Hotel zur Post

Aus porzerleben.de/porz-wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
AK-Ausschnitt um 1952, Verlag Pohlen
Inserat Adressbuch 1960

Geschichte des Gasthauses[Bearbeiten]

Bereits um 1900 zeigt eine Ansichtskarte das Hotel zur Post in Wahn in der Frankfurter Straße Nr. 92, später in den 1930/40er Jahren wird es die Nr. 142. Um 1900 bestand das Gebäude aus zwei Etagen, das Hotel wurde vom Wirt Peter Reinold als Radfahrer-Bundeshotel zur Post beworben. Südlich des Gebäudes ist ein Biergarten zu sehen. Die Benennung des Hotels rührt von dem lange Jahrzehnte schräg gegenüber befindlichen Postamt. Auf einer Ansicht der Frankfurter Straße von 1909 ist das Gebäude bereits durch ein weiteres Geschoss aufgestockt. 1930 erscheint das Gebäude als schmuckes "Gasthaus". An dem Hotel war/ist ein Theatersaal angebaut, der spätestens ab den 1930er Jahren auch als Kinosaal genutzt wurde. Diesen pachtete von 1939 bis 1949 der Lichtspielhaus-Betreiber Fritz Kluth für sein Apollo-Lichtspiele Theater. Der Kinosaal wurde ab 1953 von Heinz Chilinski unter der nunmehrigen Adresse Adolf-Kolping-Str. 2 als "Schauburg Lichtspiele Wahn" bis 1962 weitergeführt. Eine Ansichtskarte um 1952 wirbt mit "Moderne Fremdenzimmer, Gesellschaftszimmer und Garten", entsprechend zeigt sie einen großzügigen Garten südlich des Hotels.
Das Gebäude besteht noch heute unter der Nr. 206 und heißt unverändert Hotel zur Post.

(Fortsetzung erwünscht)

Inhaber/Pächter[Bearbeiten]

  • um 1900 - nach 1911: Peter Reinold
  • unklar: Anton Chilinski
  • um 1927 - 1939: Witwe Kathrin Chilinski
  • um 1951 - 1965: Käthe Chilinski

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

(Text)