Partnerschaftsverein Porz (PVP) wird 40 Jahre alt

Jubiläum wird groß gefeiert

PVPDer Partnerschaftsverein Porz (PVP) wird 40 Jahre alt und lädt alle Porzer Bürger zur Jubiläumsfeier ein. Am Samstag, den 10. September um 17.30 Uhr im Porzer Rathaus ist Höhepunkt des festlichen Wochenendes. Es wird ein abwechslungsreiches Programm mit Orchester, Kindertanzgruppe und dem Gospelchor „Spirit of Change“ geboten. Der Eintritt ist kostenlos. Mit dabei sind Delegationen aus den Partnerstädten Dunstable (England) und Hazebrouck (Frankreich).

Zugesagt haben bereits Bürgermeister Peter Hollick und seine Stellvertreterin Gloria Martin sowie 7 weitere Gäste aus Dunstable, die Ratsmitglieder sind oder wie John Stevens dem dortigen Partnerschaftsverein angehören. Aus Hazebrouck werden die stellvertretende Bürgermeisterin Christine Reynaert und die Ratsmitglieder Henriette Vandenbroucke und Mohrad Mechentel erwartet.

Der Partnerschaftsverein Porz (PVP) vermittelt seit vielen Jahrzehnten Kontakte von interessierten Bürgern, Schülern und Vereinen zu den Partnerstädten Dunstable in England und Hazebrouck in Frankreich.

Turnhallen Zündorf Ende Oktober für Sport wieder nutzbar

Die Stadt Köln wird in nächsten Wochen die beiden Turnhallen des Schulzentrums Zündorf, die zur Unterbringung geflüchteter Personen genutzt worden waren, sukzessive räumen. Anschließend werden die Hallen wieder für den Schul- und Vereinssport hergerichtet und übergeben. In den beiden Zündorfer Hallen leben rund 350 Personen. Der Umzug von 550 Menschen (einschließlich der Turnhalle Buchheim) ist ein großer logistischer Aufwand und kann daher nicht in einem Schritt, sondern nur sukzessive vollzogen werden. Die Stadt strebt an, die oben genannten Hallen bis Ende September zu räumen. Dies setzt voraus, dass sich auch in den kommenden Wochen die Zahl der Flüchtlinge in Köln weiterhin nur geringfügig erhöht. Die Wieder-Herrichtung der Hallen für den Schul- und Vereinssport wird ebenfalls noch einmal vier Wochen bis voraussichtlich Ende Oktober 2016 in Anspruch nehmen.

Die Stadt arbeitet weiter mit Nachdruck daran, weitere Leichtbauhallen und andere Unterkünfte für die Flüchtlingsunterbringung bereitstellen zu können. Auf diese Weise soll mittelfristig eine Freigabe aller belegten Sport- und Turnhallen für den Schul- und Vereinssport möglich werden. Derzeit leben 13.842 geflüchtete Personen in städtischen Einrichtungen. Aktuell nutzt die Stadt, die oben genannten Hallen miteingerechnet, noch 24 von insgesamt 271 Turnhallen im gesamten Stadtgebiet.

Scheckübergabe an die GGS Hauptstraße in Porz

Unterstützung der Schule „mitten im Herzen von Porz“

ggsporz-01Am letzten Schultag vor den Ferien, 08.07.2016 um 10:00 Uhr war der Vorstand des Bürgervereins Porz-Mitte (BVPM) mit einem Scheck auf dem Schulhof. Die Kinder waren sehr aufgeregt, weil sie Urkunden und Medaillen für sportliche Leistungen erhielten. Manche waren auch ein wenig traurig, weil sie nun Abschied von „ihrer“ Schule nahmen, um auf weiterführende Schulen zu gehen.

Der Schulleiter Herr Eckey hatte uns im vergangenen Jahr das Projekt „WirPunkt“ – ein Sozialtraining – vorgestellt. Kindern werden Möglichkeiten der Konfliktlösung und die Stärkung ihres Selbstwertgefühls nach dem Motto „Keiner darf zurückgelassen werden, alle müssen am Ziel ankommen“ antrainiert. Gerne haben wir dafür nach Sponsoren gesucht und haben erfreulicherweise von der GenRe / General Reinsurance AG, Herrn Morgenstern, die uns erneut unterstützten, eine Spende in Höhe von € 2000 erhalten.

