Flüchtlingsunterkunft auf Wahner Bundeswehrgelände?

StadtAuf erneute Initiative von Oberbürgermeister Jürgen Roters hat die Führung der Bundeswehr am Standort Köln der Stadt jetzt zwei nicht mehr genutzte Flächen benannt, die möglicherweise für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden könnten: Es handelt sich um ein Grundstück unmittelbar auf dem Gelände der Luftwaffenkaserne in Wahn und ein ausgelagertes größeres durch die Bundeswehr genutztes Grundstück. Die Flächen werden jetzt durch das Sozialdezernat der Stadt Köln, das für die Flüchtlingsunterbringung zuständig ist, zeitnah auf ihre Eignung überprüft. Oberbürgermeister Jürgen Roters hat die zuständige Beigeordnete für Soziales, Integration und Umwelt, Henriette Reker, beauftragt, die Abklärung mit der Bundeswehr zügig voranzubringen.  Die gemeinsame Begutachtung der nun benannten Flächen mit der Bundeswehr und den städtischen Beteiligten soll zeitnah terminiert werden.

Bereits seit dem Antrittsbesuch des Standortältesten, Brigadegeneral Michael Gschoßmann, am 26. November 2013 ist Oberbürgermeister Jürgen Roters mit ihm beziehungsweise seinem Stellvertreter, Hauptmann Rüdiger Wenzel, im Gespräch über die Problematik der Flüchtlingsunterbringung in Köln. Zu diesem früheren Zeitpunkt standen aber freie oder freiwerdende Flächen nicht zur Verfügung. Inzwischen hat sich die Grundstücksfrage vor dem Hintergrund der akuten Bedarfslage und der kooperativen Zusammenarbeit mit dem Standortältesten konkretisieren lassen.

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