Kategorie: Soziales

Alles rund um Soziales und Gesundheit: Themen, Gruppen, Aktivitäten

Jochen Ott: „Ich komme wieder auf den Bauspielplatz !“

„Kochen mit Jochen“-Tour: Alle Fotos, alle Videos …

„Im Rahmen meiner „Kochen mit Jochen“-Tour war ich im Porzer Jugend- und Begegnungszentrum Glashütte und auf dem Bauspielplatz Senkelsgraben in Wahnheide, wo ich bei der Zubereitung des Mittagessens im Küchenbetrieb beim Kochen und der Essensausgabe geholfen habe …“, so Landtagskandidat Jochen Ott in einer Meldung auf seiner NRW-Homepage.

Hier geht´s zu allen Fotos und Videos der „Kochen mit Jochen“-Tour …

Jugendeinrichtungen: „Keine Kürzungen für Kurze“

Die Kölner Jugendeinrichtungen machen sich für die Fortsetzung und den Ausbau der wertschöpfenden und nachhaltigen Kinder- und Jugendarbeit stark. Ihre Zusammenschlüsse  AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen Köln) und JUGZ (Jugendzentren Köln) sehen durch Kürzungsvorschläge im Haushalt der Stadt Köln  ihre Jugend- und Kinderarbeit bedroht. Auf ihrer Aktionswebsite befürchten sie: „Die geplanten Kürzungsvorschläge werden dazu führen, dass viele Jugendeinrichtungen ihre Pforten schließen müssen.“

Das Anliegen der Jugendeinrichtungen kam beim Kölner Bürgerhaushalt 2010 im Bereich Schule/Bildung mit 937 gegen 70 Stimmen auf den 1. Platz. Hierzu nahm die Kölner Stadtverwaltung wie folgt Stellung:

Trotz der seit Jahren angespannten Haushaltslage ist es im Doppelhaushalt 2008/2009 gelungen, erhebliche Mittel für die Jugendarbeit zuzusetzen. Im Vergleich zu 2007 wurde der Haushalt für Jugendeinrichtungen und Jugendprojekte 2009 um 1.336.000 EUR erhöht. Diese Entwicklung macht deutlich, welche Bedeutung der Rat der Stadt Köln der Arbeit in Jugendzentren beimisst. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage der Stadt Köln und notwendigen Einsparungen ist jedoch nicht absehbar, ob die städtischen Mittel weiter in dieser Höhe zur Verfügung stehen.

Nun findet sich Online auf der Website der Stadt Köln dieser Eintrag: „Das Votum der Bezirksvertretung Porz folgte dem Votum der Verwaltung und stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu.“ Doch was heißt das eigentlich?

Die Aktionen der Jugendheime laufen indes weiter. Am Freitag, den 26. März 2010 fanden an verschieden Orten in der Kölner Innenstadt sogenannte Flashmobs statt. Rund 500 Kinder und Jugendliche waren an den Akivitäten beteiligt. Von der Suche nach dem Geld bis hin zum Einfrieren durch die „soziale Kälte“ waren die jungen Demonstranten aktiv.

Der „heiße Stein“ im Sozialen Brennpunkt

Was wird aus dem „kühlenden Tropfen“ ?

Jeder kennt das Sprichwort vom steten Tropfen, der den Stein höhlt. Und wir wissen auch, was der „kühlende“ Tropfen für den „heißen Stein“ bedeutet. Doch was geschieht eigentlich konkret, wenn der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“ versiegt, welcher sich im Zentrum eines Sozialen Brennpunktes befindet ?

115 – Zentrales Behördentelefon

Kennen Sie die Telefonnummer 115? Die 115 bietet einen direkten telefonischen Draht in die öffentliche Verwaltung. Dabei spielt es keine Rolle, welche Behörde oder welches Amt für das Anliegen zuständig ist.

Seit dem Start dieses bundesweiten Projektes ist unsere Region dabei: Köln, Bonn, Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Bergisch Gladbach, Rhein-Erft-Kreis, Hürth, Frechen und der Landschaftsverband Rheinland.

Grundlage des Dienstes ist eine zentrale, sich ständig erweiternde  Wissensdatenbank, in der Informationen zu den am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen der beteiligten Verwaltungen hinterlegt sind. Mehr als 80 Prozent der Anrufe können unmittelbar und ohne weitere Nachfragen beantwortet werden. Neben Fragen zu Ausweis- und Passangelegenheiten, Führerschein, Wohngeld und Standesamt wünschen die Anruferinnen und Anrufer bisher zumeist Informationen zu Landes- und Bundesleistungen wie Steuern, Rentenangelegenheiten oder Elterngeld.

Das bisherige lokale Serviceangebot für Köln unter der bekannten Rufnummer 0221 / 221-0  wird auch weiterhin im Rahmen der bestehenden Tarife ohne Zusatzkosten angeboten.

Börse für Konfirmationsbekleidung

Kleiderbörse in der Friedenskirche Urbach

Gut erhaltene und wenig getragene Konfirmationskleidung wird bei der zweiten Kleiderbörse am Sonntag, 21. März, in der
evangelischen Friedenskirche, Kastanienweg 8-10, angeboten.

Von 11 bis 13 Uhr können Interessierte dort nach geeigneter und preisgünstiger Bekleidung für das wichtige Fest Ausschau halten. Eltern, die die Konfirmationskleidung ihrer Kinder anbieten möchten, können die Kleidungsstücke am Samstag, 20. März, von 10 bis 12 Uhr mit Angabe der Adresse und einer Preisvorstellung in der Kirche abgeben.

Kontakt: Gemeindeamt der Evangelischen Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide, Telefon 02203/650

Fluglärm-Studie bestätigt erhöhte Risiken für die Gesundheit

Im Einzugsbereich des Flughafen Köln-Bonn wurde eine Studie „Risikofaktor nächtlicher Fluglärm“ durchgeführt. Sie bestätigt, was viele Einwohner von Porz und den umliegenden Städten und Gemeinden empfinden: Fluglärm macht krank.

Geleitet hat die Studie der Bremer Epidemiologe Prof. Eberhard Greiser. Ausgewertet wurden Krankenhaus-Entlassungs-Daten von mehr als einer Million Versicherten aus der Stadt Köln, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis aus dem Jahr 2004. Ergebnis:  Im Vergleich zu Personen, die keinem Fluglärm ausgesetzt sind, steigt das Erkrankungsrisiko bei Herzkreislauf-Erkrankungen mit zunehmender Fluglärmbelastung. Bei Frauen sind außerdem die Erkrankungsrisiken für Depressionen signifikant erhöht. Diese Gefahren bestehen schon ab einem Dauerschallpegel von 40 Dezibel.

Veröffentlicht wurde die Studie durch das Umweltbundesamt. Dessen Präsident Jochen Flasbarth kommentiert:  „Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass wir mehr tun müssen, um Bürgerinnen und Bürger vor Lärm zu schützen. Wir sollten im Sinne einer nachhaltigen Mobilität, kritisch darüber nachdenken, welche Nachtflüge wirklich notwendig sind“.

Die Studie hat inzwischen auch in anderen Bundesländern viel Aufmerksamkeit erfahren und insbesondere die Gegner von Nachtflügen bestätigt. Sie ist zudem erwartungsgemäß zum Zankapfel geworden und wird vom ursprünglichen Auftraggeber, dem Rhein-Sieg-Kreis, inzwischen methodisch in Zweifel gezogen – wohl aus wirtschaftspolitischen Gründen…