Klimawandel: Massive Gießeinsätze in Urbach
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Der Urbacher Bürgerverein e.V. geht bei der Gestaltung des Stadtteils neue Wege und trotzt der aktuellen Hitze mit vollem Körpereinsatz. Der Verein hat offiziell die Patenschaft für sämtliche von ihm betreuten Grünflächen in Urbach übernommen. Diese Oasen wurden in den vergangenen zehn Jahren vom Verein nicht nur selbst angelegt, sondern werden auch kontinuierlich gepflegt. Angesichts der anhaltenden, extremen Trockenphase steht nun die intensive Bewässerung im Fokus. Dieser Dauereinsatz ist extrem zeitaufwendig: Mehrfach pro Woche rücken die ehrenamtlichen Helfer aus und investieren pro Gießeinsatz jeweils zwei bis drei Stunden ihrer Freizeit.
Der Verein nimmt diesen enormen Aufwand jedoch sehr gerne auf sich. Denn das regelmäßige Wässern und der konsequente Erhalt von Grünflächen im innerstädtischen Bereich sind heute wichtiger denn je: „Nur intakte, vitale Grünflächen fungieren als natürliche Klimaanlagen und sind das wirksamste Mittel, um eine weitere, gefährliche Aufheizung im Ortsteil aktiv zu verhindern und die Temperaturen zu reduzieren“, so Simin Fakhim, Vorsitzende des Bürgervereins.
Grundschüler reinigen Groov
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Dank des engagierten Einsatzes von rund 300 Schulkindern aus der Nachbarschaft erstrahlt die Zündorfer Groov in neuem Glanz. Der gemeinnützige Verein „Groov-Paten” hat sich dem Erhalt und der Pflege dieses einzigartigen Areals verschrieben. Unter dem Motto „Tu’s Day“ rief er zur gemeinsamen Müllsammelaktion. Unterstützt auch von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, die seit 2017 eine zentrale Rolle bei der Pflege und dem Schutz Kölner Gewässer übernehmen.
Erstmals 2018 befreiten Schülerinnen und Schülern umliegender Grundschulen die Groov von achtlos weggeworfenem Müll. Auch am „Tu’s Day“ 2026 machten sich die Kinder wieder wie jedes Jahr bereits gegen 9 Uhr an die Arbeit, ausgestattet mit Müllsäcken und Handschuhen der AWB. Die StEB Köln und die WasserSchule Köln hatten für sie zudem interaktive Stände aufgebaut. An diesen konnten sich die Kinder spielerisch mit den Themen Gewässerschutz, Wasserkreislauf und den faszinierenden Eigenschaften von Wasser beschäftigen.
(auf der Basis einer StEB-Pressemitteilung)
PVP: 50 Jahre internationale Begegnungen
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Der Partnerschaftsverein e.V. Köln-Porz feierte sein Jubiläum
Schülerfahrten, Konzerte, Theateraufführungen, Bürgerfahrten, Sportturniere, Karneval u.v.m. – im Laufe von 50 Jahren hat der Partnerschaftsverein e.V. Köln-Porz viele Austauschprojekte und Begegnungen mit den Partnerstädten – Dunstable in England und Hazebrouck in Frankreich – organisiert und begleitet.
Am 20. Juni feierte der Verein im Zündorfer Kanuclub Zugvogel sein Jubiläum mit einem Festakt. Gäste aus den beiden Partnerstädten, Vertreter/-innen aus Politik, Kirche, Kultur und Sport und Vereinsmitglieder kamen zusammen, um auf gemeinsame Aktivitäten zurückzublicken und Perspektiven für die Zukunft zu besprechen.
Das Blasorchester der Carl-Stamitz-Musikschule unter der Leitung von Sebastian Oetker sorgte mit internationaler Filmmusik für einen schwungvollen Auftakt der Veranstaltung. Die Vorsitzende Susanne Ristic-Samii betonte in ihrer Festrede die Bedeutung persönlicher internationaler Begegnungen als Grundlage für Verständnis, Respekt und ein friedliches Miteinander. Bezirksbürgermeister Lutz Tempel hob die Bedeutung der Fortführung dieser speziellen Porzer Verbindungen nach England und Frankreich hervor. Peter Hollick sprach als Vetreter der Dunstable International Twinning Association von den lang bestehenden freundschaftlichen Banden zu Porz. Bernard Dentener möchte als Vertreter des Bürgermeisters von Hazebrouck den Austausch weiter intensivieren.

Empfang im Rathaus – mit Markus Lüsgen (stellv. Bezirksbürgermeister, 5. v.r.) und Susanne Ristiic-Samii (1. Vors. PVP, 5.v.l.)
