Redaktion

Emons Spedition engagiert sich im Kongo

Bauarbeiten an einer weiteren Emons-Schule haben begonnen

Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Emons-Gymnasiums in Kasika unterstützt die in Köln-Poll ansässige Spedition Emons die Grünhelme bei dem Auf- und Ausbau einer weiteren Schule in Kamituga.

Das erste Gebäude des bisher ehrgeizigsten und größten Grünhelme-Projekts, der E.P. Mero-Tschanda in Kamituga in der Provinz Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist nun fertig gestellt. Gute zehn Wochen nach der Grundsteinlegung konnte das Gebäude am Mitte Oktober von den beiden Grünhelmen vor Ort, Daniel-Simon Helbich und Simon Bethlehem, in die Hände des Direktors übergeben werden. Die Grundschule in Kamituga wird von 1.040 Kindern besucht, die von 18 Lehrkräften unterrichtet werden.

Für die Finanzierung der Grundschule in Kamituga übergab Wilhelm Könntgen, Geschäftsführer der Emons Spedition, dem Vorsitzenden der Grünhelme Rupert Neudeck einen Scheck über 30.000 Euro. Die Scheckübergabe erfolgte zum Jahreswechsel 2010/11.

Die Grünhelme suchen noch Schulen und kirchliche und kommunale Gemeinden, die sich bereit erklären, die Finanzierung einer ganzen Schule oder von Teilen einer Schule zu übernehmen. Die große Schule in Kamituga wird zu einer Hälfte von Schulen und der Gemeinde Haltern am See im Münsterland, zur anderen Hälfte von der Firma Emons in Köln-Poll finanziert.

Ein ausführlicher, bebilderter Bericht über die Schule findet sich hier.

https://www.gruenhelme.de

 

 

Azubis leiten drei Wochen eine Filiale

(Foto: Aldi Sankt Augustin)

Im sechsten Jahr startet Aldi Sankt Augustin 2011 das Projekt „Übung macht den Leiter“. Ab dem 24. Oktober dürfen Auszubildende für drei Wochen eine Filiale im Verbreitungsgebiet komplett übernehmen. Dieses Jahr wurde hierfür die Filiale Kaiserstraße in Porz-Urbach ausgewählt. Das Unternehmen bildet zur Zeit insgesamt 160 junge Menschen zu Einzelhandelskaufleuten aus. Die zehn Leistungsstärksten des dritten Lehrjahres werden für das Team der Ausbildungsfiliale ausgewählt und in speziellen Seminaren vorbereitet.

Während ihrer Zeit in der Filiale wechseln sie mehrfach untereinander die Rollen:

Ärger mit dem Nachbarn? So wird Ihnen geholfen

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt“  sagte schon Wilhelm Tell in Schillers Schauspiel. Ja, mitunter lieben wir nicht all unsere Nachbarn: Zum Beispiel, wenn um 24:00 Uhr die Party immer noch nicht ihren Höhepunkt erreicht, wenn im Fernseher noch immer der Krimi so laut läuft, dass das ganze Haus mithört oder wenn die Gerüche des Nachbarn-Grills ins Schlafzimmer ziehen.

Bei der heutigen Bauweise passiert es leicht: Der Nachbar nervt! Wenigen Menschen ist es gegeben, miteinander im unvermittelten Gespräch den Konflikt zu lösen. Oft führen diese Dialoge zu dauerhaft verhärteten Fronten. Was tun? Ausziehen? Keine gute Idee. Wer weiß, was Einem in einem anderen Haus erwartet! Zum Glück gibt es eine leider wenig bekannte Lösung: Es sind die Schiedspersonen.

Vogelausstellung in Zündorf

Vom 29. Oktober bis zu 1. November ist es wieder so weit: Die Zucht- und Lehrschau Ornithea öffnet in Zündorf ihre Türen. Im Schulzentrum Heerstraße erwartet die Besucher wieder eine große Vielfalt an Vögeln. Die Ausstellung ist von Samstag bis Monatag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr geöffnet, am Dienstag, den 1.11. (Allerheiligen) von 9 – 17 Uhr. Der Eintrittkostet 5 Euro, Kinder bis 14 Jahren zahlen in Begleitung Erwachsener nichts.

Die Ornithea hat schon ihre eigene Tradition. Sie findet seit 1985  jährlich statt, musste letztes Jahr allerdings ausfallen. Der ausrichtende Verein der Vogelfreunde Porz e.V. feiert in diesem Jahr bereits sein 50-jähriges Jubiläum:

Im Frühjahr 1961 trafen sich einige Vogelfreunde in der Bahnhofsgaststätte in Porz-Mitte zur Gründung.

Wie soll Köln sein Defizit verringern?

Beim neuen Kölner Bürgerhaushalt fragt die Stadt auch, wie sie das für das Jahr 2012 erwartete Defizit in Höhe von 252,4 Mio. EUR reduzieren soll. Diese drei Möglichkeiten stehen dabei alternativ zur Abstimmung:

a) Abbau von Aufgaben und Reduzierung von Standards
Diese Maßnahmen können teilweise auch zu Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger führen.
b) Steuererhöhung bei Grund- und Gewerbesteuer

Damit könnten Einnahmeverbesserungen für den städtischen Haushalt erzielt werden.
c) Anhebung von Gebühren und Eintrittsgeldern

Damit könnten ebenfalls Einnahmeverbesserungen erzielt werden.

Kölner Schuldenberg: 2,5 Mrd. Euro

Zum Jahresende 2010 hatte die Stadt Köln knapp 2,5 Mrd. Euro Schulden (ohne Eigenbetriebe und Eigengesellschaften). Im Jahr 2012 plant die Stadt nach dem jetzigen Stand, weitere 253 Millionen Euro Netto-Schulden aufzunehmen. Oberbürgermeister Jürgen Roters geht anläßlich der Einbringung des Verwaltungsentwurfs zum Haushalt 2012 davon aus, die Stadt Köln werde

„erst in zehn Jahren anfangen können, den bis dahin eingetretenen Vermögensverzehr von zwei Milliarden Euro wieder aufzufüllen.“

Das sagte der OB übrigens bereits genauso vor einem Jahr.