Schlagwort: KVB

Lülsdorf: Umleitung der Buslinien.

Auswirkungen auch in Langel und Zündorf.

In Lülsdorf wird von Mittwoch, 1. August, bis Freitag, 10. August, die Fahrbahn der K22 saniert. Deshalb müssen auch die Busse der Linien 164/501 und 167 umgeleitet werden und können nicht den vollständigen Linienweg befahren. Zudem können die Nachtfahrten der Linie 167 von Wahn über Zündorf bis Lülsdorf den Baustellenbereich nicht passieren und werden deshalb nur bis zur Haltestelle “Porz-Langel Süd“ durchgeführt. Die Haltestellen “Lülsdorf Nord“ und “Uhlandstraße“ können im genannten Zeitraum nicht bedient werden.

Im genannten Zeitraum werden die Busse im regulären Verkehr der Linie 164/501 zwischen den Haltestellen “Oberzündorf“ und “Lülsdorf Kirche“ umgeleitet. In Fahrtrichtung Niederkassel/Siegburg fahren sie die Haltestelle “Oberzündorf“ an, die geringfügig verlegt wird. Von hier fahren die Busse weiter über die Ranzeler Straße und Porzer Straße bis zur Haltestelle “Lülsdorf Kirche“ und von dort weiter in Richtung Siegburg. Den gleichen Umleitungsweg nutzen die Busse von Siegburg kommend in Fahrtrichtung Zündorf. Die Haltestellen in Langel werden auf diesen Fahrten nicht bedient.

Linie 7: Perspektivisch Taktverdichtungen geplant

Der Rat der Stadt Köln hat der Beschaffung von neuen KVB- Niederflur-Stadtbahnwagen zugestimmt. Vorgesehen ist, in den Jahrzehnten 2020 bis 2040, nach und nach
fast die gesamte Stadtbahnflotte (derzeit 382 Fahrzeuge) zu erneuern. In einem ersten Schritt sollen 62 moderne Niederflurbahnen mit einer Länge von 60 Metern („Langzüge“) sowie zwei 30 Meter lange Niederflurfahrzeuge beschafft werden. Die zügige Verbesserung des ÖPNV in Köln ist für Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein vorrangiges Anliegen.

Für die Linie 7, in deren Einzugsbereich umfangreiche Stadtentwicklungsprojekte wie der Deutzer Hafen und Zündorf-Süd liegen, sind in der Hauptverkehrszeit Taktverdichtungen vorgesehen, die zu einer Verdoppelung des Angebots führen sollen.

KVB: Variante Rheintunnel prüfen

Am heutigen Freitag teilte die KölnSPD im Rahmen einer Pressekonferenz mit, welche Lösung sie sich für die Kapazitätsprobleme im ÖPNV und die Ertüchtigung der Ost-Achse zwischen Bensberg und Weiden-West vorstellt. Sie möchte sowohl einen schnellstmöglichen oberirdischen Ausbau für den Betrieb mit Langzügen als auch einen Tunnel von Deutz bis zum Aachener Weiher. Ob eine Unterquerung des Rheins technisch machbar und eine Finanzierung zweier Trassen realisierbar ist, ist offen.

Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB, äußert sich wie folgt zu den Vorschlägen der SPD-Fraktion: „Ein Rheintunnel wurde auch schon bei der Bürgerbeteiligung im Rathaus und bei der KVB-Lounge in die Diskussion gebracht. Daher ist es nachvollziehbar, dass diese Variante auch geprüft wird. Wichtig ist aber, dass diese Prüfung zügig erfolgt, damit im Herbst eine endgültige Entscheidung durch den Rat der Stadt Köln getroffen werden kann. Diese Entscheidung wird von der KVB dringend für die Lösung ihrer Kapazitätsprobleme benötigt.“

Auftakt Dialog-Forum im Historischen Rathaus in Köln

Am Samstag, dem 17. März 2018, findet zwischen 11 und 15 Uhr die Auftakt-Veranstaltung zur

„Neugestaltung der Ost-West-Achse“,

die auch die Streckenführung der Linie 7 betrifft,

im Historischen Rathaus statt.

Nachzulesen:

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/ost-west-achse-auftakt-dialog-forum

und

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/verkehr/ost-west-achse

Hier heißt es: „Es ist eines der bedeutendsten städtebaulichen Projekte in Köln: der Masterplan Köln. Im Mai 2009 verabschiedete der Rat dieses von Stadtplaner Professor Dr. Albert Speer entwickelte Konzept. Es ist „Kompass, grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt“ und setzt sich zusammen aus einer Vielzahl von Teilprojekten, von denen sich inzwischen einige in der Umsetzung befinden oder bereits realisiert wurden. Die Ost-West-Achse ist ein zentraler Teilbereich dieses umfassenden Regiebuchs für die Stadtentwicklung. Sie umfasst die wichtige und hoch frequentierte Verkehrsachse zwischen Deutzer Brücke und Universitätsstraße und führt über die zentralen Plätze Heumarkt, Neumarkt sowie Rudolfplatz.“

Leihräder nun für ganz Poll

Die KVB hat ihr Leihradangebot zum Fahrplanwechsel 2017 über die bisherige Grenze (Alte Poller Hauptstraße) nach Süden ausgedehnt. Nun können KVB-Räder in ganz Poll bis zur Autobahn A4 hin ausgeliehen und abgestellt werden. Das ist erfreulich, denn ein Abstellen außerhalb des festgelegten „Bedien-Gebietes“ kostet in der Regel 10 € extra.

Die KVB-Haltestelle „Poll Salmstraße“, die von den Stadtbahnen der Linie 7 und den Bussen der Linie 159 angefahren wird, avanciert zum Mobilitäts-Knotenpunkt. In ihrem direkten Umfeld befinden sich ein Taxi-Stand sowie in der Siegburger Straße vor Haus Nr. 385-387 eine Station des CarSharing-Anbieters cambio.

Stammkunden der KVB, die mit einem ZeitTicket auf der VRS-Chipkarte unterwegs sind, können die KVB-Räder bei jeder Fahrt bis zu einer halben Stunde kostenfrei nutzen. Erst ab der 31. Minute fallen für sie moderate Nutzungsgebühren an. Die Leihräder können mit der VRS-Chipkarte, die vor den Bordcomputer des Rades gehalten werden muss, ausgeliehen werden.

KVB-Jubelmeldung bringt Porz nichts

stadtradeln

Stadtradeln – Porz ist nicht dabei (Foto: KVB)

Knapp 1,2 Millionen Ausleihen der KVB-Räder in zwei Jahren – so jubelt die KVB. Doch in Porz können wir kein einziges „der knapp 1.500 KVB-Räder schnell und leicht finden und einfach losfahren.“ Seit dem 8. Mai 2015 belegt die KVB Tag für Tag eindrucksvoll: Porz gehört nicht zu Köln. Denn das Ausleihgebiet der Räder endet mitten in Poll. Ein Rad bis nach Porz zu fahren wird hingegen richtig teuer, weil man das Ausleihgebiet überschreitet. Wenn Herr Fenske am 30. Mai 2017 (also morgen) zum SPD-Bürgerdialog kommt – man sollte ihn hierzu befragen. Denn laut KVB-Pressestelle ist eine Ausweitung nach Porz derzeit nicht konkret geplant.