Redaktion

Ausstellung und Broschüre zu St. Aegidius

Foto: porzerleben.de

Begleitend zu den Feierlichkeiten „125 Jahre St. Aegidius in Wahn“, die coronabedingt um ein Jahr verschoben werden mussten, hat Benno Krix eine gleichnamige Ausstellung samt Broschüre erarbeitet. Die Ausstellung ist nur noch am kommenden Sonntag von 14 bis 16 Uhr im Aegidiium Wahn, Heidestraße 14, geöffnet. Die Broschüre jedoch kann im Gemeindebüro gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro erworben werden.

Früheste Zeugnisse einer Kapelle in Wahn stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. 1659 ließ die Freifrau Agnes von Zweifel sie weitgehend durch einen barocken Bau ersetzen. Erst 1835 löste sich die Pfarre Wahn von Oberzündorf und wurde eigenständig. Die Gemeinde wuchs, das Gotteshaus wurde zu klein. Bereits 1882 gründete sich daher ein Kirchbauverein. Von 1893 bis 1895 enstand so die Kirche St. Aegidius, erst danach wurde die alte Kapelle niedergelegt.

Äusführlicher und bis in die Gegenwart schildert die gleichnamige, reich bebilderte und flüssig zu lesende Broschüre die Historie.

Wochenende 11.+12. September: Tag des offenen Denkmals

Der seit 1993 alljährlich stattfindende „Tag des offenen Denkmals“ findet dieses Jahr unter dem Motto „Sein & Schein“ bundesweit am 11. und 12. September statt. Aus Anlass des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gibt es in Köln zahlreiche Denkmäler, die verdeutlichen, dass die Stadtgeschichte vielfältig von jüdischen Bürger*innen mitgestaltet wurde und wird. Auch im Bezirk Porz gibt es hierzu verschiedene Veranstaltungen und Besichtigungsmöglichkeiten, wobei für einige der Veranstaltungen eine frühzeitige Anmeldung erforderlich ist.

Samstag

  • Alexianer-Fachkrankenhaus, Kölner Str. 64: 14 und 15:30 Uhr – Vortrag „Von der Anstalt zum psychiatrischen Fachkrankenhaus“, Teilnehmerbegrenzung, Anmeldung bis 7.9. unter denkmal.koeln@alexianer.de.
  • Fort IX, Festung in Westhoven, Porzer Ringstr. 50: 11 und 15 Uhr Führung durch Fortis Colonia e.V. Teilnahmebeschränkung, Taschenlampe, Anmeldung bis So. 5.9. unter fort-ix-koeln@web.de.
  • Lukaskirche, Mühlenstraße 2: 14-18 Uhr Kirchenbesichtigung, 16 Uhr – Vortrag „Jüdisches Leben in Porz?!“
  • Myrameterstein Leinpfad Strom-km 679,5: 10-13 Uhr stündlich: Vortrag Bürgerverein Ensen-Westhoven „Der Myriameterstein als Vermessungsmarkierung“
  • Nikolauskapelle, Ensen: 10-13 Uhr – stündliche Führungen durch den Bürgerverein Ensen-Westhoven
  • Rodenkirchener Autobahnbrücke: 10 und 12:30 Uhr – Besichtigung mit der Autobahn GmbH, keine Kinder, 50m Aufstieg über Leiteranlage, enge Räume, Teilnehmerbegrenzung, Anmeldung bis Mo. 6.9. unter bruecke.denkmal@stadt-koeln.de.

Sonntag

  • Alexianer-Fachkrankenhaus, Kölner Str. 64: 10 und 11:30 Uhr – Vortrag „Von der Anstalt zum psychiatrischen Fachkrankenhaus“, Teilnehmerbegrenzung, Anmeldung bis 7.9. unter denkmal.koeln@alexianer.de.
  • Fort IX, Festung in Westhoven, Porzer Ringstr. 50: 11 und 15 Uhr Führung durch Fortis Colonia e.V. Teilnahmebeschränkung, Taschenlampe, Anmeldung bis So. 5.9. unter fort-ix-koeln@web.de.
  • Lukaskirche, Mühlenstraße 2: 14-18 Uhr – Kirchen- und Turmbesichtigung;  12:15 Uhr Führung „Der jüdische Jesus im Lukas-Bilder-Zyklus“; 13 Uhr Vortrag „„Was hat die berühmteste Schauspielerin Israels, Orna Porat, mit der Lukaskirche zu tun?“
  • Myrameterstein Leinpfad Strom-km 679,5: 10-12 Uhr stündlich: Vortrag Bürgerverein Ensen-Westhoven „Der Myriameterstein als Vermessungsmarkierung
  • Nikolauskapelle, Ensen: 10-12 Uhr – stündliche Führungen durch den Bürgerverein Ensen-Westhoven
  • Zündorf: 16:30 Uhr – Führung/Spaziergang des Amt für Denkmalschutz, Köln „Jüdische Spuren“. Teilnehmerbegrenzung, auf Friedhof Kopfbedeckung bei männlichen Personen, Anmeldung bis Di. 7.9. unter zuendorf.denkmal@stadt-koeln.de,

Die Broschüre mit allen Veranstaltungen in Köln finden Sie als PDF hier.

Weltkriegsbombe in Gremberghoven gefunden

– aktualisiert –

Weltkriegsbonmbe

Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland mit den beiden Bomben (Foto: Stadt Köln)

Im Bereich Hohenstaufenstraße/ Cimbernstraße in Gremberghoven sind am Mittwoch, den 25.08. vormittags zwei Fünf-Zentner-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie wurden noch am selben Tag gegen 20 Uhr entschärft, fast 3.000 Personen waren betroffen. Der Evakuierungsradius betrug 300 Meter. Eine Anlaufstelle für evakuierte Anwohnerinnen und Anwohner war in der GGS Konrad-Adenauer eingerichtet, sie wurde von 130 Personen genutzt.

