Tagestermine und Dauertermine aktualisiert

Wir haben unsere Tages- und Dauertermine aktualisiert!

DauertermineIn Porz ist nichts los? Von wegen! In Zusammenarbeit mit Wetzels Marketing veröffentlichen wir viele interessante Veranstaltungstermine z, die in den nächsten drei Monaten auf dem Gebiet des Stadtbezirks Porz stattfinden.

Darüber hinaus finden Sie bei uns auch Dauertermine, also regelmäßige wöchentliche oder monatliche Angebote von Porzer Veranstaltern: Vorträge, Kultur- und Beratungsangebote, Sprechstunden, Kaffee- und Spieletreffs, Stammtische, Tanzen & Gymnastik und vieles andere. Rund 180 dieser Veranstaltungen haben wir nach Interessengruppen sortiert: Allgemein, Kinder und Jugendliche, (junge) Familien, Senioren und Sport.

Ihr Verein, Ihre Initiative hat auch interessante Veranstaltungen oder Dauertermine für Zielgruppen in Porz? Kontaktieren Sie uns, viele Angebote nehmen wird gratis auf. Sie haben auch die Möglichkeit, mit einem WerbeAd gesondert auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen.

Heimische Gemüseerzeugung – so geht’s (zu)

„Bei uns kommt das Gemüse aus dem Supermarkt“. Mit dieser Aussage ist das Wissen vieler heutiger Stadtkinder wahrscheinlich schon erschöpft. Das erkannte auch Gerwin E. Stachura und beschloss bei sich, dem Wissen seiner Enkelkinder auf die Sprünge zu helfen. Nur ein paar Fotos wollte der ambitionierte Freizeitfotograf vom langen Weg des heimischen Gemüses anfertigen, um seinen erklärenden Vortrag zu bebildern.

Wer in Porz-Mitte wohnt, kennt die Markttermine, aber wo sind die Höfe der Gemüsebauern? Nach eingehender Recherche machte sich der promovierte Mediziner auf den Weg. Und der führte ihn nicht ins weite Land, sondern nach Zündorf. Auf einem Hof gegenüber der Straßenbahn-Endhaltestelle fragte er Ende November 2014 einen alten Bauern höflich, ob er Fotos von den Feldern, Pflanzen und der Landarbeit machen dürfe. Der Bauer grummelte wohl nur zurück: „Da ist heut‘ nichts zu sehen, kommen Sie im März wieder, wenn Sie wollen.“

Porree-Ernte

Porree-Aussaat mit der Pflanzmaschine (© G. Stachura)

Gerwin Stachura machte sich zunächst vom Acker. Aber im kommenden Jahr ist er wiedergekommen, und zwar nahezu täglich. Ein ganzes Bauernjahr hindurch. Mit einer Fujifilm-Kompaktkamera, um im Stil einer langen Fotoreportage die Entwicklungen auf den Feldern, Höfen und Märkten festzuhalten. So entstanden erste Bilder, fotografiert mit einer Festbrennweite, mitunter auf sehr staubigen Äckern. Die Anzahl der bewußt in schwarz-weiß gehaltenen Fotos wuchs und wuchs. Und in Gerwin Stachura reifte so langsam der Plan, eine Auswahl in einen erklärenden Bildband zu gießen. Unterstützt vom publikationserfahrenen rheinischen Fotografen Eusebius Wirdeier entstand ein als monatliche Chronologie gegliedertes Werk, das den bäuerlichen Produktions- und Distributionsprozess vom Sämling bis zum Markttag festhält und eingangs jedes Kapitels die bäuerlichen Aufgaben und Handlungen verständlich erläutert. Knappe Bildunterschriften integrieren die Fotografien in die Arbeitsabläufe.

Porree-Ernte

Porree-Ernte bei null Grad (© G. Stachura)

Feldforschung

Der Bildband ist im Wortsinn als visualisierte und auch in den Texten sehr verständliche „Feldforschung“ zu lesen.

Wenig Historisches zu Porz im Internet

Der Versuch, unsere historische Tour zu Porz im Internet zu aktualisieren, führt zu deutlichen Kürzungen des ursprünglichen Artikels aus den Anfängen unserer Website im Jahr 2010. Leider sind einzelne Websites, aber auch Texte von Bürgervereinen, inzwischen offline. Wikipedia bietet damit inzwischen mehr Informationen über die Stadttteile als irgendwelche heimischen Sites.

