Redaktion

Heidestraße bei BAB-Zufahrt gesperrt

Im Rahmen der Bauarbeiten des BAB-Brückenbauwerks Wahn ist von Freitag (24.4.), 10 Uhr, bis Sonntag (26.4.), 20 Uhr, eine Vollsperrung der unter der Brücke verlaufenden L489 (Heidestraße) erforderlich. Davon betroffen ist auch der Fuß- und Radverkehr und der ÖPNV. Örtliche Umleitungen für alle Verkehrsteilnehmer sind ausgewiesen. Zudem sind einige Auffahrten auf die A59 gesperrt, sodass der Verkehr für die Auffahrt ggf. die Umleitung befahren und so die Auffahrt auf der jeweils anderen Seite der Brückenunterführung benutzen muss. Der Landesbetrieb baut in dieser Zeit die Lärmschutzwand der Behelfsbrücke und das Hängegerüst der neuen Brücke zurück.

Die KVB-Busse der Linie 160 müssen deshalb im Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Kornblumenweg“ und „Scheuermühlenstraße“ über die Albin-Kobis-Straße, Nachtigallenstraße und Sportplatzstraße bzw. Magazinstraße umgeleitet werden. Die Haltestelle „Guntherstraße“ kann in beiden Fahrtrichtungen nicht angefahren werden. In Richtung Linder Mauspfad wird stattdessen die Haltestelle „Sportplatzstraße“ der Linie 167 bedient. In Fahrtrichtung Porz Markt wird eine Ersatzhaltestelle „Guntherstraße“ auf der Magazinstraße gegenüber Haus Nr. 1/1a eingerichtet.

KVB kehrt tagsüber zum Jahresfahrplan zurück

Nach der Entscheidung der Landesregierung, den Schulbetrieb schrittweise wieder aufzunehmen und Teilen des Einzelhandels die Öffnung zu gestatten, rechnet die KVB mit einem wachsenden Fahrgastaufkommen. Daher gilt ab Donnerstag bei der KVB tagsüber bis 20.45 Uhr wieder (nahezu) der Normalfahrplan. Am Abend reduziert sich das Angebot auf einen 30-min-Takt. An Wochenenden gibt es weiterhin zwischen 1 Uhr und 4 Uhr keinen Nachtverkehr.

Tagsüber finden Zusatzreinigungen in Bussen und Bahnen statt. Der Mitarbeiterschutz wird verstärkt, bisher sind nur 6 Mitarbeiter Corona-positiv. Der Fahrgastrückgang beträgt bisher rund 20-25 Prozent, der Barverkauf ist um 7 bis 10 Prozent eingebrochen.

Die Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks bittet alle Fahrgäste um die Nutzung von Tüchern oder Masken als Mund- und Nasenschutz, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Durchschnittlich waren die Busse und Bahnen in den vergangenen Wochen zu 25 Prozent durch Fahrgäste besetzt. Weiterhin werden die Türen an den Haltestellen automatisch geöffnet, damit die Fahrgäste nicht den Anforderungsknopf drücken müssen.

Der genaue Fahrplan ist ab sofort in der KVB-App sowie in der elektronischen Fahrplanauskunft auf www.kvb.koeln abrufbar.

Kaum Chancen auf einen Maibaum!

Auch die Tradition des Maibaum-Setzens steht im Jahr 2020 unter den Restriktionen der Corona-Pandemie. „Organisieren“ der Birken in der freien Natur bleibt natürlich verboten, auch wenn alle üblichen Verkaufsstellen rund um Porz 2020 entfallen.

Maibaum
Zudem gibt es auch beim Aufstellen Hindernisse – zwei Personen müssen dieses Jahr genügen. Denn bereits drei junge Menschen sind eine unzulässige Gruppe und verstoßen gegen das geltende Kontaktverbot. Und Stadtdirektor Stephan Keller hat bereits angekündigt, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Nacht zum 1. Mai unterwegs sein werden, um Verstöße zu verhindern und gegebenenfalls zu ahnden.

