SPD

Finkenberg: Trendsportanlage und Spielplatzerneuerung

In der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 16. Juni fielen zwei positive Entscheidungen für Finkenberg. Der Spielplatz auf dem „Platz der Kulturen“ erhält ein neues Spielgerät und die Trendsportanlage ist endlich auf dem Weg.

Bezirksvertreter Andreas Weidner: „Ich freue mich, dass nicht nur die Spielplatzerneuerung durchgeführt wird, sondern vor allen Dingen auch, dass die Trendsportanlage auf dem etwa 9.000 qm große Grundstück zwischen Stresemann-, Stein- und Humboldtstraße in Köln-Finkenberg endlich umgesetzt wird. Den Antrag hierzu hatten wir schließlich bereits 2016 gestellt.“

In Finkenberg gibt es drei öffentliche Spielflächen, die jedoch über keine hochwertige Ausstattung verfügen. Auf dem Spielplatz „Platz der Kulturen“ in unmittelbarer Nähe der städtischen Kita muss das in die Jahre gekommene Spielgerät mit dem Schriftzug „Finkenberg“ abgebaut werden.
Als adäquater Ersatz wurde eine neue Spiel und Kletterkombination entwickelt. Sie trägt ebenfalls den Schriftzug „Finkenberg“, der seinerzeit gemäß dem Wunsch der Kinder und zur Identifikation angebracht wurde. Das neue Spielgerät wird weitere Spielfunktionen umfassen, zum Beispiel ein Sandspiel für die jüngeren Kinder sowie Kletterwand und Wackelhölzer. Neben einer niedrigeren Rutsche für jüngere Kinder bietet eine weitere zwei Meter hohe Rutsche auch Spielanreize für Kinder im Grundschulalter.

Ganz neu soll in Finkenberg eine für Kinder und Jugendliche nutzbare trendsportorien-tierte Anlage entstehen, bestehend aus einem Bolzplatz (ca. 900 qm) und einem Basketballspielfeld (ca. 440 qm). Ergänzend ist ein weiteres Spielfeld (ca. 335 qm) für unterschiedliche Spiel- und Bewegungsangebote vorgesehen. Dieses kann zum Vol-leyball spielen, als Hockeyspielfeld oder auch – von jüngeren Kindern – zum Bolzen genutzt werden. Die in einem Rechteck angelegten Spielfelder werden mit Kunststoffböden und schallgedämpften Ballfangzäunen ausgestattet.

Rodenkirchener Brücke/A4: SPD fordert Poller Bürgerbeteiligung

Vor Wochen hat der Landesbetrieb Straßen.NRW den Bürgerverein Rodenkirchen in einer Veranstaltung über seine Absichten zum achtstreifigen Ausbau der BAB 4 und der Rodenkirchener Brücke informiert. In Poll hingegen verweigert die vom Landesbetrieb beauftragte Agentur eine öffentliche Erörterung.

Die SPD Poll-Ensen-Westhoven fordert eine öffentliche Informationsveranstaltung als Videokonferenz für Poll. „Ich habe den Landesbetrieb Straßen.NRW angeschrieben und um eine Informationsveranstaltung auch im rechtsrheinischen Köln gebeten. Wir waren sogar bereit, bei den technischen Lösungen zu unterstützen, weil ein Live-Treffen aktuell nicht möglich ist. Die vom Landesbetrieb beauftragte Agentur zur Information der Bürger hat aber nur ablehnend reagiert“, wundert sich Lukas Lorenz, Ratskandidat für Poll und Ensen/ Westhoven.

„Als Bürger fühle ich mich zweitklassig gegenüber Rodenkirchen behandelt, wo die Anhörung bereits in der Vor-Corona-Zeit stattfand. Ich habe den Eindruck, dass das Land gar kein wirkliches Interesse an echter Bürgerbeteiligung hat. Denn ohne weitere Informationen habe ich erhebliche Zweifel, ob der Ausbau der A4 bei gleichzeitiger Realisierung der Rheinspange überhaupt notwendig ist.“

Wettbüro in Porzer Mitte vor Schließung?

spdporzEs sorgte für großen Unmut, nun muss es möglicherweise wieder schließen: Für das Wettbüro in der ehemaligen Gaststätte Hotel Linden in Porz-Mitte liegt keine Genehmigung vor. Dies ergab die Antwort der Stadtverwaltung auf einen Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion am Donnerstag Abend.

Die Verwaltung führte aus, dass für das Gebiet ein Bebauungsplan besteht, die Einrichtung von Vergnügungsstätten ausschließt. Dies umfasst das Wettbüro. Für dessen Einrichtung hätte ein Antrag auf Nutzungsänderung eingereicht werden müssen, das ist jedoch nicht erfolgt. Folglich kann es auch keine Genehmigung der Nutzungsänderung geben.SPD-Fraktionschef Simon Bujanowski: „Für uns kann das nur eins bedeuten: Das Wettbüro muss wieder schließen. Die Verwaltung muss die geltende Rechtslage anwenden und durchsetzen. Das ist für die Porzer Mitte eine gute Nachricht. Ein Wettbüro als Symbol eines Trading-Down-Prozesses ist das Gegenteil von dem, was wir hier brauchen.“ SPD-Fraktionsvize Lutz Tempel ergänzte: „Gut, dass wir einen Dringlichkeitsantrag eingebracht haben, sonst wäre das der Verwaltung vielleicht gar nicht aufgefallen. Wenn sich die Oberbürgermeisterin und der Bezirksbürgermeisterin schon nicht um Porz-Mitte kümmern, müssen wir das eben machen.“

Die Verwaltung kündigte an, dass im nächsten Schritt das Bauaufsichtsamt einen Ortstermin durchführen und die Sachlage vor Ort beurteilen wird.