SPD: Genehmigung für Wettbüro zurückziehen!

Großer Unmut in der Porzer Mitte: In die Räume der ehemaligen Gaststätte Hotel Linden in der Bahnhofstraße ist ein Wettbüro eingezogen. Innerhalb kürzester Zeit erreichten die SPD Zuschriften auf unterschiedlichen Wegen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger gegen die neue Nutzung aussprechen.
SPD-Fraktionsvize Lutz Tempel: „Dieses Wettbüro ist ein absolutes Unding. Seit Jahren kämpfen wir dafür, dass die Porzer Mitte aufgewertet wird. Ein Wettbüro ist dafür genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen. Es steht in einer Reihe mit den drei Discountern, die seit Neuestem in der neuen Porzer Mitte geplant sind, und verfestigt den Eindruck, dass Porz langsam herunterkommt. Für uns ist das nicht hinnehmbar.“
Die SPD-Fraktion stellt daher zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung einen Dringlichkeitsantrag. Inhalt: Die Stadtverwaltung soll die Eröffnung weiterer Wettbüros verhindern – und nach Möglichkeit die Genehmigung für dieses Wettbüro zurückziehen.
SPD-Fraktionschef Simon Bujanowski ergänzt: „Es ist unfassbar. Wir müssten eigentlich von der Verwaltung erwarten, dass sie in der Porzer Mitte besonders genau hinschaut. Leider sieht es einmal mehr so als, als würde sie wegsehen. Niemand kümmert sich, niemand fühlt sich dafür verantwortlich, dass die gesamte Porzer Mitte aufgewertet wird. Porz hat mehr verdient! Die Verwaltung muss in der Bezirksvertretung Rede und Antwort stehen.“

  4 Kommentare zu “SPD: Genehmigung für Wettbüro zurückziehen!

  1. E. Thoma
    27. Januar 2020 um 13:31

    Lieber Herr Büscher, ich hoffe, Sie haben die Kollegen darüber informiert, dass Porz kein asoziales – per Definition „unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend, die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend“ Kaff ist. Es ist sicherlich unschön, so viele Wettbüros in Porz zu haben. Aber unser Porz als asozial zu bezeichnen – auch wenn es in den Medien angeblich so dargestellt worden ist – bedingt absoluten Widerspruch.

  2. M.Czerwinski
    20. Januar 2020 um 13:22

    Es ist einfach nur zum Kotzen

  3. Günther Büscher
    20. Januar 2020 um 12:33

    Wettbüros verbieten!

  4. Günther Büscher
    20. Januar 2020 um 12:30

    Ich war in München auf einer Schulung! Beim Gespräch mit Kollegen kamen auch die Wohnorte ins Gespräch . Auf den Namen Porz, kam sofort ,ach du armer Kerl, in so einem Asozialen Kaff wohnst du. Alle waren dieser Meinung! Die Leute kamen aus ganz Deutschland ! Diese Information hatten Sie aus dem TV!

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