Fliegerbombe in Westhoven: Evakuierung

In Köln-Westhoven wurde bei Sondierungen im Zusammenhang mit Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Dieser Blindgänger wurde am heuti-gen Freitagmorgen, 19. Januar 2018, auf dem Grundstück Drieschstraße 6 freigelegt und vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) identifiziert. Es handelt sich um eine 10-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart mit Kopfzünder. Sie liegt in einem Meter Tiefe und soll am heutigen Nachmittag vom KBD entschärft werden.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln wird für die Entschärfung einen Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Meter evakuieren und am heutigen Freitag ab 12 Uhr räumen müssen. Die Vorbereitungen dafür laufen. Rund 370 betroffene Anwohner und Anwohnerinnen werden im Laufe des heutigen Mittwochnachmittags mit Handzetteln informiert. Eine Kindertagesstätte wurde bereits informiert, so dass betroffene Eltern rechtzeitig planen können. Die Nutzerinnen und Nutzer von zwei Kleingartenanlagen wurden über die Vereinsvorstände ebenfalls informiert.

Anwohner und Anwohnerinnen, die während der Evakuierung keine andere Unterkunft außerhalb des Bereichs haben, können sich in der nahegelegenen Mudra Kaserne, Kölner Straße 262, 51149 Köln aufhalten. Auf dem Gelände der Kaserne wird sich auch die Einsatzleitung des Ordnungsdienstes befinden.

Ab 12 Uhr ist am Freitag mit Verkehrssperrungen zu rechnen. Dann wird die Porzer Ringstraße zwischen Neue Straße und dem DB-Bahnübergang im Norden gesperrt. Die Schranke am DB-Bahnübergang wird bis zum Ende der Entschärfung nicht mehr geöffnet. Die Straße Am Blauen Stein wird in nordwestlicher Fahrtrichtung ab der Reitanlage gesperrt. Möglicherweise werden sich morgen bei der Freilegung der Fliegerbombe Erkenntnisse ergeben, die weitergehende Sperrmaßnahmen erforderlich machen.

Die Evakuierung der Patientinnen und Patienten der forensischen Klinik des Land-schaftsverbandes Rheinland (LVR) erfolgt – sofern erforderlich – durch gesicherte Transportfahrzeuge in andere gesicherte Einrichtungen des Maßregelvollzugs beziehungsweise des Strafvollzugs. Sollte keine Evakuierung notwendig werden, ist eine Ver-legung der Patientinnen, Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb des Klinikgeländes ausreichend.

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