Kategorie: Familien

In unserer Rubrik Familien finden Sie auch die Themen Jugendliche, Kinder, Schulen und Kindergärten.

St. Martin 2020: Fast keine Umzüge oder Feiern

Letztes Jahr waren es noch 40 Martinszüge bzw. Laternenzüge im Stadtbezirk Porz – dieses Jahr sorgt Corona nahezu für den Stillstand.

Aufgrund der strengen Vorgaben für die Hygienekonzepte haben sich die meisten Schulen und Kindergärten entschlossen, die Martinszüge in diesem Jahr abzusagen – auch um die Kinder und die Familien vor Ansteckungen zu schützen. Stattdessen finden allenfalls kleine Feiern im Klassenverband oder auf dem Schulhof sowie in den Kita-Gruppen statt. Beim Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln wurden bislang nur zwei Aktivitäten angemeldet:

Am 11.11. trifft sich die kath. Kita St. Bartholomäus um 16.30 Uhr an der Pfarrkirche St. Bartholomäus und
am 13.11. feiert die Peter-Petersen-Schule ab 17.15 Uhr auf dem Schulgelände. Da bleibt nur die Hoffnung, dass bis November 2020 alles wieder besser wird…

Und die Stadt Köln mahnt aktuell: „An Halloween und an St. Martin appelliert die Stadt, nicht an Türen zu klingeln, um Süßigkeiten zu sammeln, wie es Brauch ist. So könnten eventuelle Infektionen weiterverbreitet werden, da Kontaktnachverfolgungen für das Gesundheitsamt im Corona-Infektionsfall kaum möglich sind.“

 

 

Schülerverkehr: KVB weitet Busangebot aus

Die KVB setzt mehr als 180 zusätzliche Busfahrten pro Tag auf insgesamt 23 Linien an. Auf diese Weise soll die Situation auf besonders ausgelasteten Strecken entspannt und das Ansteckungsrisiko für die Fahrgäste verringert werden. Bereits seit dem 8. September sind auf insgesamt 14 Buslinien 28 Busse privater Unternehmer für 32 Verstärkerfahrten im Einsatz.

Die zusätzlichen Busse werden dabei nur auf den Abschnitten mit einer besonders hohen Auslastung eingesetzt. Die Zusatzbusse, überwiegend Reisebusse, fahren jeweils unmittelbar hinter den regulären Bussen her. Zu den Ausnahmen gehört die Linie 164, die nach Schulschluss ab der Haltestellen Zündorf bzw. eine eigene Abfahrtszeit erhält. Die Zeiten sind in den Aushangfahrplänen vor Ort, der Fahrplanauskunft und in der APP zu erfahren. Die Situation im Schülerverkehr wird weiter intensiv beobachtet. Die Maßnahme soll komplett aus den Mitteln finanziert werden, die die NRW-Landesregierung zur Verbesserung des Infektionsschutzes im Schülerverkehr zur Verfügung stellt. Die zusätzlichen Fahrten sind im Internet unter www.kvb.koeln/schuelerverkehr aufgeführt.

Fünf Jahre Urbacher Bürgerverein!

Welche Rolle spielt der Urbacher Bürgerverein für den Ortsteil Urbach?

Genau diese Frage haben sich meine Vorstandskollegen und ich gestellt.

Als ich vor fünf Jahren den Urbacher Bürgerverein mit einer fast einjährigen Vorlaufzeit gegründet habe, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, was so ein Bürgerverein doch alles erreichen und verändern kann.

Vor fünf Jahren war ich überhaupt kein „Vereinsmensch“, wie im übrigen auch keiner der anderen Vorstandsmitglieder, aber ich war unzufrieden und es einfach leid, Urbach – der Stadtteil in dem ich aufgewachsen war – so heruntergekommen, vermüllt und dreckig zu sehen. Ganz ehrlich, manchmal habe ich mich dafür sogar geschämt. Wenn meine Schwester aus dem schnieken Schwerin zu Besuch kam und sagte »Mein Gott, hat sich Urbach verändert, im Vergleich zu früher. Merkst du das eigentlich gar nicht mehr?«.

Alle Grünflächen waren vernachlässigt, und das Unkraut wucherte nur so, Müll lag an jeder Straßenecke, die Spielhallen schossen wie Pilze aus dem Boden und viele Geschäfte standen leer.
Umziehen in einen anderen Stadtteil war für mich keine Option, denn hier lebt meine Familie, hier arbeite ich und hier habe ich meine Freunde. Hier bin ich zu Hause.

