Kategorie: Familien

In unserer Rubrik Familien finden Sie auch die Themen Jugendliche, Kinder, Schulen und Kindergärten.

Wieder Musical am Stadtgymnasium

14 Jahre ist es schon her, dass erstmals das Musical „Löwenherz. Leonardo und das magische Amulett“ vom Musikzweig des Stadtgymnasiums aufgeführt wurde. Nun steht es wieder an sechs Terminen auf dem Spielplan.

Unter der Gesamtleitung der drei Musiklehrenden Frey, Lüffe und Schmitz musizieren, singen, schauspielern und tanzenrund 200 Schülerinnen und Schüler aus allen  Stufen. Das Musical bietet Musik der Extraklasse: Mittelalterliche Melodien verwandeln sich in groovigen Pop, Rock, Funk oder Rap, aber auch in Balladen und Songs mit orchestralem Glanz.
Die Story: Im Jahr 1348 wird Leonardo von der Inquisition verfolgt, mit Magie gelingt ihm die Flucht – in unsere Gegenwart. Ums seinen Sein Vater zu retten, will er in die Vergangenheit zurückkehren. Doch das ist ein Weg mit Hindernissen und erfordert Verbündete und eine Entscheidung: Hasenfuß oder Löwenherz?
Veranstaltungesort: Aula des Stadtgymnasiums, Humboldstraße 2-8.Eintritt 6€ bzw 3€ ermäßigt, Kartenreservierung unter frey@sgp.schule.koeln
Die Termine: Jeweils ab 18.30 Uhr am 26. 27. und 28. Januar. Jeweils ab 10 Uhr am 30. und 31. Januar sowie am 1. Februar.

Drei neue Gebäude für Gymnasium und Realschule in Porz

Schulerweiterung Nachtigallenstraße (Foto: Stadt Köln/T. Bourry)

Der Schulkomplex des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums in der Nachtigallenstraße und der Albert-Schweizer Realschule wächst. Bereits entstanden sind ein Erweiterungsbau für das Gymnasium und eine Mensa zur gemeinsamen Nutzung beider Schulen. Ein weiteres Gebäude für die Realschule befindet sich noch im Bau. Außerdem werden aktuell die großzügigen Außenanlagen auf dem Gelände neu hergerichtet. Der zweigeschossige Neubau für das Gymnasium wird über einen bedachten Pausengang erreicht. Untergebracht sind hier neben Kunsträumen und einem Werkraum mit Lager, Klassenzimmer für den allgemeinen Unterricht sowie eine Bibliothek mit Lesesaal und ein Archiv. Über das Foyer erreicht man den Flur des Bestandsgebäudes sowie das Treppenhaus mit Aufzugsanlage.

Die neue Mensa, die bereits im Sommer 2023 in Betrieb gegangen ist, verfügt über zwei Haupteingänge, sodass sie für Schüler*innen beider Schulen gut erreichbar ist. Der Speiseraum im Erdgeschoss bietet 300 Plätze und ist für einen Mehrschichtbetrieb ausgelegt. Außerdem gibt es einen gesonderten Personaleingang mit Anlieferung und Nassmüllentsorgung sowie einen Küchentrakt mit Küchenraum, eine Spülküche, Lagerräume und eine Kühlzelle. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Technikräume für die Lüftungsanlage, die Steuerung für die Beleuchtung und die Stromverteilung.

Arbeit der Jugendzentren 2024 gefährdet ?!

Die drei Porzer Jugendzentren stehen vor Finanzierungsproblemen durch gestiegene Personalkosten. Aus diesem Grund fordert die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz, dass in 2023 und 2024 genügend finanzielle Mittel zu Deckung der gesamten Personalkosten bereitgestellt werden. So sollen die Jugendzentren in Porz und im Besonderen der Bauspielplatz Senkelsgraben finanziell abgesichert werden.

Außerdem sollen für die Folgejahren im städtischen Haushalt von vornherein sämtliche Personalkostensteigerungen mitberücksichtigt werden. Dies schließt z.B. weitere Tariferhöhungen im Öffentlichen Dienst ein. „Es fehlt an Geld für die vor Ort wichtige Jugendarbeit in Porz. Die Zahl der Kinder, die in den Jugendzentren Unterstützung, Hilfe und einen Freizeitausgleich suchen, ist enorm gestiegen. Es sind oft Kinder aus Familien, die zuhause in prekären Situationen leben. Sie möchten in ihrer Freizeit abseits dessen etwas Schönes unternehmen. In unserer Porzer Gesellschaft ist leider auch Hunger ein großes Problem, hier leistet das Personal in den Jugendzentren einen wichtigen Beitrag“, so Jutta Komorowski, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion.

