Redaktion

Schülerzeichnungen zu Porz im Rathausfoyer

Im Frühjahr dieses Jahres hatte der Porzer Bürgermeister Willi Stadoll Jugendliche in den Porzer Schulen zu einem Wettbewerb zum Thema „Wie sehe ich mein Porz“ eingeladen. Zahlreiche Zeichnungen und Exponate sind von den Porzer Schüler angefertigt worden und werden ab 17. September im Foyer des Rathauses für zwei Wochen für jedermann zu sehen sein.

Verschieden Porzer Sponsoren haben für die Prämierung der Gewinner des Wettbewerbs, die am Samstag, den 17. September ab 15 Uhr stattfinden wird, Preise bereitgestellt.

Mittwochsmaler in Porz aktiv

Seit sechs Jahren gibt es in Köln die „Mittwochs Maler“ . Sie haben 2006 ein „Graffiti-und Jugendkunstprojekt“ ins Leben gerufen, das seit 2009 auch aus kommunalen Mitteln der Stadt Köln finanziert wird. Dieses Projekt ist nun auch in Porz angekommen. Kölner und Porzer Kinder und Jugendliche gestalten hierbei in Kooperation mit der GAG Immobilien AG Köln eine ganze Hauswand sowie eine angrenzende Fahrradgarage.

Das Konzept für das Bild: Ein Comic, der zum Leben erweckt wird:

„Um alle Ideen der Kinder und Jugendlichen umzusetzen haben wir uns überlegt ein aufgeschlagenes Comicheft auf die Wand zu malen. Das Besondere an diesem Heft wird sein, dass die Figuren in diesem Heft lebendig werden, bzw. zum Leben erwachen und aus den Kästchen des Comics heraus laufen, springen, purzeln, tanzen…Die einzelnen Figuren wurden von den Kindern ausgewählt und werden von uns mit Ideen, wie z.B. dem GAG Logo und einigen Erkennungsmerkmalen aus Porz ergänzt (Wappen, Schrift, U-Bahn Linie 7, etc.).“

Erste Bilder und weitere Informationen finden sie hier.

 

Der Struwwelpeter-Kosmos in Troisdorf

Seit 1845 träumen, wüten, brennen und fliegen Struwwelpeter, Paulinchen und der verträumte Robert durch die Kinderzimmer und Bücherschränke fast aller Länder dieser Welt. Das Bilderbuchmuseum in Troisdorf präsentiert ab 18. September eine Ausstellung, die den Kinderbuchklassiker von Heinrich Hoffmann als Spiegelbild von – nahezu – zwei Jahrhunderten zeigt.

Die überwältigende Popularität des Bilderbuches ließ bereits kurze Zeit nach dem Erscheinen der Erstausgabe Nachahmungen ebenso wie politisch motivierte Struwwelpetertravestien entstehen. Später traten kritische Auseinandersetzungen mit den vermeintlichen Erziehungsidealen des Autors in den Vordergrund.

Theater „Das Spielbrett“ mit neuen Stücken im Herbst

Probenfoto "Ich, Feuerbach", Foto: Christian Knull

Für Liebhaber anspruchsvollen Theaters gibt es im näheren Umkreis bald wieder interessante Möglichkeiten: Zwei neue Stücke für die kommende Herbstsaison werden derzeit im freien Theater „Das Spielbrett“ in Poll einstudiert.

Unter der Regie der Gründerin und Inhaberin Gisela Olroth-Hackenbroch hat am 8. Oktober „Ich Feuerbach“ Premiere – ein eindringliches Künstlerdrama von Tankred Dorst, das dem Publikum Einblicke in die Eitel- und Verletzlichkeiten der Theaterwelt verschafft. Ein gealterter, einst erfolgsverwöhnter Schauspieler müht sich um ein Engagement, das ihn nach langer Pause in das Berufsleben zurückführen soll. Er erscheint mit sicherem und routiniertem Auftreten zu dem Vorsprechtermin, aber es ist nur ein junger Regieassistent anwesend. Der Intendant lässt auf sich warten. Er kennt den Schauspieler von früher, müsste sich an ihn erinnern – aber wo bleibt er? Der Schauspieler sucht das Gespräch mit dem Assistenten, findet aber nicht den richtigen Ton. Er muss erfahren, dass der Assistent noch nie von ihm gehört hat und lässt sich schließlich auch den fatalen Grund seiner beruflichen Zwangspause entlocken…

Am 18. November ist im „Spielbrett“ dann die Premiere von Ibsens Klassiker „Nora oder ein Puppenheim“.  Das jetzt 132 Jahre alte Drama über die Selbstbefreiung einer Frau hat seine Kraft und Wirkung erhalten.

Dreifachturnhalle Humboldstraße wird nicht fristgemäß fertig

Lange Gesichter am Stadtgymnasium Porz und unter den betroffenen Sportvereinen: Die Sanierung der Dreifachturnhalle in Porz-Urbach, Humboldstraße, wird nicht wie erhofft zum neuen Schuljahr abgeschlossen sein.

Vielmehr ist absehbar, daß die Halle im ersten Schulhalbjahr 2011/2012 noch gar nicht nutzbar wird. Als neuer Termin wurde nun Anfang Februar 2012 genannt.

Schulbeginn 2011 – Aktion „Sicherer Schulweg“

Am Mittwoch geht die Schule wieder los, dann heißt es für alle Verkehrsteilnehmer wieder „aufgepasst!“

Besonders gilt dies natürlich auch in diesem Jahr für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger, die I-Dötzchen. Wurden sie bisher in der Regel von den Eltern zu den Kindertagesstätten gebracht, müssen viele von ihnen – sicher auch nach anfänglicher Begleitung – den Schulweg auf eigene Faust bewältigen.

Die Polizei Köln, die Verkehrswacht Köln und die Stadt Köln haben es sich erneut zur Aufgabe gemacht, den Schulbeginn nach den großen Ferien zu begleiten.

In der Woche ab 5. September 2011 starten die Aktionswochen „Sicherer Schulweg“ von Polizei Köln, Stadt Köln und Verkehrswacht Köln mit einer Reihe von Informations- und Aufklärungsangeboten in Schulen und im Umfeld der Schulen. In der Woche ab 12. September 2011 verstärkt die Polizei im Bereich der Schulen nochmals ihre Geschwindigkeits- und Gurtkontrollen, in der Woche ab 19. September stehen dann die Kontrolle von Falschparkerinnen und Falschparkern auf Radwegen sowie die Überprüfung von Schulbussen und Fahrrädern im Mittelpunkt.

Damit die Akzeptanz der Tempobeschränkungen vor Schulen erhöht wird, wird zehn Tage lang auch vor der GGS Humboldstraße in Porz eine Messanlage installiert. Sie ermittet die Geschwindigkeiten vorbeifahrender Fahrzeuge.