Ersatzneubau Berger Brücke – Planung beginnt

Im Jahr 1965 wurde die Berger Brücke als Spannbetonbrücke über insgesamt sechs Gleise der Deutschen Bahn AG sowie den Deutzer Weg/Friedrichstraße errichtet. Es ersetzt den bis dahin vorhandenen ebenerdigen Bahnübergang. Zur Längsvorspannung wurde damals ein Spannstahl verwendet, der, so die heutige Erkenntnis, zur Spannungsrisskorrosion neigen kann, sodass sich das Bauwerk insgesamt in keinem guten Zustand befindet und durch einen Neubau ersetzt werden muss.

Die Sperrzeiten für die Umsetzung der Maßnahme müssen der Deutschen Bahn im Bereich der Fernbahngleise mit einer Vorlaufzeit von mindestens fünf Jahren beantragt werden.Auch wenn die  Planungszeit ansonsten bis zu drei Jahre beträgt, wird die neue Brücke somit noch mindestens fünf, eher sechs Jahre auf sich warten lassen. Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau plant, die neue Brücke an gleicher Stelle mit gleicher Breite und Höhenlage zu errichten.

Die Verwaltung legt dem Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 1. September 2020, den Beschluss für die Planung des Abbruchs und des Neubaus der Brücke Bergerstraße in Köln-Porz vor. Bestandteil der Planung wird die Ausarbeitung eines Verkehrskonzeptes für die Dauer der Bauzeit sein. Die Verwaltung wird durch den anstehenden Beschluss zunächst damit beauftragt, die Planung bis zum Entwurf vorzubereiten. Für den Brückenneubau, einschließlich des Abbruchs, werden Gesamtkosten inklusive Planungsleistungen in Höhe von 29 Millionen Euro veranschlagt.

(auf der Basis einer Pressemitteilung der Stadt Köln)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie diese Aufgabe: *