Redaktion

Maus im Zündorfbad

Nicht irgendeine sondern DIE MAUS kommt auf ihrer KölnBäder-Tournee auch nach Zündorf. Wer sein Kind z.B.  mit diesem Lieblingsstar fotografieren lassen möchte: Am Freitag, den 2. September ist von 17 bis 18 Uhr dafür Gelegenheit. Der Eintrittspreis in das Zündorfbad bleibt dabei regulär.

Sozialplan für Drugofa-Mitarbeiter

Ab 1. Januar 2013 wird die Warendistribution für die Bayer Vital GmbH, einem Anbieter von Pharmaprodukten für die Human- und Tiermedizin, von der PharmLog Pharma Logistik GmbH in Bönen, Kreis Unna, übernommen.

Im Zusammenhang mit der Vergabe der Warendistribution an die PharmLog wird die Bayer Vital ihren eigenen Logistikdienstleister, die Drugofa GmbH und 100%ige Tochtergesellschaft der Bayer Vital zum 31. Dezember 2012 schließen. In Köln-Porz befinden sich gleich zwei Standorte der Drugofa. Von der Schließung sind rund 100 Beschäftigte der Drugofa betroffen, für die ein Sozialplan gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern dieser Gesellschaft erstellt wird.

Entwässerungsbetriebe graben Porzer Straßen auf

Bis in den Dezember gibt es auf einigen Porzer Straßen Behinderungen und zusätzlichen Lärm. Denn die StEB saniert Mischwasserkanäle in diversen Straßen in den Stadtteilen Grengel, Lind, Urbach, Poll, Wahn, Wahnheide und Zündorf.

Betroffen sind nach Angaben des Bezirksbürgermeisters folgende Straßen:

Entwicklungskonzept Porz – nur heiße Luft? (Teil 1)

Es ist Urlaubszeit und die Ereignislage in Porz nicht die lebhafteste… Ein guter Zeitpunkt also sich auf porzerleben einmal in Ruhe gründlicher mit der Zukunft der Porzer Innenstadt zu beschäftigen.

Hierzu startet heute eine Serie, die fortgeschrieben werden soll. Beteiligungen und Kommentare sind jederzeit erwünscht.

Los gehen soll es mit einem Befund aus dem Jahr 1923. Seinerzeit befasste sich der Architekt und Städteplaner Fritz Schumacher mit der Entwicklung von Köln und dem Umland. Seine Ansichten führten zur Denkschrift „Köln. Entwicklungsfragen einer Großstadt„.

Frank Schwalm hat Schumachers Position für das „Nebenzentrum Porz“ 1998 in einem längeren Aufsatz wiedergegeben, der sich mit den Kölner Eingemeindungsplänen für den Raum Porz befasst. Es folgen kurze Auszüge aus diesem Aufsatz:

Schumacher hatte die Auffassung, dass das rechtsrheinische Gebiet sich „den Grenzen seiner extensiven Entwicklungsfähigkeit“ nähere. Die Lage von Porz unmittelbar am Rhein wurde als „hervorragender industrieller Standort“ für die expansive Kölner Wirtschaft angesehen. Schumacher befürchtete jedoch, daß der Ort Porz „ganz von der Industrie aufgefressen“ werde. Dort war durch die Industrialisierung die Stadtentwicklung bereits zu einer „unwandelbaren Form“ erstarrt. Die Wohnbebauung wuchs in die Industriegebiete hinein. „Nur noch mit großer Energie“ könne man die Bewohnbarkeit der anliegenden Ortschaften retten. Schumacher schlug deshalb vor, neue Industrie nördlich der bereits vorhandenen anzusiedeln. So könne das Industriegebiet in den Kölner Raum hinüberwachsen.

Die Nähe der Bahnlinie zum Rhein sah Schumacher als einen Nachteil für die Stadtentwicklung von Porz an. Sie erschwere „eine rationelle Ausgestaltung des Gebietes und eine Ordnung des jetzigen chaotischen Zustandes außerordentlich“.

Theater: „Zusammen ist man weniger allein“

Jetzt in der Ferienzeit sind Kulturangebote in Porz  ja dünn gesät. Theaterfreunde können sich immerhin schon auf ein Ereignis im September freuen. Dann wird das bereits durch seine Verfilmung bekannt gewordene Buch von Anna Gavalda auf die Bühne des Rathaussaals gebracht:

Die Geschichte spielt in Paris: Anfangs fetzen sich Camille (Silvia Seidel), die abgemagerte Künstlerin mit Putzjob und Franck (Ottokar Lehrner), der cholerische, im Grunde aber herzensgute Gourmetkoch und Schürzenjäger. Beide gehören zu einer eher unfreiwilligen Wohngemeinschaft von vier einsamen Menschen, die das Leben in einer großbürgerlichen Wohnung zusammengespült hat.

Arbeitslosigkeit in Porz steigt gegen den Trend

Die Zahlen des Arbeitsmarktberichts für den Juli sind da.

In Köln beträgt die Arbeitslosigkeit 9,8 Prozent oder 50.717 Personen. Binnen Jahresfrist bedeutet dies einen Rückgang um 4,5 Prozent. Dies ist der niedrigste Juli-Stand seit 19 Jahren, auch wenn im Vormonatsvergleich ein leichter Anstieg (Sommerflaute) stattfand.

Arbeitssuchend waren 74.507 Personen (-6,5 Prozent gegenüber Juli 2010) , in dieser Zahl sind auch viele Teilnehmer in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen enthalten. Peter Welters Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln: „Die weiterhin robuste Konjunktur belebt den
Kölner Arbeitsmarkt. Allerdings ist – aufgrund des späten Ferientermins in diesem Jahr – auch im August mit einem weiteren saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen.“

Leider liegen die Zahlen der Geschäftsstelle Porz nicht in diesem Trend:

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 128 auf 6.344 Personen gestiegen. Das waren 159 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 10,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,8%.

Statt sinkender Zahlen also ein Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit in Porz liegt aber dennoch im Kölner Durchschnitt – die Geschäftsstelle Mühlheim meldet 13,4 Prozent.