Die Fläche der ehemaligen Brasseur-Kaserne in Westhoven wird aus dem Moratorium für militärische Liegenschaften entlassen. Dies hat das Bundesministerium für Verteidigung nach eingehender Prüfung entschieden. Hierzu Bettina Jureck, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Köln: „Die Freigabe der Brasseur-Kaserne ist eine gute Nachricht für Westhoven, Porz und ganz Köln. Nun können die Planungen für eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung der Fläche wieder aufgenommen werden.“
Entscheidend sei jetzt, dass die Stadt Köln die Entwicklungsperspektiven für das Gebiet konsequent weiterverfolgt. Die bereits geschaffenen Gewerbeflächen und vor allem die Renaturierung der Westhovener Aue dürfen durch die zwischenzeitliche Unsicherheit nicht weiter ausgebremst werden.
Zur militärischen Liegenschaft in Lind liegt noch kein Ergebnis der Prüfung vor, so SPD-Bezirksvertreter Nils Beuthert: „Das Areal wird auf seine Eignung für eine mögliche zukünftiger militärische Nutzung überprüft. Dazu befindet sich der Bund auch im Austausch mit der Kölner Stadtverwaltung. Die Untersuchungen der Bundeswehr sollen Ende 2026 abgeschlossen sein. Ich bin zuversichtlich, dass uns der angefragte Sachstand bald in der Bezirksvertretung mitgeteilt wird.“



