Kategorie: Historisches

Historisches zu Porz

2. Projekt „historische Fotos aus Eil“

Der Ortsring Eil wird am 11. Januar 2017 um 11:00 Uhr vor der Gaststätte Klein Eil in der Frankfurter Str. 642 das zweite Fotoprojekt in Eil mit historischen Fotos der Öffentlichkeit vorstellen. (Parkmöglichkeit besteht auf dem Pfarrer-Oermann-Platz, die Zufahrt dazu ist über die Schulstr.). Herr Nobert Becker wird als Bezirksamtsleiter das Projekt der Öffentlichkeit übergeben. Nachstehend einige Informationen zum Projekt:

Herr Peter Becker ist der Eigentümer der Gaststätte. Er hat dem Projekt und der Installation an seinem Gebäude zugestimmt und wird die Fototafel auch dort am Gebäude befestigen. Die Fototafel ist damit der Öffentlichkeit zugänglich und wird im Herzen von Eil präsentiert. Die Fototafel wurde durch den Kooperationspartner vom Ortsring Eil, dem Verein EIGENART e.V. in einem Berufsorientierungskurs unter der Leitung von Herrn Martin Ernst erstellt.

Neuer Anziehungspunkt am Porzer Denkmal

Informationstafel mit den ehrenamtlichen Helfern angebracht

pavillon-01Dank der Initiative des Bezirksbürgermeisters a.D. Herrn Willi Stadoll ist das Dach des Pavillon „fast“ fertig und die Informationstafel am unteren Pavillon wurde angebracht. Hier wird kurz und knapp der ehrenamtliche Einsatz von allen Beteiligten für die Sanierung und Wiederherstellung gewürdigt.

Das denkmalgeschützte Ensemble soll den Bürgern auch Informationen über die Sanierung der Ufermauer mit Treppenanlage geben. Dank der Unterschriftensammlungen des Bürgerverein Porz-Mitte e.V. und von anderen Institutionen wurde im April 2014 mit den ersten Arbeiten begonnen. Der symbolische Spatenstich durch den OB a.D. Herrn Jürgen Roters wurde am 16.05.2015 mit Vorstandsmitgliedern des Bürgerverein Porz-Mitte e.V. vorgenommen.

Wir informieren in unserer Website unter dem Button „Porzer Treppe“ seit November 2014 unter dem Titel „Porzer Treppe oder wie die Stadt Köln ihre Bürger behandelt“ und haben eine kleine Chronik erstellt.

pavillon-02Es gibt noch immer viel zu tun, da die Baustelle noch nicht unseren Vorstellungen entspricht. Aber auch 2016 sind die „Löwinnen von Porz“ (Zitat von Herrn Wilhelm Belke, Stadt Köln – Fachreferent Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr) im Einsatz und werden weiterhin bei dem Amt für Gebäudewirtschaft sowie dem Amt für Denkmalschutz die weiteren noch ausstehenden Arbeiten zur Fertigstellung hinterfragen.

Zündorf: Verborgene Schätze im Heimatort entdeckt

Bei herrlichem Wetter fand am 22. August 2015 eine Führung „Zündorf für Zündorfer“ statt. Der Bürgerverein hatte für seine Mitglieder einen der besten Kenner unseres schönen Ortes gewinnen können: Theo Steinringer kennt die historischen Winkel Zündorfs wie seine Westentasche. Er hat sein ganzes Leben hier verbracht und seit Jahrzehnten die mehr als 1000-jährige Geschichte Zündorfs erforscht.

Führung ZÜNSein Wissen vermittelt er gerne weiter – so auch diesmal bei seiner Führung auf den Spuren des historischen Niederzündorfs. Start war das Erholungsgebiet Groov. Hier am Marktplatz informierte Theo Steinringer rd. 30 Mitglieder des Bürgervereins über den Nepomuk, das Kriegerdenkmal und die zahlreichen historische Gebäude bzw. die Geschichte ihrer Bewohner.

Über den Friedhof Niederzündorf mit der alten Kirche St. Michael, vorbei an den alten Fachwerkhäusern ging es durch die engen Gassen des alten Ortskerns. Hier erfuhren die Teilnehmer, dass der Hafen in einem alten Rheinarm in Niederzündorf infolge des Kölner Stapelrechts über Jahrhunderte eine besondere Bedeutung erhielt und Niederzündorf aufblühte. Hier wurden Schiffsladungen an Land gebracht, zwischengelagert und dann über den Mauspfad zur Umgehung des teuren Kölner Stapelrechts in den Kölner Norden transportiert.Infolgedessen siedelten sich in Zündorf florierende Betriebe und Handelshäuser in den zum Marktplatz am Hafen führenden Straßen an. (Ob dies ein Grund ist, warum im Kölner Rathaus heute Investitionen in die Zündorfer Infrastruktur vernachlässigt werden???)

