Gärtnern mit Pänz in Zündorf

BUND Köln erneuert Schulgarten der Offenen Ganztagsschule

Bereits 2016 war der Schulgarten in Zündorf angelegt worden und die Grundschulkinder lieben ihren Schulgarten. Allerdings sind die zwei AG-Stunden pro Woche immer viel zu schnell vorbei. Naïma Stoll, die die Garten-AG für die Offene Ganztagsschule in Zündorf betreut, hatte sich deshalb gewünscht, dass der Garten pflegeleichter wird. Im Rahmen des städtischen Projekts „Gärtnern mit Pänz“ hat ihnen nun die Kreisgruppe Köln des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) unter die Arme gegriffen.

Gartenidyll, HammerFoto

Eigentlich sollte es ein Buddel-Camp mit Grundschulkindern
werden. Doch wegen der Covid-19-Gefahr wurden die Umgestaltung nach dem Konzept von Gabriele Falk vom BUND wesentlich von
Erwachsenen geleistet: Sie haben den Garten neu in drei Abschnitte gegliedert und „Chaos“ gelichtet. Außerdem kann sich das Schul-Eichhörnchen  über ein Futterhaus freuen, Kaulquappen schwimmen jetzt in einem höher gelegten Mini-Teich.

Für die Kinder ist der Schulgarten gleichermaßen Lern- und Erlebnisraum, der einlädt zum Riechen, Schmecken, Chillen, Tiere beobachten. Damit dient er auch dem Anliegen, die Kinder frühzeitig an Themen wie Umweltschutz und nachhaltiges Leben heranzuführen.

Der Schulgarten ist mehr als nur gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung – er ist zugleich Refugium für bedrohte Arten in Köln. Auf knapp 200 Quadratmetern gedeihen über 300 verschiedene Arten von Wildpflanzen. Seltene Käfer und Wildbienen summen um die Blüten herum und Vögel nisten in den Obstgehölzen – ein kleines Paradies am Rand der Stadt.

Fünf Wochen Line 7 unterbrochen!

Bild: Christoph Seelbach, KVB

Die Schieneninfrastruktur der Stadtbahn Linie 7 wird im Juli und August erneuert. Für das 1,6 Millionen Euro teure Projekt muss die Linie ab Sonntag, den 5. Juli, ca. 20 Uhr getrennt werden. Zwischen den Haltestellen „Baumschulenweg“ in Poll und „Ensen Gilgaustraße“ fahren dann keine Stadtbahnen, sondern Gelenkbusse als Ersatzverkehr. Der Fahrplan ab Frechen/Kölner Innenstadt bis Baumschulenweg und zurück bleibt planmäßig. Der Fahrplan ab Zündorf bis Ensen Gilgaustraße und zurück verschiebt sich um 4 bis 15 Minuten.

Auf der Poller Seite setzen die Ersatzbusse bereits an der Haltestelle „Poll Salmstraße“ ein. Der Fahrtweg der Gelenkbusse verläuft über die Siegburger Straße und Kölner Straße. Für die rund 4,5 Kilometer lange Strecke benötigen die Ersatzbusse je Fahrtrichtung etwa 15 Minuten. Drei der jeweils fünf Ersatzhaltestellen sind in unmittelbarer Nähe der Stadtbahn-Haltestellen,  die Ersatzbus-Haltestellen „Baumschulenweg“ und „Westhoven Kölner Straße“ befinden sich wenige Hundert Meter entfernt.

Am Ende der Gleisbauarbeiten wird die Trennung von Samstag, 8. August, ca. 3 Uhr, bis Montag, 10. August, ca. 3 Uhr, von der Haltestelle „Baumschulenweg“ in Poll bis zur Haltestelle „Deutzer Freiheit“ ausgeweitet. Dort wird ein Unterwerk, das der Stromversorgung der Stadtbahn dient, erneuert. Die aus Frechen bzw. der Kölner Innenstadt kommenden Stadtbahnen fahren dann lediglich bis zur Haltestelle „Deutzer Freiheit“ und von dort anschließend zurück.

Der Übergang André-Citroên-Straße wird insgesamt von Montag, 6. Juli, bis Dienstag, 28. Juli, für den gesamten Verkehr gesperrt, der Überweg Gilgaustraße von Mittwoch, 29. Juli, bis Montag, 10. August. Umleitungen sind örtlich ausgeschildert.

Das sind die Baumaßnahmen:

Die KVB erneuert im Zeitraum von Sonntag, 5. Juli, bis Montag, 10. August, die Schieneninfrastruktur im rechtsrheinischen Abschnitt der Stadtbahn-Linie 7 zwischen Westhoven und Ensen. Von der André-Citroên-Straße in Westhoven bis zur Gilgaustraße in Ensen werden auf einer Länge von ca. 1.100 Metern die Schienen und Schwellen sowie der Schotter ausgetauscht. Hierbei wird die Gleislage optimiert. Der Gleisunterbau wird auf einer Länge von 520 Metern komplett erneuert und durch Geotex-Matten ergänzt. Anschließend wird der Schotter neu gestopft.

Drei Schulen in Porz dürfen hoffen

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat eine Beschlussvorlage über 1,7 Milliarden-Euro-Programm für den Kölner Schulbau unterzeichnet. Über den schnelleren Weg der Beauftragung von General- oder Totalunternehmern sollen in diesem zweiten Paket 48 Einzelprojekte umgesetzt werden. Bis Ende 2027 sollen dabei im auch Stadtbezirk Porz drei Schulen profitieren:

  • Beim Schulzentrum Heerstraße ist der Neubau oder die Generalsanierung des Bestandsgebäudes geplant, ein Interimsbau wird zwischenzeitlich nötig.
  • Die Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße 77-79 soll einen Neubau oder die Generalsanierung des Bestandsgebäudes, der Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens erhalten, auch hier ist ein Interimsbau notwendig.
  • Für die Katholische Grundschule Kupfergasse 31 ist ein Erweiterungsbau für 100 zusätzliche Schüler vorgesehen.

