Redaktion

Abfallgebühren steigen, keine Kalenderzustellung, digitale Alternativen

2021 gibt es beim AWB-Service Änderungen. Den Kalender links suchen Sie vergebens in Ihrem Postkasten? Das geht nicht nur Ihnen so. Denn ab 2021 erhalten sie den gedruckten Abfallkalender nur noch in den städtischen Bürgerämtern. Hier liegt er zur Mitnahme aus, allerdings in deutlich reduzierter Auflage.Alternativ können Sie ihn als PDF downloaden. Klicken Sie einfach auf das Bild links. Aber es gibt Alternativen. Dazu unten mehr.

Also kein gedruckter Kalender in Hausverteilung, Anhebung der Gebühren für die Straßenreinigung um durchschnittlich 0,64 Prozent (Vorjahreserhöhung 4,63 Prozent), für den Abfall um durchschnittlich 1,94 Prozent (Vorjahreserhöhung 2,94 Prozent). So hat es der Rat der Stadt Köln bereits am 10. Dezember beschlossen. Ab 2021 gibt es nun auch 20 Liter- und 40 Liter-Restmülltonnen. Auch gibt es nun auf Antrag auch eine zusätzliche, gebührenpflichtige Biotonne.

Digital hat sich auch etwas getan. Haben Sie Platz auf Ihrer Pinnwand? Dann haben Sie eine Chance, sich den exakten Abfallkalender für Ihre Straße herunter zu laden (siehe Bild rechts). Gezeigt werden dabei nur die Tonnen, die für die jeweilige Hausnummer gemeldet sich. Bei Gemeinschaftstonnen probieren Sie bitte eine Nachbar-Hausnummer. Probieren Sie es selbst. Einfach auf das Bild rechts klicken und Sie kommen zur AWB-Website. Oder hätten Sie lieber eine automatisierte Erinnerung an jede Leerung? Über die AWB-App für Smartphones macht Sie eine Push-Nachricht darauf aufmerksam, wann Ihre Mülltonnen abgeholt werden. So verpassen Sie keinen Abfuhrtermin mehr! Integriert sind weitere Funktionen, so Standort-Karten und eine kostenlose Tauschbörse für Möbel und Ihre gebrauchten „Schätze“.

 

Corona-Impfungen zunächst nur in Pflege- oder Senioreneinrichtungen

Wer heute als über 80-Jähriger hofft, in den nächsten Tagen bereits eine Impfung bekommen zu können, irrt – sofern er oder sie nicht in einer Pflege-  oder Senioreneinrichtung untergebracht ist. Alle Senior*innen, die selbständig leben, müssen sich in NRW erst einmal gedulden. So soll es dann für Sie ablaufen:

  1. In einem ersten Schritt bekommen Sie – wann steht noch nicht fest – entweder von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein oder über Ihr Meldeamt Post, dass Sie überhaupt impfberechtigt sind und ab wann Sie sich einen Impftermin geben lassen können.
  2. Im zweiten Schritt sollen Sie ab dem im Brief angegebenen Datum die Telefonnummer 116117 anrufen, um zu klären, wann und in welchem Impfzentrum Sie Ihre Impfung erhalten. Voraussichtlich ist dieser Schritt auch online möglich.
  3. Der dritte Schritt ist ein erneuter Brief an Sie, in dem der Impftermin bestätigt wird, Sie weitere Informationen zum Ablauf erhalten und der Unterlagen enthält, die Sie zur Impfung mitbringen.
  4. Im vierten Schritt schließlich suchen Sie zum vereinbarten Termin das angegebene Impfzentrum auf mit den Unterlagen, die zum Impftermin mitzubringen sind. Einlaß in das Impfzentrum erhalten nur Sie, keine Begleitperson; Ausnahmen gelten nur für gesetzliche Betreuer oder für Personen mit Betreuungsverfügung im Bereich der Gesundheitsfürsorge.

Um den Schutz vor einer Coronainfektion zu komplettieren, sind zwei Impfungen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Impfberechtigte erhalten beide Termine sofort bei ihrem ersten Anruf der Nummer 116 117. Beide Termine werden postalisch bestätigt.

Die Reihenfolge der Impfungen für Senioren ergibt sich aus der Reihenfolge der Anrufe unter 116117, aber wie gesagt, erst ab dem im ersten Schreiben bekanntgegebenen Datum.

Pflegebedürftige, die nicht in einem Pflegeheim wohnen, können nur durch ein mobiles Team bzw. einen Hausbesuch geimpft werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff auch geeignet ist für aufsuchende Verimpfungen. Dies ist beim BionTech/Pfizer-Impfstoff nicht der Fall.

Weitere Detail-Informationen finden Sie in diesem PDF.

Digitale Gratisangebote der Stadtbibliothek Köln

Die schlechte Nachricht: Die Einrichtungen der Stadtbibliothek Köln bleiben bis mindestens Sonntag, 10. Januar 2021, geschlossen. Die gute Nachricht: Bis zum Ende des Lockdowns sind die vielfältigen digitalen Angebote der Stadtbibliothek für Kölnerinnen und Kölner gratis nutzbar, also auch ohne Bibliotheksausweis.

Das digitale Angebot umfasst das Streaming-Angebot von filmfriend, den Musik-Streamingdienst NAXOS mit Jazz, Klassik und Weltmusik, Videos aus den Bereichen Klassische Musik, Oper und Tanz bei medici.tv, das E-Medien-Portal Onleihe für E-Books und Hörbücher sowie die englischsprachigen E-Books von Overdrive. Für Kinder bietet allein die App TigerBooks schon über 2000 E-Books und Hörbücher mit den tollsten Geschichten bekannter Kinderbuchverlage für Kinder zwischen zwei und zehn Jahren. Mit „Rosetta Stone“ lässt sich auf spielerische Weise eine neue Sprache erlernen, LinkedIn-Learning bietet Videotrainings und Weiterbildungsangebote zu Business, Kreativität und Technik. Für Nachrichten stehen der internationale Zeitungskiosk Pressreader und das Archiv der Süddeutschen Zeitung zur Verfügung. Das alles ist über die Stadtbibliothek kostenlos nutzbar – eine komplette Übersicht findet sich unter www.stbib-koeln.de/digital.

Kölnerinnen und Kölner, die noch nicht Mitglied bei der Stadtbibliothek sind, können über ein Formular auf der Homepage der Stadtbibliothek einfach und schnell einen kostenlosen Online-Zugang bekommen, der automatisch mit dem Ende des Lockdowns endet.