Wokshop zur Porzer Innenstadt am 31. März

Am Freitag, 31. März 2017, sind erneut alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen, Meinungen und Vorschläge zur Belebung und Aufwertung der Porzer Innenstadt vorzutragen. Diskutieren Sie ab 19 Uhr im Bezirksrathaus Porz (Rathaussaal), Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, gemeinsam mit den Fachleuten über die Pläne und weitere Ideen. Kölns Beigeordneter für Planen und Bauen, Franz-Josef Höing, und Vertreter des Stadtplanungsamtes stellen den derzeitigen Planungsstand vor.

Die Vorschläge zur Stärkung der Porzer Mitte sollen im Dialog mit der Stadtgesellschaft konkretisiert und ergänzt werden. Dabei sind die Themen vielfältig: von der Gestaltung des öffentlichen Raums über verbesserte Möglichkeiten zum Arbeiten und Einkaufen sowie Angeboten zur sozialen Infrastruktur, zur Bildung und zur Kultur bis hin zu den Aspekten Verkehr und Umwelt. Die Erkenntnisse des Abends werden anschließend zusammengefasst und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewertet. Sie sollen soweit wie möglich in das Integrierte Handlungskonzept einfließen. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse erfolgt in einem weiteren Bürgertermin am 5. Mai 2017. Ab Ende März besteht zudem die Möglichkeit, weitere Ideen und Vorschläge per Mail einzureichen.

(Nach einer Pressemitteilung der Stadt Köln)

Verkehrsplanung: Lösung muss her!

vorschlag

Vorschlag der Vernetzung der Porzer Bürgervereine

Völlig unbefriedigend ist bisher die Planungstendenz von Bund und Land NRW, um die Verkehrsströme umzuleiten, die auch durch das Porzer Zentrum fluten. Im November 2016 besprach ein „runder Tisch“ mit Bürgervereinen, kommunalen Vertretern und Naturschutz-NGOs Lösungsmöglichkeiten der Verkehrsprobleme im Porzer Süden. Daraufhin wandten sich die SPD-Abgeordneten Martin Dörmann (MdB) und Jochen Ott (MdL) per Brief an die Verkehrsministerien von Bund und Land  zu den Gestaltungsmöglichkeiten der Verkehrslenkung im Süden von Porz (Troisdorf, Niederkassel). Doch die Antwort der beiden Ministerien war ernüchternd. Offensichtlich wollen oder können sie nicht für eine regional erwünschte Lösung zusammenarbeiten. Die Porzer Bürgervereine haben nun einen Offenen Brief an die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Rates der Stadt Köln und des Verkehrsausschusses des Landtags NRW gesandt. Der Brief formuliert die Sorge, dass durch den Ausbau des Lülsdorfer Hafens noch mehr (Schwerlast-)Verkehr entsteht, der dringend frühzeitig auf die A59 geleitet werden muss. Die Empfänger werden gebeten, ein zeitlich signifikantes Vorziehen (binnen fünf Jahren) der Anbindung von L82/L269 an die B59 (siehe Abbildung) als L274n zu prüfen.

In dem Antwortbrief der Ministerien sahen sich diese außerstande, zunächst die L274 an die A59 anzuschließen und später dann als Anschluss einer geplanten rheinquerenden Autobahn (A553) auszubauen. Andere Fragen der beiden Abgeordneten wurden im Antwortbrief gar nicht beantwortet, so die Frage, ob bei einer Trassenführung der L274 nördlich von Libur ein Anschluss unmittelbar an den Portakreisel denkbar wäre. Die Minister präferieren offensichtlich eine Anbindung, für die eine neue Brücke nördlich des Porta-Kreisels notwendig wäre. Deren Zuführungstrasse aus Westen zerschneidet Zündorfer Feld-Biotope und führt zu neuen Lärmemissionen für den Wahner Süden. Ob diese Trasse die gewünschte Entlastung bringen würde bleibt fraglich, da die Akzeptanz durch Zündorfer und Langeler Autofahrer unsicher ist. Die Briefe finden Sie vollständig hier: Abgeordnetenbrief; Ministerantwort.

CDU mit neuem Vorstand

Werner Marx neuer CDU-Chef

Die CDU Porz hat einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde der Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung, Werner Marx. Seine Stellvertreter sind Stefan Götz, Simon Richrath, Helge Schlieben und Thomas Werner. Als Beisitzer wurden gewählt: Hartmut Achten, Hajo Bähner, Erwin Bäuml, Heinz-Jürgen Balling, Andreas Bischoff, Anna Fischbach, Thorsten Frenser, Markus Galle, Marc Hartmann, Uwe Kaven, Sandra Kempke-Schneider, Willi Krameyer, Helmut Lerchen, Dirk Lewandrowski, Holger Ludwig, Georg Melchers, Marlies Meurer, Birgitt Ogiermann, Norbert Schmidt, Renate Schmidt. Zur Mitgliederbeauftragten wurde Anita Mirche gewählt. Der neu gewählte Vorsitzende Werner Marx kritisierte die Stillstandspolitik der rot-grünen Landesregierung und appellierte an alle, bei der Landtagswahl für den notwendigen Wechsel zu sorgen.

SPD will Klarheit bei den Verkehrsalternativen

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz erneuert ihre Forderung, die verschiedenen Varianten zur Verkehrsführung im Porzer Süden zu untersuchen. Dazu stellt sie einen Dringlichkeitsantrag in der Sitzung am kommenden Dienstag.

„Die Porzerinnen und Porzer warten seit Jahren darauf, dass die verkehrlichen Alternativen für den Porzer Süden umfassend und klar untersucht werden. Das muss nun endlich passieren, damit diese vorgestellt, offen diskutiert und anschließend in den politischen Gremien beschlossen werden können“, erklärt Lutz Tempel, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender. „Die Plangenehmigung für den Ausbau der A 59 ist für Ende des Jahres angekündigt. Damit schließt sich das zeitliche Fenster, in dem die Stadt Köln noch Änderungen der Anschlussstellen durchsetzen kann. Wir dürfen daher die verkehrspolitischen Anträge in der Bezirksvertretung nicht von Sitzung zu Sitzung verschieben, wie es die CDU seit April letzten Jahres macht. Wir müssen endlich eine Entscheidungen treffen.“

Am 1. April Wahlkampfauftakt in Porz-Mitte

Am Samstag, den 1. April läuten die Sozialdemokraten aus Porz und Poll den Landtagswahlkampf ein. Mit musikalischer Unterstützung treffen sich Vertreter aus allen SPD-Ortsvereinen des Stadtbezirks zum Wahlkampfauftakt ab 10:00 Uhr in der Porzer Fußgängerzone am Hermannsplätzchen.

#Jochen Ott, Porzer Landtagsabgeordneter# und erneut wieder Kandidat beantwortet Bürgeranfragen und steht für Gespräche zu landes- wie kommunalpolitischen Themen bereit.