Köln öffnet weitere Schulhöfe für die Freizeit

Der Rat der Stadt Köln hat vor den Sommerferien eine Öffnung einzelner Schulhöfe von 10 bis 19 Uhr für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Im Stadtbezirk Porz waren in den Sommerferien die Schulhöfe von drei Schulen zugänglich:

  • in Gremberghoven: Friedrich-List-Schule
  • in Wahn: Gemeinschaftsgrundschule Adolph-Kolping-Straße
  • in Wahnheide: Heideschule

Diese zusätzlichen Bewegungs- und Spielflächen wurden von Kindern und Jugendlichen in der Ferienzeit gut angenommen. Aufgrund der positiven Resonanz sind seit Montag, 7. September 2026, im Stadtbezirk diese weiteren Schulhöfe von 10 bis 19 Uhr geöffnet:

  • in Poll: Förderschule Auf dem Sandberg
  • in Poll: Gemeinschaftsgrundschule Poller Hauptstraße
  • in Ensen: Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße
  • in Wahn: Maximilian-Kolbe-Gymnasium
  • in Wahnheide: Pestalozzi-Schule
  • in Zündorf: Gemeinschaftsgrundschule Schmittgasse
  • in Langel: Katholische Grundschule Hinter der Kirche

Zigarettenkippensammler vor Sparkassenfiliale Urbach

In der Mitte: Nils Junghahn (© Urbacher Bürgerverien)

Der Urbacher Bürgerverein e.V. setzt sein erfolgreiches Engagement für ein sauberes Veedel fort. Dank einer Spende der Sparkasse KölnBonn stellt der Verein einen weiteren modernen Zigarettenkippensammler auf – dieses Mal direkt auf dem Platz vor der Sparkassenfiliale in Urbach. Jede Kippe birgt in der Umwelt eine enorme unsichtbare Gefahr: Mit ihren giftigen Inhaltsstoffen kann eine einzige Filterspitze bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen.

„Wir haben in Urbach bereits mehrere dieser Zigarettenkippensammler initiiert“, erklären die Vorsitzende Simin Fahimi und der ihr Vorstandskollege Jochen Reichel. „Die Bilanz spricht für sich: Seitdem die Behälter im Veedel stehen, konnten wir die Zahl der Kippen auf dem Boden bereits deutlich reduzieren. Das zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger das Angebot dankbar annehmen.“ Nils Junghahn, Teamleiter Service der Sparkasse KölnBonn ergänzt: „Als regionale Sparkasse unterstützen wir die Initiative des Urbacher Bürgervereins sehr gerne. Hier wird direkt vor Ort großartige Arbeit geleistet.“ Der neue Sammler wird zeitnah durch den Bürgerverein aufgestellt.

Im Oktober: Kleidersammlung für Bethel


Die Evangelische Kirchengemeinde Porz sammelt wieder Altkleider für Bethel durch. Die guten Sachen stehen den behinderten Menschen in Bethel und sozialbedürftigen Menschen zur Verfügung. Was über den Eigenbedarf hinausgeht, kommt sortiert in den Verkauf für jedermann. Der Erlös aus dem Verkauf dient den vielfältigen Aufgaben in den Arbeitsbereichen Bethels. Für Ihre Unterstützung danken Ihnen die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel sowie die Evangelische Kirchengemeinde Porz.

Am Mittwoch, den 7. und Donnerstag, den 8. Oktober können Sie Ihre Textilien und Schuhe jeweils von 15 bis 18 Uhr hier abgeben:

  • Gemeindezentrum Johanneskirche, Westhoven, Berliner Str. 5
  • Gemeindezentrum Pauluskirche, Zündorf, Houdainer Str. 32

Gesammelt werden gut erhaltene, saubere Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere und Federbetten – jeweils gut verpackt. Auch Schuhe sind paarweise gebündelt willkommen.

Nicht gesammelt werden Gummistiefel, Skischuhe, Briefmarken. In den Müll gehören Textilabfälle, Lumpen, nasse oder verschmutzte oder beschädigte Textilien, einzelne oder abgetragene Schuhe. Bürden Sie bitte der Anstalt Bethel keine Kosten für Entsorgungen auf.

