Kategorie: Porz

Porz-Themen ohne gesonderte Rubrik: Zum Beispiel Bürgerschaftliches Engagement, Verkehr, Historie, sonstige Ereignisse

Stadtteilführung durch Gremberghoven am 20. Juni

Eisenbahnersiedlung und moderner Kirchenbau.

Thomas van Nies führt am Sonntag, den 20. Juni, durch den Stadtteil Gremberghoven. Im Jahr 1920 war die noch junge Ansiedlung um den Rangierbahnhof Gremberg zur Hälfte erbaut. Im Auftrag der Reichsbahn wurde zwischen 1919 und 1922 eine Siedlung mit großen Gärten angelegt. Auf dieser Führung wird ein verborgenes Stück Köln vorgestellt. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr S-Bahn-Haltestelle Porz Steinstraße, Bahnsteig oben/Ausgang. Die Teilnahme kostet 7 Euro.

Veranstalter ist AntoniterCityTours, Telefon 0221-92584614.

Hauptstraße: Behinderungen zwischen Urbacher Weg und Steinstraße

Einschränkungen für Autofahrer.

Noch bis zum kommenden Dienstag, 1. Juni 2010, kann es an einer Baustelle auf der Hauptstraße in Köln-Porz zu Behinderungen für Autofahrer kommen. Der Verkehr auf der Hauptstraße in Richtung Porz-Zentrum muss etwa 50 Meter vor der Kreuzung Steinstraße einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik lässt dort einen alten Tunnel verfüllen, der unter der Hauptstraße liegt und der ehemals für den Transport von Hölzern vom Rhein zu einem nahe gelegenen Sägewerk gedient hat. Lastkraftwagen mit mehr als 3,5 Tonnen werden über Gremberghovener Straße, Rather Straße, Frankfurter Straße und Steinstraße umgeleitet. Ab 2. Juni 2010 können alle Fahrzeuge die Baustelle wieder uneingeschränkt passieren.

Physikersiedlung in Eil erhält Kindergarten

Die Straßenansicht der neuen KiTa (Foto: Interhouse GmbH)

Bis circa Mitte 2010 erhält die „neue Physikersiedlung“ einen 5-zügigen Kindergarten, der zwei integrierte Gruppen, zwei Kindergartengruppen für Kinder ab 3 Jahren und eine Kindergartengruppe beinhalten wird. Dies teilt die Interhouse Immobilien GmbH mit. Für insgesamt 100 Kinder werden damit Kindergartenplätze geschaffen. Der Kindergarten liegt in der „Helmholtzstraße“ im unteren Bereich und ist damit für alle Eltern und Kinder in der Siedlung fußläufig in 2-3 Minuten zu erreichen. Träger der KiTa ist die Stadt Köln.

Die neue Physikersiedlung in Eil ist aus einer ehemaligen Belgiersiedlung entstanden. Sie trägt ihren Namen, weil ihre Straßen mit berühmten Physikern bezeichnet sind.  Seit dem Verkaufsstart vor ca. 4 Jahren haben bereits mehr als 250 Familien Wohnungen oder Häuser gekauft. Die Gesamtfertigstellung des Projektes ist für das Jahr 2012 geplant. Dann werden 250 Reihen- und Doppelhäuser, ein Kindergarten, mehrere Spielplätze und 120 Eigentumswohnungen in 19 Mehrfamilienhäusern fertiggestellt sein.

Erste Neu-Wahner eingezogen

Das Neubaugebiet am Bahnhof Wahn füllt sich mit Leben.

Die ersten drei jungen Familien haben ihren Umzug nun hinter sich und sind im eigenen Haus angekommen. Mit Kind, Kegel, Bobbycars und allem, was dahzugehört. Zwar wohnen sie sicherlich noch geraume Zeit auf einer Baustelle, doch von Tag zu Tag kann es ja nur schöner werden.

Die Siedlung „Wohnen am Eltzhof“ ist als Solarsiedlung mit Passivhäusern konzipiert.

