Bürgerbeteiligung I: Uferpromenade

Erwarten Ihre Vorschläge: Grünflächenamtsleitung, Bürgeramtsleiter, Bezirksbürgermeisterin und Stellvertreter (Foto: porzerleben.de)

Die Uferpromenade am Friedrich-Ebert-Ufer soll aufgehübscht werden. Kommunalvertreter und Grünflächenamt sehen hier ungenutztes Potential, 3,9 Millionen Euro stehen insgesamt zur Verfügung. Die heutige Gestaltung mit Anleger, Rampe und rund 400 Linden geht weitgehend auf die Jahre 1907 bis 1912 zurück, der Treppenaufgang mit Mauerwerk kam um 1923/24 hinzu. Der Neubau des Rathauses am Rhein 1909/10 befeuerte um diese Zeit die Anwohner: Zwei Gasthäuser wurden zum „Porzer Hof“ und „Kölner Hof“ umgestaltet, beide hatten Terrassen auf der Rheinseite der Uferstraße. Haus Knott wurde als „Restaurant Rheingold“ neu gebaut, ein neues „Gasthaus Rheinecke“ entstand am Anfang der Bahnhofstraße – ebenfalls mit Rheinterrasse. Wer Näheres wissen will: Unser Porz-Wiki gibt Auskunft.

Auch wenn diesmal die Effekte deutlich geringer sein werden: Bis 8. Oktober sind Sie mit Ihren Vorschlägen gefragt. Es geht dabei nicht um die obere Straße, sondern ausschließlich um den Leinpfad und die Baumflächen, um den Hang bis hoch zur Straße und um die Promenade von der Rampe nördlich der Rathausstraße bis zur Höhe Fischerweg im Süden. Bäume und Treppenanlage stehen unter Denkmalschutz – zu radikal dürfen Ihre Ideen also nicht werden. Aber hinsichtlich Wegen, Belägen, Beleuchtung, Möblierung, selbst dem Thema Gastro-Angebote direkt am Leinpfad sind alle Anregungen willkommen.

Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller vor dem Ideenbriefkasten (Foto: porzerleben.de)

So finden Ihre Vorschläge den Weg in die Diskussion:

  • über den Briefkasten am Friedrich-Ebert-Ufer (rheinseitig vor Nr. 58)
  • per mail an 67-rheinboulevardporz@stadt-koeln.de
  • online über diesen Link
  • oder aber Sie kommen am Freitag, den 24. September von 15 bis 18 Uhr zu einem persönlichen Gespräch an die Rheinpromenade. Die Planer/-innen warten dort auf Sie.

Wie geht es dann weiter? Betreut wird der Gestaltungsprozeß durch das Architekten-Büro Club L94, es sichtet die Ideen und entwickelt daraus konrekte Vorschläge. Für November/Dezember dieses Jahres ist dann eine Bürgerwerkstatt geplant, hier können Sie dann die Vorschläge bewerten und Änderungswünsche einbringen. Dann erfolgt de Beschluss durch die politischen Gremien, die Maßnahmen werden ausgeschrieben und umgesetzt. Im Frühjahr/Sommer 1923 soll dann die überarbeitete Gestaltung der Uferpromenade abgeschlossen sein.

 

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