Bauvorhaben Hohe Straße Ensen – Öffentlichkeitsbeteiligung

Zum Bauvorhaben Kölner Straße/Hohe Straße in Ensen lädt die Stadt Köln zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung ein. Auf einem rund ein bis zwei Hektar großen Areal am Rheinhochufer soll ein neues Wohnquartier mit rund 110 Wohnungen entstehen. Die Planungen des Investors sehen fünf vier- bis sechsgeschossige Wohnhäuser, ein Café, eine Tiefgarage sowie eine öffentliche Spiel- und Grünfläche von rund 1.200 Quadratmetern vor. 30 Prozent der Wohnungen sollen als geförderter Wohnraum
entstehen – siehe die Meldung auf porzerleben.de.

Der SPD-Ortsverein Poll, Ensen, Westhoven ruft in einer Pressemitteilung die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Gelegenheit zur Information und Beteiligung zu nutzen. „Ein Vorhaben dieser Größenordnung wird das Ortsbild verändern und hat Auswirkungen auf Ensen. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Menschen vor Ort frühzeitig informieren, Fragen stellen und ihre Anregungen und Bedenken einbringen können“, so die SPD.

Nähere Informationen zu diesem Bauvorheben finden Sie auch im Ratsinformationssystem der Stadt Köln. (Anmerkung: Visualisierung in Anlage 4; das Laden der Seite kann dauern…).

Die Veranstaltung der Stadt Köln beginnt am Donnerstag, 17. September 2026, um 18 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) im Rathaussaal des Bezirksrathauses Porz, Alfred-Moritz-Platz 1.

SportWoche: Angebot Parasportschießen in Urbach

Die „SportWoche für Alle“ des Deutschen Behindertensportverbandes geht 2026 bereits in die vierte Runde. Vom 19. bis 26. September öffnen bundesweit Vereine ihre Türen, um inklusive Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung sichtbar zu machen und zum Mitmachen einzuladen.

Auch die St. Hubertus Schützenbruderschaft Porz-Urbach von 1926 e.V. beteiligt sich an der Aktionswoche. Interessierte können vor Ort das Parasportschießen kennenlernen – darunter Angebote für blinde und körperlich beeinträchtigte Menschen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Teilhabe und die Freude daran, gemeinsam Neues auszuprobieren. Angeboten werden Lichtpunkt-, Luftgewehr-, Luftpistolen- sowie Blindenschießen. Das Angebot findet am Mittwoch, 23. September 2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr sowie am Donnerstag, 24. September 2026, von 17:00 bis 19:30 Uhr auf dem Schießstand an der Bartholomäusstraße 26, 51145 Köln, statt.

Mit der Aktion möchte der Verein Vorbehalte abbauen, Selbstvertrauen stärken und zeigen, wie vielfältig inklusiver Vereinssport sein kann. Ob mit oder ohne Vorerfahrung: Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, Fragen zu stellen und das Angebot selbst auszuprobieren.

Tag des offenen Denkmals 2026: Im Stadtbezirk nur vier Objekte

Der „Tag des offenen Denkmals“ des Jahres 2026 findet bundesweit am 12. und 13. September statt. Zwar öffnen in Köln rund 160 Denkmäler ihre Türen oder es gibt vor ihnen Veranstaltungen. Aber im Bezirk Porz ist ihre Zahl dieses Jahr auf vier Führungen in Westhoven, Ensen und Gremberghoven zusammengeschrumpft. Obwohl wir in Stadtbezirk über 200 Denkmäler und geschützte Bauwerke haben.

Samstag, 12.9.

  • Ensen: Alexianer-Fachkrankenhaus, Kölner Str. 64: Vortrag mit Führung „Von der Nervenheilanstalt zum psychiatrischen Fachkrankenhaus“, 13:30 Uhr sowie 15:00 Uhr. Treffpunkt vor dem Haupteingang des Krankenhauses
  • Gremberghoven: Denkmalgeschützte Häuser, ein Rundgang. Dauer: 2 Stunden, 2 km. Treffpunkt 14:00 Uhr , Bürgertreff zur alten Bäckerei, Haupteingang, Talweg 2a
  • Westhoven: Rodenkirchener Autobahnbrücke, Weidenweg: 11 und 12 Uhr – Besichtigung mit der Autobahn GmbH, keine Minderjährigen, 50m Aufstieg über Leiteranlage, enge Räume, Teilnehmerbegrenzung, Dauer 120 Minuten. Anmeldung erforderlich – eigentlich bis 1. September – unter bruecke.denkmal@stadt-koeln.de.

