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SPD-Bürgerdialog mit KVB-Chef Fenske

Im Rahmen seiner Reihe „Bürgerdialog“ lädt der SPD-Ortsverein Poll, Ensen, Westhoven alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer offenen Veranstaltung am Dienstag, den 30. Mai 2017, um 19.00 Uhr in die Gaststätte „Poller Haus“, Siegburger Straße 371 herzlich ein. Gast wird erneut der Chef der KVB, Jürgen Fenske, sein.

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern soll über die zukünftigen Verkehrskonzepte für Poll, aber auch darüber hinaus diskutiert werden. Auf der Tagesordnung stehen u. a. eine S-Bahn-Anbindung für Poll, neue Busrouten und -konzepte sowie die Überlegung, Schnellbusse oder Wassertaxis als Alternativen zum alltäglichen Verkehrschaos in Poll einzusetzen.

Sicherheit an der Haltestelle Salmstraße soll erhöht werden

Der Schutz für Fußgänger an der Poller KVB-Haltestelle Salmstraße soll steigen. Aus Anlass einer Bürgeranregung beschloss die Bezirksvertretung Porz die Einrichtung von zusätzlichen Schutzblinkern. Daneben soll das KVB-Fahrpersonal erneut über die Rechtslage informiert werden. Politik und Verwaltung bemühen sich seit längerem, den Übergang an der Haltestelle sicherer zu machen, seit dort Anfang des vergangenen Jahres zwei Personen tödlich verunglückt waren.

Thema in der Bezirksvertretung war die Klärung der Rechtslage. Die Verwaltung stellte klar, dass am Überweg nicht die Straßenbahn, sondern Fußgänger „Vorfahrt“ haben. Entsprechend müssen die Straßenbahnen an dieser Stelle mit besonderer Vorsicht abbiegen. In der Bezirksvertretung wurde bemängelt, dass dies nicht immer der Fall sei.

CDU-Fraktion will Busverbindung über die Rodenkirchener Brücke

Die CDU-Fraktion fordert, dass eine Buslinie eingerichtet wird, die über die Rodenkirchener Brücke den rechtsrheinischen mit dem linksrheinischen Süden verbindet.

Karsten Möring, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, betont: „Köln hat im Grunde einen gut ausgebauten ÖPNV, allerdings gibt es in einigen Bereichen noch Verbesserungsbedarf. Wer ohne Auto von Porz nach Rodenkirchen oder umgekehrt gelangen will, muss ungewollt eine Stadtrundfahrt mit Zwischenstopp in der Innenstadt machen.

Niedrigere Fahrtkosten für Kölner „Schulpendler“

Die CDU-Ratsfraktion hat darauf hingewirkt, dass künftig auch Schülerinnen und Schüler, die eine Schule außerhalb Kölns besuchen, in den Genuss eines SchülerTickets kommen können. Die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, deren Vorsitzender CDU-Ratsherr Karsten Möring ist, hat am heutigen Freitag, 4. Februar 2011, das neue Modell beschlossen. Anders als Kölner Schülerinnen und Schüler, die in Köln zur Schule gehen, konnten Kölner Kinder, deren Schule im Umland liegt, bislang kein SchülerTicket beziehen, sondern mussten das mehr als doppelt so teure SchülerjahresTicket kaufen. Karsten Möring nennt ein Beispiel: „Ein Schüler, der in Widdersdorf wohnt und in Holweide zur Schule geht, also einmal quer durch Köln fährt, zahlt monatlich 25,30 Euro für das SchülerTicket. Dagegen kostet das SchülerjahresTicket, das ein Widdersdorfer Schüler, der im angrenzenden Pulheim zur Schule geht, kaufen muss, monatlich mehr als 60 Euro.“ Möring resümiert: „Mit der Einführung eines neuen SchülerTickets für Schüler, die in Umlandschulen pendeln, gibt es nun endlich ein vernünftiges Angebot. Schließlich darf es nicht von den Fahrtkosten abhängen, welche Schule Eltern für ihr Kind wählen.“
„Gute Nachrichten also auch für alle umliegenden Gemeinden“ findet nicht nur die CDU-Porz.

