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Neues Parksystem am Krankenhaus Porz

Johannes Kammann, Leiter Finanz- und Rechnungswesen vor dem neuen Gebührenautomaten (Foto: Krankenhaus)

Der Urbacher Weg vor dem Porzer Krankenhaus war bisher für die Stadt Köln das ertragreichste Knöllchengebiet im Porzer Stadtbezirk. Nun gibt es seit Kurzem ein ganz neues Parksystem, das ohne Schranken und Tickets auskommt. Der Betreiber ist weiterhin das Krankenhaus, die eingesetzten Technologien kommen von Peter Park und Easy Park.

Die Technik: Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs gescannt, um die Parkdauer ermitteln zu können. „Die gesetzlichen Anforderungen zum Datenschutz werden dabei jederzeit eingehalten“, betont Stefan Schenk, Co-Founder & Chief Business Development Officer Peter Park System GmbH. „Der Kennzeichen-Scanner erfasst nur das Kfz-Kennzeichen, zeichnet keine Videos auf und kann nicht einsehen, wer das Fahrzeug fährt oder mit im Fahrzeug sitzt.“

Foto: porzerleben.de

Weil kein Bezahlen an einer Schranke möglich ist,  werden viele Besucher wohl weiterhin vorher den Kassierautomaten aufsuchen. Hier muss dann das Kennzeichen über ein Tastenfeld per Hand eigegeben werden, bezahlt wird bar, mit EC- oder Kreditkarte. Dann gilt es, den Parkplatz zügig zu verlassen. „Wichtig ist, dass der Parkvorgang vor der Abfahrt von der Parkfläche bezahlt wird“, so Schenk. „Verlässt ein Fahrzeug den Parkplatz, ohne vorher zu bezahlen, wird ein Bußgeld fällig.“ Die erste angefangene Stunde kostet montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr 1,50 €, dann alle 20 Minuten 0,50 €;  zu allen anderen Zeiten kostet die angefangene Stunde 0,50 €. Binnen 15 Minuten nach dem Bezahlen muss der Parkplatz verlassen werden. Wer binnen 15 Minuten wieder den Parkplatz verlässt, muss ebenfalls nicht zahlen. Das Bußgeld beträgt ansonsten 35 € für PKWs.

Bequemer wird es nur bei Nutzung der EasyPark App auf dem Smartphone. In ihr kann man den Parkvorgang beginnen und abschließen. Doch die App kostet Geld. Für die Nutzung wird pro Parkvorgang eine Gebühr von 15 % der Parkgebühr (jedoch mind. 49 Cent) berechnet. Wer die App regelmäßig nutzt (also mehr als 10 x pro Monat), kann eine Flatrate für 4,99 € erwerben.

Rat beschließt Bebauungsplan „Fuchskaule“ in Elsdorf

Am 16. 9. hat der Kölner Stadtrat den Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet in Elsdorf zwischen der Fuchskaule und der Verlängerung der Friedrich-Hirsch-Straße beschlossen. Anhand von Auswertungstabellen aus den einzelnen Schritten der Bauleitplanung konnten sich die Politiker*innen ein umfassendes Bild über die Abläufe und Anregungen während des Bebauungsplan-Verfahrens und aus der Offenlage für die Bürgerbeteilung im Frühjahr machen.

Das städtebauliche Konzept wird von der Projektgesellschaft „KD Stadtsanierungsgesellschaft Elsdorf mbH & Co. KG“ realisiert. Es zeigt eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern entlang einer Ringerschließung um eine zentrale öffentliche Grünfläche mit Kinderspielplatz. Von rund 130 Wohnungen entstehen dreißig Prozent als geförderter Wohnungsbau. Daran schließen sich rund 80 Einfamilienhäuser als Reihen- oder Einzelhäuser an, gruppiert um schmalere, verkehrsberuhigte Bereiche mit jeweils einem kleinen Dorfplatz.

Es entsteht eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen, die Dächer sollen begrünt werden, geheizt wird über ein Blockheizkraftwerk und Car-Sharing-Plätze mit E-Ladesäulen sind im Eingang des Plangebietes ebenfalls vorgesehen. (Auf der Basis einer Pressemitteilung der Stadt Köln)

Bundestagswahl 2021 (2) – Die Kölner Abgeordneten

Für den Bundestag waren zunächst vier Direktmandate zu vergeben. Das Mandat im Wahlkreis I (Stimmen siehe Grafik) hat Sanae Abdi (35, SPD, 27,89%) gewonnen. Karsten Möring (72, CDU, 22,63%) ist damit nach zwei Amtsperioden nicht wiedergewählt worden.

Den Wahlkreis II hat Sven Lehmann (42, Grüne, 34,64%) diesmal der SPD abgenommen, deren bisheriger MdB Prof. Dr. Heribert Hirte kandidierte nach zwei Amtsperioden nicht erneut. Die Wahlkreise III  und IV haben erneut Dr. Rolf Mützenich (62, SPD, 29.94%)  und Prof. Dr. Karl Lauterbach (58, SPD, 46,1%) gewonnen.

Sieben weitere Personen aus Köln werden zudem durch ihre Platzierung auf dern NRW-Landesliste ihrer jeweiligen Partei in den neuen Bundestag ein: Für die Grünen Katharina Dröge (37) und Nyke Slawik (27), für die CDU Serap Güler (41), für die FDP Reinhard Houben (61) , für die Linke Matthias W. Birkwald (59) und für die AfD erneut Fabian Jacobi (48) und Jochen Haug (48).