Sonntag

  • Ensen: Alexianer-Fachkrankenhaus, Kölner Str. 64: Vortrag mit Führung „Von der Nervenheilanstalt zum psychiatrischen Fachkrankenhaus“, 14:00 Uhr. Treffpunkt vor dem Haupteingang des Krankenhauses
  • Westhoven: Engelshof, Vortrag: „Vom Pferdestall zum Partykeller“ (Dauer: 75 Minuten). 11:00 Uhr und 13:30 Uhr, Treffpunkt im großen Saal, Oberstraße 56.

Die Broschüre mit allen Veranstaltungen in Köln, geordnet nach Stadtbezirken, haben wir dieses Jahr vergeblich als PDF-Download gesucht. Einige Exemplare liegen im Bezirksrathaus und der Bezirksbücherei aus. Ansonsten gibt es noch diesen Link zu den Kölner Veranstaltungen.

Porz: „Friseurhaus“ wird durch GAG nachgebaut

Gegenüber der Lukaskirche stand jahrzehnte lang ein markantes Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße 352, das größtenteils bereits Ende des 19. Jahrhunderts im spätklassizistischen Stil errichtet wurde. Über 60 Jahre betrieb hier die Familie Bothe ein Friseurgeschäft, ansonsten war es zudem Metzgerei, Mode- und Möbelgeschäft. Die Stadt Köln erwarb das Gebäude im Jahr 1979 und stellte es unter Denkmalschutz. Dann aber ließ sie es verrotten. Als die GAG das Gebäude 2019 erwarb, bröckelten nicht nur die Außenmauern des 1902 mit floralen Jugendstilelementen verzierten Vorbaus. Durch Leerstand und Vandalismus war zudem das gesamte Gebäude marode. Daher war zunächst lediglich der Erhalt der straßenseitigen Fassaden geplant. Doch die Außenmauern des Jugendstil-Anbaus waren fundamentlos errichtet und bei zumutbaren Kosten nicht zu retten. Als sich dann auch kein anderer Kaufinteressent fand, wurde der Denkmalschutz aufgehoben. Der Abriss erfolgte Ende April 2026.

Der Neubau (GAG Immobilien AG/Künstlerische Darstellung: Erxleben Architektur Büro)

Heute nun stellt die GAG der Öffentlichkeit ihre Planungen für einen Neubau an dieser Stelle vor. Die Arbeiten in optischer Anlehnung an das frühere Gebäude sollen im Oktober beginnen und in der zweiten Jahreshälfte 2028 abgeschlossen werden. Das neue Gebäude umfasst drei öffentlich geförderte Wohnungen und eine kleine Gewerbeeinheit. „Damit setzen wir ein wichtiges städtebauliches Signal. An dieser viel diskutierten Stelle entsteht eine neue, tragfähige Perspektive für die weitere Entwicklung im Porzer Zentrum“, sagt GAG-Vorstand Christian Eiff.

 

Reaktivierung von Kasernenflächen: Westhoven raus, Lind in Prüfung

Die Fläche der ehemaligen Brasseur-Kaserne in Westhoven wird aus dem Moratorium für militärische Liegenschaften entlassen. Dies hat das Bundesministerium für Verteidigung nach eingehender Prüfung entschieden. Hierzu Bettina Jureck, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Köln: „Die Freigabe der Brasseur-Kaserne ist eine gute Nachricht für Westhoven, Porz und ganz Köln. Nun können die Planungen für eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung der Fläche wieder aufgenommen werden.“

Entscheidend sei jetzt, dass die Stadt Köln die Entwicklungsperspektiven für das Gebiet konsequent weiterverfolgt. Die bereits geschaffenen Gewerbeflächen und vor allem die Renaturierung der Westhovener Aue dürfen durch die zwischenzeitliche Unsicherheit nicht weiter ausgebremst werden.

Zur militärischen Liegenschaft in Lind liegt noch kein Ergebnis der Prüfung vor, so SPD-Bezirksvertreter Nils Beuthert: „Das Areal wird auf seine Eignung für eine mögliche zukünftiger militärische Nutzung überprüft. Dazu befindet sich der Bund auch im Austausch mit der Kölner Stadtverwaltung. Die Untersuchungen der Bundeswehr sollen Ende 2026 abgeschlossen sein. Ich bin zuversichtlich, dass uns der angefragte Sachstand bald in der Bezirksvertretung mitgeteilt wird.“