Gasthaus Zum Stern

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Historie[Bearbeiten]

AK-Ausschnitt um 1900, Verlag Heinrich Witte

Bereits 1843 wird ein Adam Hamacher als Wirt in Wahn erwähnt[1]. 1946 nennt ein Inserat Michael Hamacher als Gastwirt. Im Frühjahr 1854 findet sich dann der Gastwirt Friedrich Hamacher in den Zeitungen[2]. Im Wirtshaus Hause fanden häufig Versteigerungen von Holz und anderen Erzeugnissen aus der Region stattt. Die Familie besaß in der zweiten Häfte des 19. Jahrhunderts nicht nur ein Gasthaus, sondern auch eine angeschlossene Brauerei. Beide wurden "zum Stern" benannt. Um 1878 errichtete die Familie an der heutigen Frankfurter Straße Ecke Kirchgasse (heute St.-Sebastianus-Straße) ein neues Gebäude mit Brauerei. Im Jahr 1882 heiratete Wilhelm Creischer die Erbin Barbara Hamacher und verlegte die Brauerei an die damalige Schießplatzstraße. Die Gastwirtschaft blieb und wurde später von der Familie Besgen übernommen. Heinrich Besgen war zugleich Wirt und Bierkutscher.

"Mauscheln ohne Asszwang" ist ein Glücksspiel; so entschied das Schöffengericht [zu Mülheim] gegen die 6 Wirte Heinrich Körfers, Heinrich Besgen, Peter Reinold, Peter Bädorf und Hubert Gaul aus Wahn, die längere Zeit dieses Spiel in ihren Lokalen geduldet hatten; es setzte gegen jeden 20 Mk. Geldstrafe fest.[3]

Ab dem Jahr 1936 übernahm Sohn Peter Besgen die Wirtschaft, inzwischen mit der Adresse Frankfurter Straße 81. Seine Frau führte das Wirtshaus um 1951, sein Bruder Heinrich betrieb im selben Gebäude eine Metzgerei. 1960 wird im Adressbuch Heinz Besgen als Gastwirt genannt.
Im Jahr 1970 erfolgte der Abbruch des historischen Gebäudes, heute findet sich an seiner Stelle - gegenüber der Kirche St. Aegidius, Höhe Nr. 185 - ein Parkplatz.

Gastleute[Bearbeiten]

  • um 1843: Adam Hamacher
  • um 1946 Michael Hamacher
  • um 1854 - nach 1876: Friedrich Hamacher
  • nach 1876: Familie Hamacher
  • um 1891 Wilhelm Creischer
  • vor 1904-1935: Heinrich Besgen
  • 1936- vor 1951: Eheleute Peter Besgen
  • um 1951 - vor 1960: Ehefrau Peter Besgen
  • um 1960: Heinz Besgen

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

(Text)

  1. vgl. Kölnische Zeitung v. 4.12.1843.
  2. vgl. Kölnische Zeitung v. 30.4.1854.
  3. Bergisch-Gladbacher Volkszeitung v. 28.2.1910.