Umweltbildung: Bald kostenfreie Angebote in Gut Leidenhausen

Das Gut Leidenhausen wird zu einem Umweltbildungszentrum ausgebaut, so hat es der Rat der Stadt Köln nun beschlossen. Hintergrund: Die bisherigen fünf städtischen außerschulischen Naturlernorte, zu denen Finkens Garten, Freiluga, Grüne Schule, Waldschule Köln und Zooschule zählen, sind inzwischen ein bis zwei Jahre im Voraus ausgebucht. Dadurch kann nur jeder dritte Sechs- bis Fünfzehnjährige einmal im Jahr hier ein Angebot wahrnehmen.

Die Arbeit des Umweltbildungszentrums wird in enger Kooperation mit weiteren, vorrangig bereits vor Ort tätigen Initiativen erfolgen, die im Umweltbereich tätigen Initiativen mit den Bürgern vernetzen, auf diese Weise informieren, aber auch die Eigeninitiative im Natur- und Umweltschutz des eigenen Wirkungsbereiches fördern. Gut Leidenhausen bietet gute Voraussetzungen in seiner unmittelbarer Nachbarschaft zur Wahner Heide und zum Königsforst. Diese beiden Naturgebiete bilden zusammen eines der größten Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen mit europäischer Bedeutung.

Zweites „Stadtgespräch“ mit OB Reker naht

„Bürgerbeteiligung“ wird von der Kölner Verwaltungsspitze und den Parteien groß geschrieben – zumindest trifft man sich mit Bürgern und lässt sie reden. Auch in Porz gab es zurückliegend schon einige solche Veranstaltungen. Nun kommt Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen der zweiten Runde der Stadtgespräche am Mittwoch, den 22. November erneut nach Porz. Die Veranstaltung im Bezirksrathaus startet um 18.30 Uhr und endet gegen 21 Uhr. Das blumige Thema lautet „Kölner Perspektiven 2030“.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist ausweislich der Pressemitteilung an einem „ersten Stimmungsbild“ interessiert und möchte erfahren, wie Köln insgesamt weiterentwickelt werden soll.

Wir Porzer sind gespannt, wie bereitwillig die Kölner Spitzen die weiterhin bestehenden zahlreichen Defizite von Porz angehen werden, für die Köln verantwortlich ist: Hinsichtlich der Verkehrsführung in Porz, hinsichtlich des Kulturangebotes, hinsichtlich der Schul- und Turnhallenzustände, hinsichtlich der Vernachlässigung durch die KVB (Mieträder, Trassengestaltung). Natürlich hat die Stadt Köln den Diskussionsweg schon vorstrukturiert: „Kölnerinnen und Kölner können bei den Stadtgesprächen in einem eigens dafür entwickelten Parcours zu unterschiedlichen Fragestellungen aktiv mitarbeiten und ihre Erfahrungen und Ideen einbringen.“

Die Zielsetzungen sind wohlformuliert und vielversprechend, entstehen soll „eine über alle Politikfelder abgestimmten Stadtstrategie“, die durch „umfassende Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten begleitet“ wird. Wie dies aber praktisch aussieht, dafür ist der Porzer „Beirat“ und die bisherige Aufnahme von Anregungen aus der Porzer Bürgerschaft ein beredtes unrühmliches Beispiel – meinen zumindest wir von porzerleben.de.

Eine Anmeldung für das Stadtgespräch im Bezirksrathaus Porz ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Im Nebeneingang befindet sich der Eingang für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Für Menschen mit Behinderungen gibt es eine Toilette und Parkplätze. Zudem werden Gebärdendolmetscher/innen und eine Induktionsschleife für Hörgeräteträger zur Verfügung stehen.

Aktuelle Stunde zum Beirat

Die SPD-Fraktion hat in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Porz mit Nachdruck an alle Beteiligten appelliert, das Projekt Porz-Mitte mit aller Kraft weiter zu verfolgen und in den Bemühungen nicht nachzulassen. Hintergrund waren Verzögerungen beim Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Porz-Mitte, dessen genaue Gründe
zunächst unklar geblieben waren. Das ISEK sollte eigentlich in der gestrigen Sitzung beraten und beschlossen werden. Nun verzögert es sich mindestens bis Ende Januar.

