Kategorie: Kultur

Kultur-Meldungen und Berichte für Köln-Porz. In dieser Rubrik finden Sie auch die Themen Glauben, Brauchtum und Karneval.

Ab 21.9.: Festwoche St. Josef

Papst Franziskus hat das Jahr 2021 zum Jahr des Heiligen Joseph ausgerufen. Dies nimmt die katholische Kirche in Porz zum Anlass, rund um St. Josef eine Festwoche zu veranstalten. „Mit dem „kreativen Mut“ des Hl. Josef soll die Festwoche ein Beitrag der Katholischen Kirche in Porz dafür sein, dass die Neue Porzer Mitte um den Porzer Markt eine gemeinsame Mitte in Porz werden kann.“ Das Projektteam und der Festausschuss unter Leitung von Kaplan Robert Knežević hat dazu ein reichhaltiges Programm für alle Porzer organisiert:

Dienstag – 9.30 Uhr Kinderwerkstatt; 18.30 Uhr Eröffnungsfeier mit Heiliger Messe und Musik; 19:30 Sektempfang und Kirchenführung.
Mittwoch: 9.30 Uhr Kinderwerkstatt; 18.30 Uhr Heilige Messe mit Musikensemble CSM; 20 Uhr Theologische Festakademie.
Donnerstag: 9.30 Uhr Kinderwerkstatt; 18.30 Uhr Heilige Messe mit Gospelchor-Band; 19 Uhr Offene Kirche mit Gospelchor-Band.
Freitag: 9.30 Uhr Kinderwerkstatt; 18.30 Uhr Heilige Messe mit Musik; 20 Uhr „Wir als Kirche in Porz-Mitte.“ Ein Mitmachmodell.
Samstag: 9.00 Uhr Heilige Messe mit Musik; 11:30 Uhr Porzer Kuchentafel; 19.30 Uhr Konzert – PorzerOrgelParty.
Sonntag: 12.00 Uhr Heilige Messe mit Musik; Ab 13 Uhr Fest rund um die Kirche – mit Speisen und Getränken.

Ausstellung und Broschüre zu St. Aegidius

Foto: porzerleben.de

Begleitend zu den Feierlichkeiten „125 Jahre St. Aegidius in Wahn“, die coronabedingt um ein Jahr verschoben werden mussten, hat Benno Krix eine gleichnamige Ausstellung samt Broschüre erarbeitet. Die Ausstellung ist nur noch am kommenden Sonntag von 14 bis 16 Uhr im Aegidiium Wahn, Heidestraße 14, geöffnet. Die Broschüre jedoch kann im Gemeindebüro gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro erworben werden.

Früheste Zeugnisse einer Kapelle in Wahn stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. 1659 ließ die Freifrau Agnes von Zweifel sie weitgehend durch einen barocken Bau ersetzen. Erst 1835 löste sich die Pfarre Wahn von Oberzündorf und wurde eigenständig. Die Gemeinde wuchs, das Gotteshaus wurde zu klein. Bereits 1882 gründete sich daher ein Kirchbauverein. Von 1893 bis 1895 enstand so die Kirche St. Aegidius, erst danach wurde die alte Kapelle niedergelegt.

Äusführlicher und bis in die Gegenwart schildert die gleichnamige, reich bebilderte und flüssig zu lesende Broschüre die Historie.

Gabriel Lobpreis-Team: Open-Air-Konzert am Hospiz

Das Gabriel Lobpreis-Team (Foto: Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V.)

