Zündorf

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Frühgeschichte[Bearbeiten]

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Erste Erwähnungen[Bearbeiten]

Früher waren Niederzündorf und Oberzündorf strikt getrennte Kirchdörfer mit je eigener Pfarrei. Während Niederzündorf als Handelsplatz durch einige große Handelshäuser geprägt war, wurde in Oberzündorf durch eine große Zahl von Höfen Landwirtschaft betrieben.

Der Namen: Ursprung und Varianten[Bearbeiten]

In alten Quellen finden sich die Namen Zudendorp, Zudindorf, Udendorp und Zuhudendorph. Rätsel gibt der erste Teil des zusammengesetzten Dorfes auf. Wie so häufig, ergibt sich damit die Frage: Geht die Benennungen auf eine Familie zurück oder auf eine Charakteristik des Standorts?

Historischer Abriss[Bearbeiten]

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Stadtteil- und Flurgrenzen[Bearbeiten]

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Alte Straßen[Bearbeiten]

In früheren Jahrhunderten wurde Oberzündorf und Niederzüdorf strikt getrennt gesehen. Oberzündorf war ein Straßendorf. Damit lagen alle Häuser an der damaligen Dorfstraße (heute: Hauptstraße), deren Hausnummerierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits von Süden nach Norden vorgenommen wurde. Haus Nr. 1 war damals wie heute der Börschhof. Anders Niederzündorf : Hier gab es im Westen die Kirchgasse, sie begann in Verlängerung des Leinpfades vor dem Turmhof und führte weitgehend gerade bis zu St. Michael führte. Im Osten verlief die von Porz kommende Verbindungsstraße und führte fast schnurgerade bis nach Oberzündorf und von dort weiter nach Süden. Zwischen beiden Straßen gab es mehrere Verbindungswege, darunter die Gütergasse und die Enggasse. Die erste Vergabe von Hausnummern begann am Turmhof, dem damals nördlichsten Gebäude, und zählte dann die Häuser nach Süden. Allerdings wurde dabei keine Systematik nach dem Wegnetz eingehalten.

In alten Zeitungen finden sich um 1876 an Bezeichnungen:

  • aus Oberzündorf: Am Kinkelsmaarer Weg (Flur 1); Kinkelsmaarer Pfad (Flur 1); In der Auel (Flur 2)
  • aus Niederzündorf: An der Heerstraße (Flur 1); Schmitzgasse; Stiegelsgasse; Am Schickenort

Charakteristika des Ortsteils[Bearbeiten]

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Ausgrabungen[Bearbeiten]

Bei Bauarbeiten / privaten, mit der Stadt Köln abgestimmten Ausgrabungen wurden in den letzten Jahren entdeckt:

  • "Wandgemälde" mit holländischen Mustern in der Parterre-Wohnung
  • ein Brunnen unter den Fundamenten des Hauses, hofseitig, allerdings mit einem vermutlichen Zugang von innen. Der Brunnen wurde bis in eine Tiefe von 9,50 m freigelegt, führt zeitweise Wasser
  • ein weiterer Brunnen (zugeschüttet) befindet im Hof, aus diesem erfolgte m Zweiten Weltkrieg eine Versorgung von Zündorf
  • ein sehr altes ? Gewölbe mit einer Rückwand, die wahrscheinlich im 30-jährigen Krieg zusammengestückelt wurde, bestehend aus einer Tuffstein-Grundmauer (eine weitere befindet sich in einem "Seitengewölbe" - also scheint hier noch vor dem 30-jährigen Krieg 1618 - 1648 ein größeres Bauwerk gestanden zu haben. Im Gewölbe befindet sich eine Brandschicht und in der nordostlichen Ecke Tonreste (Töpferei?)
  • Mauerreste unter dem Kellerboden im südwestlichen Raum,
  • weitere Fundamente im Hofbereich,

es wurden viele Scherben sowie Anderes gefunden:

  • eine Siegburger Vase, mehrere Klickerflaschen, Aufgezählter Listeneintrag, Verschluß aus der Zündorfer Brauerei Immendorf, Reste von Bartmannskrügen, Geschirrstücke aus vielen Perioden, Krugteile aus vielen Perioden.

Im Brunnen liegen noch viele Scherben, die aber fachmännisch geborgen werden sollten

Zündorfer Geschichten[Bearbeiten]

Hand Burgwinkel erinnert sich (Link auf Porz-Wiki-Seite)

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

PDF-Download: Historischer Stadtteilspaziergang (2021), Autor: Reiner Lindlahr