Gesundheit: Erhöhte Wachsamkeit sinnvoll!

Wegen der Ausbreitung der Influenza in Köln – und nun auch noch dem ersten Fall einer Corona-Erkrankung im Rheinland (Heinsberg) – gibt das das Gesundheitsamt Köln aktuelle Tipps zur Verhinderung der Weiterverbreitung. Seit Anfang Oktober 2019 wurden bis zum 25. Februar 2020 insgesamt 1.002 Nachweise von Influenza (echter Grippe) in Köln registriert, davon 150 in der vergangenen Woche. Die Zahlen steigen also stetig.

Um im privaten Bereich eine Weiterverbreitung zu verhindern, sollten beim Husten und Niesen der Mund und die Nase mit der Ellenbeuge bedeckt werden. Es sollten Papiertaschentücher verwendet werden, die nach einmaligem Gebrauch sofort entsorgt werden. Regelmäßiges Händewaschen senkt das Risiko der Weiterverbreitung und schützt auch bisher gesunde Personen vor einer Ansteckung. Vermeiden Sie, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Zudem ist es in diesen Zeiten auch völlig legitim, nicht jedem die Hand zu geben.

Die Grippe äußert sich in der Regel durch ein plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Husten, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen. Sie kann zur akuten Verschlechterung chronischer Erkrankungen führen und es kann zu Komplikationen wie zum Beispiel Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung kommen, deren Spätfolgen tödlich sein können.

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Aktuelles zum Corona-Virus: In der vergangenen Woche wurde in der Kölner Uniklinik ein Patient nachsorglich behandelt, bei dem inzwischen der Corona-Virus nachgewiesen wurde. Mit dem Patienten in Kontakt gekommen sind zehn Mitarbeitende der Uniklinik und 31 Patienten. Darunter auch ein Soldat der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums. Daraufhin wurde am heutigen Mittwoch ein Bereich der Flugbereitschafts-Kaserne in Wahn vorsorglich geschlossen, zugleich der Soldat im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz auf das Coronavirus getestet. Die Sperrung wurde gegen 15:50 Uhr wieder aufgehoben.
Aktualisiert um 19:45 Uhr: Der Soldat hat sich tatsächlich mit dem Virus infiziert und wird nun in Koblenz behandelt.

Weitere Informationen sind abrufbar unter http://www.stadt-koeln.de/corona-virus. Hier hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt.

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