Interreligiöse Gedenkfeier für Sabine Stiller

Der plötzliche Tod im November vergangenen Jahres von Sabine Stiller, Bezirksbürgermeisterin von Porz (2020-2025), hat viele Menschen tief bewegt. Ihr Einsatz für den sozialen Zusammenhalt, den interreligiösen Dialog und das respektvolle Miteinander in Porz bleibt unvergessen. Um ihrer zu gedenken, laden der Arbeitskreis der Porzer Religionen und Lutz Tempel, Bezirksbürgermeister von Porz, gemeinsam zu einer öffentlichen Gedenkfeier ein: Am Sonntag, 1. Februar 2026 um 14.00 Uhr in der Kirche St. Josef, Hauptstr. 404, 51143 Köln, Porz-Mitte.

Die Gedenkfeier steht allen offen, die um sie trauern, alle, die sie kannten, ihr begegnet sind oder mit ihr zusammengearbeitet haben – insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger aus Porz. Die Gedenkfeier ist offen für alle Menschen – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit oder persönlichem Hintergrund.

Die Feier wird getragen von einem interreligiösen Geist, der auch Sabine Stiller ein Herzensanliegen war. In die Gestaltung fließen daher Elemente aus verschiedenen Religionen und Kulturen ein: Begrüßung, Musik, persönliche Würdigung, Gebete und Texte u.a. aus dem jüdischen, christlichen, muslimischen und alevitischen Glauben: „Gott schenke ihr Frieden“ (christlich); „Zichrona livracha – Ihr Andenken sei zum Segen“ (jüdisch); „Allah yerhamha – Möge Gottes Erbarmen sie umhüllen“ (muslimisch).

„Sabine Stiller war eine Brückenbauerin. Sie hörte zu, brachte Menschen zusammen und wirkte mit Herz, Klarheit und Weitblick“, so der Arbeitskreis der Porzer Religionen. „Mit dieser Gedenkfeier möchten wir ein Zeichen der Dankbarkeit und des bleibenden Respekts setzen.“

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