Tag der Luft- und Raumfahrt

Airbus A 380 Testflugzeug (Fotos: porzerleben.de)

Auch porzerleben war natürlich auf dem Tag der Luft und Raumfahrt von DLR und ESA.  Das Wetter beschehrte zwar immer mal wieder Regen, aber dennoch kamen mit 85.000 Besuchern nur etwa 15.000 weniger als im letzten Jahr.

Attraktionen gab es wieder genug: Der Airbus A 380 fliegt zwar inzwischen täglich über Porz hinweg, allerdings aus Frankfurt kommend in einer Höhe von 8.000 m zum Beispiel nach Washington. Viel eindrucksvoller sieht er von nah und von innen aus. Die ausgestellte Maschine war allerding das Testflugzeug von Airbus und daher weitgehend ohne die Innenausstattung für Passagiere. Vor der Zugangskontrolle bildete sich eine gut hundert Meter lange Warteschlange.

Das Stratosphären-Observatorium im Flugzeug

Zum ersten Mal in Europa war das Forschungsflugzeug SOFIA von NASA und DLR. Dies ist ein verkürzter Jumbo-Jet, in den ein Infrarot-Teleskop eingebaut (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie). In 14 km Höhe öffnet sich die riesige Luke über dem Teleskop und bei 800 Stundenkilometer beobachten Wissenschaftler dann ungestört die Sternenwelt.

Rund 700 Mio. Euro kostete Anschaffung und Umbau des Flugzeugs. Dafür wird das in Deutschland gebaute  Teleskop mit einem Durchmesser von 2,70 Meter etwa 20 Jahre nutzbar sein.

Im Astronauten-Trainingscamp waren natürlich auch Astronauten vertreten. Sie plauderten über Astronautennahrung und gaben Autogramme. Auf dem Foto sind zum Beispiel die beiden Astronauten Andrew Jay „Drew“ Feustel (zweiter von rechts) und Gregory Harold „Box“ Johnson (ganz rechts) zu sehen. Beide waren im Mai/Juni dieses Jahres auf dem letzten Flug der Raumfähre Endeavour dabei, Johnson war der Pilot der Mission.

Autogrammstunde der Astronauten

Auch die kleinen „Forscher von Morgen“ kamen beim „Tag der Luft- und Raumfahrt“ nicht zu kurz, für jede Altersgruppe war etwas dabei: Gemeinsam mit ihren Eltern erkundeten die Kleinen im Vorschulalter das Gelände auf einer Wissenschaftsrallye und experimentierten im „Haus der kleinen Forscher“ zu den Themen Raumfahrt, Astronomie und Umwelt.  Großer Andrang herrschte ebenfalls im DLR_School_Lab.

German Garrison - Jedi-Ritter und mehr

Auch die Phantasie kam schließlich nicht zu kurz: Unmittelbar nach der politischen Prominenz trat die Truppe „German Garrisson“ auf die Bühne. Dies ist Deutschlands größter Star Wars Kostümclub. In ihren selbst angefertigten Kostümen brachten sie die Faszination ein Stück auf die Bühne, die in der nüchternen technischen Welt von DLR und ESA inzwischen etwas verloren gegangen ist: Für Porzer scheint die Begegnung mit Astronauten und Raumfahrt-HighTech durch die Tage der Luft- und Raumfahrt inzwischen ein Stück selbstverständlicher geworden zu sein.

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