Redaktion

Irish/Scottish Folk: Trio „Two Towers“

Der Urbacher Bürgerverein lädt am Sonntag, den 18. Oktober 2026 zu einem besonderen Konzert: Eine einzigartige Kombination aus Irish und Scottish Folk mit Einflüssen aus Jazz und Oldtime präsentiert das Trio „Two Towers“. Robert York (Mandoline, Gitarre, Tenor Banjo), Manuel Paschmann (Gitarre, Whistles, Piano) und Alex Froitzheim (Irischer Dudelsack, Whistles) lassen alte Melodien und Lieder aus Irland und Schottland in neuem Gewand, eigenen Kompositionen, schwungvollen Arrangements und improvisierten Soli erklingen.

Spielstätte ist der Festsaal der Markuskirche, Martin-Luther-Str. 39, Porz-Eil. Los geht es um 17 Uhr, Einlass ab 16:30 Uhr. Eintrittskarten gibt es für 10,00 Euro ab dem 14. September im Atelier Kratsios, Kaiserstraße 55, 51145 Köln während der regulären Öffnungszeiten. Der Urbacher Bürgerverein freut sich auf einen inspirierenden und fesselnden Konzertnachmittag.

Köln öffnet weitere Schulhöfe für die Freizeit

Der Rat der Stadt Köln hat vor den Sommerferien eine Öffnung einzelner Schulhöfe von 10 bis 19 Uhr für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Im Stadtbezirk Porz waren in den Sommerferien die Schulhöfe von drei Schulen zugänglich:

  • in Gremberghoven: Friedrich-List-Schule
  • in Wahn: Gemeinschaftsgrundschule Adolph-Kolping-Straße
  • in Wahnheide: Heideschule

Diese zusätzlichen Bewegungs- und Spielflächen wurden von Kindern und Jugendlichen in der Ferienzeit gut angenommen. Aufgrund der positiven Resonanz sind seit Montag, 7. September 2026, im Stadtbezirk diese weiteren Schulhöfe von 10 bis 19 Uhr geöffnet:

  • in Poll: Förderschule Auf dem Sandberg
  • in Poll: Gemeinschaftsgrundschule Poller Hauptstraße
  • in Ensen: Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße
  • in Wahn: Maximilian-Kolbe-Gymnasium
  • in Wahnheide: Pestalozzi-Schule
  • in Zündorf: Gemeinschaftsgrundschule Schmittgasse
  • in Langel: Katholische Grundschule Hinter der Kirche

Tag des offenen Denkmals 2026: Im Stadtbezirk nur vier Objekte

Der „Tag des offenen Denkmals“ des Jahres 2026 findet bundesweit am 12. und 13. September statt. Zwar öffnen in Köln rund 160 Denkmäler ihre Türen oder es gibt vor ihnen Veranstaltungen. Aber im Bezirk Porz ist ihre Zahl dieses Jahr auf vier Führungen in Westhoven, Ensen und Gremberghoven zusammengeschrumpft. Obwohl wir in Stadtbezirk über 200 Denkmäler und geschützte Bauwerke haben.

Samstag, 12.9.

  • Ensen: Alexianer-Fachkrankenhaus, Kölner Str. 64: Vortrag mit Führung „Von der Nervenheilanstalt zum psychiatrischen Fachkrankenhaus“, 13:30 Uhr sowie 15:00 Uhr. Treffpunkt vor dem Haupteingang des Krankenhauses
  • Gremberghoven: Denkmalgeschützte Häuser, ein Rundgang. Dauer: 2 Stunden, 2 km. Treffpunkt 14:00 Uhr , Bürgertreff zur alten Bäckerei, Haupteingang, Talweg 2a
  • Westhoven: Rodenkirchener Autobahnbrücke, Weidenweg: 11 und 12 Uhr – Besichtigung mit der Autobahn GmbH, keine Minderjährigen, 50m Aufstieg über Leiteranlage, enge Räume, Teilnehmerbegrenzung, Dauer 120 Minuten. Anmeldung erforderlich – eigentlich bis 1. September – unter bruecke.denkmal@stadt-koeln.de.

Sonntag

  • Ensen: Alexianer-Fachkrankenhaus, Kölner Str. 64: Vortrag mit Führung „Von der Nervenheilanstalt zum psychiatrischen Fachkrankenhaus“, 14:00 Uhr. Treffpunkt vor dem Haupteingang des Krankenhauses
  • Westhoven: Engelshof, Vortrag: „Vom Pferdestall zum Partykeller“ (Dauer: 75 Minuten). 11:00 Uhr und 13:30 Uhr, Treffpunkt im großen Saal, Oberstraße 56.

Die Broschüre mit allen Veranstaltungen in Köln, geordnet nach Stadtbezirken, haben wir dieses Jahr vergeblich als PDF-Download gesucht. Einige Exemplare liegen im Bezirksrathaus und der Bezirksbücherei aus. Ansonsten gibt es noch diesen Link zu den Kölner Veranstaltungen.