Corona-Fallzahlen steigen…

Mit Stand heute, Freitag, 18. September 2020, 15 Uhr, liegt die Inzidenzzahl in Köln aktuell bei 31,04. Aktuell sind 369 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt. In den letzten Tagen wurde ein beständiger Anstieg verzeichnet. Ab 50 Fällen pro 100.000 Einwohne müssten die Maßnahmen auf dem Gebiet der Stadt Köln wieder verschärft werden.

Damit es nicht so weit kommt, hat der Krisenstab heute beschlossen, eine Empfehlung auszusprechen, im öffentlichen Raum, insbesondere in Fußgängerzonen und an Orten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, darunter in Wartschlangen vor Gaststätten oder dem Einzelhandel, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Natürlich gelten alle anderen geltenden Kontaktbeschränkungen weiterhin. Zudem empfiehlt das Gesundheitsamt, Innenräume im Sinne des Infektionsschutzes über weit geöffnete Fenster regelmäßig für mindestens 15 Minuten zu lüften.

Damit Sankt-Martins-Umzüge auch während der Pandemie stattfinden können, hat die Stadt Köln mit der Polizei Köln eine Handreichung für Grundschulen, Kindertagesstätten und Vereine erarbeitet: https://www.stadt-koeln.de/service/produkt/sankt-martins-umzuege-und-martinsfeuer.

Eine Quarantäne- und Testpflicht gilt für einreisende Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben. Sie haben Anspruch auf einen kostenlosen Test und können diesen innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise machen lassen: in den Praxen der niedergelassenen Ärzte, mit Überweisung des Hausarztes direkt in den Laboren und in den städtischen Infektionsschutzzentren am Flughafen Köln/Bonn, am Hauptbahnhof und im Gesundheitsamt am Neumarkt.

Im Wahnbad wieder Badebetrieb!

Ab dieser Woche können Sie wieder im Wahnbad schwimmen. Allerdings werden den Schulen zusätzliche exklusive Schwimmzeiten aufgrund der Schließung des Zündorfbades angeboten Dies betrifft den Montag und Donnerstag ganztags, den Dienstag ab 8 Uhr.

Dies sind die öffentlichen Schwimmzeiten im Wahnbad: Dienstags 06:3008:00; Mittwochs 06:3008:00 und 14:0018:00; Freitags 06:3020:30 (Warmbadetag); Samstags und Sonntags 08:0016:00 Uhr (Warmbadetage).

Der Einlass erfolgt in diesem Jahr für Nutzer/innen mit E-Ticket. Informationen dazu, wer ein E-Ticket benötigt und wo es gekauft werden kann, finden Sie hier: www.koelnbaeder.de/e-ticket. Inhaber von Vorteilskarten brauchen kein E-Ticket.

Elternbeiträge für Offenen Ganztag werden erstattet

Hauptausschuss: Keine Zahlungen für Juni und Juli 2020 

Der Hauptausschuss der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2020 per Dringlichkeitsentscheidung beschlossen, dass für Kinder, die am Offenen Ganztagsschulbetrieb teilnehmen, die Elternbeiträge für die Monate Juni und Juli 2020 erstattet werden. Zunächst war für diese beiden Monate bei anteiliger Landesbeteiligung eine Reduzierung um 50 Prozent vorgesehen. Der Rat hatte in seiner Sitzung am 18. Juni 2020 einer entsprechenden Regelung zugestimmt. Dann hatte das Land NRW am 23. Juni 2020 beschlossen, komplette 50 Prozent der anfallenden Elternbeiträge für die Offene Ganztagsschule zu übernehmen, wenn die Kommune die restlichen 50 Prozent trägt.

Diese Regelung wird mit der aktuellen Entscheidung des Hauptausschuss nun umgesetzt. Für die Eltern bedeutet dies, dass für sie für die Monate Juni und Juli 2020 keine Beiträge für die Offene Ganztagsschule anfallen. Von den üblicherweise für zwei Monate fälligen Elternbeiträgen in Höhe von 3,2 Millionen Euro erstattet das Land bei der hälftigen Regelung nun 1,6 Millionen Euro an die Stadt Köln. Für die Stadt führt die Entscheidung zu Weniger-Einnahmen von ebenfalls 1,6 Millionen Euro. Wegen der Schließung der Schulen war bereits eine vollständige Erstattung der Elternbeiträge für die Zeit vom 16. März 2020 bis Ende Mai 2020 beschlossen worden. Das Land NRW und die Kommunen tragen auch diese Einnahmeausfälle je zur Hälfte.