Bebauungplan Urbacher Weg: Stellungnahmen erwünscht

100 neue Wohneinheiten, davon 30 Prozent im öffentlich geförderten Wohnungsbau sind auf einem 10.000 Quadratmeter großen Areal mit reichlichem Baumbestand zwischen Hauptstraße und Urbacher Weg nördlich des Krankenhauses geplant. Auf dem Grundstück stehen aktuell über zwei Dutzend große Bäume. Als Ausgleichsfläche wird ein Feld in Köln-Rondorf ausgewiesen. Der Bebauungsplanentwurf hierzu wird nun veröffentlicht:

„Dabei sollen möglichst viele Bäume erhalten werden, insbesondere drei einzelne Bäume, die als Naturdenkmäler ausgewiesen sind und weitere wertvolle Vegetation.“

„Die vier- bis sechsgeschossigen Häuser sollen über Gemeinschaftsgärten und Photovoltaikanlagen verfügen und werden unter Einhaltung der Leitlinien für Klimaschutz geplant. Die Einfahrt zur Tiefgarage ist im nordwestlichen Bereich des Grundstücks geplant, damit der eigentliche Wohnbereich frei vom Autoverkehr bleiben kann. Die geplanten Gebäude bilden durch ihre Randstellung auf dem Grundstück einen geschützten Innenbereich, der eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.“

Bürger*innen können vom 7. Mai bis 12. Juni 2026 den Entwurf der ausgearbeiteten Planung im Rahmen der Veröffentlichung auf der Internetseite der Stadt Köln unter http://www.beteiligung-bauleitplanung.koeln einsehen und direkt dort oder per E-Mail an bauleitplanung@stadt-koeln.de Stellungnahmen zur Planung abgeben.

Zusätzlich werden die Planunterlagen mit Begründung sowie weiteren Unterlagen im genannten Zeitraum von Montag bis Donnerstag: 9 bis 15 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr im Stadtplanungsamt (Stadthaus West), Raum 09 B 44 (Ebene 09 / Gebäuderiegel B), Willy-Brandt-Platz 2, Köln-Deutz öffentlich ausgelegt. Für eine Einsichtnahme außerhalb dieser Zeiten wird um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0221/221-22853 oder der E-Mailadresse bauleitplanung@stadt-koeln.de gebeten.

Inwischen sind alle relevanten Pläne online. Die Fläche wurde vom Krankenhaus Porz an die Vivawest Wohnen GmbH verkauft. Zwei Visualisierungen aus dem entsprechenden Grünordnungsplan veranschaulichen das Gelände vorher/nachher:

Poller „Theater Das Spielbrett“ gibt „Onkel Wanja“

Probe zu „Onkel Wanja“ (© Theater Das Spielbrett)

Ulrich Marx inszeniert Anton Tschechows „Onkel Wanja“ – die Träume der Akteure, ihr heiteres und auch tragisches Ringen um einen Aufbruch. Die Handlung eskaliert:

Wanja bewirtschaftet mit seiner Nichte Sonja und seiner Mutter ein Landgut. Seinem Schwager, Sonjas Vater, gehört das Gut, er lebt als Professor in der Stadt, ist aber ein Blender und Hypochonder. Doch davon weiß Wanja noch nichts. DAnn quartiert sich der Schwager mit seiner hübschen Ehefrau Helena bei ihnen ein. Sie weckt die Liebe gleich zweier Herren, der Schwager beginnt derweil zu trinken und arbeitet nichts mehr. Eine eigentümliche Lethargie breitet sich aus. Wanja realisiert die Wahrheit, als der Professor das Gut verkaufen möchte, um wieder in der Stadt leben zu können.

Das Ensemble: Ludwig Eichinger, Michael Harkämper, Aylin Hartmann, Christiane Hartmann, Verena Jütte, Christian Knull, Stella Schürholz, Robert Schumacher, Lia Tsironi-Hanisch.
Die Aufführungen finden statt im Theatersaal des Bürgeramts Kalk, Kalker Hauptstraße 273.

Premiere ist bereits am Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr. Nach Beginn der Vorstellung ist kein Einlass möglich. Der Eintritt kostet 18, ermäßigt 12 Euro. Kartenbestellungen und Vorverkauf unter info@theater-das-spielbrett.net sowie telefonisch unter 0221 – 830 13 93. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor der Vorstellung. Dauer: ca. 90 Minuten.

