Linder Bruch

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Ursprung[Bearbeiten]

Der Linder Bruch, zwischen dem heutigen Stadtteil Köln-Porz-Lind und Troisdorf-Spich weitgehend längs des Mauspfads gelegen, ist durch Versumpfung entstanden. Im Präboreal, also um etwa 9000 vor Chr., war die Austrocknung eines ursprünglich hier verlaufenden Rheinarms abgeschlossen. Zu einem deutlich späteren Zeitpunkt begannen dann Einreiselungen von der hier deutlich höher gelegenen Wahner Heide (Mittelterrase) östlich des Gebietes. Hierdurch bildete sich ein See, der frühestens um 600 bis 800 vor Chr. versumpfte. Im 19. Jahrhundert war er dann vollständig vertorft, Torfstecher hatten ein gutes Auskommen. Um 1838 umfaßte der Linder Bruch rund 10,25 ha (41 Morgen). Das Wasser stand rund 1m (3½ Fuss) hoch auf einerundurchdringlichen Tonschicht. Noch um 1926 war der Bruch stellenweise so wassergefüllt, dass aus einem Boot heraus gefischt werden konnte. Im Zuge von Entwässerungsmaßnahmen um 1926 wurden die beiden Zuflussrinnen aus der Wahner Heide kanalisiert und zum Rhein hin abgeleitet.

Besiedelung[Bearbeiten]

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Der Bruch heute[Bearbeiten]

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Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

Joachim, Hans-Eckart Joachim: Ein Siedlungsplatz der Jüngeren Eisenzeit in Köln-Porz, "Linder Bruch". In: Jahrbuch Rhechtsrheinisches Köln 29.2003
Peters, Ilse: Das Linder Bruch, ein natürliches Archiv für die Landschafts- und Siedlungsgeschichte. In: Unser Porz, Band 8, 1966
Peters, Ilse: Verlandete Altwässer auf der Niederterrasse bei Köln? In: Eiszeitalter und Gegenwart 17.1966