Weder die Stadt Köln (Parkplatz Ekermühle) noch der Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, Betriebsbereich Wahner Heide (Kreisverkehr Altenrath), noch der Landesbetrieb Wald und Holz NRW (Forsthaus Donarstraße) verkaufen dieses Jahr Maibäume. Die Mitarbeiter des Bundesforstbetriebs bedauern das sehr, können aber den Mindestabstand zwischen den Käufern nicht gewährleisten. Der Landesbetrieb erklärt, der alljährliche Andrang entspreche leider einer Großveranstaltung.

Auch im Privatverkauf sieht es düster aus: Die Forstgemeinschaft Lochte/Jakobs in Libur teilt uns mit: „Leider ist in diesen Zeiten, aus gegebenem Anlass, kein Maibaumverkauf in Köln-Porz-Libur möglich. Wir sind aber im nächsten Jahr wieder für Sie da und freuen uns schon auf ein Wiedersehen. Bleiben Sie gesund, Ihre Forstgemeinschaft Lochte/Jakobs.“ Das Köln-Bonner Maibaumtaxi für bequeme Zeitgenossen ist aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Und der Privatverkauf auf dem Parkplatz vor dem Autokino Porz ist abgesagt.

Da bleiben nur  noch wenige Anbieter auf ebay-kleinanzeigen oder Kalaydo. Alle weiteren Möglichkeiten sind dieses Jahr Geheimtipps, die wohl nicht verraten werden.

Corona-Lockerungen in der kommenden Woche:

In den letzten 48 Stunden gab es keine weiteren Corona-Toten in Köln. In der nächsten Woche sind einige Lockerungen zu erwarten:
  • Ab Montag, den 20. April dürfen alle Handelseinrichtungen öffnen, wenn ihre reguläre Verkaufsfläche in Sinne des Einzelhandelserlasses NRW 800 qm nicht übersteigt. Größere Einrichtungen dürfen nur öffnen, sofern sie schon bisher unter die Ausnahmeregelung fallen. Neu auf dieser Liste sind aber nun Einrichtungshäuser, Babyfachmärkte und Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne
    des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen. Die ausführtliche Verordnung finden Sie hier.
  • Mehr Regionalverkehr auch in Porz: Das Angebot an S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpress-Zügen wird wieder ausgeweitet.RE8 und RE9 fahren wieder und halten am Bahnhof Porz. Die S13 fällt hingegen weiter aus. Zum Schutz jedes Einzelnen wird den Fahrgästen in Bus und Bahn empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen wie es die Empfehlungen des RKI vorsehen.
  • Ab Montag, den 20. April 2020 bereiten in NRW Schulleitungen und Lehrkräfte den Schulbetrieb vor.
  • Ab Donnerstag, den 23. April öffnen weiterführende Schulen für Schüler*innen, die in diesem Schuljahr Abschlüsse anstreben.
  • Ebenfalls ab Donnerstag, den 23.4. wird die derzeitige Notbetreuung in den Kitas und Schulen (Klasse 1 bis 6) um einige Berufsgruppen der bisherigen kritischen Infrastruktur moderat erweitert.
  • Die KVB plant Fahrplananpassungen, hierzu gibt es eine Pressekonferenz am Montag mittag.
  • Die Öffnung der Kölner Dienststellen wird erst allmählich geschehen. Zunächst werden Mitte der kommenden Woche unter anderem Expertengespräche geführt, um die notwendige Infektionsschutzmaßnahmen in den städtischen Diensträumen und im Dienstbetrieb analog zu Bundes- und Landesregelungen aufzugreifen und zu bewerten.
  • Ab Montag, den 27. April findet auch eine Notbetreuung von Kindern von erwerbstätigen Alleinerziehenden statt.
  • Ab Montag, den 4. Mai startet der Schulbetrieb der Grundschulen zunächst mit den vierten Klassen, sollte die weitere Entwicklung dies zulassen.