Es ist vorgesehen, dass das zweite GU/TU-Sonderprogramm in der Sitzung des Rates am 18. Juni 2020 beraten wird.

In kleinen Schritten zum Erfolg

Vom zeitigen Frühjahr bis in den Winter eines jeden Jahres versuchen wir, mit unserem monatlichen Pflegetag für ein gepflegtes Langel zu sorgen. So trafen sich Aktive, um mit geeigneten Werkzeugen die Wildkräuter, Blütenreste und Laub zusammenzukehren.

Im Vordergrund stand diesmal die Rodung der beiden Baumbeete am Sitzplatz des Marktplatzes.

Demnächst werden hier Pflanzen eingesetzt, damit sich die Banknutzer auch auf diesen Flächen an Blühendem erfreuen können

Schnell füllten sich wieder einmal 17 Mülltüten, die zur Abholung bereit standen.

Finkenberg: Trendsportanlage und Spielplatzerneuerung

In der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 16. Juni fielen zwei positive Entscheidungen für Finkenberg. Der Spielplatz auf dem „Platz der Kulturen“ erhält ein neues Spielgerät und die Trendsportanlage ist endlich auf dem Weg.

Bezirksvertreter Andreas Weidner: „Ich freue mich, dass nicht nur die Spielplatzerneuerung durchgeführt wird, sondern vor allen Dingen auch, dass die Trendsportanlage auf dem etwa 9.000 qm große Grundstück zwischen Stresemann-, Stein- und Humboldtstraße in Köln-Finkenberg endlich umgesetzt wird. Den Antrag hierzu hatten wir schließlich bereits 2016 gestellt.“

In Finkenberg gibt es drei öffentliche Spielflächen, die jedoch über keine hochwertige Ausstattung verfügen. Auf dem Spielplatz „Platz der Kulturen“ in unmittelbarer Nähe der städtischen Kita muss das in die Jahre gekommene Spielgerät mit dem Schriftzug „Finkenberg“ abgebaut werden.
Als adäquater Ersatz wurde eine neue Spiel und Kletterkombination entwickelt. Sie trägt ebenfalls den Schriftzug „Finkenberg“, der seinerzeit gemäß dem Wunsch der Kinder und zur Identifikation angebracht wurde. Das neue Spielgerät wird weitere Spielfunktionen umfassen, zum Beispiel ein Sandspiel für die jüngeren Kinder sowie Kletterwand und Wackelhölzer. Neben einer niedrigeren Rutsche für jüngere Kinder bietet eine weitere zwei Meter hohe Rutsche auch Spielanreize für Kinder im Grundschulalter.

Ganz neu soll in Finkenberg eine für Kinder und Jugendliche nutzbare trendsportorien-tierte Anlage entstehen, bestehend aus einem Bolzplatz (ca. 900 qm) und einem Basketballspielfeld (ca. 440 qm). Ergänzend ist ein weiteres Spielfeld (ca. 335 qm) für unterschiedliche Spiel- und Bewegungsangebote vorgesehen. Dieses kann zum Vol-leyball spielen, als Hockeyspielfeld oder auch – von jüngeren Kindern – zum Bolzen genutzt werden. Die in einem Rechteck angelegten Spielfelder werden mit Kunststoffböden und schallgedämpften Ballfangzäunen ausgestattet.

KVB-Bilanz 2019 in Zahlen

Knapp 286 Millionen Beförderungen (+3,7 Millionen Beförderungen, Steigerung +1,3%)

Umsatz: 299,4 Mio. Euro (Vorjahr: 288 Mio. Euro)
davon Fahrgelderlöse: 260,3 Mio. Euro (249,3 Mio. Euro)
Defizit: 100 Mio. Euro (90,5 Mio. Euro)
Deckungsgrad: 78,1Prozent (79 %)

Stammkunden: 316.200 (312.900)
Registrierungen Handytickets: 417.000 (366.500)
Anteil Schwarzfahrer: 2,2 Prozent (2,0 %)
Ausleihen KVB-Rad: 1,2 Millionen

Belegschaft: 3.795 Beschäftigte (3.590)

 

Zuwendungen für das Gebiet „Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ möglich

Ab sofort stehen aus dem Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ für Wohnbereiche in Porz, Finkenberg, Gremberghoven und Eil Fördergelder in Höhe von 66.666 Euro bereit. Die Bezirksvertretung Porz hatte in der vergangenen Woche die „Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale Stadt Gebiet ‚Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil‘ beschlosen.

Der Verfügungsfonds wird bereits in anderen Kölner Sozialräumen erfolgreich eingesetzt. Nun sind auch Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen in den genannten Wohnvierteln im Stadtbezirk Porz aufgerufen, beim neuen Quartiersmanagement Projektideen einzureichen. Für die kommenden zwei Jahre übernimmt das Unternehmen „Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH“ aus Köln das dortige Quartiersmanagement und wird in Kürze wohnortnah ein „Starke Veedel Büro“ einrichten. Ein geeigneter Standort für das Büro wird derzeit noch gesucht. Telefonisch erreichbar ist das Quartiersmanagement aber bereits unter der Rufnummer 0172 – 5411786 sowie per E-Mail unter
qm-porz-ost@stadtplanung-dr-jansen.de.