Wohnungseinbrüche rückläufig, Einbruchsradar online

riegelIm ersten Halbjahr 2016 meldet die Polizei Köln 25 Prozent weniger Einbrüche im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Die Zahl der registrierten Wohnungseinbrüche in Köln sank von 2.295 auf 1.623.  „Ich freue mich, dass die zielgerichtete Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls und die kriminalpräventive Aufklärung für die Stadtgebiete Köln und Leverkusen zu deutlichen Fortschritten geführt haben“, so der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies. Beispielhaft erwähnte Mathies umfassende Maßnahmen zur Präsenzsteigerung sowie Nachbarschaftsbefragungen bei der Aufnahme von Wohnungseinbrüchen und Schwerpunkteinsätze in Wohngebieten.

Seit April 2016 können Bürgerinnen und Bürger über die Internetseite der Polizei Köln den sogenannten „Einbruchsradar“ aufrufen. Hier können sie auf einer Stadtkarte erkennen, ob in ihrem Wohnumfeld in der jeweils vergangenen Woche eingebrochen wurde. Der Stadtplan liefert einen Überblick über die „Aktionsgebiete“ von Einbrechern und Einbruchsbanden. Erkennbar sind Veedel, Autobahnen und große Schnellstraßen – genaue Straßennamen lassen sich aus Datenschutz rechtlichen Gründen allerdings nicht ablesen.

Einbrüche Woche 11. Juli bis 17. Juli

Ein Wohnungseinbruch ist gerade wegen der überörtlich agierenden Täter schwer aufzuklären. Deshalb ist die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Ziel ist es, möglichst früh Erkenntnisse zu Kennzeichen von Fahrzeugen, Fahrzeugtypen und Personenbeschreibungen über den Notruf 110 zu bekommen.

 

 

35 Millionen für Porzer City bewilligt

Nachdem der Rat der Stadt Köln am 30. Juni 2016 beschlossen hat, die Stadtentwicklungsgesellschaft moderne stadt GmbH mit der Revitalisierung der Porzer Innenstadt zu betrauen, können nun die Planungen konkretisiert werden. Im kommenden Jahr soll mit dem Abriss der Hertie-Immobilie sowie mit dem Aushub der Tiefgarage begonnen werden. Mit einer Fertigstellung des Gesamtprojekts ist frühestens 2022 zu rechnen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von über 35 Millionen Euro.

Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln, zeigt sich zufrieden, dass es durch den Ankauf des ehemaligen Hertie-Gebäudes gelungen ist, eine Initialzündung für eine nachhaltige Entwicklung im Herzen von Porz zu geben. Sie betont: „Die Machbarkeitsstudie, die wir beauftragt haben, hat die Potentiale dieses Areals deutlich dargestellt. Ich bin sicher, dass sich die Investitionen in diesen Standort lohnen. Die Bürgerinnen und Bürger von Porz bekommen so ihre Mitte und damit ein großes Stück ihrer Identität zurück.“ Berg erinnert daran, dass an dem Bürgerbeteiligungsverfahren im Februar 2015 über 600 Personen teilnahmen: „Viele der in diesem Rahmen geäußerten Ideen flossen in die aktuellen Pläne ein.“

Der Aufsichtsrat der moderne stadt GmbH hatte bereits Mitte Juni 2016 grünes Licht für die geplanten Investitionen in das rechtsrheinische Quartier gegeben. „Das betagte Hertie-Gebäude am Friedrich-Ebert-Platz soll nach dem Rückbau Platz für drei kleiner dimensionierte Gebäude machen. In diesen sollen im Erdgeschoss Einzelhandelsflächen entstehen, darüber insgesamt 150 Wohnungen“, erläutert Andreas Röhrig, Geschäftsführer moderne stadt, und ergänzt: „In einem Gebäude soll ein Lebensmittelmarkt einziehen und für zusätzliche Passanten sorgen, unter dem Areal soll eine Tiefgarage mit 243 Stellplätzen entstehen.“

