Die Abfallgebühren 2026 erhöhen sich für die Gebührenpflichtigen durchschnittlich um 12,37 Prozent. Die Gebühren steigen je nach Größe und Art des Abfallbehälters von 5,97 Prozent für die 40-Liter-Restmülltonne bis zu 15,61 Prozent für eine Müllschleuse mit 770 Litern. Bedingt werden die Gebührensteigerungen durch die Erhöhung der Kosten für die Restmüllentsorgung, durch die Preisgleitung und auch durch bestimmte Leistungsausweitungen.
Die Straßenreinigungsgebühren 2026 erhöhen sich durchschnittlich um 3,45 Prozent. Je nach Lage des Grundstücks ergeben sich bezogen auf die einschlägigen Straßenreinigungskategorien unterschiedliche Veränderungen von 2,33 bis 3,69 Prozent pro Frontmeter.
Die Kosten für die Restmüllentsorgung entstehen durch höhere Verbrennungskosten. Ein wesentlicher Faktor für diese Steigerung ist die erstmals im Jahr 2024 eingeführte CO2-Abgabe für die Restabfallverbrennung. Weitere Faktoren sind sinkende Stromerlöse und anlagenbezogene Instandhaltungskosten und Investitionen. Die Preisgleitung umfasst Effekte aus Tariferhöhungen, steigenden Logistikkosten und der Inflationsrate. Auch die Ausweitungen der Leistungen aus dem „Masterplan Sauberkeit“ und dem „Zero Waste-Konzept“ tragen in geringem Maße zu einem Anstieg bei den Gebühren bei: So sind beispielsweise die stadtweite Ausweitung der in drei Bezirken gestarteten Intensiv- und Hotspot-Reinigungen sowie die Erarbeitung und Umsetzung eines innovativen und bedarfsorientierten Papierkorbkonzepts Innenstadt zentrale Maßnahmen aus dem „Masterplan Sauberkeit“. Die Gebühren im Einzelnen:



Die Sparkasse KölnBonn beabsichtigt zwölf weitere Filialen zu schließen, darunter auch die Filialen in Poll, Humboldt und Deutz. Bettina Jureck, örtliche SPD-Bezirksvertreterin, kritisiert: „Durch die Schließung der Sparkassen in Poll, Humboldt und Deutz wird es Umkreis von Poll keine erreichbare Filiale mehr geben. Dass in einzelne Filialen die Kundenfrequenz möglicherweise tatsächlich reduziert sind, kann durchaus sein. Mit der erneuten Schließung der Filialen entfernt sich diese kommunale Institution weiter von ihren Kund*innen.“