30 Jahre „Grüne Damen und Herren“

Das „grüne“ Team, © Krankenhaus Porz am Rhein

Sie hören zu, lesen vor, erledigen kleine Besorgungen, spenden Trost, Hoffnung und Zuversicht oder halten einfach nur mal die Hand: Die „Grünen Damen und Herren“ des Krankenhaus Porz am Rhein. Und das seit nunmehr 30 Jahren.

„Wir sind unsagbar froh und dankbar für das großartige Engagement unser Grünen Damen und Herren“, so Arist Hartjes, Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein. „Sie sind sowohl für die Patienten als auch für uns als Krankenhaus eine wichtige Stütze und große Hilfe.“ Aufgrund ihrer familiären und beruflichen Situation, können viele ihre Angehörigen nicht so häufig besuchen, wie sie das gerne würden. „Dabei ist – gerade in Zeiten der Krankheit – der persönliche Kontakt so wichtig“, weiß Hartjes. Häufig müsse man gar nicht viel tun, allein dass jemand da ist, zuhört und ein liebes Wort hat, genüge oft schon.

Baubeginn: Neuer Wohnraum in Porz-Mitte

Lageplan des Areals, Quelle: GAG

Bereits im Februar hatte die GAG Immobilien AG ihre Pläne für ein 4.500 m² großes Areal an der Spitze von Hauptstraße und Poststraße der Bezirksvertretung Porz vorgestellt – jetzt im Oktober liegen mit dem Erwerb des denkmalgeschützten Gebäudes Hauptstraße 352 alle Voraussetzungen für einen Baubeginn vor. In zwei Phasen werden hier citynah bis 2023 insgesamt 76 öffentlich geförderte Wohnungen unterschiedlicher Größen entstehen. Die erste Phase startet sofort und errichtet die Gebäude an der Poststraße, die zweite Phase startet nach deren Abschluß – voraussichtlich 2021 – mit dem Bau der Gebäude an der Hauptstraße.

GAG-Vorstandmitglied Kathrin Möller verkündete diese Woche die zugehörige gute Nachricht: Gemeinsam mit Lokalpolitikern und Ratsmitgliedern aus Porz wurde erreicht, dass nun endlich auch die Zukunft des Hauses Hauptstraße 352 in guten Händen ist.

1980 wurde das Gebäude außen und innen unter Denkmalschutz gestellt. Der rechteckige Bau aus dem Ende der 1890er Jahre wurde um 1900/1910 durch einen Vorbau mit einer aufwendigen, vom Jugendstil beeinflussten Stuckfassade erweitert. So gewann das Gebäude an exponierter Lage eine hervorgehobene Stellung. Das Gebäude wurde wohl bis zum Ende der 70er Jahre durch einen Friseur genutzt, frühere Nachbarn erinnern den Namen Albert Bothe. Im ersten Stock wohnte eine Familie bis Mitte der 80er Jahre. Danach kam der Leerstand und das Gebäude wurde in den folgenden Jahren von der Stadt Köln gekauft, vermutlich im Zusammenhang mit Planungen einer Umgehungsstraße durch die Poststraße nach Zündorf. Doch nun versank das Haus in einem fatalen Dornröschenschlaf: Fürderhin unterblieben jegliche Erhaltungsmaßnahmen durch die zuständige Gebäudewirtschaft. Als Antwort auf eine CDU-Anfrage 2008 in der Bezirksvertretung Porz wurde von laufenden Gesprächen zwischen Gebäudewirtschaft und dem Amt für Wohnungswesen seit dem Jahr 2001 berichtet. 2012 fragte die CDU erneut nach – diesmal hieß es, es werde derzeit vom Stadtplanungsamt ein Bebauungsvorschlag erarbeitet, eine Wertermittlung und der Verkauf möglichst an den Investor der angrenzenden Flächen würden vorbereitet.

Freuen sich gemeinsam über den gelungenen Ankauf: M. Frenzel (SPD), K. Möller (GAG-Vorstand), A. Henk-Hollstein (CDU) vor dem Objekt; Foto: porzerleben.de

Doch tatsächlich passierte zunächst lange Jahre weiter gar nichts, was den Verfall gestoppt hätte.

Sport in 3D – Tauchen lernen

Die Tauchsportgemeinschaft Porz bietet ab Ende Oktober wieder den Einstieg in das Tauchen mit Drucklufttauchgeräten an: die Ausbildung zum Grundtauchschein. Diese umfasst neben der Praxis im Bad auch die begleitende Theorie. Nähere Informationen zum Kurs und zum Tauchsport möchten wir
am Montag, den 28.10.2019 um 20 Uhr,
bei einem Infoabend zum Einstieg in den Tauchsport vorstellen:
Vereinsheim am Wahnbad (die Holztür rechts des Haupteingangs),
Albert-Schweitzer-Str, 51147 Köln (Wahnheide), Koordinaten
Falls Sie oder jemand aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis Interesse an dem Kurs haben, sind Sie herzlich eingeladen ganz unverbindlich vorbei zu kommen.

Herbstlesewoche

Das Bürgeramt Porz veranstaltet für alle Leseratten in der ersten Novemberwoche drei Lesungen mit hochkarätigen Autoren.

Am Montag, 04. November 2019, 20 Uhr macht der bekannte Thrillerexperte Arno Strobel mit seinem Buch „Offline – Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle“ den Anfang der Herbstlesewoche. Auf 384 Seiten bringt er in seinem Buch die Leser wieder an die Grenzerfahrungen und macht vor den Urängsten keinen Halt. An diesem Montagabend werden die Zuhörer vom Autor auf einen Horrortrip in ein 2.500 Meter hochgelegenes ehemaliges Bergsteigerhotel mitgenommen.

In der zweiten Lesung am Donnerstag, 07. November 2019, 20 Uhr, wird Autor Peter Prange die Fortsetzung der Familiengeschichte „Eine Familie in Deutschland“ historisch genau, wahrhaftig und bewegend präsentieren. Die Gesichte (Eine Familie in Deutschland – Am Ende die Hoffnung) spielt während des Zweiten Weltkrieges im Wolfsburger Land und zeigt die Träume und Hoffnungen der Familienmitglieder in dieser Zeit.
Peter Prange ist vielen ein Begriff und sein bekanntes Buch „Das Bernstein-Amulett“ wurde mit Muriel Baumeister, Nadja Tiller u. a. erfolgreich als Zweiteiler von der ARD verfilmt.

Beendet wird die Herbstlesewoche am Freitag, 08. November 2019, 20 Uhr, von Newcomerin Miku Sophie Kühmel mit ihrem Buch „Kintsugi“ beendet, mit dem sie bereits für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert ist.

Poll: Fahrradbeauftragter auf Wochenmarkt

Das Team des Fahrradbeauftragten ist am Freitag, 18. Oktober 2019, von 10 bis 14 Uhr auf dem Wochenmarkt in Poll an der Siegburger Straße vor Ort. Dort stehen die städtischen Fachplanerinnen und Fachplaner sowie die Polizei Köln für Gespräche zum Radverkehr in Poll und darüber hinaus zur Verfügung. Unter anderem wird auf die Aktion „Sicher mit Abstand!“ aufmerksam gemacht, mit der auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,50 Metern beim Überholen von Radfahrenden hingewiesen wird.

Ebenfalls besteht an dem Stand die Möglichkeit, gegen Gebühr das mitgebrachte Fahrrad codieren zu lassen. Bei einem Diebstahl kann auf diese Weise der rechtmäßige Eigentümer ermittelt werden. Die „Fahrradwerkstatt 180°“ bietet zudem vor Ort Fahrradchecks an.