggfs. einem Suchwort erscheint eine Liste von entsprechenden Gegenständen, jeweils mit Funddatum, Fundort (oft eine KVB-Linie) und einer groben Beschreibung. Wenn Sie nun vermuten, das dies der gesuchte Gegenstand ist, dann können sie auf die Fundnummer klicken, im Detailfenster den verlorenen Gegenstand näher beschreiben und begründen, warum es sich um Ihr Eigentum handelt. Nach Eingabe der Adressdaten senden Sie das Ganze ab und erhalten nach einiger Zeit eine Antwort des Fundbüros. Hier geht es zum Fundbüro Online.

Historisches Archiv: Tag der Offenen Tür

Die Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstätten des Historischen Archivs (RDZ) können Besucherinnen und Besuchern am 1. Juli von 11 bis 17 Uhr in Lind, Frankfurter Straße 50, besichtigen. Noch 30 bis 40 Jahre wird das Historische Archiv damit beschäftigt sein, die beim Einsturz verschütteten Archivalien, insgesamt rund 30 Regalkilometer Kölner Stadtgeschichte, zu reinigen, zu identifizieren und zu digitalisieren. Neben den exklusiven Einblicken in die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Werkstätten gewähren Archivarinnen und Archivare anhand von Original-Archivalien aus allen Jahrhunderten Einblicke in die Kölner Stadtgeschichte.

Kinder und Jugendliche können unter dem Motto „Lesen, Schreiben und Versiegeln“ mit Gänsefedern, Tinte und Siegel ihre eigenen Urkunden gestalten.

Im Erdgeschoss wird zudem die Ausstellung „Vom Schießplatz zum Flughafen, von der Enteignung zur Renaturierung – 200 Jahre Wahner Heide im Bild“ um 11 Uhr mit Bezirksbürgermeister Henk van Benthem im Lesesaal des Archivs eröffnet und ist dann bis 23. Juli 2017 im RDZ zu sehen.

Urbacher Schürreskarrenrennen

Mit dem Urbacher Schürreskarrenrennen wird eine Tradition erhalten, bei der sich ursprünglich am Tag nach der Kirmes Knechte und Mägde mit den nur geringfügig gereinigten Mistkarren einen Wettstreit durch das Dorf lieferten. Heute ist das alles viel gesitteter…

Am 26.08.2017 startet das Urbacher Schürreskarrenrennen in der Kupfergasse. Wieder veranstalten dies die Anwohner der Kupfergasse in Kooperation mit dem RSV Urbach und dem MGV Urbach.

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn möglichst viele Karren der Vereine aus Urbach, Elsdorf, Grengel und Wahn an dem Rennen teilnehmen. Frühzeitige Meldungen gerne an berghausen@netcologne.de

Das Rennen beginnt um 14.00 Uhr auf unserer „Rennstrecke“. Meldeschluss ist 13.00 Uhr bei den Organisatoren.

Who is Who in Urbach und Elsdorf – Erste Straßen-namenzusatzschilder

Bereits im vergangenen Jahr hatte Friedhelm Speck, Mitglied des Urbacher Bürgervereins e.V., die Anregung gegeben, Namenzusatzschilder an ausgewählten Straßen in Urbach und Elsdorf anbringen zu lassen. Die schmalen Tafeln, die unterhalb des eigentlichen Straßenschildes montiert werden, informieren darüber, welche Persönlichkeit sich hinter dem einen oder anderen Straßennamen verbirgt und enthalten wichtige biografische Angaben zu den jeweiligen Namensgebern.

Ergebnis der 2. MV 2017 der IG Langel e.V. -> jetzt Bürgerverein Porz-Langel e.V.

Frau Thoma eröffnete als Sitzungsleiterin die 2. Mitgliederversammlung 2017 und freut sich mit ihrer Vorstandskollegin und ihrem Kollegen darüber, dass 12 Mitglieder der Einladung gefolgt sind. Dem erkrankten 2. Vorsitzenden, Gerd Matthiae, übermittelte sie herzlichste und baldige Genesungswünsche.

Den Anwesenden wird erläutert, dass sich der Mitgliederbestand durch die im 1. Halbjahr 7 neu Hinzugetretenen wie folgt darstellt:

01        förderndes Mitglied

03        Ehrenmitglieder

26        aktive/inaktive Mitglieder

Vom Kassenwart erhielten die Anwesenden einen Überblick über die Finanzbuchhaltung des Vereines, und die beiden Kassenprüfer erläuterten ihren Kassenbericht, wonach hinsichtlich Verbuchung von Einnahmen und Ausgaben sowie satzungsmäßiger Einsetzung von Vereinsmitteln keine Beanstandungen festgestellt wurden. Die Mitglieder entlasteten nach den Ausführungen den Vorstand einstimmig. Der Vorstand bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen.