Johann-Beckschäfer-Straße

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Historisches[Bearbeiten]

Die Bezirksvertretung Porz hat am 7. Oktober 1976 die Benennung dieser Straße beschlossen. Johann Beckschäfer (1880-1945) wurde 1924 als KPD-Mitglied in den Heumarer Gemeinderat gewählt. Im Rahmen der „Aktion Gewitter“ nahm ihn im August 1944 die Porzer Schutzpolizei fest und brachte ihn in ein Sammellager nach Deutz. Von hier wurde er in das Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg eingewiesen, wo er im März 1945 verstarb. In Zündorf hat Beckschäfer jedoch nie gewohnt. An ihn und weitere politische Nazi-Opfer erinnert ein Gedenkstein am Porzer Bezirksrathaus.

Diese Straße befindet sich in einem Zündorfer Siedlungsgebiet, das Mitte der 1970er Jahren entstanden ist. Sie reicht auf einer Länge von 102 Meter von der Schmittgasse bis zur Franz-Schaaf-Straße. Westlich finden sich die Hausnummern 1 bis 15, östlich die Nummern 2 bis 6.

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]