Kategorie: Kultur

Kultur-Meldungen und Berichte für Köln-Porz. In dieser Rubrik finden Sie auch die Themen Glauben, Brauchtum und Karneval.

Jubiläumskonzert

EKAO-Jahreskonzert 2025

Erstes Kölner Akkordeon-Orchester 1935Das Erste Kölner Akkordeon-Orchester 1935 e. V. feiert sein 90-jähriges Bestehen und blickt auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück.

Zum feierlichen Abschluss laden wir Sie herzlich ein zu unserem Jubiläums-Jahreskonzert am Sonntag, 30. November 2025 (1. Advent) um 17.00 Uhr im Konzertsaal der HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND TANZ KÖLN, Unter Krahnenbäumen 87.

Freuen Sie sich auf ein festliches Programm, mit Musik aus Klassik, Filmmusik und Greatest Hits, das die Vielfalt und Klangkraft des Akkordeons in besonderer Weise zur Geltung bringt.

Neben dem Hauptorchester unter der Leitung des Dirigenten Matthias Hennecke werden sich auch das Unterhaltungsorchester unter der Leitung von Peter Lohmar und die G’Oldies unter der Leitung von Winfried Haushalter präsentieren.

Das Hauptorchester freut sich auf die Gelegenheit, diverse Titel aus den verschiedensten Bereichen der Musikwelt zu Gehör zu bringen. Lassen Sie sich verzaubern von Werken, wie z.B. der Ouvertüre zu „Egmont Op. 84“ von Ludwig van Beethoven, Musik aus dem Monumentalfilm „Ben Hur“ von Miklós Rózsa und vielen weiteren spannenden Titeln, wie immer bearbeitet und arrangiert von Matthias Hennecke. Unser Unterhaltungsorchester und unsere G’Oldies runden mit „Dragonheart“ von Randy Edelman sowie „Morgen in den Bergen“ von Rudolf Würthner das interessante und vielfältige Programm ab.

Wir würden uns sehr freuen, diesen besonderen Abend gemeinsam mit Ihnen zu erleben!

Tickets:
Theater- und Konzertkasse Neumarkt;
telefonisch 02203-29 69 483 und an der Abendkasse

Eintritt: 20,- € für Erwachsene • 10,- € für Jugendliche unter 18 Jahren

Rückschau: Blanca Núñez Trio in der Zündorfer Klosterkapelle

Porz ist nicht gerade für ein breites Kulturangebot bekannt. Umso schöner und wichtiger, dass der Kulturverein Klosterkapelle e.V. regelmäßig ein hochkarätiges Musikprogramm mit internationalem Spektrum veranstaltet.

Foto © porzerleben.de

Letzten Sonntag war Blanca Núñez mit ihrem Trio dort zu Gast und hat das neugotische Gewölbe der Klosterkapelle mit spanischem Gesang und einer sehr eigenwilligen Mischung aus Jazz, Folk und lateinamerikanischen Rhythmen erfüllt. Blanca Núñez lebt seit 2003 in Deutschland und hat ihre ersten Songs bereits als Jugendliche geschrieben. Dieser Herkunft aus dem Singer-Songwriter-Milieu ist sie bis heute mit elaborierten Texten treu geblieben, in denen Gefühle und Seelenzustände zum Ausdruck kommen und kleine Geschichten erzählt werden. Auf den nicht einfachen Start als Straßenmusikerin in Berlin folgte für Blanca Núñez ein Jazz-Studium an der Musikhochschule Köln, mit dem sie ihr gesangliches und musikalisches Repertoire stark erweitert hat.

Foto © porzerleben.de

Zusammen mit Norman Peplow (Klavier, Synthesizer und Komposition) und Lukas Meile (Perkussion) präsentierte die Musikerin in Zündorf eine Vielfalt von Stilen und Rhythmen, von lyrischen und dynamischen Passagen, von freudigen und schmerzvollen Emotionen. In den überleitenden Moderationen erzählt Blanca Núñez dabei aus ihrer Biografie, ihrem künstlerischen Selbstverständnis und auch von alltäglichen Konflikten als Musikerin und Mutter. Dieser sehr persönliche, variantenreiche und lebensfrohe Auftritt des Blanca Núñez Trio hallt lange nach.

Foto © porzerleben.de

Dazu trägt aber auch die besondere Räumlichkeit der Klosterkapelle bei und die gute Bewirtung zu freundlichen Preisen durch den Kulturverein.

Die kommenden Termine:

  • Sonntag, 12. Oktober, 19 Uhr: Duo Isolani (populäre und klassische neapolitanische Musik)
  • Sonntag, 30. November, 19. Uhr: Osimun Quartett (Saxophon)

Kundgebung für die Demokratie

Eher selten finden in Porz Kundgebungen statt. Um so dringlicher erschien es dem Arbeitskreis der Porzer Religionen, vor den Kommunalwahlen zu einer Kundgebung „Gemeinsam Demokratie leben!“ in der Fußgängerzone aufzurufen. Rund 200 Porzer/-innen, darunter auch viele Bezirksvertreter/-innen, waren dem Aufruf gefolgt.

