Krankenhaus Porz

Kostenloser Pflegekurs für Angehörige + Interessierte

Das Krankenhaus Porz lädt pflegende Angehörige und Interessierte ein, die monatlich stattfindenden kostenlosen Pflegekurse zu besuchen. Der Pflegekurs bietet die Möglichkeit, Kenntnisse der häuslichen Krankenpflege zu vertiefen oder neues Wissen zu erwerben. In anschaulicher Weise werden Grundlagen der häuslichen Pflege wie z.B. Mobilisation, Inkontinenz und Bettlägerigkeit vermittelt und Fragen beantwortet. Die Begegnung der Teilnehmer/innen und der Erfahrungsaustausch ist ein fester Bestandteil des Kurses. Dafür ist ausreichend Zeit eingeplant.

Ein Pflegekurs umfasst insgesamt 12 Stunden, die jeweils auf vier Stunden an drei Tagen verteilt werden. Die Termine: Wöchentlich dienstags von 10:00 – 14:00 Uhr vom 09. bis 23.11.2021 im Krankenhaus Porz am Rhein.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter 02203/566-6261 (Frau Lenden), 02203/6556366 (Zadow-Karrenstein) und gerne außerhalb der Bürozeiten auf dem Anrufbeantworter: 02203/566-1575 ( wir rufen zurück !). E-mail: familialepflege@khporz.de

Vorsorge von Schlaganfällen: Chefarzt informierte

Online-Vortrag von Chefarzt Dr. Thomas May im Onlinevortrag (Foto: Krankenhaus Porz)

Was passiert bei einem Schlaganfall? Wie können Patienten vorbeugen und wie lassen sich Gefäßverengungen heute schonend behandeln? Darüber informierte Dr. Thomas May, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Krankenhaus Porz am Rhein, im Rahmen eines virtuellen Vortrages. Der nächste Online-Vortrag zum Thema Gefäße unter dem Titel „Aortenaneurysma – die tickende Zeitbombe“ findet am Mittwoch, 24. März um 18.00 Uhr statt.

„Kalkablagerungen vermindern nicht nur die Durchblutung, sie können auch zur vollständigen Verstopfung der Gefäße führen und somit zu einem Schlaganfall. Rechtzeitig erkannt, lassen sich Gefäßverengungen gut behandeln und damit kann Schlimmeres verhindert werden“, so der Experte. „Die Vorsorgeuntersuchungen werden mittels Ultraschall durchgeführt und sind für die Patienten nicht belastend.“

Virtuelle Kreißsaalführung des Krankenhauses Porz

Foto: Krankenhaus Porz

Weil die beliebten Kreißsaalführungen vor Ort aufgrund der Pandemielage derzeit nicht möglich sind, geht das im Krankenhaus Porz am Rhein neue Wege. Nach dem großen Zuspruch bei der letzten digitalen Veranstaltung, gibt es auch im neuen Jahr die Möglichkeit, Fragen direkt an die Expertinnen zu stellen. Die Chefärztin der Frauenklinik, Dr. Patricia Van de Vondel, und die Leitende Hebamme Susanne Stöckigt informieren im Rahmen der Online-Veranstaltung über Themen rund um die Geburt. Am Mittwoch, 27.Januar 2020 ab 18.00 Uhr können Interessierte an der 60-minütigen Online-Veranstaltung teilnehmen. Die beiden Expertinnen sprechen über die Leistungen des Porzer Krankenhauses, zeigen die Räumlichkeiten und erklären die Möglichkeiten rund um Schmerztherapie, Stillbegleitung und die Versorgung von Frühchen. Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen an janina.mantay@fup-kommunikation.de. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung die Zugangsdaten.

Krankenhaus erweitert Abteilung für Herzpatienten

Eine neue Abteilung für strukturelle Herzerkrankungen erweitert die Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie und Rhythmologie im Krankenhaus Porz. Unter der Führung von Chefarzt Prof. Dr. Horlitz behandelt der neue Ärztliche Leiter Dr. Dennis Rottländer mit seinem Team Menschen, die beispielsweise an einer Herzklappeninsuffizienz leiden. Hierzu können nun in Porz sogenannte Mitra-Clips eingesetzt werden.

v.l.: Prof. Dr. Marc Horlitz, Chefarzt der Klinik, Geschäftsführer Arist Hartjes und Dr. Dennis Rottländer(Quelle: Krankenhaus Porz)

„Mitra-Clips werden zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz eingesetzt“, erklärt Dr. Rottländer. „Dabei handelt es sich um eine Undichtigkeit der Mitralklappe. Diese sitzt zwischen linkem Vorhof und linker Herzklappe und sorgt dafür, dass das Blut beim Zusammenziehen des Herzens nicht in Vorhof und Lunge zurückfließt.“ Mitra-Clips sind spezielle Klammern, die für die nicht mehr schließende Herzklappe entwickelt wurden. Der Mitra-Clip wird minimalinvasiv mit einem Katheter über die Leistenvene bis ins Herz geschoben. Richtig platziert, heftet sich der Clip an den zwei Segeln zwischen linker Herzkammer und linkem Vorhof an und klammert sie zusammen. „Für den Patienten hat diese Art des Eingriffs den Vorteil, dass er innerhalb kurzer Zeit wieder mobil ist. Studien aus Amerika zeigen, dass die Überlebenschancen mit dem Clip deutlich höher sind. Wir können damit Patienten helfen, die wir den Belastungen einer großen chirurgischen Operation nicht aussetzen können“, erklärt Dr. Rottländer.

