Kölner Straße

Aus porzerleben.de/porz-wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Historisches[Bearbeiten]

Die Kölner Straße (L82) ist ein Abschnitt der "Siegburger Landstrasse auf Franckfurth", später hieß sie "Deutz-Mondorfer-Straße". Sie wurde wohl um 1810 auf der Ostseite der Dorfkerne von Ensen und Westhoven im Rang einer Landstraße neu angelegt[1], weil ständige Uferabbrüche die ursprüngliche, alte Dorfstraße (heute Teile von Erkerstraße, Hohe Straße, Oberstraße) durch Ensen längs des Rheins unpassierbar gemacht hatten. Die Kölner Straße beginnt im Süden kurz vor dem Stadtteil Porz (Mitte), führt durch Ensen und Westhoven und endet im Norden an der Autobahnbrücke. Die Hausnummern reichen links von 1 bis 267, rechts von 8 bis 262.

In den Jahren 1927 bis 1935 kam es in Ensen und Westhoven zu Enteignungen, um diese Straße zu verbreitern. Sie verlief bis Ende der 1940er Jahre ab der Autobahn in leichten Kurven etwas südlich der heutigen Straßenführung. Um 1951/52 erfolgte der begradigte und zweispurige Ausbau auf die heutigen Trasse - noch ohne Autobahnanschluss. Seit etwa 1965 besteht der Autobahnanschluss. Der Gremberger Ring ging zu diesem Zeitpunkt immer noch durch das Gremberger Wäldchen in den Vingster Ring über. Heute heißt diese Straße weitgehend Porzer Ringstraße und ihre westliche Fortsetzung ist verschwunden. Die Kölner Straße kreuzt seit 1909 die Straßenbahnlinie Köln - Porz zweimal. Der vierspurige Ausbau fand in den Jahren 1969/1970 statt, der Abschnitt von der Ortsgrenze Porz bis zur Berliner Straße wurde im April 1970 freigegeben. Die Überbrückung der KVB-Trasse in Westhoven gibt es seit ca. 1975.

Straßenabschnitte[Bearbeiten]

  1. Höhe Lidl (Übergang in die Hauptstraße) bis Kreuzung Im Rheinfeld / Urbacher Weg; 1a-25 (W) 8-16 (O)
  2. bis Kreuzung Erkerstraße / Klosterweg (Fußweg); 33-51 (W) 26-48a (O)
  3. bis Kreuzung Hohe Straße / Gremberghovener Straße; 53-83 (W) 58-64 (O)
  4. bis Kreuzung Gilgaustraße; in diesem Abschnitt Kreuzung mit Straßenbahnlinie 7; 97-159 (W) 96-154 (O)
  5. bis Kreuzung Berliner Straße / Helenenstraße; 161-203a (W) 160-212 (O)
  6. bis Kreuzung André-Citroen-Straße / Stollwerckstraße; 218-262 (O)
  7. bis Kreuzung Armand-Peugeot-Straße / Porzer Ringstraße; in diesem Abschnitt Brücke über Straßenbahnlinie 7; 251-265 (W) 248-260 (O)
  8. bis Autobahnunterführung A4

Denkmalgeschützte Bauwerke[Bearbeiten]

Unter Denkmalschutz stehen

  • Abschnitt 3: Nr. 60 - ehem. Pfarrhaus der Alexianer; Nr. 62 - ehem. Chefarztvilla der Alexianer
  • Abschnitt 3: Nr. 64 - Alexianer Krankenhaus
  • Abschnitt 5: Nr. 117 - Katholische Kirche St. Laurentius und Kriegerdenkmal

Weitere historische Bauwerke[Bearbeiten]

  • Abschnitt 4: Nr. 97 - Wohnhaus und frühe Postagentur
  • Abschnitt 4: vor Nr. 97 - Steinkreuz, Kreuzwegstation (zerstört); 1855 durch Pastor Peter Wilhelm Scheurer (1804-1891, Pfarrer in Ensen seit 1849) errichtet und trug die Inschrift "Stehet fest im Glauben, handelt männlich und seid stark" ( 1. Kor. 16.). Es wurde beim vierspurigen Ausbau der Straße in den Jahren 1969/1970 als nicht restaurierbar entsorgt.
  • Abschnitt 7: Nr. 262 - Mudra-Kaserne
  1. Auf der Tranchot-Karte (1801-1814) ist sie bereits verzeichnet.