Bundestagswahl 2021 (1) – Ergebnisse für Köln

Ergebnisse für Köln und den Wahlkreis Köln I

Die allgemeinen Wahlergebnisse zur Bundestagswahl sind Ihnen hinreichend bekannt – deutliche Verluste von CDU/CSU (24,1%) und der LINKEN (4,9%), leichte Verluste der AfD (10,3%), deutliche Gewinne von GRÜNEN (14,8%) und SPD (25,7%), leichte Gewinne der FDP (11,5%). In Gesamt-Köln stellen sich die erreichten Prozentwerte mitunter gründlich anders dar: GRÜNE 28,04%, SPD 24,57%, CDU 19,33%, FDP 10,85%, Linke: 5,83%, AfD 4,66%, Sonstige: 6,72%.

Im Wahlkreis Köln I, der auch den Stadtbezirk 7 Porz umfasst, zudem den Stadtbezirk Kalk und  auch Teile des Stadtbezirks Innenstadt, sind dies die Bundestags-Wahlergebnisse für die Zweitstimmen:

Im Vergleich zum Bundesergebnis erhält die CDU (-4,3%) deutlich weniger Stimmen, ebenfalls die AfD (-4,3%). Leicht niedriger als im Bundesergebnis ist der Stimmenanteil der FDP (-0,8%).

Erheblich mehr Stimmen erhalten die GRÜNEN (+9,1% ), leicht mehr die LINKE (+1%) und die SPD (+0,7%).

Im Wahlkreis Köln I kommen zudem die Tierschutzpartei auf 1,22%, das Team Todenhöfer auf 1,26%, Die Partei auf 1,15 %, VOLT auf 0,96% und dieBasis auf 0,95%.

Von 190.630 Wahlberechtigten im Wahlkreis sind 73,9 Prozent zur Wahl gegangen. In Köln insgesamt liegt die Wahlbeteiligung bei 77,79 Prozent und damit höher.

Sie brauchen günstig ein Fahrrad?

Städtisches Fundbüro verkauft Fahrräder
Der nächste Verkaufstermin für Fahrräder aus dem städtischen Fundbüro ist Mittwoch, der 29. September 2021. Im Angebot stehen diesmal rund 100 Räder vieler Größen und Qualitätsklassen. Die Fahrräder sind teils fahrbereit, teils reparaturbedürftig. Es handelt sich um einen Verkauf, nicht um eine Versteigerung. Garantie und Rücknahme sind ausgeschlossen. Der Verkauf erfolgt von 10 bis 12 Uhr auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk. Interessierte können die Räder nur gegen Barzahlung erwerben, Schecks und Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Bürgerbeteiligung I: Uferpromenade

Erwarten Ihre Vorschläge: Grünflächenamtsleitung, Bürgeramtsleiter, Bezirksbürgermeisterin und Stellvertreter (Foto: porzerleben.de)

Die Uferpromenade am Friedrich-Ebert-Ufer soll aufgehübscht werden. Kommunalvertreter und Grünflächenamt sehen hier ungenutztes Potential, 3,9 Millionen Euro stehen insgesamt zur Verfügung. Die heutige Gestaltung mit Anleger, Rampe und rund 400 Linden geht weitgehend auf die Jahre 1907 bis 1912 zurück, der Treppenaufgang mit Mauerwerk kam um 1923/24 hinzu. Der Neubau des Rathauses am Rhein 1909/10 befeuerte um diese Zeit die Anwohner: Zwei Gasthäuser wurden zum „Porzer Hof“ und „Kölner Hof“ umgestaltet, beide hatten Terrassen auf der Rheinseite der Uferstraße. Haus Knott wurde als „Restaurant Rheingold“ neu gebaut, ein neues „Gasthaus Rheinecke“ entstand am Anfang der Bahnhofstraße – ebenfalls mit Rheinterrasse. Wer Näheres wissen will: Unser Porz-Wiki gibt Auskunft.

Auch wenn diesmal die Effekte deutlich geringer sein werden: Bis 8. Oktober sind Sie mit Ihren Vorschlägen gefragt. Es geht dabei nicht um die obere Straße, sondern ausschließlich um den Leinpfad und die Baumflächen, um den Hang bis hoch zur Straße und um die Promenade von der Rampe nördlich der Rathausstraße bis zur Höhe Fischerweg im Süden. Bäume und Treppenanlage stehen unter Denkmalschutz – zu radikal dürfen Ihre Ideen also nicht werden. Aber hinsichtlich Wegen, Belägen, Beleuchtung, Möblierung, selbst dem Thema Gastro-Angebote direkt am Leinpfad sind alle Anregungen willkommen.

Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller vor dem Ideenbriefkasten (Foto: porzerleben.de)

So finden Ihre Vorschläge den Weg in die Diskussion:

  • über den Briefkasten am Friedrich-Ebert-Ufer (rheinseitig vor Nr. 58)
  • per mail an 67-rheinboulevardporz@stadt-koeln.de
  • online über diesen Link
  • oder aber Sie kommen am Freitag, den 24. September von 15 bis 18 Uhr zu einem persönlichen Gespräch an die Rheinpromenade. Die Planer/-innen warten dort auf Sie.

Wie geht es dann weiter? Betreut wird der Gestaltungsprozeß durch das Architekten-Büro Club L94, es sichtet die Ideen und entwickelt daraus konrekte Vorschläge. Für November/Dezember dieses Jahres ist dann eine Bürgerwerkstatt geplant, hier können Sie dann die Vorschläge bewerten und Änderungswünsche einbringen. Dann erfolgt de Beschluss durch die politischen Gremien, die Maßnahmen werden ausgeschrieben und umgesetzt. Im Frühjahr/Sommer 1923 soll dann die überarbeitete Gestaltung der Uferpromenade abgeschlossen sein.