Abwasser

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Abwasser früher[Bearbeiten]

Von Brunnen und später Pumpen holten sich die Haushalte früher ihr Frischwasser. War es verbraucht, dann wurde es in Senken auf den Grundstücken entsorgt. Für Fäkalien gab es auf jedem Grundstück zudem eine Fäkaliengrube.

Oberirdische Ableitungen[Bearbeiten]

Größere, befestigte Straßen wiesen auch Rinnsteine auf.

Unterirdische Ableitungen[Bearbeiten]

Schmutzwasser[Bearbeiten]

Den ersten Schritt zu einem unterirdischen Abwasser-System legte der Gemeinderat Heumar am 5.11.1909. Ab dem Jahr 1905 war in allen Porzer Orten ein Frischwassernetz entstand. Dies führte zu einem erhöhten Wasserverbrauch, wodurch die Frage der Entwässerung insbesondere von Schmutzwasser immer dringlicher wurde. Auch die zunehmende Industrialisierung brachte zunehmende Abwasser-Mengen mit sich. Nun stellte die Gemeinde Gelder für die Ausarbeitung eines Kanalprojektes bereit, um die Haus- und Küchenabwässer und ggfs. auch die Fäkalien wegzuschaffen. Die Ausarbeitung wurde dem Regierungsbaumeister Delkeskamp aus Wiesbaden übertragen.

Oberflächenwasser[Bearbeiten]

Am 9.9.1924 gründete sich die Wassergenossenschaft Wahn. Sie baute den Rheinkanal I als Vorfluter zum Schutz von Überschwemmungen durch die versickernden Bäche Butzbach, Scheuerbach und Asselbach sowie für den Linder Bruch und das Oberflächenwasser der Wahner Heide.

Klärwerke[Bearbeiten]

Klärwerk Ensen[Bearbeiten]

Klärwerk Wahn[Bearbeiten]

Im Jahr 1957 baute der Wasser- und Bodenverband Wahn dieses Klärwerk.

Das heutige Einzugsgebiet: Rund 92.000 Einwohner in Langel, Zündorf, Libur, Wahn, Wahnheide, Lind, Elsdorf, Urbach, Grengel, sowie Spich und Oberlar der Stadt Troisdorf. Hinzu kommen Abwässer von Gewerbe- und Industriegebieten.

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

Das Klärwerk Wahn (Link)
Der Wasser- und Bodenverband Wahn (Link)