Die Delegationen aus Dunstable und Hazebrouck wurden bereits vor dem Festakt gesondert im Bezirksrathaus vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister Markus Lüsgen begrüßt. Auch er hob hervor, dass die langjährigen gelebten Beziehungen wertvoll sind und die europäische Idee trotz aller politischen Veränderungen konkret werden lassen: „Selbst wenn man nicht jedes Wort versteht – die Stimmung, das Lachen und die Herzlichkeit versteht man sofort.“
Für die Gäste hatte der PVP über die offiziellen Termine hinaus noch ein Ausflugsprogramm organisiert: Dazu gehörte eine Führung in Schloss Augustusburg, ein Besucht der Flora und eine Panoramafahrt auf dem Rhein. Unsere Region präsentierte sich dabei mit bestem Wetter.
Hintergrund: Nachdem 1975 die bislang eigenständige Stadt Porz nach Köln eingemeindet wurde, gründete sich der Partnerschaftsverein, um die Beziehungen zu den Partnerstädten weiter zu pflegen; dies hatte die Stadt Köln vertraglich zugesichert. Beide Städtepartnerschaften bestehen seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. In der Nachkriegszeit sollten diese kommunalen Verbindungen zur Völkerverständigung und zur Einigung Europas beitragen. Die Mitglieder des Vereins verfolgen diese Ziele bis heute weiter. Mehr Informationen.
Westhoven: Neustart auf dem Stollwerck-Gelände
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„Spatenstich“ bei Panattoni – v.l.: Bongarts (Direktor Entwicklung West), Kirchgeßner (Direktor Deutschland), Janssen (KölnBusiness), Aslan (Projektmanager), Moses (Leasing/Vermarktung); Foto: porzerleben.de
Panattoni heißt der neue Eigentümer des ehemaligen Stollwerk-Geländes in Westhoven. Die vorhandenen Bauten werden nun niedergelegt. Unter den Namen „City Dock Köln Ost“ bzw. „Panattoni Park Köln-Ost“ errichtet das Unternehmen neue Gebäude für Logistik und Gewerbe. Näheres hierzu im zweiten Abschnitt dieses Artikels.
Das Areal bis 2024
Entlang der alten Holzstraße in Westhoven befanden sich jahrhunderte lang links und rechts Äcker. Ab 1917 endete der Weg am Verschiebebahnhof Gremberg. 1937 entstand weiter im Westen die Mudra-Kaserne (heute: Gereon Kaserne). Ab den 1950er Jahren wurden aus den Ackerflächen zunehmend Gewerbeflächen und die Holzstraße erhielt den Namen Industriestraße. 1967 war nur noch eine große Ackerfläche übrig – unmittelbar vor dem Bahngelände.
Dieses Grundstück erwarb 1974 der damalige Sanierer und neue Eigentümer der Stollwerck AG, Hans Imhoff. Zuvor verkaufte er das bisherige Betriebsgelände im Kölner Severinsviertel. Nach der Grundsteinlegung im April 1975 verlagerte Imhof das gesamte Werk einschließlich Hauptverwaltung im Dezember 1975. Westhoven hieß nun bereits Köln-Porz-Westhoven. Etliche nicht übernommene Werksgegenstände wurden später zu Exponaten des 1993 eröffneten Schokoladenmuseums. Imhoff erhielt für das neue Werk Fördermittel in zweistelliger Millionenhöhe von Bund, Land und der Stadt Köln. Dafür sicherte die Verlagerung 700 Arbeitsplätze – knapp 30 Jahre lang. Und die Industriestraße wurde in Stollwerckstraße umbenannt. Von 1979 bis 2006 stand auf dem Gelände sogar eine schwere Güterzuglok (043 085) als Denkmal. Und 1991 baute Imhoff ein Zentrum für therapeutisches Reiten (ZTR) mit Stallungen und Reitplatz und förderte es durch seine Stiftung. Im April 2002 stieg Imhof aus und verkaufte die Stollwerk AG für 175 Mio. DM an einen Schweizer Schokoladenkonzern. Im März 2005 beendete dieser die Produktion in Westhoven und verlagerte sie nach Norderstedt, aber die Zentrale verblieb weitere 10 Jahre mit zunächst rund 130 Mitarbeitern in Westhoven. Weil Abteilungen verlagert wurden, auch in den Mediapark, sank die Mitarbeiterzahl weiter, insbesondere nach einem erneuten Eigentümerwechsel.
