Bombenfund auf der Humboldstraße – Sperrungen ab 16:15 Uhr, Räumung um ca. 17.30 Uhr

Der Evakuierungsbereich

Der Evakuierungsbereich

Am heutigen Mittwoch, 15. Januar 2014, ist am Vormittag in Köln-Porz auf dem Grundstück der neuapostolischen Kirche an der Humboldstraße eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Für die Bombenentschärfung muss in einem Umkreis von rund 300 Metern zum Fundort evakuiert werden – betroffen sind rund 2.700 Personen.

Nach Abstimmung zwischen Kampfmittelbeseitigungsdienst, Ordnungsamt der Stadt Köln, Feuerwehr und Polizei Köln wurden die Sperrungen für den Verkehr bereits um 16.15 Uhr eingerichtet. Die Entschärfung der Bombe ist für 18.15 Uhr vorgesehen.

Als Anlaufstelle wurden Räumlichkeiten im Stadtgymnasium Porz an der Humboldtstraße 2-4 eingerichtet, darunter die Großsporthalle.

Der zu evakuierende Bereich betrifft rund um die Humboldtstraße den Radius von der Aachener Straße im Norden bis zur Solinger Straße und zu den Sportplätzen im Osten und Süden und bis zur Ohmstraße im Westen. Von der Evakuierung sind unter anderem zwei Schulen (Kopernikus-Hauptschule Bonner Straße und die Max-Planck-Realschule), eine Kindertagesstätte an der Bonner Straße und ein Seniorenheim in der Königsberger Straße betroffen. Die Schulen und die Kindertagesstätte können ihren Betrieb wie gewohnt bis in den Nachmittag weiterführen. Aus dem Seniorenheim müssen rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner evakuiert werden.

Die 5-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart liegt im rückwärtigen Bereich auf einem Grundstück an der Humboldtstraße, Höhe Hausnummer 75, zwischen Bonner Straße und Siemensstraße in 3 Metern Tiefe senkrecht im Boden. Dort wurden zur Vorbereitung für ein Bauvorhaben Verdachtsbohrungen vorgenommen. Dabei ist die Bombe gefunden worden.

(auf der Basis von Presseinformationen der Stadt Köln)

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