Porzer zeigen sich solidarisch

Aktive der Porzer Vereine

Aktive der Porzer Vereine

Ein Beitrag der Bürgerverein Urbach und Zündorf: Einem Aufruf der Bürgervereine im gesamten Porzer Stadtgebiet zur Aktion »Porz putzt munter« (in Anlehnung an Kölle putzmunter) kam am Samstag eine überwältigende Zahl von Bürgerinnen und Bürgern der teilnehmenden Ortsteile Elsdorf, Eil, Ensen, Grengel, Lind, Libur, Urbach, Wahn, Wahnheide, Westhoven und Zündorf nach.

Insbesondere viele junge Familien waren unterwegs, um den Unrat von öffentlichen Wegen, Plätzen und Grünanlagen zu sammeln. So kamen insgesamt 200 orange Müllsäcke der Abfallwirtschaftsbetriebe sowie zahlreiche wild entsorgte Sperrmüllteile zusammen, die die AWB noch am gleichen Tag entsorgen konnte. Die Porzer Bürgervereine und der Bürgerverein Poll haben sich intensiver vernetzt, um die Interessen für Porz in seiner Gesamtheit effektiver zu vertreten und somit mehr zu erreichen.

Mit dieser ersten gemeinschaftlichen Aktion der am Samstag beteiligten Bürgervereine (Bürgerverein Libur, Bürgerverein Ensen-Westhoven, Bürgerverein Poll, Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind, Bürgerverein Zündorf, Grengeler Ortsgemeinschaft, Ortsring Eil, Urbacher Bürgerverein) soll Porz im Verbund der Kölner Stadtteile mehr Gewicht gewinnen, nicht zuletzt, wenn es um wichtige Fragen wie die Schaffung von neuem Wohnraum oder die Entwicklung von übergreifenden Verkehrskonzepten geht.

Sommernachtstraum auf Schloß Wahn

Besucher im Schloss (Foto: Drew)

Besucher im Schloss (Foto: Drew)

Universität veranstaltete „Eine Nacht mit William Shakespeare“

Eine im wahrsten Sinne des Wortes „zauberhafte“ Veranstaltung war am letzten Freitag auf Schloß Wahn zu erleben: Selbst das derzeit unstete Wetter fügte sich der besonderen Macht von Wort und Musik und bescherte den Konzerten im Schloßhof einen warmen und weitgehend trockenen Abend. Eingeladen hatte das Collegium Musicum der Universität Köln, um der „Präsenz Shakespeares in der Musik nachzuspüren“ – vor 400 Jahren ist der Dichter verstorben.

Norbert Kentrup und Dagmar Papula (Foto: Drew)

Norbert Kentrup und Dagmar Papula (Foto: Drew)

Neben Musik aus der Shakespeare-Zeit – Madrigale, Lautenmusik – stand die Aufführung der Ouvertüre und Schauspielmusik „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn Bartholdy im Mittelpunkt. Der Wahner Schloßhof bildete eine wunderbare Kulisse für dieses heiter-leichtlebige Elfenstück. Unter der Leitung von Dirigent Michael Ostrzyga spielte das Kammerorchester der Universität Köln unter der Mitwirkung von Damen des Kammerchors. Die Schauspieler Dagmar Papula und Norbert Kentrup führten durch die Erzählung und haben es verstanden, äußerst facettenreich die verschiedenen Figuren der Shakespeare-Komödie lebendig werden zu lassen. Auch die Solistinnen Cecilia Acs (Sopran) und Esther Valentin (Mezzosopran) agierten auf hohem Niveau. Ein insgesamt kurzweiliges und berührendes Konzerterlebnis, wenn auch die „Störgeräusche“ einer Freiluftaufführung oftmals den zarten Klängen der Sommernachtsmusik ein wenig die Wirkung raubten.