Parallel wurden frei werdende Flächen unter der Adresse Stollwerkstraße 27-31 an Dritte vermietet, soweit sich Mieter fanden und einzelne Flächen wurden bereits verkauft. Unter den Mietern war von ca. 2016 bis 2024 auch der Zirkus Roncalli. Sein „Winterquartier 2“ nahm große Flächen ein für Fahrzeugreparaturen, Wagen-Standplätze, Requisiten-Lager und für eine riesige Kleiderkammer mit über 5.000 kompletten Kostümen. Zeitweise war zudem das Verwaltungsgebäude das Polizeipräsidium für den Kölner „Tatort“. Im Jahr 2016 hatte Stollwerck alle noch selbst genutzten Flächen geräumt. Dann wurde der noch vorhandene Immobilienbesitz in Westhoven verkauft. Erwerber war im Jahr 2018 das Kölner Familienunternehmen Baron & Baucon. Auf dem Areal von 70.000 qm standen zu dieser Zeit 30.000 qm Hallen- und Büroflächen, zuzüglich großer versiegelter Außen- und Parkplatzflächen. Rund 14.000 qm blieben unversiegelt, darunter ein Garten mit Teich auf 9.000 qm. Nach Auskunft der Betreiber war alles vermietet und ein weiterer Ausbau als Gewerbepark geplant. Daher wurde auch dem Zentrum für therapeutisches Reiten 2021 endgültig gekündigt, was das Aus für diese Einrichtung bedeutete. Aus dem alten Hochregallager entstand 2022 eine moderne Logistikhalle. Doch im Jahr 2025 veräußerte der Betreiber das gesamte Areal.
Der Gewerbepark „Köln Ost“
Der Erwerber ist die Panattoni Germany Properties GmbH, eine 2014 gegründete Tochtergesellschaft der US-amerikanischen Panattoni Development Company. Sie gehört der Familie Panattoni und ist eines der weltweit größten Unternehmen zur Entwicklung von Logistikflächen. Entstehen wird nun nach Niederlegung der bisherigen Gebäude zum einen ein sehr großer Hallenkomplex mit knapp 30.000 qm Logistikflächen. Innenmaße: 246 m breit und 12 Meter hoch (Panattoni Park). Und zum anderen ein Komplex ähnlicher Breite, aufgeteilt in 11 Einheiten mit jeweils im Erdgeschoss einer 730-890 qm großen Halle und darüber rund 200 qm Bürofläche (City Dock). Vermietet ist vorab noch nichts, Mieter werden nun im Verlauf der Fertigstellung gesucht, für das City Dock erhofft man sich auch StartUps und KMUs.
75 Jahre Poller Jugendwohnheim – Ein Fest zum Jubiläum
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Im Rahmen ihres traditionellen Pfarr- und Sommerfestes feierte die katholische Gemeinde Poll am Dreifaltigkeitssonntag vor Fronleichnam ein besonderes Jubiläum: Das heutige Jugendwohnheim Bernhard Letterhaus wurde am 1. April 1951 als „Heimstatt Haus des jungen Mannes“ in Trägerschaft der Katholischen Pfarrgemeinde Hl. Dreifaltigkeit offiziell eröffnet. Inzwischen ist der „Katholische Jungarbeiter-Heimstatt Nikolaus Groß Haus e.V.“ Trägerverein der Einrichtung.
Bewohner/-innen und Mitarbeitende der Einrichtung feierten das Fest mit der Pfarrgemeinde Hl. Dreifaltigkeit und St. Josef, Nachbarn, ehemaligen Bewohnerinnen, Freunden und Familienangehörigen gemeinsam. So wurde es ein lebendiges Zeichen der Gemeinschaft, Verbundenheit und gelebten Jugendsozialarbeit.
Den Auftakt bildete eine Messe in Hl. Dreifaltigkeit. Anschließend zogen Gemeinde, Gäste und Beteiligte gemeinsam durch Poll zum Jugendwohnheim Bernhard Letterhaus. Auch dieses Jahr wurden das Hochamt und die Prozession vom Seelsorgeteam unter der Leitung von Pfarrer Dr. Mersch gestaltet. Musikalisch wurde die Prozession von Poller Jugendblasorchester (Poller JuBo) begleitet. Nach dem feierlichen Abschlusssegen begrüßte der frühere Heimleiter Stefan Müller die Anwesenden und anschließend richtete Norbert Wingensiefen, erster Vorsitzender des Trägervereins, einige Worte an die Gemeinde und die Gäste.
