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Vereinssport: Hallen und Bäder kostenfrei

Rat beschließt Befreiung von Gebühren
Der Rat der Stadt Köln hat rückwirkend zum 1. Januar 2018 für die große Mehrzahl der Nutzergruppen die Abschaffung der Gebühren für städtische Sportstätten und Kölner Bäder beschlossen. Dies entlastet vor allem den Vereinssport bei der Hallennutzung mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 320.000 Euro und bei der Bädernutzung in Höhe von 130.000 Euro.
Zudem werden die Nutzungszeiten der Kölner Bäder für die schwimmsporttreibenden Vereine erweitert, hierfür stehen weitere 170.000 Euro bereit. Eine Entgeltordnung für die Benutzung der städtischen Sportstätten und der Kölner Bäder ersetzt die bisherige Sportstättengebührensatzung.

P&R-Parkhaus Porz-Wahn: 300 Plätze ab Dezember 2018

Der Bau des P&R-Parkhauses Porz-Wahn durch die KVB hat begonnen. Ab Dezember 2018 sollen Pendler im direkten Umfeld der S-Bahnstation rund 300 Stellplätze nutzen können. Die P&R-Anlage ist angebunden an die S-Bahn-Linien 12 und 13/19 sowie die Bus-Linien 160, 162, 163, 164, 167 und 505. Lediglich ein Fußweg von 100 Metern ist notwendig, um vom Auto in Bus oder Bahn umzusteigen. Zugleich wird die Parkraumsituation für die Anwohner entlastet, indem das “wilde Parken“ vermindert wird.

Der Bau mit zwei Etagen und rund 9.500 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche kostet insgesamt ca. 5,3 Millionen Euro. Die reinen Baukosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, die weiteren Kosten entstehen durch den Grunderwerb und die Planung. Der Bau wird durch Finanzmittel nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Bei einer dauerhaft sehr starken Auslastung ist das Parkhaus ausbaubar. Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs können ihren PKW bis zu 24 Stunden kostenfrei in der Anlage abstellen. Darüber hinaus gilt eine Tagespauschale von 25 Euro. Die P&R-Anlage empfiehlt sich somit nicht für Nutzer des Flughafens Köln/Bonn, um ihren Pkw hier für die Dauer ihrer Reise zu parken. Der Zugang zur Anlage wird durch eine Schranke sowie Parkhauswächter gesteuert.

Berufsfindungstag am Berufskolleg

Der Verbund Porzer Schulen “WiP“ gibt angehenden Berufseinsteigern außerhalb der Berufsmessen einen erweiterten Einblick in die Berufswelt. WiP steht für „Wir in Porz“ und ist seit mehr als 10 Jahren eine Gemeinschaft aller Schulformen in Porz. Um interessierten Schülerinnen und Schülern jeweils einen Beruf zu erklären und um hier auch schon erste praktische Erfahrungen anzubieten hat der Schulverbund bereits mit dem Beruf des Versorgungstechnikers einen Anfang gemacht. In diesem Jahr erweitert sich das Angebot mit den Berufen der Gießereitechnik und der Arbeit eines Schornsteinfegers.

Am 19. Oktober werden ca. 40 ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der allgemeinbildenden Schulen in Porz am „Tag der Berufsschule“ im Berufskolleg Porz die ersten praktischen Erfahrungen in den genannten Berufen sammeln und ganz viel handwerklich arbeiten. Die Arbeiten werden auch durch Auszubildende, Innungsmitglieder  und Mitarbeiter der einzelnen Gewerke begleitet.

Perspektiven der Verkehrsanbindung an Köln

Zwei Planungen könnten zukünftig – ob und wann, ist völlig offen – die öffentliche Verkehranbindung nach Köln verbessern. Dabei geht es um die Anbindung und Verbesserung der Linie 7, die bereits heute deutlich überlastet ist. Aber besonders wegen des Nadelöhrs Deutzer Brücke kann die Taktung nicht erhöht werden.

Umsteigepunkt nach Rodenkirchen? Foto: Vernetzte Bürgervereine

Den ersten Vorschlag hat die Vernetzung Porzer Bürgervereine vor zwei Wochen als Bürgerantrag in die Politik eingebracht. Er siehr eine Buslinie zwischen der Haltestelle Westhoven – Kölner Straße der Linie 7 und der linksrheinischen Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer über die Rodenkirchener Autobahnbrücke vor. Dabei soll auch ein späterer Zwischenstopp an der neuen Stadtbahnhaltestelle „Am Verteilerkreis“ eingeplant werden. Die neue Buslinie sollte in der Taktung den Linien 7 und den Linien 16 + 17 angepasst werden. Gleichzeitig könnte durch die Verknüpfung mit einem P+R-Platz, einer Bike-Station (KVB) und einem B+R-Platz (Anlage Bild 4) die Attraktivität der kombinierten Haltestelle in Westhoven erhöht und damit die Fahrgastzahlen der Buslinie gesteigert werden. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit dieser Buslinie könnte der Fahrplan auf die morgendliche und abendliche Berufsverkehrszeit während der Werktage begrenzt werden. Soweit der Vorschlag der Bürgervereine. Die Porzer Politik unterstützt den Vorschlag. Bei der KVB ist man zu einer Prüfung bereit, aber skeptisch hinsichtlich des Fahrgastaufkommens. Zudem dürften die Busse auf der A4 nur mit Tempo 60 fahren, soweit hier Fahrgäste stehend transportiert würden.

Der zweite Vorschlag gründet auf der Planung für die „Ost-West-Achse“ in Köln zwischen Aachener Weiher und Heumarkt.

CDU mit neuem Vorstand

Werner Marx neuer CDU-Chef

Die CDU Porz hat einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde der Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung, Werner Marx. Seine Stellvertreter sind Stefan Götz, Simon Richrath, Helge Schlieben und Thomas Werner. Als Beisitzer wurden gewählt: Hartmut Achten, Hajo Bähner, Erwin Bäuml, Heinz-Jürgen Balling, Andreas Bischoff, Anna Fischbach, Thorsten Frenser, Markus Galle, Marc Hartmann, Uwe Kaven, Sandra Kempke-Schneider, Willi Krameyer, Helmut Lerchen, Dirk Lewandrowski, Holger Ludwig, Georg Melchers, Marlies Meurer, Birgitt Ogiermann, Norbert Schmidt, Renate Schmidt. Zur Mitgliederbeauftragten wurde Anita Mirche gewählt. Der neu gewählte Vorsitzende Werner Marx kritisierte die Stillstandspolitik der rot-grünen Landesregierung und appellierte an alle, bei der Landtagswahl für den notwendigen Wechsel zu sorgen.