SPD-Fraktionschef Dr. Simon Bujanowski: „Porz-Mitte ist derzeit das mit Abstand wichtigste Projekt für Porz. Es geht um die Wiederbelebung der Porzer Mitte, aber auch um die Wiederherstellung von Vertrauen der Menschen in Verwaltung und Politik. Deshalb muss jede Verzögerung, jedes auch noch so kleine Hindernis den Porzerinnen und Porzern so genau wie möglich erklärt werden. Dieses Zeichen für Transparenz haben wir gestern mit der Aktuellen Stunde deutlich gesetzt. Wir als Porzer SPD-Fraktion bleiben dran und werden weiter darauf drängen, den Prozess zu Porz-Mitte mit Hochdruck voranzutreiben!“

Wie die Verwaltung der Bezirksvertretung berichtete, liegt die Verzögerung in einer falschen Einschätzung des Umfangs der Nacharbeiten zum Konzept begründet. Für Irritation hatte der Rückzug von NRW-Urban gesorgt, der auch gestern nicht vollständig begründet werden konnte.
SPD-Fraktionsvize Lutz Tempel: „Wichtig ist uns vor allem eine umfassende Bürgerbeteiligung. Es darf nicht passieren, dass das ISEK in der Verwaltung so eng abgestimmt wird, dass im Anschluss kein Raum mehr für die Ideen der Bürgerinnen und Bürger bleibt. Es braucht eine echte Bürgerbeteiligung, der Beirat darf nicht nur ein Feigenblatt sein. Wir werten es positiv, dass viele Vertreterinnen und Vertreter der Stadt
gestern nach Porz gekommen sind. Unsere Aktuelle Stunde war daher ein wichtiger Beitrag zur vollständigen Transparenz in diesem Prozess.“

Die SPD in der Bezirksvertretung Porz beantragt für  die Sitzung am Donnerstag eine Aktuelle Stunde zum Thema „Stillstand beim Integrierten Stadtentwicklungskonzept Porz-Mitte?“ Grund ist die Absage des dritten Beiratstermin durch die Verwaltung.Die verschiedenen Vorgänge der letzten Monate legen nach Ansicht der SPD-Fraktion „den Schluss nahe, dass die Verwaltungen der Stadt und des Landes Ihr Interesse an einer zügigen Umsetzung verloren haben und womöglich die Prozesse in Hinterzimmern auskungeln möchten. Daher sollte in der Aktuellen Stunde vereinbart werden, wann und wie die nötigen Entscheidungen angegangen werden können, damit Porz nicht erneut jahrelanger Stillstand droht.“

Konzerte in der Pauluskirche

Die Band Brothers of Music spielt auch in diesem Jahr in der Pauluskirche ihr jährliches Benefizkonzert. Die Band bietet auch im 10. Jahr wieder ein breites Spektrum ihres musikalischen Könnens und spielt Songs von E. Clapton, J. Denver, CCR, E. Presley, Sting, Simon & Garfunkel und anderen Künstlern der 60-iger und 70-iger Jahre. Das Konzert findet am Freitag, den 24. November 2017 um 19:30 Uhr in der Pauluskirche in Porz-Zündorf (Houdainer Str. 32) statt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Kirchenarbeit wird gebeten.

Die „Himmelstöchter“ geben am Freitag, den 1. Dezember 2017 in der Pauluskirche in Porz-Zündorf (Houdainer Str. 32) ein adventkiches Konzert mit „A Ceremony of Carols“ von Benjamin Britten und osteuropäischen Weihnachtsliedern. Sie musizieren in folgender Besetzung: Anne Knäpper, Daniela Bär, Gabriele Coenes, Angela Rupprecht, Eva Sauerland, Konstanze Jarczyk (Harfe). Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Zuwegung „Urbacher Friedhof“ saniert

Sehr gute Kooperation mit dem Amt für Straßen – und Verkehrstechnik in Urbach

Auf Veranlassung des Urbacher Bürgervereins e.V. wurde in der letzten Woche die Zuwegung des Seiteinganges (vom Mühlenweg ausgehend) des Urbacher Friedhofs saniert.