Schildererneuerung auf dem Leinpfad

Der Bürgerverein Porz-Mitte e.V. und die Kölner Verwaltung arbeiten „auf dem kleinen Dienstweg“ miteinander

schilder-leinpfad-01Seit langer Zeit sind auf dem Leinpfad die Hinweisschilder „Radfahrer und Fußgänger nehmen Rücksicht“ unleserlich, verdreckt, zugeklebt oder fehlen. Viele Radfahrer haben z.B. in Leserbriefen mehrfach ihren Unmut zum Ausdruck gebracht. Aber ein Leser fand, man müsste einen Weg finden, die „Bürokratenmühle“ zu umgehen und Eigeninitiative entwickeln. Schnell hatte er die Lösung parat:

Bürgerverein Zündorf e.V. veranstaltet am 31.08.2016 eine Bürgerversammlung

Der Bürgerverein Zündorf e. V. lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für den 31. August 2016 zu einer Bürgerversammlung ein.

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

Einlaß ab 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Aula Schulzentrum Heerstraße, Zündorf

Themen werden u.a. sein:

►        Zündorf heute ( 10-Punkte-Programm )

►        Sachstand der Planungen zu Zündorf-Süd und zum jetzigen Start des 2. Bauabschnittes

►        Umweltfolgen einer massiven Neubebauung ( Artenschutz, Böden, Erholung, Klima, Wasser )

►        ÖPNV ( Linie 7 + S-Bahn ), Individualverkehr

Porz putzt jung und munter

„Reinigung der Porzer Promenade“ mit Kindern aus dem JuGz Glashütte, dem Förderverein der JuGz und dem Bürgerverein Porz-Mitte

porz-putzt-munter-01Die Kinder der JuGz wollten „einen Tag an den Rhein gehen und dort sauber machen“.
Im Rahmen der Ferienaktion der JuGz wurde unsere Idee aufgegriffen und am Montagnachmittag, 25. Juli um 14:00 Uhr ging es los, mit allem was man zum Müllsammeln so braucht wie Handschuhe, Säcke und Greifzangen, gespendet von der AWB.

Die stellvertretende Leitung der JuGz, Jule Dörner mit Sozialmitarbeitern kamen mit 7 Mädchen – davon 4 aus der Flüchtlingsunterkunft Urbacher Weg – zum vereinbarten Treffpunkt am Wendehammer. Somit waren dieses Mal „Frauenpower“ angesagt. Wir vom Bürgerverein Porz-Mitte (BVPM) waren mit 6 Mitgliedern und der Förderverein der JuGz mit 2 Mitgliedern vertreten.

Aus der Arbeit des Urbacher Bürgervereines e.V. – riesige Begeisterung, tolles Wetter und ein großzügiger Sponsor

viele lachende Gesichter
Graffiti-Kids setzen im Urbacher Zentrum farbige Akzente

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus der Glashütte haben sich in der vergangenen Woche daran gemacht, unter der Leitung des Pädagogen Felix Bagusch die grauen Pflanzkübel auf der Kaiserstraße in Urbach mit Pinseln, Farbrollen und jeder Menge Spraydosen bunt zu gestalten. Während es am ersten Tag noch hieß, die unauffälligen Betonbehältnisse sorgfältig abzukleben, mit Tiefengrund zu imprägnieren und mit Fassadenfarbe zu grundieren – eine schweißtreibende und eher zähe Arbeit –, konnten die Jugendlichen in den Folgetagen ihrer Phantasie freien Lauf lassen und die von ihnen selbst entwickelten künstlerischen Ideen umsetzen.

„Ein wahres Paradies für Kinder“

Förderverein lud zum Sommerfest am Bauspielplatz und lockte hunderte Besucher zum Senkelsgraben

Die Kinder vom Bauspielplatz Senkelsgraben hatten eine ganz besondere Überraschung für die vielen Besucher des Sommerfestes parat: Im Rahmen eines Theaterworkshops hatten sie über Wochen ein Theaterstück über die berühmten „Olchis“ (Kinderbuchreihe von Illustrator Erhard Dietl) unter Anleitung des Sozialpädagogen Jan Fritz und dem Betreuerteam einstudiert. Die Uraufführung des Bühnenstücks kam mit schönen Kostümen und perfekter Choreografie vor über 400 Gästen bestens an.