Sie und die SPD will verhindern, dass diese Arbeit gefährdet wird und bringt einen entsprechenden Antrag bezüglich der Finanzierungssicherheit der Personalkosten in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung ein.

Beethoven – Szenisches Konzert

Die Carl-Stamitz-Musikschule / Porzer Regionalschule der Rheinischen Musikschule Köln feiert den großen Komponisten mit einem szenischen Konzert. Wann und wo: Am kommenden Samstag, den 28.10.2023 um 18.00 Uhr in der Aula des Stadtgymnasiums Porz (Humboldtstraße 2).

Was wird geboten: Ludwig van Beethoven persönlich freut sich sehr auf einen Aufenthalt in Porz, auch wenn er immer wieder Streit mit seinen Vermieterinnen hat und ständig umziehen muss! Solobeiträge, Vokal- und Kammermusik sowie Orchesterwerke kommen zu Gehör, natürlich darf die ‚Ode an die Freude‘ nicht fehlen!Neben Werken in Originalbesetzungen werden auch Arrangements für besondere Instrumentengruppen wie Gitarren- oder Harfenensembles gespielt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Uraufführung des Werkes „Ein Strahl“ für Klavierquartett und Streichorchester des italienischen Komponisten Gianluca Castelli.

Das Carl-Stamitz-Orchester musiziert gemeinsam mit dem Kammerorchester des Musikzweigs am Stadtgymnasium Köln-Porz, den Porzer Stadtmusikanten und einem Projektchor unter der Leitung von Reinmar Neuner und Gianluca Castelli. Idee und Regie: Marei Seuthe

Der Eintritt ist frei – Platzreservierungen unter: sonja.grimm-lozo@stadt-koeln.de

Keine Dezember-Elternbeiträge für Familien mit geringem Einkommen

Die Stadt Köln möchte Familien mit geringeren Einkommen entlasten. Geplant ist, die Elternbeiträge zur Kindertagesbetreuung in Kindertagespflege, für Kindertageseinrichtungen und für Offene Ganztagsschulen für Dezember 2023 allen Eltern in den Einkommensstufen 2, 3 und 4 vollständig und in der Stufe 5 zur Hälfte zu erlassen. Eltern in der niedrigsten Einkommensstufe 1 sind ohnehin beitragsbefreit. Die Entlastung ist möglich durch den „Stärkungspakt NRW“. Unter anderem können Kommunen diese Landesmittel auch für Maßnahmen der individuellen Einzelfallhilfe und die soziale Infrastruktur einsetzen.

Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln: „Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit haben, Eltern von Kindern in der Tagesbetreuung mit geringerem Einkommen in diesen für alle herausfordernden Zeiten finanziell etwas zu entlasten.“

Bei dem zugrunde gelegten Einkommen der Familien handelt es sich um die Jahres-Bruttobeträge eines Haushalts abzüglich der Werbungskosten bei Nichtselbständigen beziehungsweise des Gewinns bei Selbständigen. Die beitragsfreie Stufe 1 gilt bis zu einem Einkommen bis 12.271 Euro. Stufe zwei bemisst sich an einem Einkommen bis 24.542 Euro, Stufe 3 bis 36.813 Euro und Stufe 4 bis 49.084. Die Einkommensstufe 5, der die Hälfte des Dezemberbeitrags erlassen werden soll, geht bis 61.355 Euro.

Die Eltern sollen im November per Änderungsbescheid über diesen Erlass informiert werden. Bei denjenigen, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Elternbeitrag für Dezember nicht abgebucht. Familien, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben, müssen diesen entsprechend ändern beziehungsweise pausieren. Der Jugendhilfeausschuss hat das Vorhaben bei seiner jüngsten Sitzung bereits beschlossen. Der Stadtrat soll in seiner Sitzung am Donnerstag, 26. Oktober 2023, final darüber entscheiden.