Der blaue Engel

 (Foto: Bernd Böhner)

(Foto: Bernd Böhner)

„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „Ich bin die fesche Lola“ Mit diesen und anderen lasziven Liedern von Friedrich Hollaender, die jeder aus Josef von Sternbergs weltberühmten Film „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich kennt, verdreht die Varieté-Künstlerin Rosa Fröhlich, genannt Lola, dem Gymnasialprofessor Rath den Kopf. Am 15. Dezember um 20 Uhr ist die Geschichte als Theaterstück im Porzer Rathaussaal zu erleben.

Der bekannte Schauspieler Gerd Silberbauer spielt die tragische Figur des als „Unrat“ verhöhnten Professor, der für seine Liebe zu Lola den Schuldienst quittiert, jeglichen Halt verliert und auf sein tragisches Ende zusteuert…

Die Theaterfassung, die Peter Turrini nach dem Roman von Heinrich Mann und dem gleichnamigen Film von Josef von Sternberg (unter Verwendung des Drehbuches von Carl Zuckmayer, Robert Liebmann und Karl Gustav Vollmoeller) geschrieben hat, inszenierte Frank Matthus. Karel Spanhak entwarf das Bühnenbild, Mareike Poschka die Kostüme.

Neben Gerd Silberbauer spielen Stefanie Mendoni (Lola), Judith Steinhäuser, Peter Schmidt-Pavloff, Hans Machowiak, Roland Schreglmann, Andreas Klein, Hermann Höcker und Jolanta Szczelkun, die auch auf dem Akkordeon begleitet. Die Zaubertricks studierte Pius Maria Cüppers ein, ein gefeierter Weltmeister im Comedyzaubern. Eine Produktion des Euro-Studio Landgraf.

Der Roman „Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen“ begründete 1905 Heinrich Manns Weltruhm als Autor. Nach der Romanvorlage wurde 1930 der erste deutsche Tonfilm mit Emil Jannings in der Titelrolle und Marlene Dietrich als Lola unter der Regie von Josef von Sternberg gedreht und am 1. April 1930 im Berliner Gloria-Palast uraufgeführt.

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