Bahnhofstraße 51

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AK-Ausschnitt 1905, Verlag Fritz Schmidt
AK-Ausschnitt 1943

Historie[Bearbeiten]

Dieses Gebäude an der Bahnhofstraße 51 in Porz wurde um 1897[1] von Robert Gies (1839-1909) und seiner Frau Antonia, geb. Westhoff, errichtet. Gies war in Friedrich-Wilhelm-Hütte (Troisdorf) als Eisenbahnbetriebs-Werkmeister tätig. Zunächst führte er in diesem Gebäude nach seiner Pensionierung ein Hotel-Restaurant. Ab 1903 übernahm er jedoch die Bahnhofsgaststätte. Im Erdgeschoss des Gebäudes wurde daraufhin die Gaststätte durch den Fuhrunternehmer Bernhard Ewald weitergeführt, das Gasthaus hieß nun Zum Jägerhof. Lange Jahre führte dann Joseph Schmitz das Gasthaus, zunächst übernimmt er den Namen, wechselt ihn aber zu einem noch unbekannten Zeitpunkt. Ein Ansichtskarte von 1943 wirbt mit Bundeskegelbahn und Gesellschaftszimmer, die Außenbeschriftung lautet nun Gaststätte zum Grenzhaus von Joseph Schmitz. Er spielte damit auf die "Grenze" zwischen dem alten Dorf Porz und dem neuen, durch die Industrialisierung entstandenen Porzer Ortsteil "Porz-Urbach" an[2]. Dieser begann genau an der Gaststätte. Nach seinem Tod führt dessen Witwe Ida Schmitz das Gasthaus weiter, danach wurde Hans Schäfer der Wirt. Das Adressbuch von 1971 nennt Josef Glaub als Betreiber der Taverne.

Im Erdgeschoss des Gebäudes gab es später verschiedene Pächter, darunter das Romios und das Cafe Dostlar.
(Vertiefung erwünscht)

Gastleute[Bearbeiten]

Hotel-Restaurant Gies

  • um 1897 - 1903: Robert und Antonia Gies

Zum Jägerhof

  • 1903 - nach 1915: Bernhard Ewald
  • 1927- nach 1951: Josef (Joseph) und Ida Schmitz
  • danach: Ida Schmitz
  • um 1960: Hans Schäfer

Taverne

  • 1970er Jahre: Josef Glaub

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

  1. Die Bonner Volkszeitung berichtet am 22.7.1897 über den "nach Urbach verzogenen Herrn Werkmeister Gies"
  2. Auch der Bahnhof hieß damals "Porz-Urbach". Damit war aber nicht der Ort Urbach gemeint, der erst deutlich östlich des Bahnhofs begann, sondern dieser neue Ortsteil von Porz in einem Radius von rund 300 Meter rund um den Bahnhof