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Shalom Musik: Sharon Brauner mit jiddischen Evergreens

Sharon & The Toy Goys (Foto © Oliver Hildebrandt

Gewinnen Sie zwei Karten!

In Köln findet vom 1. bis 10. September das Festival SHALOM-MUSIK.KOELN 2026 statt. Es will oft ungehörte Töne jüdischer Musik als lebendigen und selbstverständlichen Teil der Kölner Stadtgesellschaft entdecken. Programm ist an über 25 Orten in Köln und dieses Jahr auch in Porz.

Am Mittwoch den 2. September kommt Sharon Brauner mit ihrem Ensemble The Toy Goys und ihrem Programm „Bei mir bistu sheyn“ in den Rathaussaal. Sharon Brauner hat als Schauspielerin und Sängerin ein Fundament aus internationaler Erfahrung und Berliner Schnauze, das macht den besonderen Reiz ihrer Kunst aus. Von 19 Uhr bis 21 Uhr bringt sie die großen jiddischen Evergreens auf die Bühne – mal voller Witz, mal melancholisch, mal überschwänglich. Ob Berliner Charme und New Yorker Jazz – präsentiert wird ungebremste Lebensfreude. Neben Klavier, Bass und Trompete ersetzt der Drumcomputer das Schlagzeug. Dies führt zu urbanen Rhythmen und überrraschenden wie genialen Klängen.

Tickets sind im Vorverkauf (Kölnticket, Parkett 20/10€, erhöhte Empore 25/15€)  erhältlich. Veranstaltungsort: Rathaussaal, Friedrich-Ebert-Ufer 64 – 70. Einlass ab 18:30 Uhr.

porzerleben.de verlost zwei Karten (1×2). Zum Gewinnspiel geht es hier.

Historisches: Porzer Straßen zur NS-Zeit

(Aktualisierter Artikel) In der Zeit des Nationalsozialismus wurden in Porz zahlreiche Straßen umbenannt. Die meisten Änderungen wurden nach 1945 schnell wieder rückgängig gemacht, aber längst nicht alle. Haben Sie Ergänzungen zu unserer Liste? Weitere Angaben zu den aufgeführten Straßen und einigen der nationalsozialistischen Benennungen , aber auch generell zur Historie des Porzer Raums, seiner Straßen, Firmen und Gebäude finden Sie übrigens in unserem historisch ausgerichteten Porz-Wiki.

*Am Rhein in Porz wurde aus der Uferstraße, an der auch das Rathaus liegt, kurz nach der Machtübernahme im Sommer 1933 das Adolf-Hitler-Ufer gemacht. Nach dem Ende des Faschsmus erhielt die Straße ihren heutigen Namen Friedrich-Ebert-Ufer.


* Die heutige Weststraße in Wahnheide (Kasernengelände) hieß während der NS-Zeit Hermann-Göring-Straße.

Förderverein Stadtgymnasium stärkt Unterrichtsqualität

Der Vorstand (von links): Kröll, Goebel, Jussenhofen, Ring (Foto: Förderverein)

Im vergangenen Schuljahr hat der Verein der Förderer des Stadtgymnasiums Köln-Porz zahlreiche Projekte und Anschaffungen ermöglicht, die den Schulalltag nachhaltig bereichern. Die finanzielle Unterstützung des Vereins stärkt nicht nur die Unterrichtsqualität, sondern auch das soziale Miteinander und das Schulleben.

Erdkunde, Chemie, Biologie, Sport, MINT

Ein Schwerpunkt lag auf der Modernisierung der Unterrichtsausstattung. Für den Erdkundeunterricht wurden neue Wandkarten angeschafft, sie ermöglichen einen zeitgemäßen und anschaulichen Unterricht. Die Chemie hat eine neue Periodentafel erhalten. Auch der Biologieunterricht wird langfristig profitieren: Der Förderverein unterstützt die Anschaffung neuer Lichtmikroskope für die gymnasiale Oberstufe.

Endlich wieder aktuelle Wandkarten… (Foto: Förderverein)

Künftig können zwei Kurse parallel praxisnah arbeiten und biologische Zusammenhänge direkt am Mikroskop erforschen. Im Fachbereich Sport wurden verschiedene neue Sportgeräte angeschafft, zum Beispiel Stabhochsprungstäbe. Dies erweitert die Möglichkeiten im Sportunterricht und schafft bessere Bedingungen für ein vielfältiges Bewegungsangebot.

Ein wichtiger Beitrag zur digitalen Bildung ist die Anschaffung eines Klassensatzes der Mini-Roboter „Ozobot Bit+“. Sie kommen künftig im regulären Unterricht und in der MINT-AG zum Einsatz.

Klein, aber oho: Ozobot Bit+ (Foto: Förderverein)

Spielerisch lernen Schülerinnen und Schüler dabei erste Grundlagen des Programmierens, entwickeln logisches Denken und Problemlösestrategien und sammeln praktische Erfahrungen in den Bereichen Informatik, Robotik und Technik. Gleichzeitig fördern die kleinen Roboter Kreativität, Teamarbeit und die Freude am Experimentieren.

Grundschüler reinigen Groov

Kinder untersuchen am StEB-Stand Wasserpflanzen (Foto: StEB)

Dank des engagierten Einsatzes von rund 300 Schulkindern aus der Nachbarschaft erstrahlt die Zündorfer Groov in neuem Glanz. Der gemeinnützige Verein „Groov-Paten” hat sich dem Erhalt und der Pflege dieses einzigartigen Areals verschrieben. Unter dem Motto „Tu’s Day“ rief er zur gemeinsamen Müllsammelaktion. Unterstützt auch von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, die seit 2017 eine zentrale Rolle bei der Pflege und dem Schutz Kölner Gewässer übernehmen.

