Krankenhaus Porz

Zentrales Belegungsmanagement startet im Krankenhaus

Die Patienten des Krankenhauses Porz am Rhein erhalten künftig zur Planung ihres Aufenthaltes einen zentralen Ansprechpartner. Das „Zentrale Belegungsmanagement“ startete am 1. Oktober 2020 mit den beiden Pilotabteilungen Kardiologie und Allgemeinchirurgie. Weitere Abteilungen sollen folgen. Menschen, die wegen planbarer Eingriffe und Behandlungen in das Porzer Krankenhaus kommen, müssen sich künftig nicht mehr selbst mit den Sekretariaten der Abteilungen in Verbindung setzen, sondern erhalten mit dem Zentralen Belegungsmanagement (ZBM) einen zentralen Ansprechpartner.

In der Zeit zwischen 7.00 und 17.00 Uhr können sich Patienten unter den Telefonnummern 02203 / 5662201 sowie 02203 / 5662202 und der E-Mail-Adresse zbm@khporz.de melden. Das ZBM-Team um Iris Gutsche übernimmt in der Folge die Planung des Krankenhausaufenthaltes. „Wir möchten unseren Patientinnen und Patienten den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Dazu optimieren wir kontinuierlich unsere Prozesse“, erklärt Krankenhaus-Geschäftsführer Arist Hartjes.

Krankenhaus Porz: Radiologen in Heimarbeit digital gut gerüstet

Das Krankenhaus Porz am Rhein kann seine radiologische Abteilung auch während der Corona-Pandemie voll betriebsfähig halten. Denn es hat seit 2012 Erfahrungen mit Teleradiologe im Home Office. Priv.-Doz. Dr. Paul Martin Bansmann, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie: „Im Rahmen einer neuen DIN-Norm, die höhere Mindestanforderungen an die Befunddisplays stellte, haben wir in Porz die Laptops gegen vollwertige Befund-Arbeitsplätze an den Heimarbeitsplätzen der Teleradiologen ausgetauscht. Ein Befundplatz ist nicht von den Befundplätzen in der Klinik zu unterscheiden. Die Displays verfügen über eine hohe Auflösung und werden elektronisch kontinuierlich geprüft.“

„In der aktuellen Ausnahmesituation konnten wir somit das Radiologen-Team frühzeitig aufteilen, um eine eventuelle Infektion untereinander zu vermeiden“, erklärt Dr. Bansmann weiter. „Eine Hälfte der Radiologen wechselt sich wochenweise mit der anderen ab und kann sich somit nicht gegenseitig anstecken.“ Von zu Hause könne das „Heim-Team“ vollumfänglich die Kollegen im Haus unterstützen, sodass der Betrieb auch bei sehr komplexen Untersuchungen gewährleistet ist. Selbst aufwendige software-basierte Bildnachverarbeitungen, wie sie beispielsweise bei CT-Aufnahmen der Herzkranzgefäße zum Einsatz kommen, können von zu Hause angefertigt werden.

Kontinuierliche Investitionen in moderne Röntgen-Technologie

„Wir profitieren in der Corona-Pandemie sehr von diesem digitalen System“, erläutert Krankenhaus-Geschäftsführer Arist Hartjes. Der teleradiologische Betrieb unserer CT- und Röntgengeräte ist ein wichtiger Baustein, den Krankenhausbetrieb bei Krisen jedweder Art aufrechterhalten zu können. Deshalb investieren wir kontinuierlich in moderne Röntgen-Technologie.“

Priv.-Doz. Dr. Bansmann, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, D. Naderi (Mitte) und D. Knappmeier (rechts) mit neuem Röntgengerät (Bild: Krankenhaus Porz)

Jüngste Anschaffung in diesem Bereich: Das neue volldigitale mobile Röntgengerät „Elara Max“ von Siemens. „Neben besserer Bildqualität und niedriger Dosis stehen eine WLAN-basierte Bildübertragung in unser hausweites digitales Bildarchiv und vor allem eine antimikrobielle Beschichtung sowie ein für die Reinigung optimiertes Design im Vordergrund“, so Dr. Bansmann. „Gerade in Zeiten multiresistenter Keime ist das ein großer Vorteil für unsere Patienten.“