Musiker der Hanbit evangelischen Kirchengemeinde Köln e. V. sind seit vielen Jahren im Caritas-Hospiz in Urbach zu Gast. Anfang dieses Monats begeisterten sie wieder mit ihrer Stimmgewalt und wundervollem Spiel Gäste, Angehörige, Mitarbeitende und Förderer des Hospizes in Urbach. Das Konzert fand Corona-bedingt auf dem Kirchplatz an St. Bartholomäus statt. Förderverein-Pressesprecher Rainer Czakalla: „Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken und freuen uns auf das nächste Mal, hoffentlich wieder im Wohnzimmer des Hospizes.“

Seit 1998 geben die Musiker als Gabriel Lobpreis-Team der Hanbit evangelischen Kirchengemeinde Köln e. V.  ehrenamtliche Konzerte für Hospize, Pflege- u. Altenheime sowie Seniorenzentren. Diese Kirchengemeinde bildete sich 1999 durch den konfessionsübergreifenden Zusammenschluss vier verschiedener koreanischen Gemeinden, die durch Gastarbeiter gegründet wurden. Sie waren in den 60ern und 70ern nach Deutschland gekommen, um insbesondere als Bergarbeiter oder Krankenschwestern zu arbeiten.

Nach Wagenhallenbrand: Aufrufe zur Hilfe

Am Samstagabend, den 15. Mai brach im geschlossenen Tunnel in Verlängerung der Gilgaustraße unter dem Verschiebebahnhof Gremberg ein Feuer aus. Die Seite auf der Gilgaustraße in Ensen ist zugemauert, auf der Gegenseite verschließen Tore den Tunnel. Berufs- und Freiwillige Feuerwehren waren ab 18:40 Uhr bis gegen Mitternacht mit 80 Kräften und 23 Fahrzeugen zur Brandbekämpfung in Einsatz. Lange Zeit war ein schwarzer Rauchpilz am Himmel zu sehen. Video von Wuppervideo auf Youtube

Der Tunnel diente seit 1993 rund 40 Karnevalsgesellschaften als Wagenhalle, vermietet von der DB Netz. Das Feuer zerstörte rund 700 Meter vom Eingang rund zehn der rund 60 Prunk- und Mottowagen. Einige Gesellschaften haben Totalschäden erlitten und müssen ihre Wagen komplett neu aufbauen. Betroffen sind Wagen der Gesellschaften „Fidele Aujusse Blau Gold“, „Fidele Elsdorfer“, „Bootermaat“ und „Cologne Ugly Cowboys“. Der Schaden geht in die zehntausende Euro und zudem hat die DB Netz den Mietvertrag nun fristlos zum 31.5. gekündigt. Damit sind die Gesellschaftn nun auch noch auf der Suche nach Stellplätzen für ihre Wagen.

Der Festausschuss Porzer Karneval e.V. hat eine Spendenaufruf gestartet: „Ganz nach dem Motto der neuen Session: „Mer sin jeckifiziert“ bitten wir um eine Finanzspritze.Wenn Sie den geschädigten Gesellschaften helfen möchten, dann bitten wir Sie um eine Spende mit dem Hinweis „Tunnelbrand“ auf das Konto des Festausschuss Porzer Karneval e.V. Jeder Euro ist gerne angenommen. Wenn JEDER Porzer bzw. jede Porzerin „nur“ einen Euro spendet, wäre der finanzielle Schaden womöglich schon kompensiert.Der Rest wird mit Säge, Schweißgerät, Hammer, Nagel, Pinsel und Farbe in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit erledigt.Und dann hoffen wir, dass diese neuen Wagen in neuem Glanz am 27. Februar 2022 durch Porz fahren können.Hier unsere Bankverbindung:Festausschuss Porzer Karneval e.V. IBAN: DE 52 3705 0198 1011 1127 35.

Zudem hat die SPD Porz in der Bezirksvertretung einen Antrag vorbereitet, dass die Stadt Köln einmalig zweckgebundene Nothilfe-Mittel für den Bezirk in Höhe von 25.000 € zur Verfügung stellt. Zitat: „Das soziale und ehrenamtliche Engagement unserer karnevalistischen Gesellschaften in Porz darf nicht in Folge des Brands verstummen. Kommunale Politik muss jetzt unterstützen und öffentliche Mittel für eine wichtige Säule der Kölner „Veedelskultur“ bereitstellen.“ Die SPD bittet die übrigen Parteien in der Bezirksvertretung Porz, diesem Vorschlag zu folgen und gemeinsam und solidarisch de Gesellschaften eine Zukunft in und für Porz zu ermöglichen.