SPD für Linie 8 bis Porz

Bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung wird Fabian Karrenstein von der SPD den Antrag stellen, die Wiedereinführung der KVB-Linie 8 Richtung Porz prüfen zu lassen. Hintergrund: Im März hat die KVB aktuelle Fahrgastzahlen vorgelegt. Mit rund 266 Millionen Fahrgästen wurden über 4 Millionen mehr befördert als im Vorjahr, ein Zuwachs von 1,6 Prozent.

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Dreifach-Traktion: Um die Hälfte länger...

Auch die Auslastung auf den Linien 1 und 7 waren höher.  Weil aber die Stecken dieser Ost-West-Achse keine weitere Taktverdichtung mehr zulasse, will die KVB nun durch ein Gutachten klären lassen, ob auf diesen Strecken Züge mit drei Abteilen (Dreifach-Traktion) verkehren können. Solche Züge sind mit 81 Meter Länge länger als die in der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung bundesweit vorgesehenen 75 m für Züge, die am Straßenverkehr teilnehmen.

Die SPD schlägt nun hierzu eine Alternative vor. Laut SPD-Bezirksvertreter Fabian Karrenstein wird sie den Antrag stellen, die Wiedereinführung der Linie 8 Richtung Porz zu prüfen. Denn der bis vor wenigen Jahren bestehende 5-Minuten-Takt zu den Hauptverkehrszeiten bis Baumschulenweg, Porz-Markt oder Zündorf sei erst unter schwarz-gelber Mehrheit im Stadtrat abgeschafft worden, um Kosten zu sparen. Nun zeige sich, dass diese Einsparung ein Fehler gewesen sei. [/column] [column width=“45%“ padding=“0%“] Lutz Tempel, Geschäftsführer der Porzer SPD, ergänzt: „Die als Linie 9 von der Universität kommenden Züge sollten wieder hinter der Deutzer Brücke Richtung Porz gelenkt werden. So würde der Engpass auf der kritischen Strecke zwischen Deutz und Neumarkt nicht zusätzlich belastet. Auf teure Umbaumaßnahmen an den Haltstellen für längere Bahnen kann dadurch verzichtet werden. Sowohl in Poll als auch in Zündorf sind notwendige Wendeanlagen bereits vorhanden oder wurden vor einigen Jahren extra für die Linie 8 geschaffen. Sie kosten daher nichts.“

Finanzielle Mittel sollen statt in verlängerte Bahnsteige in die Verlängerung der Linie 7 investiert werden. SPD-Landtagskandidat Jochen Ott ist froh, dass diese nun wieder Thema wird. „CDU und FDP auf Landesebene haben die längst fällige Verlängerung der Linie 7 auf nach 2015 vertagt. Die örtliche CDU hat zugeschaut. Nun brauchen wir dafür auf allen Ebenen neuen Schwung, auch im Land.“ Jochen Ott bezeichnet es als Fehler, die Linie 8 zu streichen und die Verlängerung der Linie 7 auf längere Sicht zu verschieben: „Wir wollen die Fahrgastzahlen signifikant erhöhen, um den Umweltschutz zu verbessern und die Straßen zu entlasten. Dies fördert ein engerer Fahrplantakt.“ Er erinnert daran, dass in Abstimmung mit den Grünen bereits das Busangebot im Kölner Süden im Sinne einer Angebotsverbesserung verdichtet worden sei, auch wenn Ott in einigen Ortsteilen weiter Nachholbedarf sieht. „Die aktuell steigenden Fahrgastzahlen in den Bussen sind eine Abstimmung mit den Füssen gegen die von der CDU vorgeschlagene weitere Netzausdünnung.“

(Foto: © porzerleben.de) (basierend auf einer Pressemitteilung der SPD)
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