Bombe entschärft – Zünder musste gesprengt werden

Gegen 19:15 Uhr hat der Kampfmittelbeseitigungsdient den Zünder der Bombe durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich gemacht. Nach abschließender Kontrolle von Zündvorrichtung und Bombe konnte gegen 19:25 Uhr Entwarnung gegeben werden. Die Sprengung erfolgte mit einem hörbaren Knall. Sie war erforderlich, weil der Zünder eine Beschädigung aufwies und nicht wie sonst üblich auf mechanischem Wege deaktiviert werden konnte. Das verlängerte den Zeitraum bis die Entschärfung abgeschlossen werden konnte.

Die Evakuierungen waren gegen 18 Uhr abgeschlossen. Die Räumung eines Seniorenheims hatte ebenso zu einer Verzögerung geführt wie vier Personen, die teilweise mit Hilfe der Kölner Polizei nachdrücklich angesprochen werden mussten, ihre Wohnungen zu verlassen. Das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei Köln waren insgesamt mit 150 Kräften vor Ort im Einsatz.

Das Thema ist damit für die Bewohner von Eil noch nicht unbedingt beendet. Markierungen vor dem Gebäude und auf der Humboldstraße verweisen darauf, dass hier demnächst weitere Probebohrungen erfolgen, denn es werden weitere Fliegerbomben in diesem Erdreich vermutet.

(Texte aus Pressemitteilungen der Stadt Köln)

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