Die weiteren Aufführungstermine sind alle im Mai: 9./ 10. / 22./ 23./ 24. / 29./ 30./ 31. Mai, wobei die Vorstellungen freitags und samstags um 19.30 Uhr beginnen, sonntags bereits um 18.00 Uhr.

Erinnerung und Mahnung am Hochkreuz

„Erinnerung verpflichtet“, Fassadengestaltung des Künstlers AKUT, 2026 (Foto © porzerleben.de)

Seit einigen Tagen schmückt die Wand einer neu errichteten Logistikhalle am Hochkreuz im Norden von Eil ein Fassadenbild. Es ist von der Frankfurter Straße aus gut sichtbar. Was hat es damit auf sich? Das Gelände ist ein historisch belastetes Areal. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stand hier eine der zu ihrer Zeit größten Sprengstoff-Fabriken Europas. Diese Dynamitfabrik Eil lieferte international Granaten, auch in Kolonialgebiete. Und 1933 nutzten die Nazis das inzwischen leerstehende Fabrikgelände für ihre SA-Führerschule, die zeitweise auch ein Schutzhaftlager umfasste. In diesem wurden bis zu 100 Männer, zumeist Kommunisten und Sozialdemokraten, über teils mehrere Wochen festgehalten und schwer mißhandelt. Viele Mittäter kamen aus dem Raum Porz, viele Opfer wohnten in deren Nachbarschaft. Erlittene innere Verletzungen führten zum Tod eines Gefolterten aus Eil. Nur sechs Täter wurden 1947 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, die Hintermänner nicht einmal angeklagt. Seitens der Stadt Porz gab es zu keinem Zeitpunkt das Bestreben, an diese Verbrechen zu erinnern.

Das Areal gelangte 2021 in den Besitz der Stadt Köln. Sie lehnte die Aufarbeitung der Geschehnisse in den noch vorhanden historischen Gebäuden ab. Das östliche und das südliche Nachbargrundstück gehörte der Immobilienholding OSMAB. Sie plante auf knapp 60.000 qm ein neues großes Logistikzentrum. Im Januar 2023 wurden gegen lokale Proteste die letzten Gebäude im Auftrag der Stadt Köln abgebrochen, sie hatte sich hierzu bereits beim Kauf gegenüber der OSMAB verpflichtet.

Die mittelständische OSMAB Holding AG hat ihren Sitz in Rösrath, ihre Anteile halten vier Personen. Über viele Tochterfirmen erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 48 Mio. Euro. Alle Aktivitäten führt der Webauftritt transparent auf, das Unternehmen hat Richtlinien zur Nachhaltigkeit, zum sozialen Engagement und zur Unternehmenskultur, welche auch „Kunst am Bau“ einschließt. Vor diesem Fassadenbild sind daher bereits vier andere Großbilder an anderen Orten entstanden. Es war der Wunsch des Gründers und Vorstandsvorsitzenden der OSMAB, Anton Mertens, in Porz einen Bezug zur Historie des Geländes zu schaffen.

ESV Gremberghoven: Teilnehmer meistern nächste Kyu-Gürtelstufe

Die erfolgreichen 7. Kyu-Prüflinge (Foto © ESV Gremberghoven)

Vom 20. bis 22. April fanden beim ESV Gremberghoven die diesjährigen Kyu-Prüfungen im Dojo statt. Insgesamt stellten sich 41 Kinder und zwei Erwachsene der anspruchsvollen Herausforderung. Unter den aufmerksamen Blicken von Eltern und Verwandten gaben alle Prüflinge ihr Bestes. Trainer Hermann Schreiner zeigte sich äußerst zufrieden mit den Ergebnissen: Die intensive Vorbereitung der vergangenen Wochen zahlte sich aus. Sämtliche Prüflinge erfüllten die Voraussetzungen und dürfen nun mit Stolz den nächsten KYU-Grad tragen.

Geprüft wurde vom 9. bis zum 5. Kyu – nach der erfolgreichen Prüfung wurden die neuen Gürtel feierlich verliehen. Allen Prüflingen gratulieren wir herzlich zu ihrem Erfolg! Nun gilt es, die neu erlernten Techniken im Training weiter zu festigen und sich Schritt für Schritt auf die nächsten Kyu-Stufen vorzubereiten.