Die fertige Siedlung (Quelle: https://www.wohnen-am-eltzhof.de)

Auf dem Gelände zwischen der Burgallee und dem S-Bahnhof in Wahn entstehen 180 Wohneinheiten.

Durch die Nutzung regenerativer Energien und die fast durchgehende Bauweise als Passivhäuser soll eine Reduzierung der Energiekostenvon bis zu 70% erreicht werden: Erdwärmesystemen, Solarenergie, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Dämmpaketen und Dreifach-Scheibenverglasung dienen diesem Ziel.

Im ersten Bauabschnitt entstehen Wohnungen und Doppelhaushälften an den neuen Straßen Fallgatterweg und Zum Bergfried.

Langel: Feuerwehrfest und Stadtmeisterschaft der Freiwilligen Feuerwehren Köln

Gleich 17 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln treten am Samstag,den  29. Mai 2010, gegeneinander an. Sie müssen eine verletzte Person aus dem Pumpenhaus der Stadtentwässerungsbetriebe an der Rheinbergstraße retten und gleichzeitig einen Brand bekämpfen. Das ist die diesjährige Übungsaufgabe im Wettstreit um den Titel des Kölner Stadtmeisters der Freiwilligen Feuerwehr. Gewertet wird unter anderem die Beachtung von Feuerwehrdienst- und Unfallverhütungsvorschriften sowie Einsatzkonzepten der Feuerwehr Köln.

Der Stadtfeuerwehrverband Köln e. V. veranstaltet die Stadtmeisterschaft alle zwei Jahre. In diesem Jahr besteht die Löschgruppe Porz-Langel 100 Jahre und richtet daher den Übungskampf aus.

Die Stadtmeisterschaft beginnt um 8:30 Uhr. Die besten drei Löschgruppen erhalten um 17:30 Uhr aus der Hand von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes auf dem Festplatz an der Rheinbergstraße Pokale und ehrt den Stadtmeister. Bei der Stadtmeisterschaft im Jahr 2008 in Worringen wurde die Löschgruppe Roggendorf Stadtmeister.

Ab 19 Uhr ist dann Party mit Livemusik.

Am folgenden Sonntag findet ganztägig ein Feuerwehrfest statt, das für alle etwas bietet:

– Tag der offenen Tür
– Familientag
– Vorführungen (u.a. Rettungshubschrauber, Flugfeldlöschfahrzeug, Höhenrettungstruppe)

Zur Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Langel.

Baumfrevel nun auch in Wahn

Der zerstörte Ahornbaum (Foto: porzerleben.de)

Schon wieder haben bisher nicht bekannte Täter einen städtischen Baum abgesägt.

Ein Ahorn in der Burgallee in Porz-Wahn wurde Opfer der Baumfrevler. Der Baum war etwa acht Meter hoch und hatte einen Stammumfang von 60 Zentimetern. Außerdem hieben die Täter mit einem Beil eine große Kerbe in zwei weitere Ahornbäume und sägten bei einer Kastanie die Rinde an. Der Schaden durch den Baumfrevel wiegt in diesem Fall umso schwerer, weil die Burgallee in einem geschützten Landschaftsbestandteil liegt.

Die Stadt Köln hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Außerdem bittet sie Zeugen, die etwas von dem Geschehen bemerkt haben, sich unter 0221 / 221-26036 beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen zu melden.

Ebenfalls in der Wahner Burgallee hat ein Tiefbauunternehmen, das dort einen Kanalanschluss für ein Neubaugebiet legte, bei einer Kastanie halbseitig die Krone und alle Wurzeln in einem Abstand von einem Meter zum Baum gekappt. Die Kastanie ist in diesem Zustand nicht mehr überlebensfähig, droht umzustürzen und muss deshalb gefällt werden. Den Antrag auf eine Fällgenehmigung zog das Unternehmen jedoch nach der Beschädigung des Baums wieder zurück. Damit handelt es sich um einen vorsätzlichen Verstoß gegen die Baumschutzsatzung und eine ebenso vorsätzliche Sachbeschädigung städtischen Eigentums. Die Stadt Köln wird Anzeige erstatten und von der Firma Schadensersatz fordern.