Kundegebung

Die Kundgebung in der Fußgängerzone (Foto © porzerleben.de)

Die Moderatoren

Diakon Matthias Gill (l.) und Pfarrer Rolf Theobold (r.) (Foto © porzerleben.de)

Diakon Gill (Kath.) und Pfarrer Theobold (Evang.) eröffneten die knapp einstündige Kundgebung mit den Worten, hier werde für etwas demonstriert und nicht gegen Jemanden. Insbesondere nicht gegen andere Menschen. Demokratie sei eine Lebenshaltung und keine Waffe. In einer Demokratie gehe es um ein gemeinsames „Ringen um das möglichst gute Leben“, das sei ihr Wert.

Nach zwei als „Poetry Slam“ angekündigten Beiträgen zweier Jugendlicher folgten knapp gehaltene Vorträge der im Arbeitskreis zusammengeschlossenen Glaubensgemeinschaften, die jeweils die Bedeutung des demokratischen Zusammenlebens in einer vielfältigen Gesellschaft hervorhoben. Rita Süssmuth war angekündigt, aber leider kurzfristig erkrankt. Hingegen war Guido Cantz angekündigt und auch erschienen. Hervorzuheben ist der Appell seines Schlußsatzes: „Wir müssen mehr in Porz machen!“ Gerahmt wurde die Veranstaltung durch Friedenslieder, präsentiert von Musikern der Big Band SIX8TYONE.

Abschlussfoto

Wunsch der Veranstalter: Ein gemeinsames Abschlussbild mit den Teilnehmern (Foto © porzerleben.de)

Kommentar der Redaktion: Hintergrund der Veranstaltung ist zunächst die geringe Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl 2020 im Stadtbezirk Porz (46,0 Prozent, darunter 28,4% in Finkenberg und 29,5% in Gremberghoven). Dann aber auch das Erstarken der AfD (6,7% im Stadtbezirk).
Diese „Autokraten-Freunde in Deutschland“ hatten im Jahr 2020 ausgerechnet in Finkenberg (überdurchschnittlicher Migranten- und Ausländeranteil) einen Stimmanteil von 14,2% erzielt, was zeigt, wie wenig Menschen aus dem Leben ihrer Vorfahren lernen. Und zwar nicht nur „Ahnendeutsche“, sondern gerade auch „Migrantendeutsche“ – etliche wählen heute die Befürworter autoritärer Staatsformen ohne zu bedenken, dass eine solche Partei weder eine dauerhafte Zuwanderung von Migranten noch die Vergabe der deutschen Staatsbürgerschaft überhaupt geduldet hätte.

Kundgebung am 29.8. Porz: Gemeinsam Demokratie leben!

Gemeinsam mit verschiedenen Parteien bekennt sich der Arbeitskreis der Porzer Religionen dazu, dass Demokratie eine Lebensform ist, in der jede und jeder das verbürgte Recht hat, in Freiheit das eigene Leben zu leben, und zugleich die Möglichkeit, das gemeinsame Leben in unserer Stadt und in unserem Land mitzugestalten.

Veranstaltung mit Prof. Dr. Rita Süßmuth und Guido Cantz in der Porzer Fußgängerzone vor der Kirche St. Josef. Mit Beiträgen des Arbeitskreises und Musik der Sixty8tyOne Big Band.

Porz 1975 live im Rahmen der Veranstaltung „50 Jahre Stadtbezirk Porz“

Die Band Schmitz & Niebuhr, v.l.n.r.: Alex Tschersich, Bernd Wilberg, Thomas Widdig, Dierk Düchting, Marco Trovatello. Bild: A, Tschersich.

Die Band Schmitz & Niebuhr, v.l.n.r.: Alex Tschersich, Bernd Wilberg, Thomas Widdig, Dierk Düchting, Marco Trovatello. Bild: A, Tschersich.

Am 21. Mai 2025 wird die Köln-Porzer Band Schmitz & Niebuhr im Rahmen der Veranstaltung „50 Jahre Stadtbezirk Porz – 50 Jahre Eingemeindung“ einige Stücke ihres Albums PORZ 1975 live spielen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Mai 2025, 19 Uhr, im Bezirksrathaus Porz, Rathaussaal, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, Köln-Porz, statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per Klick auf diesen Link wird gebeten.Informationen zu Adresse bzw. Anreise finden Sie hier: https://rathaussaal-porz.de/

Der Porzer Journalist und Moderator Frank Überall präsentiert gemeinsam mit dem Bürgeramt Porz eine Talk- und Diskussionsveranstaltung im Rathaussaal Porz. Gäste des Podiums sind Zeitzeugen der Eingemeindung wie u.a. Beatrix Lampe, Redakteurin der bis 2022 in Porz ansässigen Lokalredaktion Porz des Kölner Stadt-Anzeigers, Entertainer Guido Cantz sowie Stadtrevue-Politikredakteur Bernd Wilberg und Schmitz & Niebuhr-Gitarrist.

Für das Jahr hat die Band weitere Live-Konzerte geplant. Neben dem vermutlich aufwändigsten Konzert im Bürgerzentrum Engelshof am 29. November wird es weitere Termine in und um Köln geben. Mehr dazu in Kürze.