Die Friedhofsbesucher mussten in der vergangenen Zeit einen unwegsamen Weg, der bei Regenwetter regelrecht überflutet war, überwinden, um auf das Friedhofsgelände zu gelangen, was insbesondere den älteren Menschen schwer fiel.

Hier schaltete sich der Urbacher Bürgerverein e.V. ein und wandte sich an das Amt für Straßen – und Verkehrstechnik. Dieses reagierte sehr schnell und innerhalb von zwei Wochen nach Meldung war die Sanierung bereits abgeschlossen.

Nun können alle Friedhofsbesucher trockenen Fußes und ohne Stolperfallen den Urbacher Friedhof erreichen.

Herzlichen Dank an das Amt für Straßen -und Verkehrstechnik für die schnelle Hilfe.

Urbacher Bürgerverein wieder aktiv!

Bienenfördernde Grünfläche in Urbach!

Der Urbacher Bürgerverein e.V. hat am Sonntag, dem 19.11.2017, eine weitere Grünfläche in Urbach neu hergerichtet, die direkt am Ortseingang parallel zur Frankfurter Straße liegt.

Dort befand sich bis vor kurzem eine alte Rubinie, die aufgrund ihres schlechten Zustandes entfernt werden musste.

Die herzurichtende Grünfläche wurde zunächst durch die fleißigen Helfer von Laub und Müll befreit. Hier kamen insgesamt mehr als 15 Säcke zusammen, die bereits am nächsten Tag von der AWB entsorgt wurden.

Porzer Tradition und Institution: „Tschö´ Bürgerbüro!“

Halbzeit: Müde Läufer Friedhelm Lenz (Ex-MdL), Marion Tillmann (SPD-Bürgerbüro Porz) und Jochen Ott (MdL)

Halbzeit: Müde Läufer Friedhelm Lenz (Ex-MdL), Marion Tillmann (SPD-Bürgerbüro Porz) und Jochen Ott (MdL)

Nachdem Martin Dörmann nicht mehr als SPD-Abgeordneter in den Bundestag gewählt und dessen Wahlkreisbüro bereits geschlossen wurde, nimmt nach nun 37 Jahren eine Porzer Tradition und Institution ein vorläufiges Ende:

Nach Tim Cremer und Nadesha Dietz (MdB-Team) verlässt Marion Tillmann im Dezember als letzte Porzer SPD-Wahlkreismitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Jochen Ott unsere zentrale Anlaufstelle auf der Porzer Hauptstraße, die hier seit 22 Jahren für alle offen stand.

1980 wurde das SPD-Bürgerbüro zunächst in der Bahnhofstraße eröffnet. Volkmar Schultz war seinerzeit erstmals als Abgeordneter in den NRW-Landtag gewählt worden, dem er von Mai 1980 bis November 1994 angehörte. Nach seiner Wahl zum Bundestagabgeordneten wurde das Büro nach 15 Jahren aus der Bahnhofstr. 47 in die Porzer Hauptstraße 327 verlagert, wo Volkmar Schultz mit dem neuen Landtagsabgeordneten Friedhelm Lenz und – bis zuletzt – Martin Dörmann mit Jochen Ott das gemeinsame Wahlkreisbüro führten.

Wir danken unseren vielen Freundinnen und Freunden, Unterstützern und Wegbegleiter/innen und sagen „Tschö´ Bürgerbüro!“. In den vielen langen Jahren, in denen wir hier gemeinsam gearbeitet haben, hatten wir nicht nur tolle Begegnungen, es sind auch viele Freundschaften entstanden, die bleiben. Dafür sind wir allen sehr dankbar.

Und wir sind gleichermaßen zuversichtlich, dass es nur ein vorläufiges Ende dieser Porzer Tradition bleibt. Denn heute machen wir hier die Türe zu, damit wir vielleicht an anderer Stelle in einer neuen Porzer Mitte wieder ein SPD-Wahlkreisbüro für die Porzerinnen und Porzer eröffnen werden; bis dahin bleiben wir in Kontakt …

Herzlichst

Martin Dörmann Jochen Ott