Der Evakuierungsradius rund um die Bombenfunde. Bild: Stadt Köln

Betroffen von der Sperrung waren auch die KVB-Buslinien 151, 152 154. Zudem war die S-Bahn-Linie 12 betroffen, an der Steinstraße fand kein Fahrgastwechsel mehr statt. Der Luftraum wurde kurzfristig für den Entschärfungszeitraum unterbrochen beziehungsweise gesperrt.
(auf der Basis von Pressemitteilungen der Stadt Köln)

Land NRW modifiziert Corona-Regeln

Ab heute, Freitag den 20. August, hat das Land Nordrhein-Westfalen die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) umfangreich angepasst. Die Schutzmaßnahmen wurden mit einigen Ausnahmen und einer Reduktion auf die „3G-Regel“ in weiten Teilen aufgehoben, die neuen Regeln gelten zunächst bis einschließlich Freitag, den 17. September. Von den bisherigen Schutzmaßnahmen verbleiben nur noch eine verbindliche Maskenpflicht in Innenräumen und an anderen infektionskritischen Orten sowie für nicht geimpfte oder genesene Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen eine Testpflicht („3G-Regel“). Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung, also Abstandsregeln, Händewaschen, Masken bei Nichteinhaltung von Mindestabständen etc. Da die Verordnung aufgrund des Impffortschritts keine Schließungen von Einrichtungen oder Verbote von Angeboten ab einem bestimmten Infektionsgeschehen mehr vorsieht, bedarf es keiner konkreten Festlegung von Indikatoren des Infektionsgeschehens.

Treffen im privaten Umfeld unterliegen keiner Personenbeschränkung insgesamt oder in der Anzahl an Haushalten, dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen.  Für die Gastronomie gelten die Regelungen für Veranstaltungen (innen und außen): Die Rückverfolgbarkeit muss nicht mehr gewährlestet werden und für Angebote in Innenräumen ist zusätzlich die „3G-Regel“ zu beachten. In Innenräumen des Einzelhandels ist generell ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Zutritt zu kulturellen Einrichtungen (Museen, Zoo etc.) ist grundsätzlich möglich. In Innenräumen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, ansonsten gelten die Regelungen für Veranstaltungen. Vor Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen müssen nicht-immunisierte Personen einen negativen Schnelltest erbringen, in Innenräumen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Weitere Regelungen für Köln finden Sie hier.

Stadtgymnasium erhält Spende von 80 Laptops

Die Übergabe (v.l.n.r.): S. Iske, S. Welbers, Dr. Biegel, D. Brokhage, T. Zajac (Foto: Gothaer)

Die Gothaer Versicherung, Regionadirektion Köln, hat dem Stadtgymnasium Köln-Porz 80 Laptops sowie zugehörige Computermäuse und -taschen gespendet. Die Geräte der Marke Lenovo sind generalüberholt und vom IT-Dienstleister der Versicherung, der Firma Ricoh, mit aktuellen Betriebssystemen versehen. Die Laptops wurden diese Woche seitens der Gothaer Versicherung durch den Prokuristen Sebastian Iske, den Leiter Client Operations Services Thomas Zajac und dem Netzwerkadministrator Daniel Brokhage an Schuldirektor Dr. Thomas Biegel und den Medienbeauftragten des Gymnasiums, Sven Welbers, übergeben.

Die Geräte werden primär an bedürftige Schülerinnen und Schüler aus den beiden Qualifikationsstufen für den digitalen Unterricht ausgeliehen. Denn nicht alle Lernenden haben Zugang zu digitalen Endgeräten. Bereits während der letzten Schulschließung hatte die Schule über 80 iPads an ihre Schülerinnen und Schüler verliehen. Mit den gespendeten Geräten kann nun nahezu der gesamte Bedarf abgedeckt werden.

Grundschule Hauptstraße in neuen Räumen

Foto: © Stadt Köln Timm Bourry

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Porz Hauptstraße haben pünktlich zum neuen Schuljahr ihre neuen Unterrichtsräume bezogen. Auf einer Grundfläche von mehr als 3.100 Quadratmetern befinden sich 14 Klassenräume und mehrere Nebenräume für die Schulverwaltung, Lehrerzimmer, Mehrzweckbedarf, den Differenzierungsunterricht und zur Betreuung. Zusätzlich sind ein Forum für Schulveranstaltungen und eine Bibliothek untergebracht. Alle Klassenzimmer verfügen über ein Waschbecken mit Kaltwasseranschluss, PC-Anschlüsse und Internetzugang. Die zweigeschossigen Modulbauten wurden innerhalb von rund einem Jahr auf dem Schulhof nahe dem Bestandsgebäude errichtet und sind von der Josefstraße aus zu erreichen.

Die Grundschule aus den 1950er-Jahren, ein dreigeschossiger Bau mit Flachdach sowie einem stillgelegtem Lehrschwimmbecken, befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Hauptgebäude und die alte Turnhalle sollen abgebrochen und neu gebaut werden. Die notwenigen Räumlichkeiten für eine Auslagerung der Schule konnten auf einem Teil des großzügigen Schulhofbereiches realisiert werden, sodass der Schulbetrieb am jetzigen Standort in der Hauptstraße 432 weiter aufrechterhalten werden kann.