Zentrales Belegungsmanagement startet im Krankenhaus

Die Patienten des Krankenhauses Porz am Rhein erhalten künftig zur Planung ihres Aufenthaltes einen zentralen Ansprechpartner. Das „Zentrale Belegungsmanagement“ startete am 1. Oktober 2020 mit den beiden Pilotabteilungen Kardiologie und Allgemeinchirurgie. Weitere Abteilungen sollen folgen. Menschen, die wegen planbarer Eingriffe und Behandlungen in das Porzer Krankenhaus kommen, müssen sich künftig nicht mehr selbst mit den Sekretariaten der Abteilungen in Verbindung setzen, sondern erhalten mit dem Zentralen Belegungsmanagement (ZBM) einen zentralen Ansprechpartner.

In der Zeit zwischen 7.00 und 17.00 Uhr können sich Patienten unter den Telefonnummern 02203 / 5662201 sowie 02203 / 5662202 und der E-Mail-Adresse zbm@khporz.de melden. Das ZBM-Team um Iris Gutsche übernimmt in der Folge die Planung des Krankenhausaufenthaltes. „Wir möchten unseren Patientinnen und Patienten den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Dazu optimieren wir kontinuierlich unsere Prozesse“, erklärt Krankenhaus-Geschäftsführer Arist Hartjes.

Krankenhaus Porz: Radiologen in Heimarbeit digital gut gerüstet

Das Krankenhaus Porz am Rhein kann seine radiologische Abteilung auch während der Corona-Pandemie voll betriebsfähig halten. Denn es hat seit 2012 Erfahrungen mit Teleradiologe im Home Office. Priv.-Doz. Dr. Paul Martin Bansmann, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie: „Im Rahmen einer neuen DIN-Norm, die höhere Mindestanforderungen an die Befunddisplays stellte, haben wir in Porz die Laptops gegen vollwertige Befund-Arbeitsplätze an den Heimarbeitsplätzen der Teleradiologen ausgetauscht. Ein Befundplatz ist nicht von den Befundplätzen in der Klinik zu unterscheiden. Die Displays verfügen über eine hohe Auflösung und werden elektronisch kontinuierlich geprüft.“

„In der aktuellen Ausnahmesituation konnten wir somit das Radiologen-Team frühzeitig aufteilen, um eine eventuelle Infektion untereinander zu vermeiden“, erklärt Dr. Bansmann weiter. „Eine Hälfte der Radiologen wechselt sich wochenweise mit der anderen ab und kann sich somit nicht gegenseitig anstecken.“ Von zu Hause könne das „Heim-Team“ vollumfänglich die Kollegen im Haus unterstützen, sodass der Betrieb auch bei sehr komplexen Untersuchungen gewährleistet ist. Selbst aufwendige software-basierte Bildnachverarbeitungen, wie sie beispielsweise bei CT-Aufnahmen der Herzkranzgefäße zum Einsatz kommen, können von zu Hause angefertigt werden.

Kontinuierliche Investitionen in moderne Röntgen-Technologie

„Wir profitieren in der Corona-Pandemie sehr von diesem digitalen System“, erläutert Krankenhaus-Geschäftsführer Arist Hartjes. Der teleradiologische Betrieb unserer CT- und Röntgengeräte ist ein wichtiger Baustein, den Krankenhausbetrieb bei Krisen jedweder Art aufrechterhalten zu können. Deshalb investieren wir kontinuierlich in moderne Röntgen-Technologie.“

Priv.-Doz. Dr. Bansmann, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, D. Naderi (Mitte) und D. Knappmeier (rechts) mit neuem Röntgengerät (Bild: Krankenhaus Porz)

Jüngste Anschaffung in diesem Bereich: Das neue volldigitale mobile Röntgengerät „Elara Max“ von Siemens. „Neben besserer Bildqualität und niedriger Dosis stehen eine WLAN-basierte Bildübertragung in unser hausweites digitales Bildarchiv und vor allem eine antimikrobielle Beschichtung sowie ein für die Reinigung optimiertes Design im Vordergrund“, so Dr. Bansmann. „Gerade in Zeiten multiresistenter Keime ist das ein großer Vorteil für unsere Patienten.“

Bansmann und Hartjes sehen sich auch dank ihrer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin gut gerüstet. „Ärzte, Pfleger, Verwaltungsangestellte und alle, die derzeit für die Krankenhäuser in Deutschland tätig sind, leisten Großes“, so Hartjes. Nach wie vor sei es wichtig, Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten, um die Notaufnahmen und Isolierstationen nicht zu überlasten. „Wenn wir uns weiter gemeinsam anstrengen, werden wir auch diese Krise meistern.“