Bürgerverein Zündorf e.V. beklagt erneute Sperrung der ohnehin maroden Turnhallen

Offener Brief des 1. und 2. Vorsitzenden  des Bürgerverein Zündorf

Miserabler Umgang mit den Porzer Sportlern

Nachdem die Sporthallen in der Heerstraße in Zündorf wegen der Flüchtlingsunterbringung rd. 1 Jahr nicht für die Sportvereine zur Verfügung standen, wurden sie – nach einfacher Renovierung – im November wieder für den Sportbetrieb geöffnet.

Inzwischen hatten die Vereine finanzielle Einbußen, insbesondere aber deutliche Mitgliederverluste zu verschmerzen. Die provisorischen Zwischenlösungen wurden nun beendet – der reguläre Sportbetrieb konnte endlich wieder aufgenommen werden. Dies war aber nur von kurzer Dauer. Mitte Dezember 2016 kam die Info vom Bürgeramt Porz, dass die Hallen erneut gesperrt wären, da jetzt die Notbeleuchtung nicht mehr funktioniere. Es wurde in Frage gestellt, ob dies bis Jahresende repariert sei. Nach Ende der Weihnachtsferien sollte heute der normale Sportbetrieb der Vereine wieder in der Halle aufgenommen werden. Es gab aber keine Info der Stadt, ob dies wieder möglich sei. Erst auf Anfrage beim Bürgeramt Porz wurde mitgeteilt, dass die Erledigung lt. Auskunft der Gebäudewirtschaft noch 2-3 Wochen dauern könne.

Es ist gekommen, wie nach der Aussage des Wohnungsamtsleiters vor einem Jahr zu befürchten war: „Wir werden nach Auszug der Flüchtlinge den Ursprungszustand wieder herstellen“. Der „Ursprungszustand“ der Hallen vor der Flüchtlingsbelegung war MARODE! Bei einer gründlichen Renovierung/Sanierung hätte festgestellt werden müssen, dass die Notbeleuchtung nicht funktioniert.

Jetzt werden die Sportvereine, kurz nachdem sie ihre provisorischen Ersatzlösungen aufgegeben haben, wieder auf die Straße gesetzt.

Wenn auch die Frage berechtigt ist, ob dieser Fehler nicht hätte früher festgestellt werden können, dürfte man doch zumindest erwarten, dass die Vereine über die Dauer der erneuten Hallenschließung informiert werden.

Doch auch hier herrscht „Servicewüste“! Die Auskunft beschränkt sich darauf, dass die Probleme mit der Gebäudewirtschaft ja bekannt seien und die Vereine informiert würden, wenn das Problem behoben sei.

Hier wird ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine völlig missachtet! Wenn sich die Vereine jetzt erneut um Ersatzlösungen kümmern müssen, muss zumindest doch bekannt sein, für welchen Zeitraum.

Im übrigen muss man fragen, ob bei der Stadt niemand auf die Idee kommt, für solche Fälle ein paar mobile LED-Ersatzleuchten vorzuhalten!

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