Porz: „Friseurhaus“ wird durch GAG nachgebaut

Gegenüber der Lukaskirche stand jahrzehnte lang ein markantes Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße 352, das größtenteils bereits Ende des 19. Jahrhunderts im spätklassizistischen Stil errichtet wurde. Über 60 Jahre betrieb hier die Familie Bothe ein Friseurgeschäft, ansonsten war es zudem Metzgerei, Mode- und Möbelgeschäft. Die Stadt Köln erwarb das Gebäude im Jahr 1979 und stellte es unter Denkmalschutz. Dann aber ließ sie es verrotten. Als die GAG das Gebäude 2019 erwarb, bröckelten nicht nur die Außenmauern des 1902 mit floralen Jugendstilelementen verzierten Vorbaus. Durch Leerstand und Vandalismus war zudem das gesamte Gebäude marode. Daher war zunächst lediglich der Erhalt der straßenseitigen Fassaden geplant. Doch die Außenmauern des Jugendstil-Anbaus waren fundamentlos errichtet und bei zumutbaren Kosten nicht zu retten. Als sich dann auch kein anderer Kaufinteressent fand, wurde der Denkmalschutz aufgehoben. Der Abriss erfolgte Ende April 2026.

Der Neubau (GAG Immobilien AG/Künstlerische Darstellung: Erxleben Architektur Büro)

Heute nun stellt die GAG der Öffentlichkeit ihre Planungen für einen Neubau an dieser Stelle vor. Die Arbeiten in optischer Anlehnung an das frühere Gebäude sollen im Oktober beginnen und in der zweiten Jahreshälfte 2028 abgeschlossen werden. Das neue Gebäude umfasst drei öffentlich geförderte Wohnungen und eine kleine Gewerbeeinheit. „Damit setzen wir ein wichtiges städtebauliches Signal. An dieser viel diskutierten Stelle entsteht eine neue, tragfähige Perspektive für die weitere Entwicklung im Porzer Zentrum“, sagt GAG-Vorstand Christian Eiff.

 

Shalom Musik: Sharon Brauner mit jiddischen Evergreens

Sharon & The Toy Goys (Foto © Oliver Hildebrandt

In Köln findet vom 1. bis 10. September das Festival SHALOM-MUSIK.KOELN 2026 statt. Es will oft ungehörte Töne jüdischer Musik als lebendigen und selbstverständlichen Teil der Kölner Stadtgesellschaft entdecken. Programm ist an über 25 Orten in Köln und dieses Jahr auch in Porz.

Am Mittwoch den 2. September kommt Sharon Brauner mit ihrem Ensemble The Toy Goys und ihrem Programm „Bei mir bistu sheyn“ in den Rathaussaal. Sharon Brauner hat als Schauspielerin und Sängerin ein Fundament aus internationaler Erfahrung und Berliner Schnauze, das macht den besonderen Reiz ihrer Kunst aus. Von 19 Uhr bis 21 Uhr bringt sie die großen jiddischen Evergreens auf die Bühne – mal voller Witz, mal melancholisch, mal überschwänglich. Ob Berliner Charme und New Yorker Jazz – präsentiert wird ungebremste Lebensfreude. Neben Klavier, Bass und Trompete ersetzt der Drumcomputer das Schlagzeug. Dies führt zu urbanen Rhythmen und überrraschenden wie genialen Klängen.

Tickets sind im Vorverkauf (Kölnticket, Parkett 20/10€, erhöhte Empore 25/15€)  erhältlich. Veranstaltungsort: Rathaussaal, Friedrich-Ebert-Ufer 64 – 70. Einlass ab 18:30 Uhr.

Historisches: Porzer Straßen zur NS-Zeit

(Aktualisierter Artikel) In der Zeit des Nationalsozialismus wurden in Porz zahlreiche Straßen umbenannt. Die meisten Änderungen wurden nach 1945 schnell wieder rückgängig gemacht, aber längst nicht alle. Haben Sie Ergänzungen zu unserer Liste? Weitere Angaben zu den aufgeführten Straßen und einigen der nationalsozialistischen Benennungen , aber auch generell zur Historie des Porzer Raums, seiner Straßen, Firmen und Gebäude finden Sie übrigens in unserem historisch ausgerichteten Porz-Wiki.

*Am Rhein in Porz wurde aus der Uferstraße, an der auch das Rathaus liegt, kurz nach der Machtübernahme im Sommer 1933 das Adolf-Hitler-Ufer gemacht. Nach dem Ende des Faschsmus erhielt die Straße ihren heutigen Namen Friedrich-Ebert-Ufer.


* Die heutige Weststraße in Wahnheide (Kasernengelände) hieß während der NS-Zeit Hermann-Göring-Straße.