Redaktion

Jahresgebühr der Stadtbibliothek wird günstiger

Ab dem 1.Februar 2023 werden die Tarife der Stadtbibliothek günstiger. Das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 8. Dezember 2022, beschlossen. Bislang war das Angebot bis zum 18. Geburtstag kostenlos – diese Altersgrenze wird auf 21 Jahre angehoben. Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Wehrdienst- und Freiwilligendienstleistende ab 21 Jahren zahlen künftig 15 Euro jährlich anstatt 28 Euro.„Hier wird den besonderen Bedürfnissen von jungen Menschen in der Ausbildung Rechnung getragen, und es wird dabei die Stadtbibliothek als Basiskultur- und Bildungseinrichtung noch stärker in den Fokus gerückt“, so Direktorin Hannelore Vogt.

Für alle Personengruppen wird es günstiger: Der Jahresbeitrag für Erwachsene reduziert sich von aktuell 38 auf 30 Euro, Rentner*innen und Menschen mit Schwerbehinderung zahlen 15 Euro. Und Unentschlossene können einmalig drei Monate kostenfrei das Angebot testen.

Hier die Tarife in der Übersicht:

Martinszüge 2022

2019  waren es noch 40 Martinszüge bzw. Laternenzüge im Stadtbezirk Porz – dann kam Corona und die Züge fielen aus. In diesem Jahr wurden nur 25 Züge gemeldet. Aber vielleicht haben noch nicht wieder alle Veranstalter ihre Umzüge oder Feiern mitgeteilt. Basis der folgenden, von uns chronologisch sortierten Liste sind wieder Meldungen an die Stadt Köln.

Sie können in unserer Liste auch gezielt nach einem Veranstalter suchen. Beachten Sie hierbei aber die Abkürzungen (städt.; kath.; GGS;…). Sollte doch ein Martinszug im Stadtbezirk Porz fehlen, vermerken Sie dies bitte im Kommentarfeld.

Rothirsch-Brunft: Tagesausflug in den Nationalpark Eifel

Zur Rothirsch-Brunftzeit lädt das Umweltbildungszentrum Heideportal Gut Leidenhausen a, Sonntag, den 2. Oktober ganztägig gemeinsam mit dem Förderverein Nationalpark Eifel e. V. Interessierte zu einer Exkursion in die Eifel ein. Mit dem Bus geht es ab dem UBZ Leidenhausen, bzw. der Haltestelle Südfriedhof in Zollstock am Sonntagmorgen in Richtung Eifel. Erster Veranstaltungspunkt ist der Besuch der Rothirsch-Aussichtsplattform an der Dreiborner Hochfläche – ein absoluter Geheimtipp für alle großen und kleinen Hobby-Hirsch-Forscher. Nach einem Mittagessen auf der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang ist eine Führung in der Nationalparkausstellung „Wildnis(T)räume“ geplant. Während der Veranstaltung sind nur kurze Wege zu gehen, daher eignet sich der Ausflug auch für mobilitätseingeschränkte Menschen und Kinder.

Die Veranstaltung ist bis auf das Mittagessen kostenlos. Es wird um eine Spende gebeten. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung unbedingt notwendig. Uhrzeit: 8:30 – 18:00 Uhr, Treffpunkt: Gut Leidenhausen 1, 51147 Köln oder Haltestelle Südfriedhof Köln-Zollstock, Anmeldung: info@gut-leidenhausen.de | 02203-9800541

Haus 1 ist ab 29. September vollständig – REWE eröffnet

Auch wenn die Außenanlagen erst mit dem Abschluss der Bauarbeiten der Häuser 2 und 3 fertiggestellt werden – in der Porzer Mitte wird es nun lebendiger. Bereits im Mai sind die neuen Mieter in das Gebäude eingezogen, inzwischen sind alle Wohnungen bis auf eine Behindertenwohnung belegt. Das Gebäude ist rundherum zugänglich, auch die Fußgängerbrücke über die Hauptstraße ist nun wieder besser erreichbar.

