Friedhof Wahn
Historie und Lage[Bearbeiten]
Wie in allen Kirchdörfern, so befand sich der traditionelle Friedhof in Wahn jahrhunderte lang unmittelbar an der alten Kirche. Im Jahr 1892 legte die Gemeinde Wahn einen neuen Friedhof am südlichen Ortsausgang des Dorfes an und belegte ihn erstmals im Folgejahr. Zunächst war es nur eine sehr kleine Fläche östlich der Frankfurter Straße, sie umfaßte die Felder 1-12. Im Juni 1913 kaufte die Gemeinde Wahn zur Erweiterung um die Felder 13-17 eine Parzelle von Carl Josef Giesen an. Der Friedhof reichte nun bis zur Verlängerung der Straße Siebengebirgsallee.
Zu Beginn der 1960er Jahre erweiterte die Stadt Porz durch Zukauf die Fläche auf ihre heutige Größe von 33.500 qm. Der Neubau der Leichenhalle erfolgte in den Jahren 1963/64. Begrenzt wird der Friedhof heute durch die Frankfurter Straße (zwischen den Hausnummer 106 und 116), die Straße Am Krausbaum und die Straße bzw. den Weg Winkelsmaar.
Historische Gräber[Bearbeiten]

Zur Orientierung ist es hilfreich, den Friedhofsplan zu öffnen. Diese Auswahl verweist auf Familien oder Personen, die im Porz-Wiki näher beschrieben werden.
- Bädorf, Peter (1853-1911), Kolonialwarenhändler und Gastwirt in Wahnheide
- Borsch, Josef (1862-1909), königlicher Postverwalter, Gemeindeverordneter und langjähriger Dirigent des Kirchenchors in Wahn
- Ottersbach, Peter Josef (1899-1904), Bürgermeister von Wahn 1863-1904
- (Fortsetzung erwünscht)
- Gräberfeld der Opfer einer Explosion in der Dynamitfabrik Lind am 9.11.1918. Auf dem verwitterten Gedenkstein steht: "In diesen Gräbern ruhen die Opfer der Sprengstoffexplosion auf der Linder Höhe". Von den 76 Opfern wurden 48 namentlich mit Grabstein bestattet. Darunter als jüngste Opfer:
- Klara Bauer (*6.8.1900)
- Katharina Klubschewsky (*28.11.1900)
- Magdalena Schneider (*25.6.1901)
Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]
Seite der Stadt Köln zum Friedhof Wahn (Link)