Schlagwort: P&R

P&R-Parkhaus Wahn in Betrieb

Die Benutzungsbedingungen

Am Freitag, den 11. Oktober nimmt die neue P&R-Anlage am Bahnhof Wahn ihren Betrieb auf. Sie bietet 298 Stellplätze für PKW bis 2m Höhe und einige Motorräder/-roller auf drei Ebenen. Porzerleben.de war bei der Eröffnung dabei. Doch vor dem Bericht gleich das Allerwichtigste:

Berechtigtes Parken bis zu 24 Stunden bei unmittelbarer Benutzung des VRS/OPNV ist kostenlos. Unberechtigtes Parken kostet hingegen pauschal 25 EUR pro 24 Stunden.

Das Parkhaus ist ausschließlich als P&R-Anlage konzipiert. Bei der Ausfahrt muss die vorherige Nutzung des VRS nachgewiesen werden – in den ersten drei Monaten ist dazu die Pförtnerloge an der Ausfahrtschranke 24 Stunden besetzt, danach wird durch automatische Scans kontrolliert. Der Nachweis geschieht also dauerhaft durch Vorzeigen des Fahrtickets. Für Nutzer gilt daher: Die genutzten Fahrausweise auf jeden Fall bis zur Auslösung des KFZ aufheben!

Der Ein- und Ausfahrt-Bereich (Foto: porzerleben.de)

Nun aber zum Bauwerk und zur Eröffnungsfeier: Geplant seit 2014, gebaut seit 2018, hat die KVB einen ästhetisch ansprechenden Bau errichtet. Der Entwurf von Architekt Schulte wurde von 16 Firmen termingerecht umgesetzt. Die Stahlverbundkonstruktion wirkt sehr licht und offen, die großzügige Bemessung der Parkflächen und Zufahrten werden die Nutzer schätzen lernen. Es gibt Sonderparkplätze für Behinderte, für Frauen und Familien. Die vorinstallierten Ladeplätze für Elektrofahrzeuge werden demnächst betriebsbereit sein – zunächst acht, später 18 und bei Bedarf noch mehr. Überhaupt kann die Parkpalette bei Bedarf um zwei Etagen mit 210 Stellplätzen erweitert werden, dann gibt es auch Aufzüge.

Von den 5,3 Mio. Euro Baukosten hat der Bund den größten Anteil finanziert. Die Stadt ist mit 900.000 Euro aus der Stellplatzabgabe beteiligt.

Bei der Eröffnung am Donnerstag vormittag waren neben den Vertretern der KVB und der bauausführenden Firmen auch Mitglieder aus der Bezirksvertretung und aus Porzer Bürgervereinen anwesend.

P&R-Parkhaus Porz-Wahn: 300 Plätze ab Dezember 2018

Der Bau des P&R-Parkhauses Porz-Wahn durch die KVB hat begonnen. Ab Dezember 2018 sollen Pendler im direkten Umfeld der S-Bahnstation rund 300 Stellplätze nutzen können. Die P&R-Anlage ist angebunden an die S-Bahn-Linien 12 und 13/19 sowie die Bus-Linien 160, 162, 163, 164, 167 und 505. Lediglich ein Fußweg von 100 Metern ist notwendig, um vom Auto in Bus oder Bahn umzusteigen. Zugleich wird die Parkraumsituation für die Anwohner entlastet, indem das “wilde Parken“ vermindert wird.

Der Bau mit zwei Etagen und rund 9.500 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche kostet insgesamt ca. 5,3 Millionen Euro. Die reinen Baukosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, die weiteren Kosten entstehen durch den Grunderwerb und die Planung. Der Bau wird durch Finanzmittel nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Bei einer dauerhaft sehr starken Auslastung ist das Parkhaus ausbaubar. Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs können ihren PKW bis zu 24 Stunden kostenfrei in der Anlage abstellen. Darüber hinaus gilt eine Tagespauschale von 25 Euro. Die P&R-Anlage empfiehlt sich somit nicht für Nutzer des Flughafens Köln/Bonn, um ihren Pkw hier für die Dauer ihrer Reise zu parken. Der Zugang zur Anlage wird durch eine Schranke sowie Parkhauswächter gesteuert.

Bezirksvertretung Porz will Parksituation am Bahnhof Wahn verbessern

Die P&R-Parkplätze am Bahnhof Wahn sind regelmäßig völlig überlastet, da der Bahnhof Wahn unmittelbar an der Tarifgrenze des VRS liegt und deshalb stark durch VRS-Kunden aus dem Rhein-Sieg-Kreis genutzt wird. Die Nähe zum Flughafen Köln/Bonn und die besonders günstige Anbindung über die S13 macht die P&R-Anlage außerdem attraktiv für Urlauber, die ihre Autos für einige Tage bis einige Wochen „kostenneutral“ abstellen. „Das ohnehin schon knapp bemessene Parkplatzangebot darf nicht noch künstlich durch Dauerparker reduziert werden“, so die Wahner CDU-Bezirksvertreterin Birgitt Ogiermann. „Hier ist dringend ein tragfähiges Konzept der Verwaltung gefordert.“