Erstmals 2018 befreiten Schülerinnen und Schülern umliegender Grundschulen die Groov von achtlos weggeworfenem Müll. Auch am „Tu’s Day“ 2026 machten sich die Kinder wieder wie jedes Jahr bereits gegen 9 Uhr an die Arbeit, ausgestattet mit Müllsäcken und Handschuhen der AWB. Die StEB Köln und die WasserSchule Köln hatten für sie zudem interaktive Stände aufgebaut. An diesen konnten sich die Kinder spielerisch mit den Themen Gewässerschutz, Wasserkreislauf und den faszinierenden Eigenschaften von Wasser beschäftigen.
(auf der Basis einer StEB-Pressemitteilung)

PVP: 50 Jahre internationale Begegnungen

Alle Bilder: © porzerleben.de

Der Partnerschaftsverein e.V. Köln-Porz feierte sein Jubiläum

Schülerfahrten, Konzerte, Theateraufführungen, Bürgerfahrten, Sportturniere, Karneval u.v.m. – im Laufe von 50 Jahren hat der Partnerschaftsverein e.V. Köln-Porz viele Austauschprojekte und Begegnungen mit den Partnerstädten – Dunstable in England und Hazebrouck in Frankreich – organisiert und begleitet.

Am 20. Juni feierte der Verein im Zündorfer Kanuclub Zugvogel sein Jubiläum mit einem Festakt. Gäste aus den beiden Partnerstädten, Vertreter/-innen aus Politik, Kirche, Kultur und Sport und Vereinsmitglieder kamen zusammen, um auf gemeinsame Aktivitäten zurückzublicken und Perspektiven für die Zukunft zu besprechen.

Bernard Dentener (stellv. Bürgermeister Hazebrouck) und Lutz Tempel (Bezirksbürgermeister Porz)

Das Blasorchester der Carl-Stamitz-Musikschule unter der Leitung von Sebastian Oetker sorgte mit internationaler Filmmusik für einen schwungvollen Auftakt der Veranstaltung. Die Vorsitzende Susanne Ristic-Samii betonte in ihrer Festrede die Bedeutung persönlicher internationaler Begegnungen als Grundlage für Verständnis, Respekt und ein friedliches Miteinander. Bezirksbürgermeister Lutz Tempel hob die Bedeutung der Fortführung dieser speziellen Porzer Verbindungen nach England und Frankreich hervor. Peter Hollick sprach als Vetreter der Dunstable International Twinning Association von den lang bestehenden freundschaftlichen Banden zu Porz. Bernard Dentener möchte als Vertreter des Bürgermeisters von Hazebrouck den Austausch weiter intensivieren.

Empfang im Rathaus – mit Markus Lüsgen (stellv. Bezirksbürgermeister, 5. v.r.) und Susanne Ristiic-Samii (1. Vors. PVP, 5.v.l.)

Die Delegationen aus Dunstable und Hazebrouck wurden bereits vor dem Festakt gesondert im Bezirksrathaus vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister Markus Lüsgen begrüßt. Auch er hob hervor, dass die langjährigen gelebten Beziehungen wertvoll sind und die europäische Idee trotz aller politischen Veränderungen konkret werden lassen: „Selbst wenn man nicht jedes Wort versteht – die Stimmung, das Lachen und die Herzlichkeit versteht man sofort.“

Vor dem Schloss Brühl

Für die Gäste hatte der PVP über die offiziellen Termine hinaus noch ein Ausflugsprogramm organisiert: Dazu gehörte eine Führung in Schloss Augustusburg, ein Besucht der Flora und eine Panoramafahrt auf dem Rhein. Unsere Region präsentierte sich dabei mit bestem Wetter.

Hintergrund: Nachdem 1975 die bislang eigenständige Stadt Porz nach Köln eingemeindet wurde, gründete sich der Partnerschaftsverein, um die Beziehungen zu den Partnerstädten weiter zu pflegen; dies hatte die Stadt Köln vertraglich zugesichert. Beide Städtepartnerschaften bestehen seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. In der Nachkriegszeit sollten diese kommunalen Verbindungen zur Völkerverständigung und zur Einigung Europas beitragen. Die Mitglieder des Vereins verfolgen diese Ziele bis heute weiter. Mehr Informationen.

Westhoven: Neustart auf dem Stollwerck-Gelände

„Spatenstich“ bei Panattoni – v.l.: Bongarts (Direktor Entwicklung West), Kirchgeßner (Direktor Deutschland), Janssen (KölnBusiness), Aslan (Projektmanager), Moses (Leasing/Vermarktung); Foto: porzerleben.de

Panattoni heißt der neue Eigentümer des ehemaligen Stollwerk-Geländes in Westhoven. Die vorhandenen Bauten werden nun niedergelegt. Unter den Namen „City Dock Köln Ost“ bzw. „Panattoni Park Köln-Ost“ errichtet das Unternehmen neue Gebäude für Logistik und Gewerbe. Näheres hierzu im zweiten Abschnitt dieses Artikels.

Das Areal bis 2024

Entlang der alten Holzstraße in Westhoven befanden sich jahrhunderte lang links und rechts Äcker. Ab 1917 endete der Weg am Verschiebebahnhof Gremberg. 1937 entstand weiter im Westen die Mudra-Kaserne (heute: Gereon Kaserne). Ab den 1950er Jahren wurden aus den Ackerflächen zunehmend Gewerbeflächen und die Holzstraße erhielt den Namen Industriestraße. 1967 war nur noch eine große Ackerfläche übrig – unmittelbar vor dem Bahngelände.