Die Olchis

Bauarbeiten am Linder Kreuz

Lind. Vom 1. bis 28. august wird die Asphaltdecke zwischen der Bundesautobahn A59 und der Straße „Viehtrift“ erneutert. Teilweise werden auch Gehwege und Bordsteinabsenkungen neu hergestellt. Für die Fräs- und Asphaltarbeiten sind  Anfang und Ende August Vollsperrungen erforderlich, in den beiden mittleren Augustwochen wird die Straße zur Einbahnstraße in Richtung Linder Mauspfad.

Straßenarbeiten in Lind

Lind. Weil die Fahrbahn der Straße Am Linder Kreuz saniert wird, ist sie aus Richtung Frankfurter Straße hin zur der Straße Viehtrift voraussichtlich den ganzen August hindurch für jeglichen Verkehr gesperrt. Zusätzlich zur Straßenerneuerung finden auch Arbeiten an Gehwegen und Bordsteinabsenkungen statt. Im Zeitraum 1. bis 7. August ist die STraße ganz gesperrt, in der Zeit vom 8. bis 19. August wird sie zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Linder Mauspfad. Während der Vollsperrung wird eine Umleitung über Linder Mauspfad, Belgische Allee und Frankfurter Straße eingerichtet.

Die Busse der Linien 162 und 167 werden aus diesem Grund von Montag dem 1. August bis Sonntag den 7. August geringfügig umgeleitet. In Fahrtrichtung Porz Markt bzw. Wahn S-Bahn wird die Haltestelle „Linder Weg“ während der Umleitung auf den Linder Weg in Höhe der Haus-Nr. 125/127 und die Haltestelle „Linder Kreuz“ in allen Fahrtrichtungen ersatzweise auf die Frankfurter Straße in Höhe des Porta-Gebäudes verlegt. Die Haltestelle „Troisdorfer Straße“ wird in dieser Woche weder durch die Busse der Linie 162 noch durch die Busse der Linie 167 angefahren.

OGTS-Ausbau geht weiter

Vor der Sommerpause hat der Rat der Stadt Köln den Ausbau der Plätze in der offenen Ganztagsgrundschule beschlossen. Insgesamt wurden für das neue Schuljahr 2016/17 kölnweit 1.000 zusätzliche Plätze bewilligt.

„Die Anzahl der OGTS-Plätze wurde für das Schuljahr 2016/17 auf 28.900 erhöht und somit dem wirklichen Bedarf wieder etwas angenähert. Hiervon profitiert auch der Stadtbezirk Porz. Die Anzahl der Plätze wird von bisher 2.799 Plätzen auf 2.986 Plätze erhöht. Durch diese Erhöhung um 187 Plätze beträgt die Versorgungsquote in Porz nun 69%. Bis zu einem bedarfsdeckenden Angebot ist es aber noch ein weiter Weg“, so das Wahner CDU-Ratsmitglied Dr. Nils Helge Schlieben, gleichzeitig Vorsitzender des Kölner Schulausschusses.

„Die zusätzlichen Plätze werden vor allem in Poll (+43), Zündorf (+26), Urbach (+25), Gremberghoven (+23), Eil (+22), Finkenberg (+16) und Langel (+15) geschaffen, wo der aktuelle Bedarf besonders hoch ist. Kleinere Anpassungen gibt es in Wahnheide (+7), Ensen (+6), Grengel (+3) und Westhoven (+3)“, so Schlieben weiter.

„Je mehr Plätze im offenen Ganztag geschaffen werden, desto wichtiger ist eine einheitliche, schulrechtliche Regelung zur OGTS mit verbindlichen Qualitätsstandards und einer zuverlässigen Finanzierung durch das Land NRW. Stattdessen gibt es bis heute nur einen vagen Erlass der nordrhein-westfälischen Schulministerin“, kritisiert der Porzer CDU-Landtagskandidat Florian Braun. „Schluss mit dieser fahrlässigen Politik ohne Perspektive auf Kosten der Kinder! Ich werde mich dafür einsetzen, dass nach der Landtagswahl 2017 genau diese schulrechtliche Regelung für die OGTS erfolgt“, verspricht Braun.