Lambert Trompetter verstorben

Lambert Trompetter (Foto: SPD)

Der langjährigen SPD-Genosse und ehemalige SPD-Bezirksvertreter Lambert Trompeter verstarb Ende Juni im Alter von fast 87 Jahren in Porz-Ensen. Bettina Jureck würdigte ihn: „Lambert war ein wahres SPD-Urgestein, unserem Ortsverein über viele Jahrzehnte eng verbunden und in vielen Funktionen aktiv. Sein ehrenamtliches Engagement begann er bereits in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Gewerkschaftsarbeit. Schon mit 23 Jahren wurde er zum Betriebsratsvorsitzenden beim Porzer Unternehmen Dielektra gewählt. Von 1962 bis 1977 war er 2. Bevollmächtigter der IG Metall.

Der SPD trat er 1968 bei und war ihr weit über 50 Jahre hinaus solidarisch verbunden. Auch im Vereinsleben war Lambert Trompetter fest verwurzelt, 10 Jahre zum Beispiel als Vorsitzender der Begegnungsstätte Engelshof, dem heutigen Bürgerzentrum Engelshof. Für sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement wurde er bereits 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Mit Lambert verlieren wir einen unserer erfahrensten und engagiertesten Genossen. Er war bis zuletzt in unserem Ortsvereins politisch aktiv und gab uns noch im letztjährigen Kommunalwahlkampf wertvolle Ratschläge. Sein Tod hat uns tief betroffen. Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Familie. “

Dr. Simon Bujanowski, SPD-Fraktionsvorsitzender der Bezirksvertretung Porz, hebt vor allem das langjährige  kommunalpolitische Engagement Trompetters hervor: „Lambert Trompetter war noch zu Zeiten der selbstständigen Stadt Porz Mitglied im Kreistag Bergisch-Gladbachs. Der Bezirksvertretung Porz gehörte er seit ihrer Gründung 1975 noch viele Jahre an und vertrat dort vehement die Interessen „seines“ Stadtteils Ensen/Westhoven. Er setzte mit seiner kommunalpolitischen Arbeit, vor allem beim Aufbau der Bürgerbegegnungsstätte Engelshof, Akzente. Für mich persönlich war er mit seiner fundierten Ortskenntnis und seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung immer ein wertvoller Ratgeber. Porz war Lamberts Heimat, die Gartenarbeit im Schrebergarten Am Blauen Stein sein Hobby. Er liebte das Rheinufer in Ensen/Westhoven und die Westhovener Aue. Wir verlieren mit ihm einen äußerst engagierten Sozialdemokraten und werden Lambert ein ehrenvolles Andenken bewahren.“

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