Porz früher – alte Ansichten im Internet

Reisen Sie online in die Vergangenheit von Porz. Alte Ansichten bietet Ihnen porzerleben.de zwar nicht online, obgleich wir Ansichtskarten von Porz und Köln sammeln. Aber wir zeigen Ihnen gerne, wo Sie welche finden:

Über diesen vorbereiteten Link zu bilderbuch-koeln.de kommen Sie direkt zu einer großen Auswahl an alten Porz-Bildern. Der Link funktioniert manchmal nicht. Dann versuchen sie bitte alternativ diesen Link.

Kennen Sie weitere Seiten mit alten Ansichten von Porz? Dann ergänzen Sie diese bitte durch Ihren Kommentar.

Foto Drathen hatte auf porzfoto.com alte Porzer Postkarten ins Internet gestellt. Da aber diese Seite vom Netz gegangen ist, wird Foto Drathen die Postkarten demnächst selber präsentieren. Den Link werden wir hier posten, sobald die Postkarten mit ansichten von Porz wieder online sind.

 

1011 Jahre Poll – Ausstellung und Hoffest

Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Poll vor 1011 Jahren präsentiert der Bürgerverein Poll im Bürgerzentrum „Ahl Poller Schull“ (Poller Hauptstr. 65) eine Ausstellung zur Kultur und Geschichte Polls. Am Samstag, den 27. September 2014, 15:00 Uhr eröffnet die Vorsitzende des Bürgervereins, Elke Heldt, die Ausstellung. Die Ausstellung ist in dieser Form bislang einmalig in Poll, da sie moderne Kultur und Geschichte verbindet.

Das Poller Heimatmuseum unter Hans Burgwinkel dokumentiert anhand von ca. 300 historischen Bildern und Erläuterungen die Geschichte Polls. Die Ursprünge, Fischfang, historische Gaststätten, das Leben am Rhein, der zweite Weltkrieg und der Maifisch bilden u.a. Schwerpunkte. Immo Mikloweit referiert über das Citroën-Werk in Poll und Eric Lattré über den Ruder- und Tennisclub Germania. Klaus Kuck zeigt Bilder der Erweiterung der Autobahnbrücke und diversen Hochwassern in Poll. Walter Breuer stellt Bilder der Historie von Poll aus und spannt den Bogen bis zur heutigen Zeit. Die Poller Künstler und Maler Rüdiger Michaelsen und Fred Hucko stellen Werke von Poll und Deutz zur Verfügung. Die Poller Vereinsgeschichte wird insbesondere durch den Fußballclub VfL Rheingold Poll, den Turnverein TC04 Poll, die St. Hubertus-Schützenbruderschaft und die Poller Böschräuber präsentiert.

Außerdem lädt am Samstag, den 27. September 2014, 14.00 Uhr – 20.00 Uhr das Bürgerzentrum „Ahl Poller Schull“ (Poller Hauptstr. 65) zu seinem jährlichen Hoffest ein.

„Rheinschwimmen nur mit den Grossen“ (1960)

Anläßlich der Todesfälle im Rhein beim Schwimmen, erlaube ich mir auf eine Geschichte aus der Webseite Poller Heimatmuseum, Heimatseiten Zündorf hinzuweisen, die das Schwimmen im vorigen Jahrhundert beschreibt.

Hier gab es – zumindest in Zündorf – eine allgemeine soziale Kontrolle und auch Fremde wurden auf die Gefahren hingewiesen – somit kam es hier trotz des vielfältigen Schwimmen im Rhein kaum Unfälle. Es gab sogar eine große Strandbadgaststätte (zuletzt betrieben von Willi Keller) an der „1. Kribbe“.
Als die Italiener um 1957 nach Zündorf kamen, hielten sich zwei Personen nicht an die Warnungen von uns Kindern – sie gerieten an der zweiten Kribbe in einen Strudel und ertranken….

An der ersten Kribbe gab (gibt?) es neben dem Buhnenkopf ein „Bombenloch“ – dies mieden wir weil es große Temperaturunterschiede zum anderen Wasser gab und zudem noch einen Strudel am Buhnenkopf…