Am Donnerstag, den 29.9. um 7 Uhr ist dann der große Moment für die ersten Geschäfte: Der REWE-Markt öffnet und mit ihm eine Filiale der Bäckerei Hardt. Der Supermarkt präsentiert sein Sortiment auf rund 1.195 Quadratmetern Verkaufsfläche. Betrieben wir der neue Markt von REWE-Kaufmann Behrooz Bagherzadeh. Zudem erwartet die Kundinnen und Kunden die Bäckerei Hardt mit Verkaufstheke und einem Café.

Für einen möglichst bequemen Einkauf stehen Tiefgaragen-Stellplätze zur Verfügung. REWE-Kundinnen und -Kunden können hier in der ersten Stunde kostenlos parken.

Im Zuge der Eröffnung des neuen REWE-Marktes von Herrn Bagherzadeh wurde der bisherige Markt in der Friedrichstr. 38 bereits geschlossen.

Grundschule Hauptstraße feiert Schulfest

Unter dem Motto „Wir wERDEn aktiv – Die GGS Hauptstraße wird nachhaltig“ feiert die Grundschule Hauptstraße am Samstag, den 24.09.2022 von 10.00 bis 14.00 Uhr ihr Schulfest und ihren Tag der offenen Tür. Wir machen bei der ersten Porzer Klimawoche mit und laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse unserer Projekte zu bestaunen. Sie finden zudem in den Klassenräumen und auf dem Schulgelände viele Informationen über das Schulleben und weitere Projekte an der GGS Hauptstraße. Ein buntes Bühnenprogramm, Spiel, Spaß und Leckereien runden unser Schulfest ab. Herzliche Einladung!
Weitere Informationen unter https://www.ggs-hauptstrasse.de und https://gutesklimaporz.de/.

Endlosthema Kreuzung Hochkreuz

Viele Jahrhunderte lang mündete die Steinstraße friedlich in die Frankfurter Straße. Bis im Jahr 1965 die Anschlussstelle für die heutige A559 östlich von Gremberghoven errichtet wurde. Die Steinstraße musste nach Süden vor die ehemalige Sandgrube „Hohencreuz“ weichen, die Straße „Am Hochkreuz“ ist ihr alter Verlauf. Gemeinsam mit dem Maarhäuser Weg war nun eine neue Kreuzung geboren. Die Bezeichnung „Hochkreuz“ für diese Stelle leitet sich aber nicht hiervon ab, vielmehr stand an dieser Stelle jahrhundertelang ein massives und weithin sichtbares (Prozessions-)Kreuz der Katholiken.

Seit ihrer Entstehung 1965 ist die Kreuzung eine „Unfallhäufungsstelle“ mit Blechschäden, Schwerverletzten, sogar Toten und es gab viele Pläne, ihn zu entschärfen, selbst ein Brückenbauwerk wurde schon einmal ernsthaft erwogen. Doch nichts davon wurde realisiert, lediglich eine Ampelanlage Ende der 1960er Jahre installiert. Die Planungen erschwerte immer auch der Umstand, dass die Steinstraße eine Landesstraße (L99) und die Frankfurter Straße eine Bundesstraße (B8) war und ist.

Im Jahr 2008 wurde der politische Beschluss gefasst, die Frankfurter Straße zwischen Theodor-Heuss-Straße und Autobahnanschlussstelle vierspurig auszubauen. Passiert ist seitdem nichts. Heute wiederum ist nicht nur die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz der Ansicht, die Vierspurigkeit müsse hinterfragt werden. Sie wünscht sich laut Pressemitteilung hingegen einen parallelen Radschnellweg bis zur Grenze an den Kalker Stadtbezirk. Für die Kreuzung selber solle auch ein Kreisverkehr geprüft werden. So erreicht das Thema Unfallschwerpunkt Hochkreuz inzwischen das 57. Jahr und die SPD geht heute davon aus, „dass sich die Umsetzung noch mindestens zehn, möglicherweise sogar 15 Jahre hinziehen wird“ (aus dem Text des Änderungsantrags v. 5.6.22) ….

Es folgen Teile der Pressemitteilung der SPD-Fraktion:
„Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz hat mit ihrem eingebrachten und am vergangenen Donnerstag beschlossenen Änderungsantrag die Ausbaupläne der Verwaltung zu einer vierspurigen Frankfurter Straße hinterfragt. (…)