Wer das Karate-Training des ESV Gremberghoven kennenlernen möchte, kann gerne zu einer Probestunde kommen. Unverbindliche Anmeldung bei Hermann Schreiner Karate@esv-gremberghoven.de oder 0172-243162.
Das beigefügte Foto zeigt die erfolgreichen 7. Kyu-Prüflinge.

Laufkurs für Einsteiger / Wiedereinsteiger Wahner Heide

Laufkurs für Einsteiger / Wiedereinsteiger Wahner Heide

Für alle die gerne mit dem Laufen anfangen wollen, aber nicht so richtig wissen, wie sie starten sollen ist dieser Kurs genau das Richtige.

Das erwartet Dich:

  • Lauftraining speziell für Einsteiger – ohne Leistungsdruck
  • Anleitung durch erfahrene Trainer
  • Motivation, Tipps und Freude an der Bewegung
  • gemeinsames Training in der Gruppe
  • Trainingsaufbau mit Lauf- und Gehintervallen
  • in acht Wochen von 0 auf 30 Minuten laufen

Für wen ist der Kurs geeignet? Für alle die:

  • noch nie gelaufen sind und gerne damit anfangen möchten
  • lange nicht mehr sportlich aktiv waren
  • Ausdauer, Gesundheit und Wohlbefinden stärken wollen

Kursstart: Montag, 13. April 2026, 18:00 Uhr
Ort: Parkplatz Waldstadion Spich, Am Waldstadion 1, 53842 Troisdorf
Dauer: 8 Wochen, Training jeden Montag und Donnerstag
jeweils ca. 1 Stunde durch die Wahner Heide
Information und Anmeldung: lauftreff@fc-spich.de

 

Zeitumstellung!

In der Nacht von Samstag, 28. März, auf Sonntag, 29. März, beginnt die Mittel- europäische Sommerzeit. Daher werden die Uhren an diesem Sonntag von 2 Uhr auf 3 Uhr um eine Stunde vorgestellt.

Da die Nacht um eine Stunde verkürzt wird, finden im Nachtverkehr der KVB die Abfahrten der übersprungenen Stunde naheliegender Weise nicht statt. Weitere Änderungen gibt es nicht, die Fahrgäste werden im Betrieb keine Beeinträchtigungen durch die Zeitumstellung erfahren.

Jugendsommerfreizeit Frankreich 2026

Die traditionelle Jugendsommerfreizeit für Jugendliche von 13- 17 Jahren der evangelischen Kirchengemeinde Porz geht dieses Mal nach Südfrankreich. Die Reise findet vom 23. Juli bis 4. August 2026 statt. Sonne, Pinien und ein Campingplatz direkt am Fluss Ardèche im Süden Frankreichs. Umgeben von einer Landschaft mit unterschiedlichen Felsformationen. Gemeinschaft im Camp erleben, das Essen gemeinsam kochen, eine Kanutour auf dem Wasser und die junge Stadt Nìmes mit ihren Boutiquen entdecken. Abends bei einer Andacht den Tag Revue passieren lassen. Gemeinsam das Bergfest feiern, Challenges und Kreatives im Camp, neue Jugendliche Kennenlernen.

Jedes Jahr sind wir mit der Jugendsommerfreizeit unserer Kirchengemeinde unterwegs. Um Jugendlichen eine wundervolle Zeit zu ermöglichen mit einer guten Mischung aus Anregung und Entspannung. Begleitet werden die Jugendlichen von einem ausgebildeten Freizeitteam, die seit sechs Monaten planen und die Freizeit vorbereiten. Dazu gehören Schulungen wie „Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt“, 1. Hilfe- Kurs, DLRG- Rettungsschwimmer, Hygieneschulung, Teambuilding, Rechtsschulung u.a.
Die Reise beinhaltet Bustransfer hin+ zurück, Ausflüge, Unterbringung in 4er- Zelten, Vollverpflegung, Kanutour auf der Ardèche und kostet 680 € pro Person.

Anmeldung ab jetzt unter: https://kirche-porz.de/freizeiten-reisen/jugendsommerfreizeit-2026/