Kategorie: Familien

In unserer Rubrik Familien finden Sie auch die Themen Jugendliche, Kinder, Schulen und Kindergärten.

Schulen testen CO2-Messgeräte

Alle Kölner Schulen erhalten innerhalb der kommenden drei Wochen sukzessive ein CO2-Messgerät. Diese liegen  in den Bezirksämtern vor und werden von dort an die Schulen ausgeliefert. Die Geräte messen den CO2-Gehalt der Raumluft. Dieser ist ein Indiz für die Aerosol-Last der Umgebungsluft. Die Erfahrungen wird die Verwaltung Ende November stichprobenartig bei den Schulen erfragen. Von dem Ergebnis hängt ab, ob und in welchem Umfang weitere Messgeräte beschafft werden.

Zur Funktionsweise: Die Aerosol-Last der Umgebungsluft gilt bis zu einem Wert von 1000 ppm (Parts pro Million) CO2 als unkritisch. Wird dieser Wert überschritten, signalisiert eine rote Anzeige, dass der Raum stoßgelüftet werden muss.

St. Martin 2020: Fast keine Umzüge oder Feiern

Letztes Jahr waren es noch 40 Martinszüge bzw. Laternenzüge im Stadtbezirk Porz – dieses Jahr sorgt Corona nahezu für den Stillstand.

Aufgrund der strengen Vorgaben für die Hygienekonzepte haben sich die meisten Schulen und Kindergärten entschlossen, die Martinszüge in diesem Jahr abzusagen – auch um die Kinder und die Familien vor Ansteckungen zu schützen. Stattdessen finden allenfalls kleine Feiern im Klassenverband oder auf dem Schulhof sowie in den Kita-Gruppen statt. Beim Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln wurden bislang nur zwei Aktivitäten angemeldet:

Am 11.11. trifft sich die kath. Kita St. Bartholomäus um 16.30 Uhr an der Pfarrkirche St. Bartholomäus und
am 13.11. feiert die Peter-Petersen-Schule ab 17.15 Uhr auf dem Schulgelände. Da bleibt nur die Hoffnung, dass bis November 2020 alles wieder besser wird…

Und die Stadt Köln mahnt aktuell: „An Halloween und an St. Martin appelliert die Stadt, nicht an Türen zu klingeln, um Süßigkeiten zu sammeln, wie es Brauch ist. So könnten eventuelle Infektionen weiterverbreitet werden, da Kontaktnachverfolgungen für das Gesundheitsamt im Corona-Infektionsfall kaum möglich sind.“

 

 

Schülerverkehr: KVB weitet Busangebot aus

Die KVB setzt mehr als 180 zusätzliche Busfahrten pro Tag auf insgesamt 23 Linien an. Auf diese Weise soll die Situation auf besonders ausgelasteten Strecken entspannt und das Ansteckungsrisiko für die Fahrgäste verringert werden. Bereits seit dem 8. September sind auf insgesamt 14 Buslinien 28 Busse privater Unternehmer für 32 Verstärkerfahrten im Einsatz.

Die zusätzlichen Busse werden dabei nur auf den Abschnitten mit einer besonders hohen Auslastung eingesetzt. Die Zusatzbusse, überwiegend Reisebusse, fahren jeweils unmittelbar hinter den regulären Bussen her. Zu den Ausnahmen gehört die Linie 164, die nach Schulschluss ab der Haltestellen Zündorf bzw. eine eigene Abfahrtszeit erhält. Die Zeiten sind in den Aushangfahrplänen vor Ort, der Fahrplanauskunft und in der APP zu erfahren. Die Situation im Schülerverkehr wird weiter intensiv beobachtet. Die Maßnahme soll komplett aus den Mitteln finanziert werden, die die NRW-Landesregierung zur Verbesserung des Infektionsschutzes im Schülerverkehr zur Verfügung stellt. Die zusätzlichen Fahrten sind im Internet unter www.kvb.koeln/schuelerverkehr aufgeführt.

Fünf Jahre Urbacher Bürgerverein!

Welche Rolle spielt der Urbacher Bürgerverein für den Ortsteil Urbach?

Genau diese Frage haben sich meine Vorstandskollegen und ich gestellt.

Als ich vor fünf Jahren den Urbacher Bürgerverein mit einer fast einjährigen Vorlaufzeit gegründet habe, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, was so ein Bürgerverein doch alles erreichen und verändern kann.

Vor fünf Jahren war ich überhaupt kein „Vereinsmensch“, wie im übrigen auch keiner der anderen Vorstandsmitglieder, aber ich war unzufrieden und es einfach leid, Urbach – der Stadtteil in dem ich aufgewachsen war – so heruntergekommen, vermüllt und dreckig zu sehen. Ganz ehrlich, manchmal habe ich mich dafür sogar geschämt. Wenn meine Schwester aus dem schnieken Schwerin zu Besuch kam und sagte »Mein Gott, hat sich Urbach verändert, im Vergleich zu früher. Merkst du das eigentlich gar nicht mehr?«.

Alle Grünflächen waren vernachlässigt, und das Unkraut wucherte nur so, Müll lag an jeder Straßenecke, die Spielhallen schossen wie Pilze aus dem Boden und viele Geschäfte standen leer.
Umziehen in einen anderen Stadtteil war für mich keine Option, denn hier lebt meine Familie, hier arbeite ich und hier habe ich meine Freunde. Hier bin ich zu Hause.