Bansmann und Hartjes sehen sich auch dank ihrer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin gut gerüstet. „Ärzte, Pfleger, Verwaltungsangestellte und alle, die derzeit für die Krankenhäuser in Deutschland tätig sind, leisten Großes“, so Hartjes. Nach wie vor sei es wichtig, Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten, um die Notaufnahmen und Isolierstationen nicht zu überlasten. „Wenn wir uns weiter gemeinsam anstrengen, werden wir auch diese Krise meistern.“

30 Jahre „Grüne Damen und Herren“

Das „grüne“ Team, © Krankenhaus Porz am Rhein

Sie hören zu, lesen vor, erledigen kleine Besorgungen, spenden Trost, Hoffnung und Zuversicht oder halten einfach nur mal die Hand: Die „Grünen Damen und Herren“ des Krankenhaus Porz am Rhein. Und das seit nunmehr 30 Jahren.

„Wir sind unsagbar froh und dankbar für das großartige Engagement unser Grünen Damen und Herren“, so Arist Hartjes, Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein. „Sie sind sowohl für die Patienten als auch für uns als Krankenhaus eine wichtige Stütze und große Hilfe.“ Aufgrund ihrer familiären und beruflichen Situation, können viele ihre Angehörigen nicht so häufig besuchen, wie sie das gerne würden. „Dabei ist – gerade in Zeiten der Krankheit – der persönliche Kontakt so wichtig“, weiß Hartjes. Häufig müsse man gar nicht viel tun, allein dass jemand da ist, zuhört und ein liebes Wort hat, genüge oft schon.

Neuer Chefarzt in der Porzer Kinderklinik

Priv.-Doz. Dr. Eifinger kommt von der Uniklinik Köln
Die Kinderklinik des Krankenhauses Porz am Rhein in Köln hat seit dem 1. Juni 2018 einen neuen Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Frank Eifinger, bislang Oberarzt an der Uniklinik Köln, hat die Aufgabe von Dr. Hans-Peter Hammerich übernommen. Dieser hatte als leitender Oberarzt der Porzer Kinderklinik die Funktion nach dem freiwilligen Ausscheiden von Dr. Alfred Wiater kommissarisch, also vorübergehend ausgeführt. Mit Dr. Eifinger (46) ist es dem Krankenhaus nun gelungen, einen absolut versierten und in der Pädiatrie-Szene bestens vernetzten Experten für den Chefposten zu verpflichten.
„Mein erster Eindruck ist, dass die Kinderklinik hier in Porz sehr gepflegt und sehr kindgerecht ist. Ein Riesenvorteil ist hierbei sicherlich, dass die Klinik in einem Extragebäude liegt, also quasi drangebaut“, sagt Dr. Eifinger und lobt vor allem die Eltern-Kind-Einheit der Klinik mit allen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Dr. Eifinger, der seinen Arbeitsschwerpunkt in der Neonatologie (Früh- und Neugeborene) und Pädiatrischen Intensiv- und Notfallmedizin hat, will diese Bereiche auch in Porz weiter pflegen und ausbauen. Dabei will er stark auf Kooperationen setzen, u.a. mit der Uni-Klinik, aber auch mit anderen Kinderkliniken und niedergelassenen Kinderärzten.
Seine Liebe zum FC Köln nimmt er mit nach Porz
Den Bereich der Schlafmedizin sowie der Allgemein-Pädiatrie sieht der Mediziner in Porz gut aufgestellt. Deshalb wolle er hier auch alles so belassen wie es ist. Seine Liebe zum FC Köln und seine guten Kontakte in die Marketingabteilung des Vereins wird er aber auch mit nach Porz nehmen. „Vielleicht bekommen wir es ja hin, hier einen Warteraum in FC-Farben einzurichten“, so der Mediziner.