Keuschhof

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Historie[Bearbeiten]

An der Uferstraße 54 in Porz lag nördlich des späteren Kölner Hofs dieses landwirtschaftliche Anwesen. Mit ihm sind die Namen der Familien Keusch und Egyptien verbunden. Bereits um 1880 war Christian Hermann Keusch (1841-1913) mit seiner Ehefrau Helene, geb. Scharrenbroch hier Landwirt und Branntweinbrenner. Keusch wurde auch als Gutsbesitzer bezeichnet, er war zudem Kreistagsmitglied und Mitglied im Gemeinderat Heumar. Er schenkte im April 1899 der katholischen Kirchengemeinde Porz das Grundstück, auf dem 1901 die Notkirche und 1911/12 die Pfarrkirche St. Josef errichtet wurde. Sein Erbe war im Juli 1913 Josef Keusch (1876-1928). Er übernahm mit seiner Frau Katharina, geb. Lamberz, das Gut 1913, inzwischen unter der Adresse Uferstraße 36. Die Witwe führte den Hof bis 1932 weiter. Dann verkaufte sie den Hof an Peter Egyptien und zog in die Bahnhofstraße.

Auch Egyptien war hier als Landwirt tätig, er kam von der Sülzer Burg (Haus Scheltensülz) bei Rösrath-Hoffnungsthal. Der Straßenname änderte sich zwischenzeitlich, zunächst 1934 in Adolf-Hitler-Ufer 36 und dann 1945 in Friedrich-Ebert-Ufer 36. In den 1950er Jahren endete der landwirtschaftliche Betrieb und ging in den Besitz der Stadt Porz über. Anfang der 1960er Jahre wurde er abgerissen.

Quellen, Literatur, Links[Bearbeiten]

(Text)