Kategorie: Wirtschaft

Geschäftswelt, Wirtschaft, Beschäftigungslage

Stadt Köln ermöglicht Stundungen städtischer Unternehmens-Steuern

Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen und Gewerbetreibende können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, ab sofort Anträge beim Steueramt der Stadt Köln auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Bei komplexen Steuersachverhalten kann es auch sinnvoll sein, direkt eine Änderung des Grundlagenbescheides beim zuständigen Finanzamt herbeizuführen. Bei Fragen wenden sich Gewerbetreibende bitte frühzeitig an das zuständige Finanzamt oder das Steueramt der Stadt Köln.

Bei den von der Stadt erhobenen Abgaben Gewerbesteuer, Grundsteuer sowie Abfall-, Straßenreinigungs- und Abwasser-Gebühren, Vergnügungssteuer, Zweitwohnungssteuer sowie Kulturförderabgabe besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen zu stellen. Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden.

Für telefonische Nachfragen zur Gewerbesteuer hat das Steueramt eine Hotline unter der Telefonnummer 0221-221 21460 eingerichtet. Diese steht montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung.

Für allgemeine Nachfragen zu allen Steuerarten steht die zentrale Telefonnummer 0221-221 21686 von montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr zur Verfügung. Von dort wird an die die zuständige Stelle des Steueramts der Stadt Köln weiter vermittelt.

Kollaborationstools einige Monate kostenlos

Sie müssen die Home-Office-Arbeit Ihrer Mitarbeiter organisieren? Aufgrund der Corona-Pandemie bieten nun einige Softwarehersteller Kollaborationstools für die nächsten Monate kostenlos an.

Microsoft Teams ist für 6 Monate kostenfrei, TeamViewer überprüft die professionelle Nutzung in den nächsten Monaten nicht, womit diese Software ebenfalls faktisch kostenlos genutzt werden kann. Bei Google ist die Nutzung der G Suite und G Suite Education bis zu 250 Personen gratis. GoToMeeting bietet gemeinnützigen Organisationen eine Reihe von Lösungen drei Monate kostenlos an. Cisco erweitert seine Free-Version auf bis zu 100 Teilnehmer, eone Wbex-Lizenz gibt es 90 Tage kostenlos.

Adope Connect streckt die Testzeit auf 90 TAge, COYO ist bis Ende Juni kostenlos. Discord erhöht die Zuschauer für Livestreams von 10 auf 50 Personen.

Gerät Ihr Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten?

Unternehmen und Gewerbetreibende können bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Stadt nutzen:

  • Ab sofort können bei Umsatzeinbrüchen Anträge auf Absenkung der Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer gestellt werden.
  • Für alle Steuern, die von der Stadt Köln erhoben werden, ist ein Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen möglich. Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden.
  • Schließlich besteht bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen zu stellen.

Betroffene Unternehmen bzw. Gewerbetreibende wenden sich bitte frühzeitig an das Steueramt der Stadt Köln. Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert stellt eine zügige und unbürokratische Prüfung in Aussicht.

Deutz AG: Umsatzanstieg 2019

Der Firmensitz in Porz-Eil ( © DEUTZ AG)

Der in Eil ansässige Traditionsbetrieb DEUTZ AG hat diese Woche seine vorläufigen Geschäftszahlen für 2019 veröffentlicht. Das Unternehmen ist heute ein weltweit führender Hersteller innovativer Antriebssysteme. Mit einem Umsatzanstieg auf 1.840,8 Mio. € und einer EBIT-Rendite vor Sondereffekten von 4,3 % wurde die aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2019 erreicht.

Bis 2022 will Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG, einen Umsatz von mehr als 2 Mrd. € erzielt und die EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf 7 bis 8 % gesteigert werden. „Ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie ist der Ausbau des margenstarken Servicegeschäfts. Das bislang für 2022 avisierte Umsatzziel von rund 400 Mio. € wollen wir nunmehr bereits ein Jahr früher, in 2021, erreichen“, so Dr. Hiller.

Jedoch – für das laufende Geschäftsjahr 2020 erwartet DEUTZ eine insgesamt rückläufige Entwicklung. Ursächlich dafür ist insbesondere der konjunkturell bedingte Rückgang in wichtigen Abnehmerbranchen, der zu einem niedrigen Niveau des Auftragsbestands zum Jahresende 2019 führte und weiter anhält. Auch durch den Ausbruch des Coronavirus ergeben sich derzeit erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Transport, den Reiseverkehr, industrielle Logistikketten sowie Produktionskapazitäten, sowohl in China als auch global. Aktuell liegen DEUTZ keine Informationen über konkrete Lieferengpässe vor.

Termine bitte direkt an uns melden!

Zum 1. März 2020 gibt es eine wichtige Änderung bei unserer Terminübersicht: Weil der Herausgeber gewechselt hat, endet unsere Kooperation mit dem gedruckten Kalender „op jöck“. Das bedeutet für Sie als Veranstalter: Nur wenn Sie uns auf direktem Weg Ihre Termine mitteilen, finden Sie den Weg auf unsere Website bzw. unseren Facebookauftritt.

Wir bieten ihnen nun mehr Flexibilität. Sie können uns jederzeit neue Termine oder Terminänderungen senden. Zugleich haben Sie die Möglichkeit, die Termine mit Bildern, Logos oder dem Veranstaltungsposter anzureichern. Alles nähere finden Sie auf unseren neuen Kontaktformularen für  Einzeltermin-Meldungen oder Dauertermin-Meldungen. Haben Sie hierzu Fragen? Dann kontaktieren Sie uns bitte per mail oder telefonisch.

Wettbüro in Porzer Mitte vor Schließung?

spdporzEs sorgte für großen Unmut, nun muss es möglicherweise wieder schließen: Für das Wettbüro in der ehemaligen Gaststätte Hotel Linden in Porz-Mitte liegt keine Genehmigung vor. Dies ergab die Antwort der Stadtverwaltung auf einen Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion am Donnerstag Abend.

Die Verwaltung führte aus, dass für das Gebiet ein Bebauungsplan besteht, die Einrichtung von Vergnügungsstätten ausschließt. Dies umfasst das Wettbüro. Für dessen Einrichtung hätte ein Antrag auf Nutzungsänderung eingereicht werden müssen, das ist jedoch nicht erfolgt. Folglich kann es auch keine Genehmigung der Nutzungsänderung geben.SPD-Fraktionschef Simon Bujanowski: „Für uns kann das nur eins bedeuten: Das Wettbüro muss wieder schließen. Die Verwaltung muss die geltende Rechtslage anwenden und durchsetzen. Das ist für die Porzer Mitte eine gute Nachricht. Ein Wettbüro als Symbol eines Trading-Down-Prozesses ist das Gegenteil von dem, was wir hier brauchen.“ SPD-Fraktionsvize Lutz Tempel ergänzte: „Gut, dass wir einen Dringlichkeitsantrag eingebracht haben, sonst wäre das der Verwaltung vielleicht gar nicht aufgefallen. Wenn sich die Oberbürgermeisterin und der Bezirksbürgermeisterin schon nicht um Porz-Mitte kümmern, müssen wir das eben machen.“

Die Verwaltung kündigte an, dass im nächsten Schritt das Bauaufsichtsamt einen Ortstermin durchführen und die Sachlage vor Ort beurteilen wird.