Deutz AG: Umsatzanstieg 2019

Der Firmensitz in Porz-Eil ( © DEUTZ AG)

Der in Eil ansässige Traditionsbetrieb DEUTZ AG hat diese Woche seine vorläufigen Geschäftszahlen für 2019 veröffentlicht. Das Unternehmen ist heute ein weltweit führender Hersteller innovativer Antriebssysteme. Mit einem Umsatzanstieg auf 1.840,8 Mio. € und einer EBIT-Rendite vor Sondereffekten von 4,3 % wurde die aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2019 erreicht.

Bis 2022 will Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG, einen Umsatz von mehr als 2 Mrd. € erzielt und die EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf 7 bis 8 % gesteigert werden. „Ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie ist der Ausbau des margenstarken Servicegeschäfts. Das bislang für 2022 avisierte Umsatzziel von rund 400 Mio. € wollen wir nunmehr bereits ein Jahr früher, in 2021, erreichen“, so Dr. Hiller.

Jedoch – für das laufende Geschäftsjahr 2020 erwartet DEUTZ eine insgesamt rückläufige Entwicklung. Ursächlich dafür ist insbesondere der konjunkturell bedingte Rückgang in wichtigen Abnehmerbranchen, der zu einem niedrigen Niveau des Auftragsbestands zum Jahresende 2019 führte und weiter anhält. Auch durch den Ausbruch des Coronavirus ergeben sich derzeit erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Transport, den Reiseverkehr, industrielle Logistikketten sowie Produktionskapazitäten, sowohl in China als auch global. Aktuell liegen DEUTZ keine Informationen über konkrete Lieferengpässe vor.

Weltweit hat der Motorenspezialist rund 4.900 Mitarbeitern und über 800 Vertriebs- und Servicepartnern. Seit 2007 ist der Stammsitz in Köln-Porz, hier wurde 1967 bereits das Forschungs- und Entwicklungszentrum begründet. Begründet wurde das Unternehmen mit wechselvoller Geschichte bereits 1864 durch Nicolaus Otto und Eugen Langen, hier stammt auch der Name „Otto-Motor“ her.

Das Firmenlogo ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Denn es zeigt das stilisierte Ulmer Münster und das M der Fahrzeugfabrik „Magirus“. Magirus-Deutz wurde bereits in den 1970er Jahren an Iveco verkauft und 1983 aufgelöst.

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