Stadt Köln prüft Katzen-Kastration

Veterinäre und Katzenfreunde votieren für Kastrationsgebot für Freigänger-Katzen

Die letzten Jahre sind auch die Kölner Tierschutzvereine mit einer stetig wachsenden Anzahl an Katzen konfrontiert. In den Tierheimen müssen immer mehr junge Katzen aufgenommen werden, die abgegeben oder ausgesetzt werden.

Die Katzenschutzvereine treffen immer häufiger auf unkastrierte Katzen an den Futterstellen oder auf ganze Gruppen von Katzen, die sich unkontrolliert vermehrt haben.

Ursächlich ist hierfür neben einer Population von verwilderten Katzen auch die mehr oder weniger unkontrollierte Vermehrung durch Hauskatzen, die freien Auslauf haben, verantwortlich.

Nach Beratungen mit Tierschutzvereinen und Katzenschutzorganisationen prüfen derzeit die Veterinäre der Stadt Köln, ob ein Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für Freigängerkatzen in Köln rechtlich durchzusetzen ist. Von einem solchen Kastrationsgebot wird eine erhebliche Verbesserung der Situation erwartet. Andere Städte haben mit unterschiedlichen Rechtskonstruktionen private Katzenbesitzer zur Kastration ihrer Freigängerkatzen aufgefordert.

Über ein solches Gebot müsste der Rat der Stadt Köln entscheiden.

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