Im Anschluss begann das Sommerfest mit einem vielfältigen Programm für Erwachsene und Kinder, es dauerte bis in die Abendstunden. Neben Essen und Getränken wurden Rundgänge durch die Einrichtung angeboten. Eine Open-Air-Fotoausstellung zeigte Bilder, Dokumente und Erinnerungsstücke aus der langen Geschichte des Hauses. Darunter befanden sich auch zahlreiche Aufnahmen vom 25-jährigen Jubiläum, die erste Hausordnung aus dem Jahr 1951 sowie die gerade ausgebaute – und ebenfalls 75 Jahre alte – Eingangstür.
Weitere Informationen über die Einrichtung, ihre Gründungsgeschichte, den Trägerverein, den Namensgeber Bernhard Letterhaus und die pädagogische Arbeit finden Sie auf der Webseite www.jugendwohnheim.com.
(auf der Basis einer Pressemitteilung)
Weiterführende Schulen: Fehlende Kapazitäten in Porz
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Das Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr 2026/27 an weiterführenden Schulen in Köln ist beendet. Dabei reichten die Kapazitäten in Porz nicht aus. In den kommenden Wochen werden sich nur noch geringfügige Änderungen ergeben, etwa durch noch laufende Widerspruchsverfahren von Erziehungsberechtigten oder Umzüge von Familien.
Das sind die Kapazitäten und waren die Anmeldungen:
- Kopernikus-Schule (Hauptschule): 3-zügig, Kapazität 81 Schüler/-innen, Anmeldungen 26 Schüler/-innen
- Johann-Amos-Comenius-Schule (Hauptschule): 2-zügig, Kapazität – 54, Anmeldungen – 17
- Otto-Lilienthal-Schule (Realschule): 4-zügig, Kapazität – 108, Anmeldungen – 170
- Wilhelm-Busch-Realschule: 3-zügig, Kapazität: 81, Anmeldungen – 81
- Wilhelm-Busch-Realschule: 4-zügig, Kapazität – 108, Anmeldungen – 137
- Lise-Meitner-Gesamtschule: 8-zügig, Kapazität – 216, Anmeldungen – 251
- Lessing-Gymnasium: 4-zügig, Kapazität – 120, Anmeldungen – 125
- Stadtgymnasium Porz: 4-zügig, Kapazität – 120, Anmeldungen – 133
- [Maximilian-Kolbe-Gymnasium: 4-zügig, Kapazität – 108, Anmeldungen – 115
Bei einer Absage in einer Anmeldephase konnten die Kinder im nächsten Anmeldezeitraum von den Erziehungsberechtigten an einer Schule mit freien Kapazitäten angemeldet werden. Dabei war es unerheblich, zu welchem Zeitpunkt innerhalb einer Anmeldemöglichkeit einzelne Anmeldungen bei einer Schule eingingen. Unmittelbar nach Ende einer Anmeldephase wurden die Anmeldungen gebündelt verarbeitet. In allen Anmeldezeiträumen war bei einem Anmeldeüberhang an einer Schule der Auswahlkriterienkatalog vom Land NRW anzuwenden, aus dem die Schulleitungen im Vorfeld verschiedene Kriterien auswählen konnten. Zu den Kriterien zählen beispielsweise der Schulweg oder das Losverfahren.
Digitalbotschafter-/innen gesucht
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Das Netzwerk „Porz digital – für Senior/-innen“ sucht engagierte Menschen – gerne auch mehrsprachig – die älteren Menschen mit
Begeisterung begleiten, ihnen Ängste nehmen und den Zugang zur digitalen Welt erleichtern. Voraussetzungen sind:
• Interesse an digitaler Technik
• Freude an der Unterstützung älterer Menschen
• Teamfähigkeit und Lust, in einem engagierten Netzwerk mitzuwirken
Einsatzorte sind z. B. SeniorenNetzwerke, Senioreneinrichtungen, Bürgerzentren und Quartierstreffpunkte – individuell nach Ihren Interessen und Möglichkeiten.
Die Schulung zur Digitalbotschafter*in ist kostenfrei! Außerdem gibt es regelmäßig Teamtreffen, fachlicher Austausch und individuelle Begleitung für alle, die sich engagieren. Das Netzwerk wurde von Akteur*innen des Runden Tischs Seniorenarbeit im Stadtbezirk Porz gegründet. Es vereint SeniorenNetzwerke, Bürger- und Seniorenzentren, Bildungseinrichtungen, Wohnungsunternehmen, Beratungsstellen, Nachbarschaftshilfen u. v. m..
Kontakt: Bagnu Yazici und Charitini Petridou-Nitzsche, Tel: 0177 / 400 76 56, E-Mail: porzdigital@gmx.de
