Wir beginnen mit einer Übersicht von H. Felder und erfahren von frühesten menschlichen Spuren in Heumar, Grabhügeln im Königsforst, der fränkischen Besiedelung, den Grafen von Berg und dem Hauptgericht in Porz (1286).

porz

Porz – Ansichtskarte von 1905

Der Sprung in die Industrialisierung beginnt in Porz um 1850 durch die Ansiedlung der Seilerei Felten & Guilleaume.  Eisenbahnstrecken und Bahnhöfe entstehen. 1929 gründet sich die Großgemeinde Porz aus 15 Gemeinden. 1951 erfolgt die Ernennung zur Stadt, die mit der Eingemeindung nach Köln am 1.1.1975 endet. Der bisherige Kölner Stadtteil Poll wird nun dem Stadtbezirk Porz zugeordnet, Heumar hingegen ausgegliedert und mit Rath verbunden. 2007 bildet Finkenberg den 16. Porzer Stadtteil und ist zugleich der 86. Stadtteil Kölns.

Die Daten und Fakten von Eckehard Backhausen über Eil sind heute leider nicht mehr auf der Website des Ortsring Eil. Der Ortsteil lag früher auf einer „Rheininsel“, entlang der heutigen Frankfurter Straße mäanderte ein schmaler Seitenarm des Rheins. Die älteste schriftlich überlieferte  Erwähnung von Eil stammt aus dem Jahr 1268. Indutrieansiedlungen gibt es seit 1965 (KHD-Werk an der Humboldstr.). Das Autokino stammt von 1967. Der große Supermarkt, heute Real, wird 1968 als Plaza eröffnet. Ab 1970 trennt die heutige A59 Eil von Gut Leidenhausen, das seit 1961 im Besitz der Stadt Köln ist.

JobWerk Porz gGmbH feiert Einweihung und Jubiläum

Die Jugendwerkstatt feiert 40. Geburtstag

Am 05.04.2019 um 14:00h gibt es in der Brüsseler Straße 159a in Porz-Finkenberg gleich zwei Gründe zum Feiern: Der zweigeschossige Neubau ist fertiggestellt und bezogen und die Jugendwerkstatt feiert runden Geburtstag. Beides will die JobWerk Porz gGmbH mit einer Feierstunde begehen und lädt alle Interessierten deshalb herzlich ein. Vor Ort erfahren Sie bei Getränken und verschiedenen Leckereien mehr über die Arbeit in der Jugendwerkstatt in den vergangenen vierzig Jahren und bekommen einen Vorgeschmack auf die Zukunft der JobWerk Porz gGmbH.

Wir freuen uns auf Sie!

Zwischen Porz und Rodenkirchen -> gute Chancen für Buslinie über den Rhein

Der Kölner Stadtanzeiger veröffentlichte hierzu am 14.02.2019 einen Artikel:

Porz/Poll/Rodenkirchen – Eine Buslinie über die Autobahnbrücke zwischen Poll und Rodenkirchen könnte in absehbarer Zeit Wirklichkeit werden. Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden folgten die Politiker einer entsprechenden Eingabe der Vernetzung Porzer Bürgervereine. Damit stellten sich die Parteien gegen die Empfehlung der Verwaltung, die eine solche Busverbindung zunächst abgelehnt hatte. Schon seit einigen Jahren setzt sich die Vernetzung mit ihren rund 3000 Mitgliedern für eine neue Busverbindung über den Rhein hinweg ein.

JU Porz mit neuem Vorstand

Die Junge Union (JU) Porz hat einen neuen Vorstand: Acht Jahre hat Thorsten Frenser die Jugendorganisation geführt, nun wird Christian Gréus sein Nachfolger. Seine Stellvertreter sind Finn Thaysen und der bisherige Vorsitzende. Zum Beisitzer bestimmt die Mitgliederversammlung Florian Braun (MdL), Benedikt Egenter, Alexander Gréus, Lukas Grüne, Marc-Oliver Hartmann, Noemi Kempke, Simon Richrath, Frank Spahlholz, Marvin Ludwig und Patrick Peters.

v. l.: Finn Thaysen, Christian Greus, Thorsten Frenser (Foto: JU Porz)

Christian Gréus freut sich auf die Arbeit in und für Porz: „In den letzten Jahren haben wir bereits eine Menge erreicht, doch wenn ich den Stadtbezirk anschaue, wird auch weiterhin eine starke Stimme für die Jugend benötigt.“

Mit Vorschlägen für das Dielektra-Gelände, Initiativen im Verkehrsbereich – so der Forderung nach mehr E-Mobilität bei der KVB in Porz oder der kritischen Begleitung zahlreicher Bauprojekte der Stadtverwaltung – habe die JU ihren eigenen Blick auf die Themen der Porzer Politik gezeigt. Diesen wolle man zukünftig noch stärker in den Fokus der Debatten bringen.